{"id":11041,"date":"2021-02-07T19:48:54","date_gmt":"2021-02-07T19:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11041"},"modified":"2023-02-23T15:20:03","modified_gmt":"2023-02-23T14:20:03","slug":"philipper-112-21","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/philipper-112-21\/","title":{"rendered":"Philipper 1,12-21"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3>Predigt am Sonntag Laetare<\/h3>\n<h3>zu Philipper 1,12-21<\/h3>\n<h3>verfasst von Oda-Gebbine Holze-St\u00e4blein<\/h3>\n<hr \/>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Heute ist Wahltag! In allen Gemeinden unserer Landeskirche werden heute neue Kirchenvorst\u00e4nde gew\u00e4hlt. \u2013 Kann sein, dass das gar nicht alle mitbekommen haben. Schlie\u00dflich hat es keinen Wahlkampf gegeben, und es wurden auch keine bunte Plakate gesichtet. KV-Wahlen geschehen mehr in der Stille. Dennoch hoffe ich, dass heute viele Menschen zur Wahl gehen, um denen den R\u00fccken zu st\u00e4rken, die kandidieren; sie wissen zu lassen: \u201eWir finden Euch und Eure Arbeit wichtig!\u201c<\/p>\n<p>An einem solchen Tag wie heute w\u00fcnscht man sich einen Predigttext, der Mut macht. Und ich glaube, da haben wir heute den richtigen Text. Vielleicht nicht auf den ersten, wohl aber auf den zweiten Blick. Ich lese aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Philippi Kapitel 1, 12-21.<\/p>\n<p>Okay, vielleicht macht dieser Text erst auf den dritten Blick Mut. Paulus sitzt \u2013 mal wieder &#8211; im Gef\u00e4ngnis. Manchmal gewinnt man den Eindruck, Paulus h\u00e4tte ziemlich oft im Gef\u00e4ngnis gesessen. So war es wohl auch. Hier sitzt er in Ephesus in einem r\u00f6mischen Gef\u00e4ngnis. Seine Lieblingsgemeinde in Philippi hat davon geh\u00f6rt. Offenbar darf er auch Besuch empfangen. Aber: er sitzt in Fesseln, und ob er das Gef\u00e4ngnis als freier Mann verlassen wird, das ist ganz ungewiss. Paulus ist also kaltgestellt. Eine desolate Situation. Und was tut er? Man fasst es nicht: er freut sich! \u201eIch freue mich. .. Ich werde mich freuen&#8230; Ich bete mit Freuden. .. Freut euch in dem Herrn alle Wege, und abermals sage ich: \u201eFreut euch!\u201c<\/p>\n<p>38 x kommt in den Paulusbriefen das Wort \u201aFreude\u2019 vor, und 15 x allein im Philipperbrief. Der ganze Brief ist auf den Grundton `Freude\u00b4 gestimmt. Schon dar\u00fcber kann man nur staunen: dass so etwas \u00fcberhaupt m\u00f6glich ist! Wir haben es heute ja mehr mit dem Klagen. Und wir beklagen auch, dass wir aus dem Klagen und Jammern gar nicht mehr herauszukommen scheinen, und das, obwohl die Verh\u00e4ltnisse dieses Ausma\u00df an Klage l\u00e4ngst nicht hergeben.<\/p>\n<p>Und da sitzt einer vielleicht in der Todeszelle \u2013 und freut sich! Ist er anders gepolt als andere? Ein Fanatiker, dem sein Leben nichts wert ist? Nein. Paulus ist den Menschen zugewandt, nimmt sie ernst, hat seine Gemeinde lieb. Fanatiker lieben nur ihre Idee und ihre Idole, nicht die Menschen. \u2013 Es muss also noch einen anderen Grund f\u00fcr diesen Grundton `Freude\u00b4 geben. Vielleicht finden wir ihn heraus.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst: der Grundton `Freude\u00b4 zeigt Wirkung: bei Paulus, bei den r\u00f6mischen Soldaten, die ihn bewachen und bei der fernen Gemeinde in Philippi! Bei Paulus zuerst: er leckt nicht seine Wunden, sondern stellt fr\u00f6hlich fest: \u201eDem Evangelium tut das gut, dass ich hier im Gef\u00e4ngnis sitze!