{"id":11021,"date":"2021-02-07T19:48:53","date_gmt":"2021-02-07T19:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11021"},"modified":"2023-02-24T21:23:15","modified_gmt":"2023-02-24T20:23:15","slug":"jesaja-5-1-7-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-5-1-7-2\/","title":{"rendered":"Jesaja 5, 1-7"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Reminiszere, 12. M\u00e4rz 2006<br \/>\nPredigt zu Jesaja 5, 1-7, verfasst von Hans-Otto Gade <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>die Eltern waren v\u00f6llig verzweifelt. Beide sa\u00dfen mir gegen\u00fcber; h\u00e4nderingend suchten sie nach Worten. Dieses Ehepaar kannte ich schon lange. Ich hatte die beiden getraut und ihre Kinder getauft und konfirmiert.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Eltern waren ihre Kinder der Lebensmittelpunkt. Sie gaben sich viel M\u00fche, setzen sich f\u00fcr Sohn und Tochter ein, und vor allem hatten sie viel Zeit f\u00fcr die beiden. Alles andere konnte und musste zur\u00fcckstehen, wenn es um Sohn und Tochter ging.<\/p>\n<p>\u201eSo gut haben es nicht alle Kinder!\u201c sagte eine Nachbarin denn auch mal zu mir. Ja, in dieser Familie war alles zum Besten.<\/p>\n<p>Und nun sa\u00dfen die beiden vor mir; Tr\u00e4nen standen in ihren Augen und die Frau sagte, was alle Eltern in so einem Fall denken und fragen: \u201eWas haben wir denn blo\u00df falsch gemacht? Wir haben doch alles getan, was gut war f\u00fcr unsere Kinder und wir haben doch soviel Spa\u00df und Freude miteinander gehabt!\u201c<\/p>\n<p>Was war geschehen? Beide Kinder hatten sich ver\u00e4ndert. Ohne \u00e4u\u00dferen Anlass, ohne erkennbaren Grund stellten sie sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit gegen ihre Eltern. Die Tochter hatte die Schule abgebrochen und der Sohn die Lehre hingeschmissen \u2013 ihr Lebensinhalt war nur noch Rumh\u00e4ngen mit obskuren \u201eFreunden\u201c, denen auch ich nicht so unbedingt im Dunklen begegnen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Nach Hause kamen beide schon seit Monaten nur noch zum Schlafen und bei seltenen Gespr\u00e4chen gab es h\u00f6chstens noch aggressive, beleidigende Worte.<\/p>\n<p>Das Elternpaar wusste keinen Ausweg mehr. Die Kinder waren \u00fcber 18 und somit vor dem Gesetz erwachsen und selbstst\u00e4ndig. Aber die Eltern hatten doch etwas anderes von ihren Kindern erhofft: Einen guten Schulabschluss, eine erfolgreiche Lehre, damit die Zukunft der Kinder gesichert w\u00e4re.<\/p>\n<p>\u201eDas kann doch nicht das Ergebnis unserer Erziehung sein!\u201c So der Vater w\u00fctend. \u201eDenen setze ich den Stuhl vor die T\u00fcr \u2013 die sollen doch bleiben wo sie wollen, bei mir nicht mehr!\u201c Und dann f\u00fcgt er noch verbittert hinzu: \u201eDie sind f\u00fcr mich gestorben!\u201c<\/p>\n<p>Diese Geschichte ist mir eingefallen, als ich den Predigttext gelesen habe: Es ist das \u201eLied vom unfruchtbaren Weinberg\u201c. Ich lese dieses Lied des Propheten Jesaja mal vor:<\/p>\n<p><strong>1 Wohlan, ich will meinem lieben Freunde singen, ein Lied von meinem Freund und seinem Weinberg. Mein Freund hatte einen Weinberg auf einer fetten H\u00f6he. <\/strong><\/p>\n<p><strong>2 Und er grub ihn um und entsteinte ihn und pflanzte darin edle Reben. Er baute auch einen Turm darin und grub eine Kelter und wartete darauf, dass er gute Trauben br\u00e4chte; aber er brachte schlechte. <\/strong><\/p>\n<p><strong>3 Nun richtet, ihr B\u00fcrger zu Jerusalem und ihr M\u00e4nner Judas, zwischen mir und meinem Weinberg! <\/strong><\/p>\n<p><strong>4 Was sollte man noch mehr tun an meinem Weinberg, das ich nicht getan habe an ihm? Warum hat er denn schlechte Trauben gebracht, w\u00e4hrend ich darauf wartete, dass er gute br\u00e4chte? <\/strong><\/p>\n<p><strong>5 