{"id":10856,"date":"2021-02-07T19:49:07","date_gmt":"2021-02-07T19:49:07","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10856"},"modified":"2023-02-02T10:48:05","modified_gmt":"2023-02-02T09:48:05","slug":"mit-ernst-o-menschenkinder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/mit-ernst-o-menschenkinder\/","title":{"rendered":"Mit Ernst, o Menschenkinder"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">3. Sonntag im Advent, 11. Dezember 2005<br \/>\nLiedpredigt \u00fcber das Lied \u201eMit Ernst, o Menschenkinder\u201c (EG 10),<br \/>\nverfasst von Wolfgang V\u00f6gele <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<h4>EG 10 : Mit Ernst, o Menschenkinder<\/h4>\n<p><strong> Str.1<\/strong> Mit Ernst, o Menschenkinder, das Herz in euch bestellt, bald wird das Heil der S\u00fcnder, der wunderstarke Held, den Gott aus Gnad allein der Welt zum Licht und Leben versprochen hat zu geben, bei allen kehren ein.<\/p>\n<p><strong> Str.2<\/strong> Bereitet doch fein t\u00fcchtig den Weg dem gro\u00dfen Gast; macht seine Steige richtig, la\u00dft alles, was er ha\u00dft; macht alle Bahnen recht, die Tal la\u00dft sein erh\u00f6het, macht niedrig, was hoch stehet, was krumm ist, gleich und schlicht.<\/p>\n<p><strong> Str.3<\/strong> Ein Herz, das Demut liebet, bei Gott am h\u00f6chsten steht; ein Herz, das Hochmut \u00fcbet, mit Angst zugrunde geht; ein Herz, das richtig ist und folget Gottes Leiten, das kann sich recht bestreiten, zu dem kommt Jesus Christ.<\/p>\n<p><strong> Str.4<\/strong> Ach mache du mich Armen zu dieser heilgen Zeit aus G\u00fcte und Erbarmen, Herr Jesu, selbst bereit. Zeuch in mein Herz hinein vom Stall und von der Krippen, so werden Herz und Lippen dir allzeit dankbar sein.<\/p>\n<p><strong>I. \u00dcber den wunderstarken Helden<\/strong><\/p>\n<p>Einen \u201ewunderstarken Helden\u201c nennt das Adventslied \u201eMit Ernst o Menschenkinder\u201c das Kind in der Krippe. Advent bedeutet Warten, Geduld, Demut, Stille, Konzentration. Alles ist auf das Kind in der Krippe ausgerichtet, den Erl\u00f6ser und Heiland Gottes. Die Suche der Menschen nach Gott wird in eine neue Richtung gelenkt.<\/p>\n<p>Gott kommt in einem Kind zur Welt. Er zeigt sich nicht als \u00dcber- und Supermacht, nicht als b\u00e4rtiger Vater auf dem Thron im Himmel. Gott wird zum Kind. Gott ist ein Kind. Ein schutzloses Kind, das in seinem Bettchen liegt, zieht zun\u00e4chst einmal Aufmerksamkeit auf sich.<\/p>\n<p>Das kleine Kind braucht Hilfe. Von Gott w\u00fcrden wir erwarten, da\u00df er uns hilft.<br \/>\nDas kleine Kind braucht Schutz. Von Gott w\u00fcrden wir erwarten, da\u00df er uns sch\u00fctzt.<br \/>\nDas kleine Kind braucht Zuwendung. Von Gott w\u00fcrden wir erwarten, da\u00df er sich aufmerksam uns zuwendet.<br \/>\nDas Kind dreht unsere Gotteserfahrung um 180 Grad.