\u201c Offenbar fangen n\u00e4mlich die heidnischen Soldaten an, sich f\u00fcr diesen seltsamen Gefangenen zu interessieren, der fr\u00f6hlich singt und betet und vielleicht sogar den Mitgefangenen vom Grund seines Glaubens erz\u00e4hlt und sie tr\u00f6stet. Vielleicht hat er einem anderen gesagt, was er sp\u00e4ter im R\u00f6merbrief aufgeschrieben hat: \u201eNichts kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn!\u201c<\/p>\n<p>Also, das merken die R\u00f6mer: da ist einer, der ist anders als die anderen. \u201eIch trage meine Fesseln f\u00fcr Christus.\u201c Das klingt fast stolz, als w\u00e4ren die Fesseln eine Zierde. Das waren sie bestimmt nicht. Ist Paulus ein Glaubensheld? \u201eEin Christ kennt keinen Schmerz\u201c oder so? Nein. Die Fesseln schmerzen ihn wie andere auch. Aber Christus tr\u00e4gt ihn, auch mit den schmerzenden Fesseln. \u201eChristus ist mein Leben\u201c, sagt er am Ende. Das ist sein Grund, der Grundton und Inhalt seines Lebens: Christus h\u00e4lt ihn \u00fcber dem Abgrund!<\/p>\n<p>Aber auch die Philipper in der Ferne sp\u00fcren die Wirkung des Grundtons Freude. Man muss sich das vorstellen: die Gemeinde in Philippi ist vakant! Der Gr\u00fcnder und `Pastor\u00b4 ist kaltgestellt! Das k\u00f6nnte das Aus bedeuten in einer so jungen Gemeinde; alles k\u00f6nnte auseinanderstieben wie ein Haufen Federn, in die ein Windsto\u00df gefahren ist. \u2013 Das Gegenteil ist der Fall. Leute, die sich fr\u00fcher nicht getraut haben, den Mund aufzumachen, als Paulus noch da war, weil sie Angst hatten, irgend etwas Falsches \u00fcber den Glauben zu erz\u00e4hlen: die selben Leute predigen jetzt ohne Scheu, sind mutiger und zuversichtlicher als vorher. \u201eJetzt sind wir dran. Jetzt h\u00e4ngt es an uns\u201c, habe sie sich gesagt. Sie haben ihre Angst, etwas Falsches zu sagen, verloren. Der Grundton Freude bringt sie in Schwingungen und in Schwung, wie Schallwellen sich ausbreiten oder Wasserwellen, wenn einer einen Stein hineinwirft. Der Stein ist l\u00e4ngst auf den Grund gesunken und liegt fest. Aber oben breiten sich die Wellen aus. Grundton Freude. Grundschwingung Christus.<\/p>\n<p>War so etwas nur in grauer Vorzeit m\u00f6glich? Keineswegs! Das ist fast allt\u00e4glich; zumindest eine h\u00e4ufige Erfahrung: ein Pastor verl\u00e4sst die Gemeinde. Vakanz. &#8211; Bricht jetzt alles zusammen? Mitnichten! Die Vakanzsituation mobilisiert die Kraft der Gemeinde und des Kirchenvorstandes. Menschen packen mit an, organisieren, verk\u00fcndigen, vertreten die Gemeinde. Kr\u00e4fte wachsen ihnen zu, von denen sie nichts geahnt haben: eigene Kr\u00e4fte, aber sicher auch Kr\u00e4fte, die von woanders her kommen. \u201eIch vermag alles durch den, der mich m\u00e4chtig macht: Christus\u201c, sagt Paulus am Ende seines Briefes an die Philipper. Und das gibt er an sie weiter in diesem ganzen Brief: Grundton Freude, Grundschwingung Christus! \u2013 Und so erleben das auch heute Gemeinden und Kirchenvorst\u00e4nde. \u2013 Ich wei\u00df wohl, Vakanzen k\u00f6nnen dann auch so lang geraten, dass die Kr\u00e4fte doch schwinden. Noch aber ist keine Gemeinde bei uns in einer Vakanz und an einer Vakanz zu Grunde gegangen. Und wir sehen: wir sind mit dieser Erfahrung in bester Gesellschaft! Und das kann uns heute Mut machen, gerade an einem solchen Tag: Christus macht uns stark. &#8211; Nicht auf Vorrat allerdings, sodass wir uns nur auf unser eingemachtes oder tiefgek\u00fchltes Christusvertrauen verlassen k\u00f6nnten. Kraft