{"id":10868,"date":"2021-02-07T19:49:03","date_gmt":"2021-02-07T19:49:03","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10868"},"modified":"2023-02-05T22:21:30","modified_gmt":"2023-02-05T21:21:30","slug":"predigt-zum-300-jaehrigen-jubilaeum-der-daenisch-hallischen-mission","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigt-zum-300-jaehrigen-jubilaeum-der-daenisch-hallischen-mission\/","title":{"rendered":"Predigt zum 300-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der D\u00e4nisch-Hallischen Mission"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Predigt zum 300-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der D\u00e4nisch-Hallischen Mission<br \/>\n<\/span><\/b><span style=\"color: #000099;\"><strong>im Kopenhagener Dom am 29. November 2005<\/strong><b><br \/>\nvon Erik Norman Svendsen (D\u00e4nemark) <\/b><\/span><\/h3>\n<p>Die Predigt anl\u00e4\u00dflich des 300-j\u00e4rigen Jubil\u00e4ums der D\u00e4nisch-Hallischen Mission, der ersten protestantischen Mission, die im Jahre 1705 in Zusammenarbeit zwischen dem d\u00e4nischen K\u00f6nig und den hallischen Stiftungen begann.<\/p>\n<p><em>1. Petr. 4,10-11 und ApG. 4,7-12<\/em><\/p>\n<p>Am 11. November 1705 wurden die beiden deutschen Missionare Bartholom\u00e4us Ziegenbalg und Heinrich Pl\u00fctschau hier in der Frauenkirche vom Bischof von Seeland Henrik Bornemann ordiniert.<\/p>\n<p>Vorausgegangen waren einige hochdramatische Wochen, wo das Verh\u00e4ltnis zwischen Staat und Kirche auf die Probe gestellt wurde und wo der Staat in der Gestalt von K\u00f6nig Frederik IV auf gut lutherische Art und Weise \u00fcber die Bisch\u00f6fe gesiegt hatte. Denn der K\u00f6nig hatte als lutherischer F\u00fcrst das Berufungsrecht und wollte als der gute Verwalter von Gottes weltlichem Regiment dazu beitragen, da\u00df alle seine Einwohner das Evangelium h\u00f6ren konnten &#8211; auch die Einwohner der d\u00e4nischen Kolonie in Indien. Es ging um nicht weniger als ihr ewiges Heil.<\/p>\n<p>Die beiden theologischen Kandidaten waren erst einen Monat zuvor direkt aus Halle gekommen, wo sie von der pietistischen Erweckung ergriffen waren und den Ruf erhalten hatten, nach Tranquebar zu reisen, um den &#8222;armen bl\u00f6den Menschen das Licht des Evangeliums zu bringen&#8220;. Es war der ausdr\u00fcckliche Wunsch des K\u00f6nigs, da\u00df sie die Aufgabe \u00fcbernehmen sollten, und auch wenn der erste Mann der d\u00e4nischen Kirche, Bischof Bornemann, weder Pietisten noch Heidenmission besonders mochte, mu\u00dfte er dennoch, obwohl er sich kr\u00e4ftig dagegen gestr\u00e4ubt hatte, die beiden Kandidaten ordinieren. Sonst h\u00e4tte der K\u00f6nig n\u00e4mlich einen anderen darum gebeten! Die Furcht vor dieser Dem\u00fctigung war offenbar gr\u00f6\u00dfer als der Unwille, dem Wunsch des K\u00f6nigs zu folgen.<\/p>\n<p>Das Ergebnis war bekanntlich, da\u00df die beiden jungen Deutschen einige Wochen nach der Ordination mit dem Schiff nach Tranquebar als &#8222;k\u00f6nigliche Missionare&#8220; reisen konnten. Am 29. November gingen sie an Bord des gutes Schiffes Sophia Hedvig, das der Ostindischen Kompanie geh\u00f6rte. Heute vor genau 300 Jahren. Wir feiern das heute als etwas anderes und mehr als ein historisches Ereignis, es war der zaghafte aber entschiedene Beginn der lutherischen Weltmission.