{"id":10885,"date":"2021-02-07T19:49:04","date_gmt":"2021-02-07T19:49:04","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10885"},"modified":"2023-02-05T17:52:24","modified_gmt":"2023-02-05T16:52:24","slug":"jesaja-91-6-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-91-6-3\/","title":{"rendered":"Jesaja 9,1-6"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Heiliger Abend, 24. Dezember 2005<br \/>\nPredigt \u00fcber Jesaja 9,1-6, verfasst von Christian-Erdmann Schott <\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde! Die \u00e4ltesten christlichen Weihnachtslieder, von Engeln und von Menschen angestimmt, finden sich im Neuen Testament. Seitdem sind in jedem Jahrhundert, ja in jeder Generation weitere, neue dazugekommen. Das Weihnachtsfest scheint unaussch\u00f6pflich. Es gibt aber auch Weihnachtslieder, die noch \u00e4lter sind. Sie finden sich schon im Alten Testament, vorchristlich-prophetische Hymnen.<\/p>\n<p>Heute haben wir als Predigttext solch ein Lied, entstanden um 730 vor Weihnachten in einer Zeit, in der das Volk Israel bedroht und bedr\u00fcckt war durch die Assyrer. Es sehnte sich nach einem Retter aus dem Hause Davids, der von Gott gesandt und von Geburt an mit besonderen, wunderbaren, Heil und Frieden schaffenden Kr\u00e4ften ausgestattet ist. Als Jesus Christus geboren wurde, haben sich die Christen an diesen durch die Geschichte noch l\u00e4ngst nicht eingel\u00f6sten Hymnus erinnert und gesagt: Der Sohn Marias und Josephs, der in Bethlehem als Nachkomme Davids im Zeitalter des Augustus geboren wurde, ist das Kind, von das der Prophet Jesaja gewartet hat. Hier finden Hoffnung und Sehnsucht dieses Liedes ihre Erf\u00fcllung.<\/p>\n<p>Auf diese Weise hat dieser Hymnus seinen Platz unter den christlichen Weihnachtsliedern gefunden, bis heute. Ich lese:<\/p>\n<p><em>Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein gro\u00dfes Licht; und \u00fcber die da wohnen im finsteren Lande, scheint es hell.<br \/>\nDu machst des Volkes viel; du machst gro\u00df seine Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fr\u00f6hlich ist, wenn man Beute austeilt.<br \/>\nDenn du hast das Joch ihrer Last und die Rute ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie zur Zeit Midians.<br \/>\nDenn alle R\u00fcstung derer, die sich mit Ungest\u00fcm r\u00fcsten, und die blutigen Kleider werden verbrannt und mit Feuer verzehrt werden.<br \/>\nDenn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er hei\u00dft, Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedef\u00fcrst;<br \/>\nauf dass seine Herrschaft gro\u00df werde und des Friedens kein Ende auf dem Stuhl Davids und in seinem K\u00f6nigreich, dass er`s zurichte und st\u00e4rke mit Gericht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth.<br \/>\n<\/em>Drei Strophen m\u00f6chte ich besonders herausgreifen:<\/p>\n<p>I. \u201eDas Volk, das im Finstern wandelt, sieht eingro\u00dfes Licht; und \u00fcber die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell\u201c.<\/p>\n<p>Die Finsternis, von der hier die Rede ist, k\u00f6nnen wir wohl am besten mit Orientierungslosigkeit \u00fcbersetzen. Viele Menschen unserer Zeit kommen sich vor wie Leute, die im Dunkeln umhertappen, weil sie nicht wissen, was sie eigentlich wollen, was wirklich wichtig ist, worauf es ankommt, f\u00fcr uns pers\u00f6nlich, wie f\u00fcr unsere Gesellschaft. Die Folge ist, dass wir von Ratgebern und Nothelfern umgeben sind, die vorgeben, den Weg zu wissen, tats\u00e4chlich aber nur Entt\u00e4uschung produzieren. Wem kann man heute noch glauben?<\/p>\n<p>Daraus wieder folgen Unsicherheit, Mutlosigkeit, Zukunftsangst, h\u00e4ufig verbunden mit sehr realen, absolut Besorgnis erregenden Trends wie Arbeitsplatzvernichtung, Ressourcenverknappung, demographische Entwicklung.