{"id":10846,"date":"2021-02-07T19:48:53","date_gmt":"2021-02-07T19:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10846"},"modified":"2023-03-03T23:23:43","modified_gmt":"2023-03-03T22:23:43","slug":"jesaja-63-15-643-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-63-15-643-2\/","title":{"rendered":"Jesaja 63, 15 &#8211; 64,3"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">2. Sonntag im Advent, 4. Dezember 2005<br \/>\nPredigt \u00fcber Jesaja 63, 15 &#8211; 64,3, verfasst von Eberhard Busch <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>In den t\u00e4glichen Losungen der Herrnhuter Br\u00fcdergemeine steht f\u00fcr den heutigen Tag ein Vers nach Worten des Bernhard von Clairvaux, der im 11. Jahrhundert lebte: \u201eKomm, du Glanz der g\u00f6ttlichen Herrlichkeit, du Kraft und Weisheit Gottes! Wandle unsre Nacht zum Tag, und erleuchte unsre Augen &#8230;\u201c So zu beten, zu rufen, zu seufzen, zu klagen, zu schreien, dazu h\u00e4lt uns die Adventszeit an. Wir bitten um etwas Lebensnotwendiges, was so unendlich viele brauchen. Gott kann es uns geben. Aber wird er es uns geben? Oder klopfen wir da an eine verschlossene T\u00fcre? Sto\u00dfen wir etwa auf taube Ohren, wenn wir in jenes andere alte Adventslied einstimmen, gedichtet von Friedrich Spee am Anfang des 30j\u00e4hrigen Kriegs? \u2013 \u201eO Heiland, rei\u00df die Himmel auf, herab, herab vom Himmel lauf, rei\u00df ab vom Himmel Tor und T\u00fcr, rei\u00df ab, wo Schloss und Riegel f\u00fcr!\u201c<\/p>\n<p>Diese Bitten haben ein Vorbild in den Bitten, wie sie in Jesaja 63 und 64 zu h\u00f6ren sind: \u201eBlicke herab vom Himmel und schaue hernieder von deiner heiligen und herrlichen Wohnstatt!\u201c Nein, nicht blo\u00df: <em>Blicke<\/em> herab, &#8211; <em>komme <\/em>herab! \u201eO dass du den Himmel zerrissest und f\u00fchrest herab.\u201c Mit \u00e4hnlichen Worten oder mit erstickter Stimme haben seither Menschen gerufen und tun es bis in diese Stunde: Menschen, die nicht aus noch ein wissen, Kinder, die hungern und d\u00fcrsten, Jugendliche, die Halt und Hoffnung verloren haben, M\u00e4nner, Frauen, die im besten Alter aus ihrem Beruf gesto\u00dfen sind, Alte, die erschrocken sind \u00fcber das nahe Ende ihres Lebens und angesichts des Unfertigen ihres Tuns, Kranke, die vergeblich auf Heilung warten. Vor einem Jahr stand ich inmitten von ausgemergelten Obdachlosen, die an eine Wand die Namen derer schreiben lie\u00dfen, die k\u00fcrzlich am Stra\u00dfenrand gestorben waren. Das h\u00e4tte irgendwo in Afrika sein k\u00f6nnen. Es war in Atlanta in den USA, wo Tausende solcher Armseligen existieren. \u201eO dass du den Himmel zerrissest und f\u00fchrest herab.