<\/p>\n<p>Deswegen nennt das Adventslied das Kind in der Krippe einen \u201ewunderstarken Helden\u201c. In diesem Kind in der Krippe verwandelt sich unser Gottesbild: Gott wird menschlich, anschaulich, gn\u00e4dig, klein. Wir sehen pl\u00f6tzlich den Allm\u00e4chtigen in einem anderen Licht, im Adventslicht. Das ist kein Gott mehr, der einfach die Projektion unserer W\u00fcnschen, Interessen und Phantasien w\u00e4re. Sondern der Gott Israels zeigt sich als ein Gott, der als Mensch unter Menschen geht, als ein \u201ewunderstarker Held\u201c, der vom Kind in der Krippe zum Rabbi, zum Wundert\u00e4ter, zum Arzt und Menschenhelfer heranw\u00e4chst. Ein Gott, der menschlich Menschen begleitet.<\/p>\n<p>Man kann dieses Wunder, da\u00df Gott Mensch wird, in Gedanken nachvollziehen. Jeder kann einsehen, da\u00df sich das eigene Gottesbild \u00e4ndert, wenn ich Gott nicht als \u00dcbermacht, sondern als Menschen, als kleines Kind in der Krippe sehe. Genauso kann und werde ich das glauben und diesem Gott, der Mensch geworden ist, vertrauen.<\/p>\n<p>Aber neben dem Glauben und dem Erkennen mu\u00df noch ein Drittes hinzukommen: das Feiern, das Beten, das Danken, das Erinnern. Und am sch\u00f6nsten kann das eine Gemeinde durch Singen zum Ausdruck bringen. Die Adventslieder erinnern an den Gott, der Mensch geworden ist. Adventslieder feiern Gottes Gnade und Gottes Zuwendung zu den Menschen in allen Monaten des Jahres. Besonders aber im Dezember.<\/p>\n<p><strong>II. \u00dcber Adventslieder<\/strong><\/p>\n<p>Wir haben Freunde, die haben eine zehnj\u00e4hrige Tochter, ein aufgewecktes, fr\u00f6hliches M\u00e4dchen mit langen braunen Haaren. Singen und Musizieren liebt sie \u00fcber alles. Wenn sie gut gelaunt ist, und das ist oft der Fall, dann klimpert sie ihre Lieblingslieder gerne auf dem Klavier. Wenn es um ihre Lieblingslieder geht, dann kennt sie keine R\u00fccksichten, weder der Jahreszeit noch der Lautst\u00e4rke. Dann schafft sie es am hei\u00dfesten Sommertag, im Zweifingersuchsystem auf dem Klavier \u201eKling, Gl\u00f6ckchen, klingelingeling\u201c zu spielen. Aus dem verdunkelten Wohnzimmer h\u00f6ren unsere Freunde dann pl\u00f6tzlich \u201eVom Himmel hoch, da komm ich her\u201c, w\u00e4hrend die \u00fcbrige Familie sich auf der Terrasse unter dem Sonnenschirm dr\u00e4ngt, um in der br\u00fctenden Sommerhitze und Sonnenglut den wenigen verbliebenen Schatten zu suchen. Advent bei br\u00fctender Hitze? Weihnachten zu jeder Jahreszeit?<\/p>\n<p>Adventslieder verbinden sich in unserer Vorstellung mit eisigem Winter, klirrender K\u00e4lte und, wenn es im Dezember kalt genug ist, mit sanft auf den Stra\u00dfen ruhendem Pulverschnee. Und vor dem geistigen Auge sehen wir flockiges Schneegest\u00f6ber, brennende Kerzen in kaum erleuchteten engen R\u00e4umen, mit spiegelnden Glaskugeln geschm\u00fcckte Tannenb\u00e4ume, der Duft von Pl\u00e4tzchen und Holzspielzeug, von Bienenwachskerzen und Brat\u00e4pfeln auf den Weihnachtsm\u00e4rkten, selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcrziger Gl\u00fchwein, frisch gebackener Lebkuchen und Lametta. Das riecht und schmeckt schon eher nach Advent. Und die Adventslieder, wenn sie der Posaunenchor spielt oder ein Kinderchor singt, geben dazu den richtigen Klang. Kl\u00e4nge und Ger\u00fcche stimmen auf die Weihnachtszeit ein.