{"id":10858,"date":"2021-02-07T19:48:54","date_gmt":"2021-02-07T19:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10858"},"modified":"2023-02-25T17:42:58","modified_gmt":"2023-02-25T16:42:58","slug":"roemer-15-5-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/roemer-15-5-13\/","title":{"rendered":"R\u00f6mer 15, 5-13"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">3. Sonntag im Advent, 11. Dezember 2005<br \/>\nPredigt \u00fcber R\u00f6mer 15, 5-13, verfasst von Andrea Palm <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Als Predigttext h\u00f6ren wir heute einen Abschnitt aus dem R\u00f6merbrief. Paulus schreibt an die Christen in Rom, von denen die meisten Heidenchristen, also nicht j\u00fcdischer, sondern z.B. r\u00f6mischer oder griechischer Herkunft sind, die folgenden Zeilen.<br \/>\nIch lese R\u00f6m. 15,5-13.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Die Christen der ersten Generation haben kein Kirchenjahr gefeiert, so wie wir. Unseren Advent kannten sie nicht, auch nicht unser Weihnachtsfest. Darum haben wir gerade zwar sch\u00f6ne S\u00e4tze geh\u00f6rt, aber wir fragen uns, was diese Worte mit Advent zu tun haben. Ob wir mit Paulus ins Gespr\u00e4ch kommen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Advent, wird er fragen, was ist das \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Stress, sagen die einen. Jahresabschlussfeiern, grelle Dekorationen in den Gesch\u00e4ften, Weihnachtslieder im Parkhaus und neben dem wie immer gut durchorganisierten Alltag jetzt noch eine Menge zus\u00e4tzlicher Aufgaben: Geschenke kaufen, die Wohnung dekorieren, zum Fl\u00f6tenvorspiel gehen, auf dem Weihnachtsmarkt stehen, noch weniger Zeit haben als sonst!<\/p>\n<p>Das ist ja nicht Advent, sagen die anderen. Advent, das ist ein lustiger Backnachmittag mit den Kindern. Das sind die Weihnachtslieder, die man selber singt oder spielt. Das ist, dass man netter ist zueinander als sonst. Das ist der Duft von Gl\u00fchwein und Kerzen und nach einem kalten Spaziergang ein warmes Heim. Das ist die Dankbarkeit f\u00fcr die Menschen, die wir lieben und die Trauer um all das, was in unserem Leben und in dieser verworrenen Welt im Argen liegt. Das ist das Wissen darum, dass unsere Seele auch Nahrung braucht: Stille, Lieder, gute Gedanken, Sch\u00f6nheit, Zeit und viel Liebe.<\/p>\n<p>Als mir letztes Jahr alle m\u00f6glichen Leute so eben mal im Vorbeirennen eine besinnliche Zeit gew\u00fcnscht haben, habe ich mich aufgeregt. Und dann \u00fcberlegt, was eigentlich gemeint ist. Was bedeutet besinnlich? Das W\u00f6rterbuch in meinem Computer bietet ganz wunderbare W\u00f6rter daf\u00fcr an: Beschaulich, ruhig, gedankenvoll, seelenvoll, kontemplativ und viele mehr. Also: Ruhe haben mir diese Menschen gew\u00fcnscht, Zeit f\u00fcr meine inneren Quellen, Zeit zum Nachdenken. Zeit auch f\u00fcr Gott, die Ruhe, zu ihm zu finden, seine N\u00e4he zu sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Schade, dachte ich dann, dass man mir nur im Advent eine besinnliche Zeit w\u00fcnscht. Oder gar nur an Weihnachten. Es wird doch nicht so sein, dass unser Land vier Wochen im Jahr oder streng genommen drei Tage lang ruhig, seelenvoll, kontemplativ, nachdenklich ist? Dann ist mir noch ein Gedanke gekommen und ich habe mich nicht mehr aufgeregt \u00fcber die vielen besinnlichen W\u00fcnsche: Geben wir vielleicht blo\u00df im Advent zu, dass wir Besinnlichkeit brauchen? Sind unsere vielen Adventsaktionen vielleicht ein Zeichen f\u00fcr Dinge, die wir das ganze Jahr \u00fcber vermissen?<\/p>\n<p>Lieber Paulus, ich glaube, der Advent ist bei uns eine Zeit der Sehnsucht. Ich glaube, bei aller Gesch\u00e4ftigkeit erlauben wir uns in diesem Monat vor Weihnachten mehr Sehnsucht als sonst.