Wohlan, ich will euch zeigen, was ich mit meinem Weinberg tun will! Sein Zaun soll weggenommen werden, dass er verw\u00fcstet werde, und seine Mauer soll eingerissen werden, dass er zertreten werde. <\/strong><\/p>\n<p><strong>6 Ich will ihn w\u00fcst liegen lassen, dass er nicht beschnitten noch gehackt werde, sondern Disteln und Dornen darauf wachsen, und will den Wolken gebieten, dass sie nicht darauf regnen. <\/strong><\/p>\n<p><strong>7 Des HERRN Zebaoth Weinberg aber ist das Haus Israel und die M\u00e4nner Judas seine Pflanzung, an der sein Herz hing. Er wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei \u00fcber Schlechtigkeit. <\/strong><\/p>\n<p>Dieses Lied ist ein Bild. Ein Bild f\u00fcr das Verh\u00e4ltnis zwischen Gott und seinem Volk. Ein Bild f\u00fcr die entt\u00e4uschte Liebe Gottes. Gott ist schlichtweg zornig und bitter entt\u00e4uscht: Was habe ich nicht alles f\u00fcr dieses Volk getan \u2013 und was ist das Ergebnis?<\/p>\n<p>Wer mal die Hebr\u00e4ische Bibel durchbl\u00e4ttert, dieses Buch, das wir das Alte Testament nennen, der liest \u00fcberall davon, was Gottes alles f\u00fcr sein Volk getan hat. Gott ist den schweren Weg des auserw\u00e4hlten Volks mitgegangen und hat sich seinem Volk immer wieder als der rettende und bewahrende Gott gezeigt.<\/p>\n<p>Anders ausgedr\u00fcckt: Gott hat sein Volk geliebt. Hat es immer wieder nachsichtig gef\u00fchrt und geleitet \u2013 so wie Vater und Mutter ihre Kinder lieben.<\/p>\n<p>Und was ist das Ergebnis \u2013 oder, wie wir Eltern manchmal zu sagen pflegen: Was ist der Dank f\u00fcr diese Liebe?<\/p>\n<p>Jesaja zieht eine bittere Bilanz: Das Volk Gottes hat Gott vergessen. Das Volk hat all die hohen Grunds\u00e4tze eines Lebens nach Gottes Willen vergessen.<\/p>\n<p>Wenn Sie sich mal viel Zeit haben, beispielsweise im Urlaub, dann lesen Sie sich mal die B\u00fccher der Propheten im Alten Testament durch. Sie werden erstaunt sein, welche Ma\u00dfst\u00e4be die Propheten vor weit \u00fcber 2.000 Jahren an ein Leben nach Gottes Willen angelegt haben.<\/p>\n<p>Die Kritik der Propheten richtet sich in erster Linie gegen ein falsches soziales Verhalten. Vor allem die M\u00e4chtigen im Volk und die Besitzenden werden immer wieder scharf kritisiert, weil sie das Recht der Witwen, Waisen und Armen missachten.<\/p>\n<p>Die soziale Verpflichtung der Volksgemeinschaft gegen\u00fcber den Schwachen hat vor Gott eine sehr gro\u00dfe Bedeutung. Die Einhaltung des Rechts, das den Schwachen sch\u00fctzt, ist f\u00fcr Gott \u00e4u\u00dferst wichtig, so schreiben die Propheten immer wieder.<\/p>\n<p>Die Wirklichkeit sah im Alten Israel offensichtlich anders aus: Die Reichen wurden immer reicher, die Armen immer \u00e4rmer, und Witwen, Waisen und Armen wurde das ihnen zustehende Recht verweigert.<\/p>\n<p>Gerechtigkeit? Fehlanzeige! So beschreibt Jesaja die Lage im Israel seiner Zeit in seinem Weinberglied:<\/p>\n<p><strong>Gott wartete auf Rechtsspruch, siehe, da war Rechtsbruch, Gott wartete auf Gerechtigkeit, siehe, da war Geschrei \u00fcber Schlechtigkeit. <\/strong><\/p>\n<p>Gott ist schwer entt\u00e4uscht, all seine Liebe, all seine Sorge, all seine Arbeit f\u00fcr sein Volk waren offensichtlich vergeblich.<\/p>\n<p>Gott ist schwer entt\u00e4uscht, und er reagiert allzu menschlich: Er will sein Volk schutzlos der Geschichte \u00fcberlassen. Er will sein Volk sich selbst \u00fcberlassen, er will seine liebende Hand abziehen von dem Volk, das er selbst von seinen ersten Urspr\u00fcngen, von seiner Kindheit an gef\u00fchrt und geleitet und geliebt hat.<\/p>\n<p>Diese Reaktion ist ja allzu verst\u00e4ndlich, und wer mal bei den Propheten und in der Geschichte Israels nachliest, welche Bolzen das Volk Israel sich geleistet hat, der wird diese w\u00fctende, vernichtende Reaktion verstehen.