<\/p>\n<p>Diesen verunsichert umhertappenden Menschen nun scheint das Licht der Weihnacht. Es erhellt die Szene, indem es eine ganz alte und im Grunde auch ganz einfache Wahrheit wieder zum Leuchten bringt \u2013 die Erinnerung an Gott. \u00dcber allem Fortschritt, allen Problemen, Freuden und Sorgen des Lebens hatten wir diese Wahrheit verloren. Wir haben Gott schlichtweg vergessen. Er kommt in unserem Denken und Reden fast nicht mehr vor. Es ist, als w\u00e4re er gestorben. Aber gerade darum wissen wir auch nicht mehr, was oben und unten, was wichtig und unwichtig ist. Wir haben den Bezugspunkt unserer Existenz aus den Augen verloren und darum sind wir unsicher, letztlich auch unfroh und f\u00fchlen uns st\u00e4ndig \u00fcberfordert. Das meint Orientierungslosigkeit.<\/p>\n<p>Das Licht, von dem der Prophet spricht, ist die Wahrheit, dass Gott seinerseits uns nicht vergessen und aufgegeben hat. ER hat uns immer im Blick behalten \u2013 und das l\u00e4sst er uns an Weihnachten in der Botschaft des Engels mitten in der Nacht verk\u00fcndigen. Es ist sehr wichtig und Bestandteil der weihnachtlichen Wahrheit, dass es Gott selber ist, der diese Botschaft durch seine Boten verk\u00fcndigen l\u00e4sst. Sie ist nicht aus uns, so, als w\u00e4re die Menschheit in sich gegangen, h\u00e4tte sich auf ihren Ursprung besonnen und nun den Weg zu Gott gesucht. Nein, die Bewegung ist eindeutig und einseitig von Gott zu uns. Es ist eine Bewegung der Gnade und der Freundlichkeit Gottes, mit der er uns wissen l\u00e4sst, dass er uns immer nahe geblieben ist \u2013 und uns auch in Zukunft nahe bleiben will und wird.<\/p>\n<p>Damit ist das von der Sch\u00f6pfung an beabsichtigte gesunde Verh\u00e4ltnis zwischen Gott und uns klar gestellt, verk\u00fcndet, aber noch lange nicht Wirklichkeit. Von Gott aus ist es Wirklichkeit, aber wir haben noch einiges zu tun, um das Erste Gebot \u201eIch bin der Herr, dein Gott\u201c in unserem Leben nun auch umzusetzen. Dabei kann uns die Botschaft der II. Strophe helfen:<\/p>\n<p>II. \u201eDenn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er hei\u00dft Wunderbar, Rat, Kraft, Held, Ewig-Vater, Friedef\u00fcrst\u201c.<\/p>\n<p>In diesen Worten steckt die ganze Dramatik der Umsetzung, die in dem Augenblick auftritt, wo wir Gott ernst nehmen und uns an ihn gebunden wissen. Denn mit Weihnachten hat sich die Welt in ihren eingespielten Abl\u00e4ufen nicht ver\u00e4ndert. Das zeigen bereits die Geschichten in den Evangelien, die auf die Weihnachtsgeschichte folgen. Kaum ist das Kind Jesus Christus da, trachtet ihm Herodes nach dem Leben. Ja, schon vor seiner Geburt war f\u00fcr diesen Sohn kein Platz in der Welt. Diese Momente zeigen schlaglichtartig, dass die Welt vor und nach Weihnachten die gleiche geblieben ist.<\/p>\n<p>Und doch hat Weihnachten etwas ver\u00e4ndert: Die Wahrheit ist bekannt gemacht worden, dass Gott uns nahe ist und bleibt. Ja, dass er die, die sich auf ihn einlassen und verlassen und den Glauben an ihn in ihrem Leben umsetzen, nicht verl\u00e4sst, ihnen vielmehr beisteht und St\u00e4rke gibt. Diese Wahrheit dr\u00fccken die etwas fremdartigen Titel aus, die dem Kind beigelegt werden. Sie besagen: Obwohl der Sohn nur ein Kind ist, obwohl er schwach ist, wird er mit Gottes Hilfe und Unterst\u00fctzung doch \u201eWunderbar, Rat, Kraft, Held\u2026. \u201e sein \u2013 als von Gott gesandter Retter wird er andere aufrichten und st\u00e4rken. Er wird sich als Weg, Wahrheit, Leben erweisen. Er wird die so n\u00f6tige Orientierung geben.<\/p>\n<p>Wenn wir es mit unseren Worten sagen m\u00fcssten, dann k\u00f6nnten wir sagen: Er wird ein Mutmacher sein f\u00fcr alle, die ihm nachfolgen; ein Leitbild, ein Vordenker, Kraftspender, Tr\u00f6ster, Helfer, indem er auf den zur\u00fcckverweist, der ihn zu uns gesandt hat: Gott. .<\/p>\n<p>Das zeigt: Die Botschaft von Weihnachten ist nicht eine abstrakte Verbundenheitserkl\u00e4rung Gottes, die irgendwelchen Kleinviehz\u00fcchtern im r\u00f6mischen Pal\u00e4stina zuteil geworden ist. Diese Botschaft ist an das Kind gebunden, an den Sohn Jesus Christus, der Weihnachten geboren wurde, damit wir in ihm den haben, der uns die Umsetzung des Glaubens vorlebt \u2013 bis ins Scheitern hinein und doch siegend.