<\/p>\n<p>Die Tochter unserer Freunde aber kennt da gar nichts. Ob Sommer, Hitze, Sonne, sie spielt ihre Lieblingslieder, wann sie will. Am fehlenden Dezember st\u00f6rt sie sich \u00fcberhaupt nicht, unbefangen, wie sie ist. Drau\u00dfen von der Terrasse ruft es ins verdunkelte Wohnzimmer hinein: H\u00f6r doch auf damit! La\u00df das doch jetzt! Wei\u00dft du denn nicht, dass das ein Adventslied ist? Aber sie antwortet nicht. Sie ignoriert die mahnenden Worte und konzentriert sich darauf, mit ihren beiden Klavierspielfingern immer die richtigen Melodiet\u00f6ne zu treffen. Da\u00df sie ihre Eltern damit ein klein wenig provoziert, macht f\u00fcr sie das Klavierspiel nur noch sch\u00f6ner. Ihre Lieblingslieder sind ihre Lieblingslieder, daf\u00fcr braucht sie weder Kalender noch Wetterbericht. Da soll ihr niemand mit den Jahreszeiten kommen.<\/p>\n<p>Lieder wie &#8218;Mit Ernst, o Menschenkinder&#8216; erinnern an Advent und Weihnachten. Melodien verbinden sich mit Jahreszeiten, mit Gottesdiensten und Weihnachtsm\u00e4rkten, mit Pl\u00e4tzchen und Kerzen. Melodien rufen Erinnerungen wach, sie erinnern an fr\u00fchere Weihnachten und fr\u00fchere Adventszeiten. Als Kinder h\u00f6rten wir die Lieder noch anders; sie waren etwas Neues, die Melodien waren noch nicht so vertraut.<\/p>\n<p>Melodien von Adventsliedern rufen in vielen Menschen Erinnerungen an die eigene Kindheit wach. Nicht nur die Melodien sind wichtig, auch die Worte, die Liedverse. Chor\u00e4le sind musikalisch verdichteter und gereimter Glaube. An die Stelle der Denkschrift und der steilen theologischen Thesen tritt die poetische Theologie des Erl\u00f6sers in der Krippe, das geglaubte Gedicht vom Advent. Der Glaube, der sich im w\u00f6rtlichen Sinne reimt und im wirklichen Sinne zusammenreimt, den behalte ich in Gewi\u00dfheit und Vertrauen leichter in Erinnerung, ganz gleich in welcher Jahreszeit.<\/p>\n<p><strong>III. \u00dcber den Ernst<\/strong><\/p>\n<p>\u201eMit Ernst, o Menschenkinder, das Herz in euch bestellt &#8230;\u201c Urspr\u00fcnglich war die Adventszeit neben der Passionszeit eine zweite Zeit der Bu\u00dfe. In der heutigen Zeit hat sie diese Bedeutung fast ganz verloren. Es macht keinen Sinn, dar\u00fcber zu klagen. Jeder hat sich daran gew\u00f6hnt, die Adventszeit als Einkaufszeit zu nutzen und die meisten denken dar\u00fcber schon gar nicht mehr nach. Ich will das nicht beklagen. Und wenigstens schalten immer mehr Kaufleute und Stadtverwaltungen die Weihnachtsbeleuchtung auf den Stra\u00dfen erst nach dem Ewigkeitssonntag an: Advent ist im Dezember!<\/p>\n<p>Aber ich will einen Moment \u00fcber die Frage nachdenken: Was bewog die Menschen in der Vergangenheit dazu, den Adventsmonat Dezember nicht mit Einkaufen, sondern mit Fasten, Andacht und Vorbereitungen auf Weihnachten zu verbringen? Die glaubenden Menschen bewegte eine schlichte Frage: Was haben wir getan, da\u00df Jesus kommen mu\u00dfte, um uns zu erl\u00f6sen? Was haben wir getan, da\u00df wir einen Heiland brauchen?