{"id":10949,"date":"2021-02-07T19:49:04","date_gmt":"2021-02-07T19:49:04","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=10949"},"modified":"2023-02-05T17:09:47","modified_gmt":"2023-02-05T16:09:47","slug":"johannes-4-5-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/johannes-4-5-26\/","title":{"rendered":"Johannes 4, 5-26"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">2. Sonntag nach Epiphanias, 15. Januar 2006<br \/>\nPredigt \u00fcber Johannes 4, 5-26, verfasst von Arne \u00d8rtved (D\u00e4nemark)<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>(Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung)<\/p>\n<p>Es ist ein ganzes Theaterst\u00fcck, das sich hier mit dem heutigen Text auftut. Auf der B\u00fchne sehen wir einen Brunnen, gebaut aus groben Granitsteinen, und dar\u00fcber ein Kran hinab in die Finsternis zur Quelle 32 Meter in der Tiefe. Oben sieht der Brunnen aus wie ein Taufstein aus alter Zeit, aber es ist ein ungew\u00f6hnlich tiefer Brunnen mit einem Wasser, das so klar und rein ist, dass jeder Reisende Halt machen muss, um von dem labenden Wasser zu trinken. Das hatte allerdings auch einen anderen Grund, denn die Geschichte des Brunnens lie\u00df sich bis auf die Zeit der Patriarchen zur\u00fcckf\u00fchren. Hier, an dieser Stelle, hatte sich Jakob auf seiner Flucht von zu Hause ausgeruht, nachdem er seinen Bruder um das Recht des Erstgeborenen betrogen hatte. Dort sprang eine Quelle; und sp\u00e4ter baute man diesen Brunnen, der in Wirklichkeit eine gro\u00dfe bautechnische Leistung darstellte.<\/p>\n<p>Im Hintergund kann man eine kleine Stadt des Altertums sehen. Die meisten H\u00e4user sind bauf\u00e4llige Lehmh\u00fctten, einzelne H\u00e4user sind aus Stein und schlie\u00dflich eine Synagoge mit einem Turm, der \u00fcber die \u00fcbrigen Geb\u00e4ude des Ortes hinausragt. Um die Stadt ist eine Mauer mit einem Tor gebaut, von da f\u00fchrt der Weg zu dem Brunnen. Dort teilt sich der Weg in vier Richtungen: Der eine Weg f\u00fchrt nach Sichem, ein paar Kilometer weit weg, einer nach Norden an den See Genezareth, einer nach S\u00fcden zur Hauptstadt Jerusalem. Sychar, wie die Stadt hei\u00dft, hat also eine gute Lage an diesen stark befahrenen Stra\u00dfen und bei dem ber\u00fchmten Brunnen. Es ist nicht blo\u00df ein Dorf, sondern eher eine kleine Provinzstadt.<\/p>\n<p>Im Hintergrund erhebt sich ein hoher Berg mit einem pr\u00e4chtigen Tempel auf seinem Gipfel. Man kann kleine dunkle Gestalten sehen, die sich an dem Berg hinauf- und herabbewegen. Es ist der Berg Garizim, der absolut wichtigste Ort in Samaria. Das ist er auch auf Grund von Jakobs n\u00e4chtlichem Aufenthalt hier. Nach dem Traum von der Leiter, die in den Himmel ragte und auf der die Engel Gottes auf- und niederstiegen und wo Gott der Allm\u00e4chtige ihm oben vom Licht her seinen Segen zusagte, \u2013 nach diesem Traum errichtete Jakob hier einen Altar; und jetzt steht da ein ganzer Tempel.<\/p>\n<p>Dieser Tempel ist der Stolz der Samariter; aber er ist auch das, was die Samariter bei den Juden so verhasst gemacht hat. Die Juden meinen n\u00e4mlich, Gottes Tempel befinde sich in Jerusalem und nirgendwo sonst. Hier, an dieser Stelle, wurde die Bundeslade aufgestellt, als K\u00f6nig Salomo seinen prachtvollen Tempel aus den Zedern des Libanon baute. Und obwohl der Tempel von den Feinden des Landes niedererissen und in einer weniger imponierenden Ausgabe wieder aufgebaut worden ist, ist es doch noch immer der Ort Gottes. Da ist er anzubeten \u2013 und nur da.<\/p>\n<p>Das ist der gro\u00dfe Streit zwischen Samaritern und Juden. Die Samariter k\u00f6nnen nat\u00fcrlich nicht auf den Jakobsbrunnen und den Tempel auf dem Berg Garizim verzichten. Davon kann \u00fcberhaupt keine Rede sein. Er ist Jahrhunderte alt. Lange vor Salomos Tempel errichtet. Gott bewahre, sie k\u00f6nnen auch <em>den<\/em> Tempel wohl akzeptieren; aber von Garizim werden sie nicht lassen. Es ist zu einem verbissenen Hass geworden, gewiss vor allem auf Seiten der Juden. Sie wollen mit den Samaritern nicht einmal im selben Raum sein. Sie verachten sie in jeder Hinsicht und betrachten deren Gottesverehrung mit gr\u00f6\u00dftem Misstrauen. Auch wenn es sich im Grunde um ein und denselben Gott handelt, n\u00e4mlich den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Allein der Tempel in Jerusalem hat G\u00fcltigkeit.