<\/p>\n<p>Sie hatten eine k\u00f6nigliche Instruktion mit, die vorschrieb, da\u00df sie sich zu den Eingeborenen begeben, deren Sprache lernen und zu ihnen in ihrer Muttersprache predigen sollten. F\u00fcr die beiden Missionare bedeutete das F\u00fcrsorge f\u00fcr das leibliche und geistliche Wohl der Eingeborenen. F\u00fcr die guten Pietisten, die sie waren, sollte der Glaube wirksam sein in der Liebe, denn das Christentum ist nicht so sehr Lehre wie Leben. Sie begannen deshalb, die tamilische Sprache zu erlernen und sich mit indischer Kleidung zu bekleiden, was nicht zuletzt auf erbitterten Widerstand unter den 500 Einwohnern der d\u00e4nischen Kolonie stie\u00df, so wie das heute ist, wenn muslimische Frauen in der Schule und am Arbeitsplatz ein Kopftuch tragen. Und dann errichteten sie die erste provisorische Kirche in dem indischen Stadtteil, sp\u00e4ter auch Schulen und ein Lazarett. Die Kirche wurde deshalb in einem Ma\u00dfe integriert in das Leben der Bev\u00f6lkerung, die f\u00fcr die Europ\u00e4er der Kolonie ganz neu war und schockierend und ein Stein des Ansto\u00dfes f\u00fcr die Handelskompanie, die die wirtschaftlichen Folgen all dieser christlichen Aktivit\u00e4ten und Liebestaten f\u00fcrchtete.<\/p>\n<p>Es ist sowohl dramatisch als auch denkw\u00fcrdig, daran heute nach 300 Jahren zur\u00fcckzudenken. Die ersten Jahre der Mission in Tranquebar waren voller Probleme und wurden erschwert durch die Handelskompanie, die f\u00fcr das geistliche und leibliche Wohl der Eingeborenen kein Interesse aufbrachte. &#8222;So ist der Kapitalismus&#8220;, sang der Volkss\u00e4nger Per Dich in den 70er Jahren mit einer Wendung, die auch f\u00fcr den Kampf zwischen der Mission und der Handelskompanie zu Anfang des 18. Jahrhunderts zutrifft. Im Jahre 1715 aber kam es zu einer mehr dauerhaften Absprache hier in Kopenhagen, die die Zukunft der Mission sicherte unter der Voraussetzung, da\u00df sie den Handel nicht behinderte. Ein d\u00e4nischer Kompromi\u00df der Art, wie wir ihn auch heute noch liefern k\u00f6nnen, wenn es um das Verh\u00e4ltnis von Kirche und Gesellschaft geht.<\/p>\n<p>Da\u00df Mission im Sinne von christlicher Verk\u00fcndigung und christlicher Arbeit auf erbitterten Widerstand sto\u00dfen kann, ist eine bekannte Sache, viel \u00e4lter als die Mission in Tranquebar. Das geht bis auf die Zeit der ersten christlichen Gemeinde zur\u00fcck, so wie wir davon im Bericht der Apostelgeschichte h\u00f6ren von dem Verh\u00f6r von Petrus und Johannes vor dem j\u00fcdischen Rat. Der Anla\u00df waren sowohl ihre Predigt als auch ihr Verhalten. Sie hatten sich erlaubt, einen Lahmen im Namen Jesu im Tempelbereich zu heilen und die Gelegenheit genutzt, Jesus als den Gekreuzigten und Auferstandenen zu verk\u00fcndigen. &#8222;In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel des Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden&#8220; (ApG 4,12), lautete die provozierende Botschaft, die augenblicklich dazu f\u00fchrte, da\u00df man den beiden Aposteln verbot, im Namen Jesu zu verk\u00fcndigen oder zu lehren. Nat\u00fcrlich vergebens, den der, der Jesus gesehen hat, hat Gott gesehen und damit seine Mission, ganz gleich was die Machthaber wollen und tun.<\/p>\n<p>Der Bericht aus der Apostelgeschichte hat sich unter wechselnden Bedingungen oft wiederholt, in Tranquebar und anderswo, wo die Missionare den christlichen Glauben in einer neuen Umgebung vertreten und gepredigt haben. In diesem Sinne gibt es nichts Neues unter der Sonne, wie der Prediger im Alten Testament sagt. Das Neue im Sinne von christlicher Verk\u00fcndigung, Unterricht und F\u00fcrsorge f\u00fcr Nichtchristen und unter Nichtchristen ist stets eine Verpflichtung und Herausforderung, die eng mit dem verbunden ist, was es hei\u00dft, Kirche und Gemeinde zu sein. Wie der d\u00e4nische Kirchengeschichtler Hal Koch es einmal ausgedr\u00fcckt hat, so steht die Frage der christlichen Mission in Wirklichkeit nicht zur Diskussion. Hat man selbst das christliche Evangelium als die Wahrheit \u00fcber die Welt und das eigene Leben empfangen, geht das nat\u00fcrlich auch alle anderen an. Das war wohl der Grund f\u00fcr die Erkenntnis, die den K\u00f6nig wie die Kirche anregte und in die Pflicht nahm, auch wenn die offizielle Kirche einige Zeit brauchte, um das zu verstehen und anzuerkennen.