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, so eine Predigt soll ja nicht nur Geschichten aus alter Zeit erz\u00e4hlen, sondern den Bezug zu unserer Zeit und zu unserem Leben herstellen. Ich frage mich: Ist diese entt\u00e4uschte Liebe Gottes auch auf heute \u00fcbertragbar? Anders gefragt: Hat Gott auch heute Grund, entt\u00e4uscht zu sein \u00fcber das Handeln der von ihm geliebten Menschen? Hat Gott auch heute Grund, seine F\u00fcrsorge aufzuk\u00fcndigen?<\/p>\n<p>Ich will mich auf diese Frage gar nicht einlassen. Ich will gar nicht erst aufz\u00e4hlen, welche Fehler wir immer wieder machen, gerade im Verhalten gegen\u00fcber den Menschen, die angewiesen sind auf unsere Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Ich will das deswegen nicht tun, weil ich dann auch all das aufz\u00e4hlen m\u00fcsste, was wir tun, um die Not der Welt zu lindern; wo wir \u00fcberall mit viel Kraft und gro\u00dfem Einsatz Menschen helfen, die unsere Hilfe lebensnotwendig brauchen. Im Auftrage Gottes und in Verantwortung vor ihm.<\/p>\n<p>Vor Gott kann und will ich nicht aufrechnen. Ich kann und will keine Waage aufbauen, an der dann abzulesen w\u00e4re, was \u00fcberwiegt: das Schlechte oder das Gute. Ich will nicht aufrechnen und dann mir selbst oder Ihnen sagen m\u00fcssen: Gottes Liebesentzug droht auch uns.<\/p>\n<p>Aber darum geht es ja gar nicht. Wir leben nicht mehr in Zeiten des Alten Testamentes, in denen immer wieder vom strafenden Gott die Rede ist. Wir sind Christen. Wir sind Christen, die ein paar Dinge wissen:<\/p>\n<ul>\n<li>Wir wissen, dass wir immer wieder Gottes Willen verfehlen. Wir wissen, dass wir immer wieder schuldig werden vor dem, was Gott von uns fordert.<\/li>\n<li>Wir vertrauen aber darauf, dass uns Gottes Vergebung gilt. Wir vertrauen darauf, dass Gott seine Liebe zu uns eben nicht beendet.<\/li>\n<li>Wir vertrauen auf die unendliche Liebe Gottes. Auf die <strong> unendliche<\/strong> Liebe. Davon hat Jesus Christus immer wieder erz\u00e4hlt. Mit seinen Predigten, mit seinen Gleichnissen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gott redet heute anders als Jesaja das aufgeschrieben hat. Gott spricht seit 2.000 Jahren durch Jesus Christus. Und bei Jesus ist keine Rede von Vernichtung und Strafe und Liebensentzug.<\/p>\n<p>Paulus hat immer wieder davon geschrieben, dass wir Christen von der Gnade Gottes leben. Die Gnade, die Liebe, die Gott uns schenkt \u201eohn\u2019 all mein Verdienst und W\u00fcrdigkeit\u201c, wie Martin Luther schreibt.<\/p>\n<p>Es ist ja v\u00f6llig unstrittig, dass wir deswegen unser Leben in der Gemeinde und als Gemeinde so f\u00fchren, wie Gott das von uns erwartet. Aber damit verdienen wir uns nicht die Liebe Gottes, sondern wir best\u00e4tigen sie dadurch nur.<\/p>\n<p>Als Christen vertrauen wir vor allem auf das Wort Jesu Christi: \u201eSieh, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!\u201c Ich bin bei euch &#8211; ohne jede Bedingung, ohne jeden Zusatz.<\/p>\n<p>Das ist die Garantie daf\u00fcr: Gottes Liebe begleitet uns und tr\u00e4gt uns und h\u00e4lt uns in aller Zeit und Ewigkeit!<\/p>\n<p>Darauf vertraue ich \u2013 davon lebe ich.<\/p>\n<p align=\"left\">Amen<\/p>\n<hr \/>\n<div class=\"Stil1\"><span style=\"font-size: 16px;\"><strong><span style=\"font-family: Arial;\">Pastor Hans-Otto Gade<br \/>\nDietrich-Bonhoeffer-Platz 1<br \/>\n21614 Buxtehude<br \/>\nTel: 04161 &#8211; 6 31 31\u00a0 Fax: 6 39 59<br \/>\nE-Mail: <a title=\"mailto:hans-otto.gade@freenet.de\" href=\"mailto:hans-otto.gade@freenet.de\">hans-otto.gade@freenet.de<\/a><\/span><\/strong><\/span><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reminiszere, 12. 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