<\/p>\n<p>Wenn ein Jude von Jerusalem in die D\u00f6rfer des n\u00f6rdlichen Galil\u00e4a oder in die Handelsst\u00e4dte am See Genezareth reiste, f\u00fchrte ihn sein Weg durch Samaria. Und oft machten sie dann am Jakobsbrunnen Halt. Das Wasser schmeckte gut; aber auch f\u00fcr die Juden war Jakob eine besonders wichtige Pers\u00f6nlichkeit in ihrer Geschichte. Aber tauchte ein Samariter hier auf, kehrten die Juden ihm den R\u00fccken zu, oder sie gingen eilig weiter.<\/p>\n<p>Es kann daher nicht Wunder nehmen, wenn die samaritische Frau stutzt, als Jesus sie anredet. Und dieses Gespr\u00e4ch verl\u00e4uft nun so theaterartig. Es ist, wie wenn ihnen die Antworten in den Mund gelegt w\u00fcrden, so dass sie genau das sagen, was sie sagen sollen.<\/p>\n<p>Wie sehen sie aus? Jesus kennen wir von zahllosen Darstellungen, obwohl niemand beschrieben hat, wie er eigentlich aussah. Wir w\u00fcrden ihn alle wiedererkennen, wenn er hier im Ort auftauchte. So auch in dem Theaterst\u00fcck; das ist nicht so schwer.<\/p>\n<p>Aber die Frau, sie sieht billig aus. \u00dcberladen mit Schminke, in farbenreiche Gew\u00e4nder gekleidet, die uns die schlanke Gestalt darunter ahnen lassen. Wenn sie geht, wiegt sie herausfordernd mit den H\u00fcften. Sie ist jedenfalls kein M\u00e4dchen, mit dem anst\u00e4ndige Menschen sich einlassen w\u00fcrden. Aber das tut Jesus trotzdem. Obendrein indem er sie bittet, ihm zu trinken zu geben. Sie soll ihm also einen Dienst erweisen, so dass sie einander noch n\u00e4her kommen. Das ist ganz unerh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Frau begreift gar nichts. Aber sie ist auch auf gewisse Weise verwandelt in dem Augenblick, da er zu ihr spricht. Sie wird ja wie ein anst\u00e4ndiger Mensch behandelt; Jesus b\u00fcrgt faktisch auf diese Weise f\u00fcr sie. Damit verwandelt sie sich von einem verachteten Menschen in einen respektierten Menschen. Und nun ist der Weg offen f\u00fcr ein fortgesetztes Gespr\u00e4ch der beiden. Jesus beginnt das Geheimnis zu l\u00fcften, wer er ist. Nicht zu deutlich nat\u00fcrlich, dann w\u00fcrde es ja kein Schauspiel werden. Ein Umweg ist zu gehen. Und die Kulisse des heidnischen Landes Samaria ist wichtig.<\/p>\n<p>Jesus spricht davon, dass er ihr das lebendige Wasser geben k\u00f6nne, wozu sie darauf hinweisen muss, dass sie weder Eimer noch irgendein anderes Gef\u00e4\u00df hat, womit sie Wasser sch\u00f6pfen k\u00f6nne. Selbst der Stammvater Jakob musste doch Kran und Eimer benutzen, wenn er Wasser f\u00fcr sich selbst und sein Vieh haben wollte. Aber Jesus f\u00e4hrt fort mit seiner Selbstenth\u00fcllung, indem er sagt, dass der, der von dem Wasser trinkt, das er ihm geben wird, niemals mehr d\u00fcrsten wird, denn das sei Wassser des ewigen Lebens.<\/p>\n<p>Jetzt ist die Frau im Ernst interessiert und bittet darum, etwas von dem Wasser zu bekommen, damit sie nicht mehr den Kilometer zum Brunnen mehrfach am Tage zur\u00fcckzulegen und einen schweren Krug mit Wasser nach Hause zu schleppen braucht. \u2013 Da aber nimmt das Gespr\u00e4ch pl\u00f6tzlich eine andere und gef\u00e4hrlichere Richtung. Jetzt ist die Frau an der Reihe, enth\u00fcllt zu werden. Scheinbar wei\u00df Jesus alles \u00fcber sie, wer sie ist und wo sie gelebt hat. Sie ist f\u00fcnfmal verheiratet gewesen, und der Mann, den sie zur Zeit hat, ist nicht ihr Mann. \u2013 Das war gar nicht gut. Sie ist offenbar eine leichtlebige Frau; und sie ist entlarvt, ohne sich direkt selbst verraten zu haben. Nat\u00fcrlich konnte man so einiges aus ihrer Kleidung und ihrer ganzen Erscheinung ablesen; aber die Einzelheiten mit ihren f\u00fcnf bis sechs M\u00e4nnern, woher mag er das wissen? Sie ist schockiert und beeindruckt; aber zugleich ist sie doch trotz allem mit ihm im Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p>Er muss doch eine Art Prophet sein. So kann sie sich vielleicht alles mit dem Berg Garizim und Jerusalem erkl\u00e4ren. Das, was die Ursache dieser blutigen Feindschaft zwischen ihrem eigenen Volk und den Juden gewesen ist, obwohl sie doch eine Art Brudervolk sind. Aber Jesus ist \u00fcberhaupt nicht daran interessiert, in den Streit hineingezogen zu werden. Der Ort ist \u00fcberhaupt nicht entscheidend, wenn die Zeit gekommen ist. Dann kommt es vielmehr auf den Glauben an und nicht auf ein Geb\u00e4ude oder einen Berg. Es geht um Geist und um Wahrheit, die beiden wichtigsten Kennzeichen des Glaubens. \u2013 Geist und Wahrheit. Im <em>Geist <\/em>ist die Verbindung zwischen Gott und Mensch lebendig und gegenw\u00e4rtig, wo immer es sei. Und da wird sich die Wahrheit durchsetzen, so dass man wei\u00df, wie man im Leben gestellt ist und welchen Weg man zu gehen hat.