<\/p>\n<p>Ja, Sehnsucht, nach was, fragt Paulus skeptisch. Seine Welt ist so weit weg von der unseren und das macht die Verst\u00e4ndigung schwer.<\/p>\n<p>Zum Beispiel nach Ruhe und Zeit zum Nachdenken. Zeit f\u00fcr die inneren Quellen und damit auch Zeit f\u00fcr Gott \u2013 das brauchen wir doch immer, jeder von uns, das ganze Jahr \u00fcber. Aber nur im Advent reden wir dar\u00fcber.<br \/>\nLiebe brauchen wir &#8211; so n\u00f6tig wie die Luft zum Atmen. Seltsam, dass wir Weihnachten das Fest der Liebe nennen \u2013 wo wir doch jeden Tag Liebe n\u00f6tig haben.<br \/>\nOder Geborgenheit. Wie lieb sind uns die Erinnerungen an die Adventszeit, wenn sie einhergehen mit dem Gef\u00fchl von Geborgenheit und W\u00e4rme. Wie wichtig ist es uns, in diesen Wochen Geborgenheit zu sp\u00fcren und zu schenken \u2013 und wenn die Zeit dazu knapp ist, haben wir mehr als sonst das Gef\u00fchl, dass etwas Wichtiges fehlt.<br \/>\nIm Advent spendet man auch eher Geld \u2013 dabei wissen wir jeden Tag im Jahr, dass es Menschen gibt, denen es am N\u00f6tigsten fehlt. Aber jetzt geben wir uns eher einen Ruck, etwas, das in unserer Macht steht, dagegen zu tun. Mehr als sonst erlauben wir uns im Advent die Sehnsucht nach einer heilen Welt.<\/p>\n<p>Warum sagst du Sehnsucht? fragt Paulus.<br \/>\nIch, sagt er, rede von Hoffnung.<\/p>\n<p>Und dann fragt er nochmals nach:<br \/>\nVerstehe ich dich richtig: die Sehnsucht, die ihr das ganz Jahr \u00fcber kennt, diese Sehnsucht lasst ihr im Advent mehr zu als sonst? Sehnsucht nach Liebe, nach Geborgenheit, nach Stille, nach einer heilen Welt.<br \/>\nJa, so habe ich das gemeint, Paulus.<\/p>\n<p>Verstehe ich dich richtig, fragt er weiter, dass ihr in diesen Wochen allerlei Umtrieb habt, um dieser Sehnsucht nachzugeben?<\/p>\n<p>Ja, gebe ich zu, und dieser Umtrieb macht die Sehnsucht oft noch schlimmer.<br \/>\nUnd jetzt will ich wirklich wissen, was Paulus dazu zu sagen hat. Denn ich glaube, bei ihm kann ich etwas von der Kraft und der Sch\u00f6nheit des Advent wieder finden.<\/p>\n<p>Du hast vorher einen Abschnitt aus meinem R\u00f6merbrief vorgelesen, sagt Paulus. Die Christen dort hatten ein Problem in ihrer Gemeinde und waren dar\u00fcber ziemlich uneins. \u00dcber ihrem Problem verloren sie die Mitte aus den Augen. Sie stritten sich \u00fcber Glaubensdinge und verga\u00dfen ganz, was das Wichtigste ist: Gott, so wie wir ihn durch Jesus Christus kennen gelernt haben.<\/p>\n<p>Zuerst wollte ich sie deshalb zurechtweisen. Aber dann habe ich mir gedacht, das \u00e4ndert ja nichts. Dann schimpft eben noch einer mit. Warum streiten sie denn \u00fcber Glaubensfragen? Sie wollen es recht machen! Sie wollen, dass Gott sie liebt. Sie wollen, dass in ihrer Gemeinde alles im Lot ist. Wenn du so willst: Sie sehnen sich nach Liebe und nach Geborgenheit und nach einem kleinen St\u00fcck heiler Welt. Aber das alles k\u00f6nnen sie nicht selbst machen.<br \/>\nDeshalb, sage ich, hast du sie an Gott erinnert.<\/p>\n<p>Deshalb habe ich sie am Gott erinnert. Wir wissen ja nicht viel von Gott. Wir k\u00f6nnen ihn nicht fassen und nicht verstehen. Aber das, was uns Jesus \u00fcber Gott gezeigt und erkl\u00e4rt und vorgelebt hat, das k\u00f6nnen wir gut verstehen. Und daran habe ich sie erinnert.<br \/>\nGott ist f\u00fcr uns da. Er kennt unsere Schw\u00e4chen und unsere Verletzlichkeit und unsere Konflikte und unsere Sehnsucht.<\/p>\n<p>Als Gott der Geduld, des Trostes, der Wahrhaftigkeit ist er f\u00fcr die da, die mit sich selbst oder mit anderen Menschen wenig Geduld haben. F\u00fcr die, die einen gro\u00dfen Kummer mit sich herumschleppen. F\u00fcr die, die schon zu oft get\u00e4uscht worden sind und die nur jemandem trauen k\u00f6nnen, der ihnen wirklich aufrichtig und wahrhaftig erscheint.