{"id":10886,"date":"2021-02-07T19:49:00","date_gmt":"2021-02-07T19:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10886"},"modified":"2023-02-07T15:05:20","modified_gmt":"2023-02-07T14:05:20","slug":"jesaja-91-6-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-91-6-4\/","title":{"rendered":"Jesaja 9,1-6"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Heiliger Abend, 24. Dezember 2005<br \/>\nPredigt \u00fcber Jesaja 9,1-6, verfasst von Wolfgang V\u00f6gele <\/span><\/b><\/h3>\n<p><strong>Geburtstag \u2013 Namenstag \u2013 Friedenstag <\/strong><\/p>\n<p>Der Predigttext steht beim Propheten Jesaja (9,1-6): \u201eDas Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein gro\u00dfes Licht, und \u00fcber denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Du weckst lauten Jubel, du machst gro\u00df die Freude. Vor dir wird man sich freuen, wie man sich freut in der Ernte, wie man fr\u00f6hlich ist, wenn man Beute austeilt. Denn du hast ihr dr\u00fcckendes Joch, die Jochstange auf ihrer Schulter und den Stecken ihres Treibers zerbrochen wie am Tage Midians. Denn jeder Stiefel, der mit Gedr\u00f6hn dahergeht, und jeder Mantel, durch Blut geschleift, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er hei\u00dft Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-F\u00fcrst; auf da\u00df seine Herrschaft gro\u00df werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem K\u00f6nigreich, da\u00df er&#8217;s st\u00e4rke und st\u00fctze durch, Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird tun der Eifer des HERRN Zebaoth.\u201c<\/p>\n<p><strong>1. Welchen Namen hat das Kind?<\/strong><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Weihnachten ist das Fest einer Geburt. Viele von Ihnen sind M\u00fctter oder V\u00e4ter, und Sie k\u00f6nnen sich darum lebhaft vorstellen, mit welcher Spannung, Aufregung und auch mit welchen Schmerzen die Geburt eines kleinen Babys verbunden ist. Aber all das verblasst hinter dem Gl\u00fcck, das ein neugeborenes Kind f\u00fcr die Eltern schafft. Wer solch ein verletzliches, kleines Wesen sieht, den \u00fcberkommen \u00fcberschw\u00e4ngliche und \u00fcberstr\u00f6mende Freude, die nach der Geburt eines neugeborenen Sohnes oder einer Tochter alle miteinander teilen, Freunde, Verwandte und Nachbarn.<\/p>\n<p>Und nach einer Geburt wird neben anderem die Frage nach dem Namen wichtig: Schon werdende Eltern zerbrechen sich den Kopf, welchen Namen ihr Kind einmal tragen soll. Sp\u00e4testens nach der Geburt m\u00fcssen sie sich entscheiden. Manche Eltern geben ihren Kindern die Namen von Gro\u00dfm\u00fcttern, Gro\u00dfv\u00e4tern, Tanten und Onkeln. Andere w\u00e4lzen Namensratgeber, und wieder andere nehmen zu ganz ungew\u00f6hnlichen Namen Zuflucht. Die Verwaltungsgerichte haben in ihren letzten Urteilen die Rechte der Eltern gest\u00e4rkt, die f\u00fcr die ungew\u00f6hnlichen Namen ihrer Kinder gek\u00e4mpft haben. Nur die Namen von Produkten sind nach deutschem Recht ausgeschlossen: Niemand darf sein Kind Nivea oder Ikea nennen, obwohl es offensichtlich Eltern gab, die das im Sinn hatten und deshalb vor Gericht gezogen waren.<\/p>\n<p><strong>2. Thronnamen<\/strong><\/p>\n<p>Der Prophet Jesaja spricht Jahrhunderte vor Christi Geburt von einem erwarteten Kind. Er macht ganz ungew\u00f6hnliche Namensvorschl\u00e4ge: Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friedef\u00fcrst. Solche Namen laden das Leben des erhofften Messias und K\u00f6nigs mit Erwartung und Bedeutung auf. Vor den staunenden Augen entfaltet sich die Vision eines friedlichen, mit Wohlstand gesegneten und nachhaltig gelingenden Lebens f\u00fcr alle. Jesaja setzte all seine Hoffnungen auf ein kleines Baby.<\/p>\n<p>Im 8.Jahrhundert vor Christi Geburt war das K\u00f6nigreich Israel, zwischen dem Mittelmeer und dem Flu\u00df Jordan gelegen, politisch eine untergeordnete Macht, der keiner viel Beachtung schenkte. Israel lag im Einflu\u00dfbereich der Gro\u00dfmacht Assyrien. Dort, nicht in Jerusalem wurde die politische Geschichte diktiert. Der Thron Davids im K\u00f6nigreich Israel war verfallen.