<\/p>\n<p>Das war eine ernste und ernst gemeinte Frage. Das Kind der Maria kann nicht ohne Grund in die Krippe gekommen sein. Im Winter, wenn es kalt wurde und drau\u00dfen nicht mehr so viel tun war, war mehr Zeit zum Nachdenken. Die Menschen kamen \u00fcber ihr eigenes Leben ins Nachdenken und Gr\u00fcbeln. Sie stellten es ernsthaft in Frage und damit auf den Pr\u00fcfstand.<\/p>\n<p>\u201eMit Ernst, o Menschenkinder, das Herz in euch bestellt&#8230;\u201c Das Lied ruft uns heraus aus der Gleichg\u00fcltigkeit und Achtlosigkeit und stellt uns hinein in eine Spannung; es weckt in uns besondere Aufmerksamkeit. Diese richtet sich auf die Vorbereitung.<\/p>\n<p>Wollten die Menschen der Bibel ihre Gleichg\u00fcltigkeit \u00fcberwinden und ihre Aufmerksamkeit f\u00fcr Gott neu wecken, dann zogen sie sich in die W\u00fcste zur\u00fcck. In der W\u00fcste war Israel unterwegs, als es von \u00c4gypten loszog. In die W\u00fcste, in die Ein\u00f6de ging auch Jesus von Nazareth zum Beten und Meditieren, als er sich \u00fcber seinen Weg zu Gott klar werden wollte. In der W\u00fcste lebte Johannes der T\u00e4ufer, der Mahner und Prophet.<\/p>\n<p>Die W\u00fcste ist ein Ort besonderer Gottes- und Selbsterfahrung. Hier ist der Mensch auf sich selbst gestellt. Die W\u00fcste bedeutet Einsamkeit. Niemand und nichts lenken ihn ab, hier ist er still und aufmerksam. In der W\u00fcste kann er nachdenken.<\/p>\n<p>Aufmerksamkeit. Stille. Konzentration. Hier kann der Mensch meditieren \u00fcber sich, sein Leben, seine Fehler und Vorz\u00fcge. In der W\u00fcste hat ein Mensch keine M\u00f6glichkeit mehr, sich \u00fcber sich selbst zu t\u00e4uschen &#8211; so wie in der Stadt, wo ihn so viel ablenkt und einlullt, wo er erschlagen wird von der Menge des Glitzers und des Scheins und vom L\u00e4rm.<\/p>\n<p>&#8222;Mit Ernst, o Menschenkinder, das Herz in euch bestellt&#8230;&#8220; Das Lied ruft uns heute aus der Ablenkung und Gleichg\u00fcltigkeit in den Ernst; das Lied f\u00fchrt uns aus dem L\u00e4rm und dem Get\u00f6se in die Ruhe, in die Stille und in das Nachdenken, es leitet uns aus der Hektik und Nervosit\u00e4t des Weihnachtsrummels in die Stille; es ist ein Ruf heraus dem Gerede und dem Geschw\u00e4tz hinein ins Gebet; es ist ein Ruf heraus aus dem L\u00e4rm der Stadt hinein in die Stille der W\u00fcste. Mit einfachen Worten geleitet es uns aus der Gleichg\u00fcltigkeit in eine Haltung der Aufmerksamkeit. Der Ernst und die Aufmerksamkeit machen das Warten aus. Advent hei\u00dft Warten. Warten auf die Ankunft des Kindes, des Jesus von Nazareth.<\/p>\n<p>&#8222;Mit Ernst, oder Menschenkinder, das Herz in euch bestellt.&#8220;<\/p>\n<p><strong>IV. \u00dcber Demut und Hochmut<\/strong><\/p>\n<p>Advent ist die Zeit der Erwartung und des Wartens. Die Christen warten auf die Geburt des Kindes in der Krippe. Dieses Kind, von allen erwartet und von Gott gesandt, wird die Welt ver\u00e4ndern. Gott wird in diesem Kind die Welt ver\u00e4ndern. Die Zeit des Wartens ver\u00e4ndert die Menschen. Wer wartet, ist aufmerksam. Wer aufmerksam geworden ist, hat seine eigene T\u00e4tigkeit aufgegeben und hat sich aus der Gleichg\u00fcltigkeit herausgewunden.