<\/p>\n<p>Gott hat Geduld mit uns und ich habe die Hoffnung, dass er uns helfen kann, mit uns selbst und anderen gn\u00e4diger umzugehen. Ich glaube, dass er den Traurigen und denen, die Sorgen haben, gute tr\u00f6stliche Gedanken geben kann, oder ihnen Menschen schickt, bei denen sie sich wohl f\u00fchlen und bei denen sie auch \u00fcber ihren Schmerz reden d\u00fcrfen und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass er manches Ungl\u00fcck zum Guten wenden wird.<\/p>\n<p>Und Barmherzigkeit, sagt Paulus, und sieht mich an, brauchen wir das nicht alle jeden Tag? Sind wir nicht alle angewiesen auf Hilfe und Vergeben, auf starke Arme und liebe Worte, auf Gro\u00dfmut und Freundlichkeit? Ich lebe davon, dass Gott der Gott der Barmherzigkeit ist und Ja zu mir sagt, trotz meiner Fehler, meiner Charakterschw\u00e4chen, meiner Gebrechen, trotz dem, was ich in meinem Leben anderen angetan habe.<\/p>\n<p>Paulus schweigt eine Weile und dann sagt er: Ich wollte die Christen in Rom daran erinnern, dass ihr Leben auf Gott gebaut ist und dass er ihnen unendlich zugewandt ist. Wer das f\u00fcr sich annehmen kann, der kann auch einen Streit beenden. Der kann auch um Verzeihung bitten und selber verzeihen und vergessen.<\/p>\n<p>Darum, erinnere ich mich, hast du die Christen in Rom zu Einm\u00fctigkeit aufgerufen. Dazu, einander anzunehmen. Und dazu, Gott zu loben.<\/p>\n<p>O ja, sagt Paulus, was freut Gott mehr: wenn sie ihn miteinander loben oder wenn sie gegeneinander um die rechten Glaubenspraxis streiten?<br \/>\nWer sich an Gott h\u00e4lt und sich \u00fcber ihn freut, der wird das hoffentlich auch zeigen. Daf\u00fcr sind wir doch auf der Welt, dass wir Gott loben. Mit Singen und Beten und Musizieren. Aber auch damit, dass wir uns freuen \u00fcber das, was uns gegeben ist. Damit, dass wir einander Gutes tun, etwas aus unserem Begabungen machen, uns einsetzen f\u00fcr Verbesserungen in unserer Gesellschaft, einander Mut machen, uns aneinander freuen. Auch damit, dass wir bei Konflikten und Unterschieden einander respektieren und trotz Meinungsverschiedenheiten gut miteinander umgehen, so wie ich es den Leuten in Rom ans Herz gelegt habe.<\/p>\n<p>So, wie wir es im Advent ertr\u00e4umen, erg\u00e4nze ich. Und frage ihn:<br \/>\nPaulus, du hast vorher gesagt, du redest lieber von Hoffnung statt von Sehnsucht. Was meinst du damit?<\/p>\n<p>Wir wollen dasselbe: Trost und Hilfe und Kraft, eine gute und gerechte Welt, Liebe und Geborgenheit und die N\u00e4he zu Gott, erkl\u00e4rt er mir. Da sind sich die Menschen gleich geblieben, all die Jahrhunderte hindurch. Wenn du aber Sehnsucht sagst, dann suchst du noch. Woran machst du deine Sehnsucht fest? Wohin zielt sie? Ist eure Betriebsamkeit im Advent vielleicht auch ein Zeichen daf\u00fcr, dass ihr nicht recht wisst, wohin mit eurer Sehnsucht?<\/p>\n<p>Ich mache meine Sehnsucht an Gott fest. Ich hoffe darauf, dass er uns nahe ist, uns kennt und h\u00f6rt und vor allem: liebt. So gibt er uns die Kraft, selber Gutes zu bewirken, schon einmal anzufangen mit dem, was wir uns erhoffen.<br \/>\nWir suchen dasselbe. Ich erwarte es von Gott \u2013 nicht blo\u00df in eurem Advent.<\/p>\n<p>Danke, Paulus. Unsere sch\u00f6nen Lieder und Br\u00e4uche im Dezember kennst du nicht. Aber du hast uns daran erinnert, worum es geht im Advent.<br \/>\nWir d\u00fcrfen etwas erwarten von Gott, dem Gott, der uns sehr nahe ist.<br \/>\nWir geben die Hoffnung auf Heil und Frieden und Freude nicht auf.<br \/>\nUnd wir loben Gott, miteinander, einm\u00fctig bei allen Unterschieden, in Wort und Tat.<\/p>\n<p>Das ist Advent \u2013 jeden Tag im Jahr. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Andrea Palm, Gemeindepfarrerin in T\u00e4ferrot (W\u00fcrttemberg)<br \/>\ne-mail: <a href=\"mailto:aup.palm@t-online.de\">aup.palm@t-online.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Sonntag im Advent, 11. 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