<\/p>\n<p>&#8222;In keinem anderen ist das Heil, ist auch kein anderer Name unter dem Himmel des Menschen gegeben, darin wir sollen selig werden&#8220; &#8211; diese Worte stehen fast als eine Flammenschrift und k\u00f6nnen noch heute die Diskussion \u00fcber das Verh\u00e4ltnis des Christentums zu anderen Religionen entfachen. Den wie soll man das verstehen? Ja, wie verstehen wir es heute, wo die Begegnung zwischen den religionen gerade diese Aussage zur Diskussion stellt wie nie zuvor in der Geschichte der christlichen Mission. Ist das nur Ausdruck einer groben Geringsch\u00e4tzung anderer Religionen und Lebens\u00e4u\u00dferungen, oder Ausdruck f\u00fcr eine Glaubenswahrheit, die wir als Christen in Respekt vor den Wahrheiten anderer versuchen sollen zu vermitteln? Die Antwort ist bekanntlich umstritten, sie betrifft aber die Lage der christlichen Kirche angesichts der Globalisierung und der daraus folgenden Begegnung der Religionen.<\/p>\n<p>Kein Christ kann daran zweifeln, da\u00df Christus der Name \u00fcber allen Namen ist (Phil. 2,11). Wer Jesus begegnet ist und ihn empfangen hat als Erl\u00f6ser, indem er die Worte und Taten Jesu im Glauben angenommen hat, f\u00fcr den ist er der flammende Mittelpunkt und der himmlische Horizont ist f\u00fcr alles, was mit christlichem Glauben und Leben zu tun hat. Das ist so sch\u00f6n und sichtbar hier in dieser Kirche dargestellt, wo Christus am Altar seine H\u00e4nde segnend \u00fcber jeden ausbreitet, der hereinkommt. &#8222;Kommt zu mir&#8220;, steht unter der m\u00e4chtigen Figur des auferstandenen Christus. Das ist nur eine fig\u00fcrliche Darstellung, aber sie hat ihren Ausdruck aus den Worten und Taten Jesu, seiner Offenbaren dessen, wer Gott ist und wer wir sind. Unser himmlischer Vater, zu dessen lieben Kindern wir geschaffen sind. &#8222;Kommt her zu mir alle, die ihr m\u00fchselig und beladen seid; ich will euch erquicken&#8220; (Matth. 11,28).<\/p>\n<p>Da\u00df das Heil mit seinem Namen verbunden ist, ist nicht Ausdruck einer Exklusivit\u00e4t, sondern vielmehr etwas Inklusives. Wenn Petrus sagt, da\u00df man nur im Namen Jesu erl\u00f6st werden kann, macht er deutlich, da\u00df nur der lebendige Gott erl\u00f6sen kann. Der Gott n\u00e4mlich, den wir von unserem Herren Jesus Christus kennen. Denn Gott hei\u00dft Christus. Nur der lebendige Gott kann erl\u00f6sen, aber er kann es in der tat auch. Selbst dem einen Verbrecher an der Seite Jesu auf Golgatha wurde das Evangelium verk\u00fcndigt: &#8222;Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein&#8220;. Die Liebe und F\u00fcrsorge Gottes gilt jedem, so wahr wie Jesus Christus als unser Bruder und Heiland einem jeden Menschen nahe ist.<\/p>\n<p>Diese Botschaft m\u00fcssen wir, das ist unsere Pflicht, allen Menschen vermitteln und verk\u00fcndigen. Zu Glauben, Hoffnung und Liebe. Das k\u00f6nnen wir tun, ohne den Glauben anderer abzuwerten oder uns in enorme religionstheologische oder dogmatische \u00dcberlegungen zu verlieren, so wichtig dies auch sein mag. Denn wir k\u00f6nnen nielmals Grenzen setzen, die den Heilswillen Gottes beschr\u00e4nken oder entscheiden, zu wem sich Jesus in Zeit und Ewigkeit bekennen will. Wir sind nur Diener, die das Evangelium reichen sollen, als Brot des Lebens und als t\u00e4gliches Brot f\u00fcr den N\u00e4chsten. Und alles andere k\u00f6nnen wir dann dem Gott und Vater unseres Herren Jesus Christus \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Die Begegnung zwischen den Religionen, die f\u00fcr uns heute wir vor 300 Jahren in Tranquebar eine gro\u00dfe Herausforderung darstellt, bringt nat\u00fcrlich viele \u00dcberlegungen und Versuche mit sich, Andersgl\u00e4ubige zu verstehen und den rechten Weg und die rechten Mittel zu finden, die christliche Botschaft Menschen anderen Glaubens zu vermitteln. Die Begegnung zwischen Religionen offenbart \u00c4hnlichkeiten und Unterschiede zwischen der Lehre und der