<\/p>\n<p>&#8222;Uns ist ein Kind geboren&#8220;, sagt der Prophet. Einige Ausleger meinen, mit dem Kind sei der K\u00f6nig Hiskia gemeint, w\u00e4hrend dessen Regierungszeit die Assyrer Jerusalem erfolglos belagerten. Diesem kommenden Kind gibt Jesaja vier Beinamen. Vielleicht hat er das von den Pharaonen \u00c4gyptens \u00fcbernommen. Dort war es \u00fcblich, bei den Kr\u00f6nungsfeierlichkeiten dem neuen Pharao bestimmte Thronnamen zu verleihen. Diese standen in einer besonderen Beziehung zum Regierungsprogramm des Pharaos und zur \u00e4gyptischen G\u00f6tterwelt.<\/p>\n<p>Jesaja hat all seine Hoffnungen auf ein Kind gesetzt. Darum gibt er ihm besondere Namen. &#8222;Ein Sohn ist uns gegeben&#8220;, sagt der Prophet. Mit Sicherheit hat Jesaja nicht an das Kind in der Krippe ein paar Jahrhunderte sp\u00e4ter gedacht, als er diese S\u00e4tze schrieb.<\/p>\n<p>Aber diejenigen, welche die Worte des Propheten Jesaja sammelten, zusammenstellten, dar\u00fcber nachdachten und sie auslegten, merkten sehr schnell: Dieser Sohn, der Friedensf\u00fcrst, der Gott-Held, den uns Jesaja verhei\u00dfen hat, der ist noch gar nicht gekommen. Wir warten noch auf ihn. Das Kind, das geboren werden soll, es ist das Licht, das auf die Finsternis des Elends folgt. Dieses Kind geh\u00f6rt in besonderer Weise zu Gott. Dieses Kind wird ein neues Reich gr\u00fcnden. Es wird Frieden stiften, das Recht aufrichten und Gerechtigkeit schaffen. Dieses Kind ist noch gar nicht geboren.<\/p>\n<p><strong>3. Wunder-Rat in der Krippe <\/strong><\/p>\n<p>Christen schreiben Jesajas Namen dem Kind in der Bethlehemer Krippe zu. Der Gott-Held ist ein hilfloses, schreiendes Baby, in Windeln gewickelt. Der Ewig-Vater liegt im trockenen Stroh und mu\u00df alle vier Stunden gestillt werden.<\/p>\n<p>Der Friedef\u00fcrst unterl\u00e4uft die Erwartungen der Menschen, die auf Glanz, Gloria und Lametta gerichtet sind. Der Wunderrat wird am Kreuz des Leidens enden. Er k\u00e4mpft nicht als Held mit dem Schwert, er wird als Friedef\u00fcrst nicht Politiker. Aber er tut z\u00e4rtliche Wunder. Der Gott, der Mensch wird, erweist sich seiner Namen w\u00fcrdig: in Schwachheit, in barmherziger Gemeinschaft mit den Menschen.<\/p>\n<p>Jesaja hat alle seine Hoffnungen auf ein Kind gesetzt. Von ihm erhoffte er sich Frieden; in ihm sah er den Friedensbringer und Friedensstifter, den Friedensf\u00fcrsten. In dieser Hoffnung trifft sich Jesaja mit allen Christen an Weihnachten. Auch wir erhoffen uns Frieden auf Erden von einem kleinen Kind, von <em>diesem<\/em> kleinen Kind, das vor fast zweitausend Jahren geboren wurde. Der Friedensf\u00fcrst, der Stifter von Gerechtigkeit und Recht &#8211; er ist zu Anfang seines Lebens ein hilfsbed\u00fcrftiger, schutzloser S\u00e4ugling wie alle kleinen Kinder. Keiner sieht ihm an, da\u00df es der Heiland ist.<\/p>\n<p>Auch die Hirten werden erst durch den Engel darauf aufmerksam gemacht: &#8222;Euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.&#8220; So sagt es der Engel zu den Hirten. Das Kind in der Krippe ist der Heiland. Von diesem kleinen Kind geht Frieden aus und Freude und Liebe. Sein Anblick weckt keine Angst, keine Bef\u00fcrchtungen, keine Drohungen. Dieses kleine Kind &#8211; in ihm verdichten sich alle Hoffnungen der Menschen auf Erden. In ihm wird auch die Vision des Jesaja Wirklichkeit. Seit dieses Kind geboren wurde, haben all unsere Hoffnungen auf Frieden, Gerechtigkeit und Recht in ihm ihren konkreten Anhaltspunkt. Auf dieses Kind kann sich jeder vor Gott berufen. Mit ihm beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte Gottes mit den Menschen. Seit dieses Kind in der Krippe lag, k\u00f6nnen wir sicher sein, da\u00df einmal Friede und Gerechtigkeit herrschen werden. Der Wunder-Rat liegt in der Krippe.