{"id":10847,"date":"2021-02-07T19:49:06","date_gmt":"2021-02-07T19:49:06","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10847"},"modified":"2023-02-03T09:37:11","modified_gmt":"2023-02-03T08:37:11","slug":"jesaja-63-15-19b","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-63-15-19b\/","title":{"rendered":"Jesaja 63, 15-19b"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">2. Sonntag im Advent, 4. Dezember 2005<br \/>\nPredigt \u00fcber Jesaja 63, 15-19b, verfasst von Wolfgang Winter <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p align=\"center\"><strong>Gott weicht nicht aus<\/strong><\/p>\n<p align=\"center\">I<\/p>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde,<br \/>\neine junge Frau, 30 Jahre alt, ist seit mehreren Stunden bei mir in Beratung wegen verschiedener Konflikte am Arbeitsplatz, in der Partnerschaft, mit sich selbst. Sie hat die Angewohnheit, zum Ende jeder Stunde dagegen zu protestieren, dass ich p\u00fcnktlich Schluss mache. Sie wirft mir regelm\u00e4\u00dfig vor, ich wolle sie nur loswerden, so wie ihre Familie sie seit je habe loswerden wollen in ihrer Lebensgeschichte. (Sie ist das au\u00dfereheliche Kind ihrer Mutter, die dann sp\u00e4ter einen anderen Mann heiratete und mit ihm noch zwei weitere Kinder hatte.) Einmal eskaliert dieser Machtkampf lautstark. Sie st\u00fcrmt aus dem Zimmer, wirft die T\u00fcr mit lautem Knall hinter sich zu und trampelt schimpfend die Treppe herunter. In der n\u00e4chsten Stunde kommt sie mit einem gespannten Ausdruck auf dem Gesicht: Wie wirst du wohl auf diesen Ausbruch reagieren? Ich antworte ihr, dass ich mich sehr ge\u00e4rgert habe \u00fcber sie. Beim Nachdenken habe ich mich aber dann gefragt, ob sie mich vielleicht h\u00e4tte testen wollen, n\u00e4mlich: Wie viel kann der eigentlich ab? Kann der mich eigentlich aushalten, wenn ich wirklich grob werde? Darauf sie erleichtert: \u201eJa, so war das. Und ich hatte die ganze Woche Angst, dass Sie mir keinen neuen Termin geben, sondern mich rausschmei\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">Woher die Erleichterung der jungen Frau? Ich denke, es war die Erleichterung dar\u00fcber, dass ihre zerst\u00f6rerische Aggressivit\u00e4t die Verbindung zu mir nicht zerst\u00f6rt hatte. Ich hatte den Angriff gewisserma\u00dfen psychisch \u00fcberlebt, d. h. ich hatte mich nicht an ihr ger\u00e4cht. So konnte sie die Beratungsbeziehung zunehmend f\u00fcr eine Auseinandersetzung mit mir nutzen, ohne mich st\u00e4ndig vor sich selbst sch\u00fctzen zu m\u00fcssen, und konnte sich darin entwickeln.<\/p>\n<p align=\"left\">Was trauen sich Menschen Gott gegen\u00fcber? Unser heutiger Predigttext ist ein gewaltiger Klagepsalm und Anklagepsalm Israels an seinen Gott. Er setzt ein mit der Bitte um Gottes Aufmerken und Zuwenden:<br \/>\n\u201eSo schau nun vom Himmel<br \/>\nund sieh herab von deiner heiligen, herrlichen Wohnung!<br \/>\nWo ist nun dein Eifer und deine Macht?<br \/>\nDeine gro\u00dfe, herzliche Barmherzigkeit h\u00e4lt sich hart gegen mich.<br \/>\nBist du doch unser Vater; denn Abraham wei\u00df von uns nichts, und Israel kennt uns nicht.<br \/>\nDu, HERR, bist unser Vater;<br \/>\n\u00b4Unser Erl\u00f6ser`, das ist von alters her dein Name.\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">Das ist die Verletzung, die schmerzt: dass sich der Gott, dessen Namen N\u00e4he und Hilfe verhei\u00dft, so fernh\u00e4lt und seine Macht so wenig erweist. Im Gegenteil: Gott ist abwesend. Gott ist verloren gegangen und der Himmel ist verschlossen. So werden die einleitenden S\u00e4tze dieses Gebetes zu einer Anklage, in der Aggression und Entt\u00e4uschung \u00fcber den sich entziehenden Gott sp\u00fcrbar sind \u2013 genauso wie ein dr\u00e4ngender Aufruf an Gott, die gegenw\u00e4rtige Not wahrzunehmen und aufzul\u00f6sen.