\u201c &#8211;<\/p>\n<p>Und nun ist es ja nicht etwa so, als w\u00fcrden sich die Gl\u00e4ubigen abseits all der N\u00f6te und Fragen auf einer Insel der Seligen befinden. Es hei\u00dft wohl: \u201eDu, Gott, bist unser Vater\u201c und \u201eunser Erl\u00f6ser ist dein Name\u201c (V. 16) \u2013 auch der Vater und Erl\u00f6ser der Anderen, die ihn nicht kennen. Aber <em>sie<\/em>, die Kinder Gottes, d\u00fcrfen es wissen. Sie halten sich daran. Aber das nimmt sie nicht aus den Schwierigkeiten heraus. Im Gegenteil, das vergr\u00f6\u00dfert ihre Anfechtung. Ist er \u201eunser Vater, unser Erl\u00f6ser\u201c, unser Helfer, wie es Gottes Kinder wissen d\u00fcrfen, warum hilft er dann nicht? \u201eWo ist dein Eifer und dein St\u00e4rke? die Regung deiner Liebe und deines Erbarmens\u201c (V. 15)? Warum, o Gott, sind wir so dran, wie wenn kein Gott w\u00e4re? Der Genfer Reformator Johannes Calvin sagt dazu: \u201eGott ist dem Anschein nach im Himmel eingeschlossen, wenn er keine Hilfe bringt und so gar nicht darum k\u00fcmmert, was auf Erden vor sich geht.\u201c Sicher ist Gott nicht an sein Volk gekettet, aber er selbst hat ihm doch die Zusage seines Beistands gegeben. An wen k\u00f6nnte es sich sonst halten? \u201eDenn kein Ohr hat geh\u00f6rt, kein Auge gesehen einen Gott au\u00dfer dir\u201c (V. 3). L\u00e4sst der sein Volk im Stich, dann fallen seine Zeugen unter den Menschen aus. Oder h\u00e4lt Gott auf Distanz, weil wir S\u00fcnder sind? Ja, wir sind es, wir k\u00f6nnen es nicht leugnen, \u201eerbarme dich unser!\u201c Aber wenn das der Grund ist, dich von uns abzuwenden, dann m\u00fcssen wir in unserem Elend fragen: \u201eWarum l\u00e4sst du uns abirren von deinem Wege? Verh\u00e4rtest unser Herz, dass wir dich nicht f\u00fcrchten?\u201c Das ist kein billiges Abschieben unserer Schuld auf Gott. Aber ein Flehen zu dem Gott, auf dessen Schultern unsere Fehler liegen! Wir sind so v\u00f6llig auf sein Erbarmen angewiesen, dass wir verloren sind, wo dieses Erbarmen ausf\u00e4llt. Und f\u00e4llt es nicht aus? Der j\u00fcdische Denker Martin Buber sprach von einer \u201eGottesfinsternis\u201c.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Ja, aber wie es bei einer Sonnenfinsternis dunkel wird, obwohl dann die Sonne gar nicht weg ist, so ist in der Gottesfinsternis uns Menschen zwar Gott verborgen. Aber er ist auch dann da. Es bleibt, sagt Calvin, auch dann bei der \u201eGrundwahrheit, dass Gott stets barmherzig ist\u201c, auch, wenn wir \u201eihn als solchen nicht sp\u00fcren.\u201c Gott ist \u201ebarmherzig mit uns selbst dann, wenn Gott gegen uns zu sein scheint.\u201c Er ist uns nahe, auch wenn er uns fernger\u00fcckt zu sein scheint. Und so <em>ist<\/em> Gott unser \u201eVater\u201c, unsre \u201eMutter\u201c, unser \u201eErl\u00f6ser\u201c, auch wenn es nun verborgen ist, <em>inwiefern<\/em> Gott uns und den unendlich vielen Hilfsbed\u00fcrftigen und Desorientierten das ist. Ist Gott blo\u00df eine fixe Idee, die wir an den Himmel geschrieben haben, wie k\u00f6nnten wir dann zu ihm rufen: \u201eO dass du den Himmel zerrissest und f\u00fchrest herab!