<\/p>\n<p>Wer aufmerksam geworden ist, erkennt: Ich kann mich nicht selbst erschaffen, ich kann nicht aus eigener Kraft erreichen, was ich will.<\/p>\n<p>In der aufmerksamen Stille erfahren Menschen: Ich kann selbst nichts tun, damit das geschieht, was ich erwarte. Und ich mu\u00df nichts selbst tun, damit geschieht, was ich erwarte.<\/p>\n<p>Ich mu\u00df nicht aktiv werden.<br \/>\nIch mu\u00df nicht handeln.<br \/>\nIch mu\u00df nicht an meiner eigenen Erfolgsleiter bauen.<br \/>\nIch kann einfach nur aufmerksam warten.<\/p>\n<p>Wer alles selbst erreichen will, den nennt das Adventslied hochm\u00fctig. Wir sind nicht die Konstrukteure und Erbauer, die Hauptpersonen unseres eigenen Lebens. Vieles, was geschieht, geschieht ohne unser Zutun. Das einzusehen, dazu geh\u00f6ren Geduld, Erinnerung und vor allem Lebenserfahrung. Dazu geh\u00f6rt die Aufmerksamkeit daf\u00fcr, da\u00df wir nicht die Architekten des eigenen Lebens sind, sondern Beschenkte, Gesegnete. Das Adventslied nennt eine solche Haltung Demut. In der dritten Strophe hei\u00dft es darum: \u201e Ein Herz, das Demut liebet, bei Gott am h\u00f6chsten steht; ein Herz, das Hochmut \u00fcbet, mit Angst zugrunde geht; (&#8230;).\u201c<\/p>\n<p>Viele Menschen gebrauchen das Wort Demut nicht mehr; sie verbinden damit Duckm\u00e4usertum und Unaufrichtigkeit. Aber das ist nicht richtig. Der aufrichtigen Demut liegen Einsicht, Lebenserfahrung und Glauben zugrunde.<\/p>\n<p>Die Demut sagt: Ich vertraue darauf, da\u00df Gott f\u00fcr mich gn\u00e4dig handelt. Ich mu\u00df nicht alles selbst zustande bringen. Ich kann es geschehen lassen, da\u00df Gott f\u00fcr mich handelt. Ich kann auf Gott vertrauen, der mein Leben in seinen H\u00e4nden h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Im kleinen Krippenkind finde ich Gott.<br \/>\nIch finde ihn dort, wo ich ihn nie erwartet h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Nachbemerkung<\/strong><\/p>\n<p>Liedpredigten ergeben gute Gelegenheiten zur guten Zusammenarbeit zwischen Pfarrern, Kantoren und Organisten. Man k\u00f6nnte die Teile der Predigt jeweils durch Meditationen, Improvisationen oder kurze Orgel-Intermezzi untergliedern. An verschiedenen Stellen k\u00f6nnte der Organist die Klangfarben in die Predigt hineinspielen, z.B. die Melodie des geklimperten Weihnachtsliedes und damit die Erz\u00e4hlung laut- und klangmalend illustrieren. Ein Chor k\u00f6nnte die einzelnen Strophen des Adventsliedes zwischen den Teilen der Predigt vierstimmig singen. Der musikalischen und der homiletischen Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Wolfgang V\u00f6gele<br \/>\nGoldaper Str.29<br \/>\n12249 Berlin<br \/>\n<a href=\"mailto:wolfgang.voegele@aktivanet.de\"> wolfgang.voegele@aktivanet.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Sonntag im Advent, 11. 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