<\/p>\n<p>In Anlehnung an ein Bild, das Jesus Christus selbst gebraucht hat, k\u00f6nnen wir auch sagen: Weihnachten ist der Tag der Geburt des Ersten Sohnes Gottes, der gekommen ist, um uns, die anderen S\u00f6hne und T\u00f6chter Gottes, an die Hand zu nehmen und zu begleiten auf dem Weg mit dem Vater durch diese Welt; auf dem Weg, der am Ende einm\u00fcndet in das Haus, in dem uns der Vater selbst erwartet.<\/p>\n<p>Darum sollten wir uns vor der Gr\u00f6\u00dfe und H\u00e4rte der Ablehnung, die Gott auch heute entgegenschlagen, nicht beeindrucken lassen. Wir brauchen uns andererseits auch von der Armseligkeit und Kleinheit Gottes in der Welt nicht Angst machen zu lassen. Halten wir es vielmehr wie die Hirten, wie die Weisen aus dem Morgenland oder wie der alte Simeon und die Prophetin Hanna oder Johannes der T\u00e4ufer und viele andere und lassen wir uns auf dieses Kind ein, geben wir ihm, seinem Wort, geben wir Gott Raum in unserem Herzen und wir werden erfahren, wie dieser \u00e4u\u00dferlich schwache Gott uns stark macht, weil unser Leben in ein klares Koordinatenfeld eingef\u00fcgt ist.<\/p>\n<p>Dann wissen wir aus dem Glauben heraus, was oben und unten, was recht und nicht recht ist, was uns gut tut und was nicht. Wir werden im Licht leben und in der Ordnung des Glaubens Geborgenheit, Heimat, Zugeh\u00f6rigkeit, Freude, Dankbarkeit sp\u00fcren. Wir kommen mit uns selbst ins Reine, kommen bei uns selbst an, wenn wir mit Gott im Frieden und im Reinen leben. Das ist Weihnachten. Wenn Gott zu mir kommt \u2013 werde ich gesund, werde ich Mensch.<\/p>\n<p>III. \u201eSolches wird tun der Eifer des Herrn Zebaoth\u201c.<\/p>\n<p>Der Hymnus des Propheten weist zugleich \u00fcber Weihnachten hinaus. Gerade weil Gott Gott ist, Sch\u00f6pfer Himmels und der Erden, Herr allen Lebens und aller Menschen, kann er sich mit der fortdauernden Ablehnung seines Anspruches \u201eIch bin der Herr\u201c durch weite Teile der Menschheit nicht abfinden. Er muss und er wird \u00fcber Weihnachten hinaus auf die volle Erleuchtung der Menschheit, auf die Erl\u00f6sung in Herrlichkeit hinarbeiten. Das ist \u201eDer Eifer des Herrn Zebaoth\u201c. Weihnachten ist ein wichtiges Zeichen daf\u00fcr, dass der Eifer des Herrn ungebrochen ist.<\/p>\n<p>Wir wollen ja gar nicht leugnen, dass es Stunden gibt, in denen wir bef\u00fcrchten, dass das B\u00f6se, die Sinnlosigkeit oder die Dummheit \u00fcberhand nehmen und nicht mehr in Schach zu halten sind. Gerade dann ist es ein Trost und eine gro\u00dfe Hoffnung f\u00fcr die Christen, zuletzt aber f\u00fcr die Menschheit insgesamt, dass es den Eifer Gottes gibt.<\/p>\n<p>Es w\u00e4re ja immerhin denkbar, dass Gott aufgibt und sich eine neue Menschheit erschafft. Weihnachten zeigt, er gibt nicht auf. Ja, er f\u00e4ngt neu an und will uns ermuntern, auch unsererseits nicht aufzugeben und mit ihm den Kampf des Glaubens zu k\u00e4mpfen. Es ist aber ein gro\u00dfer Unterschied, wie wir antreten: Wenn wir meinen, nur auf uns gestellt, allein gegen das B\u00f6se k\u00e4mpfen zu m\u00fcssen, werden wir nicht weit kommen. Seit Weihnachten haben wir R\u00fcckenwind durch Gott. Und wo Gott ist, ist zuletzt der Sieg.<\/p>\n<p>Darum sind wir trotz aller Finsternis dankbar Mit den Engeln und mit den Hirten und allen Menschen k\u00f6nnen wir uns freuen und Weihnachten feiern und unsere sch\u00f6nen alten Lieder singen: Denn: \u201eChrist, der Retter ist da!\u201c Darum \u201eFreue, freue dich, o Christenheit!\u201c Amen.<\/p>\n<p><strong>Dr. Christian-Erdmann Schott<br \/>\nPfarrer em.<br \/>\nElsa-Br\u00e4ndstr\u00f6m-Str. 21<br \/>\n55124 Mainz<br \/>\n<a href=\"mailto:ce.schott@surfeu.de\">ce.schott@surfeu.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heiliger Abend, 24. Dezember 2005 Predigt \u00fcber Jesaja 9,1-6, verfasst von Christian-Erdmann Schott Liebe Gemeinde! Die \u00e4ltesten christlichen Weihnachtslieder, von Engeln und von Menschen angestimmt, finden sich im Neuen Testament. Seitdem sind in jedem Jahrhundert, ja in jeder Generation weitere, neue dazugekommen. 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