\u201c Ein solcher Gott ist gar kein Gott. Er geht uns nichts an. Aber der, von dem es hei\u00dft: \u201eKein Ohr hat geh\u00f6rt, kein Auge gesehen einen Gott au\u00dfer dir\u201c, dieser Gott geht uns an. Dass der Sch\u00f6pfer von Himmel und Erde den Himmel zerrei\u00dfen und herabfahren sollte in unsere irdischen Behausungen, &#8211; wir w\u00fcssten doch nicht dieses eigentlich Unvorstellbare, wenn wir nicht w\u00fcssten, dass er das wahrhaftig <em>kann<\/em>. Wir w\u00fcrden nicht danach rufen, wenn wir nicht davon herk\u00e4men, dass er das schon einmal <em>getan<\/em> hat, dass er bereits den Himmel zerrissen <em>hat <\/em>und herabgefahren <em>ist<\/em>. Es ist geschehen in dem, der nach dem Johannesevangelium von sich sagte: \u201eIch bin vom Himmel gekommen, damit ich den Willen tue dessen, der mich gesandt hat\u201c (Joh. 6,38).<\/p>\n<p>Doch ist er so gekommen, wie es im Adventslied von Friedrich R\u00fcckert gesagt wird: \u201eDein K\u00f6nig kommt <em>in<\/em><em>niedern H\u00fcllen<\/em> &#8230; O m\u00e4chtger Herrscher <em>ohne Heere<\/em>, gewaltiger K\u00e4mpfer <em>ohne Speere<\/em> &#8230;\u201c Warum ist das so? Man kann an der Gewaltlosigkeit dieses \u201eHerrschers\u201c Ansto\u00df nehmen. Er ist so gekommen, dass man daran zweifeln kann, ob da der Himmel <em>wirklich<\/em> zerrissen und Gott <em>wirklich<\/em> herabgefahren ist. Er ist so erschienen, dass immer wieder gefragt wird, wie es schon Johannes der T\u00e4ufer tat: \u201eBist du, der da kommen soll? Oder sollen wir eines Anderen warten?\u201c (Mt. 11,3) Er hat damals <em>so<\/em> den Himmel zerrissen, dass wir erneut rufen m\u00fcssen: \u201eO dass du den Himmel zerrissest und f\u00fchrest herab.\u201c Obwohl das Evangelium uns zuruft: \u201eDas <em>Licht <\/em>scheint in der Finsternis\u201c, verbreitet sich jetzt doch wieder \u201eGottesfinsternis\u201c.<\/p>\n<p>Warum ist das so? Deshalb, weil eben dieser Herrscher ohne Heere will, dass wir in unseren Tagen zu ihm <em>beten<\/em>: Du, der du bewiesen hast, dass du das kannst, zu deinen bedr\u00e4ngten Menschenkindern zu kommen, du, der du das nicht nur kannst, sondern schon getan hast, erweise du dich heute aufs neue als der, der die Gottesfinsternis beendet. Du bist dazu in der Lage. Erweise du dich als der, dessen Licht scheint in der Finsternis. Zeige jetzt den Verwirrten und Verirrten und Betr\u00fcbten, dass es zu unserer Zeit, in unserer Gegend, privat und \u00f6ffentlich wahr ist: \u201eGott will im Dunkeln wohnen hat es doch erhellt.\u201c Bewahrheite es auch in unserer so traurigen Kirche: \u201eDas Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein gro\u00dfes Licht\u201c. Das Licht deiner grenzenlosen Liebe! Und lehre uns und unsere N\u00e4chsten in der N\u00e4he und in der Ferne, dass du der Herrscher bist ohne Heere und Speere darum, weil deine Macht eine andere ist als die sonst in der Welt \u00fcbliche: die Macht der <em>Barmherzigkeit<\/em>, die Gewalt der <em>Liebe<\/em>, die allem Widerstand gewachsen ist.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Doch ist die Barmherzigkeit Gottes keine Schw\u00e4che. Sie ist Aus\u00fcbung tats\u00e4chlich seiner <em>St\u00e4rke.