<br \/>\nDem eindringlichen, dr\u00e4ngenden Anruf folgt die eigentliche Klage und Anklage:<br \/>\n\u201eWarum l\u00e4sst du uns, HERR, abirren von deinen Wegen<br \/>\nund unser Herz verstocken, dass wir dich nicht f\u00fcrchten?<br \/>\nKehr zur\u00fcck um deiner Knechte willen, um der St\u00e4mme willen, die dein Erbe sind!<br \/>\nWarum schreiten die Gottlosen durch deinen Tempel?<br \/>\nWarum zertreten unsere Widersacher dein Heiligtum?<br \/>\nWir gleichen jenen, die nie deine Herrschaft kannten, als h\u00e4tten wir niemals deinen Namen getragen.\u201c<\/p>\n<p align=\"left\">Hier t\u00fcrmt sich Frage auf Frage, Anklage auf Anklage. Die erste Anklage (V.17) richtet sich gegen Gott selbst und h\u00e4lt Gott das eigene Nicht-Glauben-K\u00f6nnen, die eigene Verstocktheit als Schicksal vor. Die zweite Anklage (V. 18) blickt auf die Feinde, die feindlich erlebte Welt, deren Wirklichkeit das Wirken Gottes offensichtlich widerlegt. Und die dritte Klage (V. 19a) fasst die beiden ersten Klagen in sich zusammen in einem Eingest\u00e4ndnis der eigenen Gottlosigkeit.<br \/>\nWenn es hier eine Hilfe gibt, so ist sie nur von Gott selbst zu erwarten. Der eindringliche Ruf nach Gottes Eingreifen wiederholt und steigert zugleich den Anfang des Psalms:<br \/>\n\u201eAch, dass du den Himmel zerrissest und f\u00fchrest herab!<br \/>\nDass vor dir die Berge erbebten,<br \/>\nwie Feuer Reisig entz\u00fcndet,<br \/>\nwie Feuer Wasser zum Sieden bringt.\u201c<\/p>\n<p align=\"center\">II<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">\u201eWarum l\u00e4sst du unser Herz verstocken, dass wir dich nicht f\u00fcrchten?\u201c<br \/>\n<em>Verstockung<\/em>: Der amerikanische Psychologe Stanley Milgram hat in einem ber\u00fchmten Experiment festgestellt, dass Menschen unter bestimmten Bedingungen ihre moralischen Hemmungen abwerfen und bereit sind, zu foltern, wenn es die Autorit\u00e4t befiehlt.<br \/>\n\u201eVersuchsperson: Ich halte das nicht aus. Ich werde doch den Mann da drin nicht umbringen! H\u00f6ren Sie, wie der schreit?<br \/>\nVersuchsleiter: Wie ich Ihnen vorher schon sagte, die Schocks k\u00f6nnen schmerzhaft sein, aber das Experiment erfordert es.<br \/>\nVersuchsperson: Aber er schreit doch. Er kann das nicht aushalten. Was ist mit ihm los?<br \/>\nVersuchsleiter (mit geduldigem sachlichem Ausdruck): Das Experiment erfordert, dass Sie weitermachen\u201c \u2026<br \/>\nSie haben weitergemacht, diese Versuchsperson und fast alle anderen, die sich dem Experiment von Milgram unterzogen haben. Sie sind gehorsam gewesen. Sie haben ihre Aufgabe im Dienst der Wissenschaft erf\u00fcllt und haben weiter mit Elektroschocks gearbeitet. Alles Bitten und Schreien der Opfer blieb vergeblich.<br \/>\nDas Experiment von Milgram hat viele Illusionen zerst\u00f6rt. Das Bed\u00fcrfnis nach kollektivem Aufgehobensein und nach Entbindung von Verantwortung scheint gr\u00f6\u00dfer zu sein als die von uns so hoch gesch\u00e4tzte menschliche Autonomie. Dieses Bed\u00fcrfnis nach Abgabe von Verantwortung enth\u00e4lt aber ein unheimliches Potenzial: Es kann aus ganz normalen Menschen M\u00f6rder machen.<br \/>\n\u201eIch halte das nicht aus. \u2013 Das Experiment erfordert, dass Sie weitermachen.\u201c: Nein! Die Verstocktheit des menschlichen Herzens ist nicht undurchdringlich. Indem sie ausgesprochen und im Psalm vor Gott gebracht wird, f\u00e4llt gewisserma\u00dfen ein Lichtstrahl in das dunkle Herz. Es ist die Hoffnung, dass es au\u00dferhalb der Gespinste unserer psychischen Welten ein Gegen\u00fcber gibt, das unsere Destruktivit\u00e4t \u00fcberlebt und sich darin als gut und machtvoll erweist. \u201eDu, HERR, bist unser Vater; `unser Erl\u00f6ser\u00b4, das ist von alters her dein Name.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">\u201eWarum schreiten die Gottlosen durch deinen Tempel? Warum zertreten unsere Widersacher dein Heiligtum?