<\/p>\n<p>Da d\u00e4mmert es tief unten in der Gottlosigkeit dieser s\u00fcndigen Frau: Messias, Christus, er, auf den die Samariter und die Juden Jahrhunderte lang gewartet haben, \u2013 er ist es, der mit der Wahrheit kommen wird. Er wird allen Streit beilegen und sie den Willen und die Gesinnung Gottes lehren. Das meinen die Samariter wie die Juden.<\/p>\n<p>Da kommt der H\u00f6hepunkt des Schauspiels. Jesus ruft aus: <em>Ich bin es, der zu dir spricht. Ich bin dieser Christus!<\/em> \u2013 Der letzte Akt ist im Text von heute nicht enthalten, aber ich kann verraten, dass die Frau in die Stadt ging und von der eigent\u00fcmlichen Begegnung erz\u00e4hlte, die sie drau\u00dfen am Jakobsbrunnen hatte; daraufhin str\u00f6mte das Volk dorthin und h\u00f6rte Jesus zu; und sie baten ihn, bei ihnen zu bleiben. Er blieb zwei Tage lang bei ihnen, und viele der Samariter kamen zum Glauben.<\/p>\n<p>Dies war einer der ersten Schritte zur Verbreitung des christlichen Glaubens in der Welt. Es begann mit einer leichtlebigen Frau aus Sychar; da kann es denn wohl auch mit Menschen wie uns so gehen. Wir sind ja auch nicht gerade die besten; \u2013 jedenfalls nicht, wenn es um den Glauben geht. Es mag sehr wohl sein, dass wir einigerma\u00dfen anst\u00e4ndig sind, wenn es um Moral geht; aber hinsichtlich des Glaubens haben wir betimmt keinen Grund zum Jubeln. Wenn die Frau am Brunnen benutzt werden konnte, k\u00f6nnen wir es auch.<\/p>\n<p>Es ist ein sehr aufmunterndes Schauspiel, dem wir beigewohnt haben. Ein Schauspiel, das uns als Mitwirkende einbezogen hat. Ein Schauspiel, das enth\u00fcllte, wer Jesus ist und wer wir sind. Ein Schauspiel, das enth\u00fcllte, dass die Begegnung mit Jesus folgenschwer ist. Er kann uns alles sagen; und das ist es vielleicht auch, was wir n\u00f6tig haben: Dass uns alles gesagt wird, damit wir uns nicht l\u00e4nger zu verbergen oder zu verstellen brauchen, sondern frei vor Gott und Menschen auftreten k\u00f6nnen, denn Jesus hat zu uns gesprochen und damit f\u00fcr uns geb\u00fcrgt. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor Arne \u00d8rtved<br \/>\n<\/strong><strong>Birkeb\u00e6k 8<br \/>\n<\/strong><strong>DK-7330 Brande<br \/>\n<\/strong><strong>Tlf.: ++ 45 \u2013 97 18 10 98<br \/>\n<\/strong><strong>E-mail: <a href=\"mailto:ortved@mail.dk\">ortved@mail.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<p align=\"left\"><strong>\u00dcbersetzung aus dem D\u00e4nischen: Dietrich Harbsmeier <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Sonntag nach Epiphanias, 15. Januar 2006 Predigt \u00fcber Johannes 4, 5-26, verfasst von Arne \u00d8rtved (D\u00e4nemark) (Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung) Es ist ein ganzes Theaterst\u00fcck, das sich hier mit dem heutigen Text auftut. Auf der B\u00fchne sehen wir einen Brunnen, gebaut aus groben Granitsteinen, und dar\u00fcber ein Kran hinab in die Finsternis zur Quelle [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16473,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[39,659,1,727,185,853,237,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-10949","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-johannes","category-2-so-n-epiphanias","category-aktuelle","category-archiv","category-aus-dem-daenischen","category-bibel","category-kapitel-04-chapter-04","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10949","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10949"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10949\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16474,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10949\/revisions\/16474"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16473"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10949"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10949"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10949"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=10949"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=10949"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=10949"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=10949"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}