<\/p>\n<p><strong>4. Kinder sind Zukunft<\/strong><\/p>\n<p>Auch die Politik hat neuerdings die Kinder entdeckt. Sie hat bemerkt, dass die Bev\u00f6lkerungsentwicklung nicht vernachl\u00e4ssigt werden darf. In ihren Kindern liegen die Zukunftschancen einer jeden Gesellschaft. Und die Kirchen t\u00e4ten gut daran, jedes noch so zarte Pfl\u00e4nzchen kinderfreundlicher Politik zu f\u00f6rdern und unterst\u00fctzend zu begleiten. Kinder sind wertvoll, gleich welchen Namen sie tragen.<\/p>\n<p>Jesaja hat all seine Hoffnungen auf ein Kind gesetzt. Mit Kindern haben sich immer in besonderer Weise Hoffnungen verbunden. Soziologen und Psychologen beobachten in letzter Zeit eine neue Sehnsucht nach Kindern. Was dr\u00fcckt sich darin aus? Vielleicht neuer Mut, vielleicht neue Hoffnung in einer nachegoistischen Gesellschaft? Man wei\u00df das nicht genau, die Demoskopen geben hier keine sichere Auskunft \u00fcber die Motive von Eltern, ein Kind zu zeugen und gro\u00df zu ziehen.<\/p>\n<p>Sicher ist: Eltern sorgen sich um die Zukunft ihrer Kinder; Eltern w\u00fcnschen sich, da\u00df es ihren Kindern einmal besser geht als ihnen selbst. Aber sie finden sich dabei in einem tiefen Zwiespalt, in dem Zwiespalt zwischen der angestrebten Kinderfreundlichkeit und der tats\u00e4chlichen Kinderfeindlichkeit, die in dieser Gesellschaft leider herrscht. Trotzdem geh\u00f6rt es &#8211; hoffentlich &#8211; zu den Hauptsorgen der Erwachsenen, den Kindern eine Welt zu hinterlassen, die lebenswert ist: eine Welt, in der die Natur sich im Gleichgewicht befindet; eine Welt, in der Ressourcen und Rohstoffe noch nicht verbraucht sind; eine Welt, in der nicht Krieg und B\u00fcrgerkrieg vorherrschen; eine Welt, die politisch stabil ist. Kurz: Die Erwachsenen, die Eltern wollen f\u00fcr ihre nachkommenden Kinder einen Frieden schaffen, in dem sie leben und in dem sie sich entfalten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bei Jesaja ist es genau umgekehrt: Bei ihm schaffen nicht die Erwachsenen Frieden f\u00fcr die Kinder, sondern das Kind bringt den Frieden f\u00fcr die Erwachsenen, f\u00fcr die Eltern, f\u00fcr die Altgewordenen .<\/p>\n<p><strong>5. Kindliche Hoffnung auf Frieden<\/strong><\/p>\n<p>Mit diesem Kind, dem Ewig-Vater verbinden sich hoffnungsvolle Erwartungen, die weit \u00fcber die Zukunft der Gesellschaft und die Verwirklichung vern\u00fcnftiger Politik hinausreichen. Gott wird Mensch, uns Menschen zugute. Sein Name lautet: Jesus \u2013 Gott heilt. Ein sprechender, barmherziger Name.<\/p>\n<p>Jesaja hat alle seine Hoffnungen auf ein Kind gesetzt. Das kleine Kind in der Krippe, es wird all unsere Hoffnungen auf Frieden erf\u00fcllen. Wir sehen in ihm das erstaunlichste Zeichen, das Gott jemals den Menschen gegeben hat. Seit dieses Kind in der Krippe lag, d\u00fcrfen wir darauf vertrauen, da\u00df zuletzt Friede, Gerechtigkeit und Liebe \u00fcber Krieg, Unrecht und Ha\u00df die Oberhand behalten werden. Da\u00df wir das k\u00f6nnen, verdanken wir dem kleinen Kind, dem Friedensstifter in der Krippe.<\/p>\n<p>Und der kinderfreundliche Friede Gottes, welcher st\u00e4rker ist als alle politischen M\u00e4chte, Gewalten und Hoheiten, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.<\/p>\n<p><strong>PD Dr. Wolfgang V\u00f6gele<br \/>\nGoldaper Str.29<br \/>\n12249 Berlin<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:wolfgang.voegele@aktivanet.de\">wolfgang.voegele@aktivanet.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heiliger Abend, 24. Dezember 2005 Predigt \u00fcber Jesaja 9,1-6, verfasst von Wolfgang V\u00f6gele Geburtstag \u2013 Namenstag \u2013 Friedenstag Der Predigttext steht beim Propheten Jesaja (9,1-6): \u201eDas Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein gro\u00dfes Licht, und \u00fcber denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. 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