\u201c<br \/>\n<em>Trauma<\/em>: Die Verstocktheit des Herzens ist ein Angriff auf die Gottesbeziehung von innen. In der traumatischen Gewalterfahrung wird die Gottesbeziehung eines Menschen von au\u00dfen zerst\u00f6rt. Traumatische Erfahrungen haben vielerlei Gestalt. Sie k\u00f6nnen durch Naturkatastrophen verursacht sein, sie k\u00f6nnen aber auch durch menschliche Verbrechen zugef\u00fcgt werden. Dazu geh\u00f6ren Folter, Kriegshandlungen, Vertreibungen, Vergewaltigungen, Verlust von wichtigen Beziehungspersonen. Der Kern der traumatischen Erfahrung besteht im unertr\u00e4glichen Erlebnis vollkommender Hilflosigkeit und Ohnmacht. Damit ist jegliches Vertrauen in eine tragende, unzerst\u00f6rbar lebenspendende Beziehung zur Mitwelt zerst\u00f6rt. Der Verlust des Urvertrauens wird wie ein Riss durch die Welt erlebt, wie eine Kluft, die den Betroffenen von anderen Menschen und von Gott trennt: Nichts ist mehr sicher im Leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">\u201eWarum schreiten die Gottlosen durch deinen Tempel? Warum zertreten unsere Widersacher dein Heiligtum?\u201c Dennoch: Das traumatische Erleben kann in Worte gefasst werden und als Klage und Anklage vor Gott gebracht werden. Auch hier f\u00e4llt ein Lichtstrahl in die Dunkelheit der geschlossenen traumatischen Welt. Einer, der au\u00dferhalb dieser zerst\u00f6rerischen Welt ist, kann angeredet, best\u00fcrmt, angeklagt, beschimpft, in Gebrauch genommen werden in der Hoffnung, dass er diesen Ansturm \u00fcberlebt und sich darin als machtvoll erweist.<br \/>\nIn einer Selbsterfahrungsgruppe mit Kriegskindern des zweiten Weltkrieges \u2013 sie sind heute zwischen 60 und 75 Jahre alt \u2013 sagte ein Teilnehmer nach einigen Sitzungen: \u201eIch bin erleichtert, dass ich offensichtlich nicht der einzige hier in der Gruppe bin, dessen Weltvertrauen, einschlie\u00dflich Gottvertrauen, ziemlich br\u00fcchig ist. Bei aller gewonnenen Lebenserfahrung und Lebenst\u00fcchtigkeit geht es mir doch immer wieder so, dass ich pl\u00f6tzlich das Gef\u00fchl habe, dass mir der Boden unter den F\u00fc\u00dfen wegrutscht. Ich kriege dann Panikattacken. Es ist halt nichts sicher im Leben. Auch Gott nicht. Hei\u00dft es nicht irgendwo in der Bibel: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern hoffen auf eine zuk\u00fcnftige? Damit tr\u00f6ste ich mich dann ein wenig.\u201c<\/p>\n<p align=\"center\">III<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\">In der Klage und Anklage gegen Gott lebt die Hoffnung, dass Gott sich als m\u00e4chtiger erweist als die menschliche Destruktivit\u00e4t. Dass Gott selbst unserer Absage an Gott, unserer Lebensverneinung und Gottes-Zerst\u00f6rung nicht ausweicht, sondern dass Gott sich als Gott erweist, indem er diese ertr\u00e4gt.<br \/>\nFreilich, diese Hoffnung ist nicht einfach da. Sie ist wohl am ehesten demjenigen zug\u00e4nglich, der in der eigenen Destruktivit\u00e4t und dunklen Gottesverschlossenheit einen unterdr\u00fcckten Ruf nach Gott und Gottes eigenen Ruf nach ihm zu h\u00f6ren vermag. Das befreiende Geschehen mag spektakul\u00e4r sein, wie im Psalm: \u201eAch, dass du den Himmel zerrissest und f\u00fchrest herab!\u201c<br \/>\nDas befreiende Geschehen mag auch verhaltener und leiser sein. So hat es Paul Gerhardt gedichtet:<br \/>\n\u201eIhr d\u00fcrft euch nicht bem\u00fchen, noch sorgen Tag und Nacht,<br \/>\nwie ihr ihn wollet ziehen mit eures Armes Macht.<br \/>\nEr kommt, er kommt mit Willen, ist voller Lieb und Lust,<br \/>\nall Angst und Not zu stillen, die ihm an euch bewusst.\u201c (EG 11, 7)<\/p>\n<p align=\"left\">Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><strong>Wolfgang Winter<br \/>\nEv. Ehe-, Lebens- und Erziehungsberatungsstelle<br \/>\nG\u00f6ttingen<br \/>\n<a href=\"mailto:stg@gwdg.de\">stg@gwdg.de <\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Sonntag im Advent, 4. 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