<\/em> \u201eSein Zepter ist Barmherzigkeit\u201c, singen wir im Adventslied. Aber sie ist sein <em>Zepter<\/em>, Ausdruck seiner Vollmacht, in der er sich geltend zu machen versteht als der Herr aller Herren, Ausdruck seiner Kraft, mit der er sich durchsetzt gegen allen Widerstand. In der Bibel ist mehrfach davon die Rede, dass Gott den Himmel zerrei\u00dft, um sich den Menschen zu zeigen. Und es f\u00e4llt auf, dass dabei jeweils gesagt wird: Wenn Gott das tut, dann beginnen auf Erden die Dinge zu wackeln. Was unter uns fest und best\u00e4ndig scheint, das f\u00e4ngt dann an, zu zittern und zu beben. Am ersten Ostertag, so h\u00f6ren wir, \u201egeschah ein gro\u00dfes Erdbeben\u201c (Mt. 28,2). Ja, schon vom Karfreitag wird uns gesagt: \u201eUnd die Erde erbebte und die Felsen zerrissen\u201c (Mt, 27,2). So hei\u00dft es schon in Psalm 18 (V. 7f.): Als Gott mein Gebet aus Todesangst h\u00f6rte, da wankte und schwankte die Erde. Und so in unserem Predigttext: Wenn Gott zu den Seinen herabkommt, da erzittern vor seinem Angesicht die V\u00f6lker und zerflie\u00dfen die Berge (V. 1f.). Alles drastische Zeichen daf\u00fcr, dass wir Gott nicht in unserer Hand haben, sondern er hat uns in der seinen, f\u00e4hig, uns zu entrei\u00dfen, was wir in unsrer Hand haben. Alles Zeichen daf\u00fcr, dass mit ihm ein neuer Anfang inmitten seiner von ihm entfremdeten Kreatur anbricht. Alles Zeichen daf\u00fcr, dass sein Name seinen Feinden derart kund wird, dass die Fundamente ihrer Feindschaft gegen ihn gr\u00fcndlich ersch\u00fcttert werden.<\/p>\n<p>Dann sehen und h\u00f6ren sie, was \u201ekein Ohr geh\u00f6rt, kein Auge gesehen hat, dass kein Gott ist au\u00dfer <em>dem<\/em> einen\u201c, der das kann und tut: n\u00e4mlich herbeizukommen zu seinen Menschen im Erbarmen mit ihnen. Dann wird auch das f\u00fcr seine Gemeinde aufh\u00f6ren, dass \u201eunsere Widersacher dein Heiligtum zertreten\u201c (V. 18). Sie widerstehen ja darum <em>uns<\/em>, weil sie <em>dem <\/em><em>Gott<\/em> widerstehen, der kommt, um sich der Menschen erbarmen. Und er kommt, um sich auch seiner Feinde zu erbarmen. Er will nicht <em>sie<\/em> beseitigen, er will ihre <em>Feindschaft <\/em>beseitigen. Nicht seine Gemeinde schafft das, aber sie soll ihn darum bitten, \u201edass dein Name <em>kund<\/em> werde deinen Feinden\u201c (V. 1). Ihre Aufgabe liegt dabei in dem, was Johannes Calvin den \u201eZweck der Erl\u00f6sung\u201c durch Gott nennt: \u201eein Volk zu haben, das Gottes Namen verherrlicht.\u201c Das ist die Mission der Gemeinde Gottes unter ihren distanzierten Mitmenschen: dass sie schon tut, was die Anderen noch nicht tun. Sie distanziert sich damit nicht von ihnen. Sie ist inmitten der Anderen und greift den Bed\u00fcrftigen unter die Arme, indem sie zugleich f\u00fcr sich und f\u00fcr die Anderen darauf wartet: \u201eO Sonn, geh auf; ohn deinen Schein in Finsternis wir alle sein.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Eberhard Busch, G\u00f6ttingen<br \/>\n<a href=\"mailto:eberhard.busch@theologie.uni-goettingen.de\">eberhard.busch@theologie.uni-goettingen.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Sonntag im Advent, 4. 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