Praxis der Religionen. Zweifellos k\u00f6nnen wir viel in anderen Religionen finden, das wir sch\u00e4tzen und was uns fremd ist. \u00dcber beides m\u00fcssen wir reden k\u00f6nnen in einer Weise, da\u00df wir weder unseren eigenen Glauben verraten noch den der anderen herabw\u00fcrdigen. Aber wir k\u00f6nnen und sollen nicht dar\u00fcber befinden, ob Christus auch bei den anderen ist in irgendeinem Sinne, und was Christus zu tun vermag, wenn und wo sein Wort und seine Taten verk\u00fcndigt und bezeugt werden. Das k\u00f6nnen wir getrost Christus \u00fcberlassen. Wir haben kein Monopol auf Christus, ja er geh\u00f6rt uns in diesem Sinne nicht, als w\u00e4re er unser Eigentum. Er ist der Bruder und Heiland aller Menschen. Es war diese Einsicht, die K\u00f6nig Frederik IV dazu veranla\u00dfte, die ersten Missionare nach Tranquebar zu schicken und die Ziegenbalg und Pl\u00fctschau dazu veranla\u00dften. das Unternehmen im Namen Jesu zu wagen.<\/p>\n<p>In Tranquebar errichteten die Missionare gleich nach ihrer Ankunft in dem Stadtteil der Eingeborenen eine vorl\u00e4ufige Kirche, der man den Namen &#8222;Neues Jerusalem&#8220; gabe, und auch die sp\u00e4tere bleibende Kirche erhielt den selben Namen, als sie am 11. Oktober 1718 eingeweiht wurde. Dieser Name macht die Perspektive der Mission deutlich. Das neue Jerusalem ist in der Offenbarung des Johannes die Vision der himmlischen Stadt im Gegensatz zum irdischen Jerusalem. Ausdruck f\u00fcr die neue Sch\u00f6pfung Gottes von Himmel und Erde und der vollkommenen Gegenwart Gottes am Ende der Zeiten: &#8222;Siehe da, die H\u00fctte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott, wird mit ihnen sein&#8220; (Off. 21,3).<\/p>\n<p>Wenn die lutherische Kirche in Tranquebar den Namen Neues Jerusalem erhielt, liegt darin die Vision, da\u00df die Gemeinde als Volk Gottes schon auf dem Weg ist zur Vollendung Gottes, ja da\u00df sie im Raum der Kirche einen Vorgeschmack davon erh\u00e4lt, weil Jesus selbst gegenw\u00e4rtig ist, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. In diesem Sinne ist jede Kirche eine Art &#8222;Neues Jerusalem&#8220;, weil wir als Gemeinde, die im Namen Jesu versammelt ist, schon hier und jetzt bei Gott sind und deshalb mit bauen an der Vollendung Gottes. Die echte und wahre Kirche ist n\u00e4mlich nicht identisch mit den H\u00e4usern, die wir bauen, sondern sie ist die lebendige Gemeinde, die Gott selbst durch seinen Geist und sein Wort aufbaut.<\/p>\n<p>So wie die auf dem Altar der heutigen Kirche aus dem Jahre 1918 steht:<\/p>\n<p>Gott hat dies Neu Jerusalem gebaut<br \/>\nIn Gnaden zum Versammlungsort,<br \/>\nDa\u00df man jetzt hier Gnaden findet<br \/>\nzu h\u00f6ren Gottes heiliges Wort<br \/>\nund im Gebet und Wachen findet.<\/p>\n<p>Grundtvig sagt dasselbe auf in seinem d\u00e4nischen Lied:<\/p>\n<p>Auf Jerusalem der neuen<br \/>\nStadt des gro\u00dfen K\u00f6nigs<br \/>\nla\u00dft uns alle bauen,<br \/>\nmit Gottes Geist und Gottes Sohn<br \/>\nmit Singen, Klagen und Beten,<br \/>\nim Schatten der Fl\u00fcgel Gottes.<\/p>\n<p>Voran nun, im Namen Jesu. Amen.<\/p>\n<p><strong>Bischof Erik Norman Svendsen<br \/>\nN\u00f8rregade 11<br \/>\nDK-1165 K\u00f8benhavn K<br \/>\nTlf. 33 47 65 00<br \/>\nemail: <a href=\"mailto:ens@km.dk\">ens@km.dk<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zum 300-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der D\u00e4nisch-Hallischen Mission im Kopenhagener Dom am 29. November 2005 von Erik Norman Svendsen (D\u00e4nemark) Die Predigt anl\u00e4\u00dflich des 300-j\u00e4rigen Jubil\u00e4ums der D\u00e4nisch-Hallischen Mission, der ersten protestantischen Mission, die im Jahre 1705 in Zusammenarbeit zwischen dem d\u00e4nischen K\u00f6nig und den hallischen Stiftungen begann. 1. Petr. 4,10-11 und ApG. 4,7-12 Am 11. 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