des Glaubens muss frisch, vielleicht sogar noch warm sein, wie das t\u00e4gliche Brot, um das wir im Vater Unser bitten. Wir bekommen aber sie dann, wenn wir sie brauchen und darum bitten. &#8211;<\/p>\n<p>Nun gab es damals allerdings ein Haar in der Suppe oder auch einen ordentlichen Schuss Wasser im Wein der Freude. Paulus hat erfahren, dass in Philippi kr\u00e4ftig das Evangelium gepredigt wird, und das freut ihn. Weniger erfreulich ist, dass sich einige wohl als Konkurrenten profilieren wollen. Sie machen Paulus schlecht, damit ihr Licht umso heller strahlt. Was genau Sache gewesen ist, wissen wir nicht. Das ist auch nicht so wichtig. Zank und Streit in einer Gemeinde ist ja wahrlich nichts Ungew\u00f6hnliches, leider. Wichtig ist aber etwas anderes: \u201eWas tut\u00b4s\u201c, sagt Paulus, \u201eaus welchen Motiven andere das Evangelium weitersagen! Hauptsache, Christus wird verk\u00fcndigt, und dar\u00fcber freue ich mich.\u201c<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, ich finde das stark und \u00fcberhaupt nicht \u201azeitgeist-lich\u2019. Von Glaubw\u00fcrdigkeit ist ja heute viel die Rede. F\u00fcr viele Zeitgenossen sind Christen nur dann glaubw\u00fcrdig, wenn Glauben und Leben nahtlos zusammenpassen und 1:1 die Worte in Taten umgesetzt werden. \u201eDie handeln ja nicht danach. Die werden ja daf\u00fcr bezahlt, dass sie so reden,\u201c hei\u00dft es nicht selten. Und wahrlich nicht nur Pastorinnen und Pastoren, auch unsere Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher werden ganz kritisch und genau angeschaut, ob sie Vorbilder sind; ob sie untadelig und moralisch einwandfrei sind; ob ihre Verk\u00fcndigung und ihr Leben zusammenpassen. Und wenn nicht, dann nimmt das mancher zum willkommenen Anlass, der ganzen Kirche und dem Glauben obendrein Lebewohl zu sagen.<\/p>\n<p>Keine Frage: wir als Verk\u00fcndiger sind auch immer die ersten Adressaten unserer eigenen Predigten. Vom gro\u00dfen Pietisten Spurgeon ist ein Satz \u00fcberliefert, den er am Ende einer langen Gebetsreihe gebetet haben soll: \u201eUnd Herr, gib, dass wir unsere eigenen Gebete erh\u00f6ren.\u201c<\/p>\n<p>Dennoch: die Glaubw\u00fcrdigkeit des Evangeliums, also der frohen Botschaft, steht oder f\u00e4llt nicht mit der Glaubw\u00fcrdigkeit der Boten! Das Evangelium braucht unsere H\u00e4nde und F\u00fc\u00dfe; es steht aber nicht auf unseren F\u00fc\u00dfen. \u201eWir haben den Schatz des Evangeliums in t\u00f6nernen Gef\u00e4\u00dfen\u201c, sagt Paulus. Und diese t\u00f6nernen, zerbrechlichen, oft auch angeschlagenen Gef\u00e4\u00dfe, die sind wir selber. \u201eHumpelnde Heilige sind wir\u201c, hat mal jemand gesagt. Und dennoch kommt das Wort Gottes auf diesen Kr\u00fccken vom Fleck und in die Welt, immer neu! Der Grundton Freude, die Grundschwingung Christus macht, dass die humpelnden Heiligen die Abh\u00e4nge hinunterflitzen wie die Sportler bei den Paralympics!<\/p>\n<p>\u201eHauptsache Christus\u201c, sagt Paulus sehr souver\u00e4n. Vielleicht ist da ja sogar eine List des Heiligen Geistes am Werk. Fr\u00fcher hat sich Paulus m\u00e4chtig mit seinen Konkurrenten in der Wolle gehabt, war verletzt durch ihre Angriffe und hat kr\u00e4ftig zur\u00fcckgeschlagen, mit Worten nat\u00fcrlich. Manchmal war er verbissen und zynisch, kein bisschen soever\u00e4n. \u2013 Jetzt sitzt er in der Zelle in Ephesus, weit vom Schuss \u2013 und entdeckt zu seiner eigenen Freude, wie nebens\u00e4chlich die hohen oder niederen Motive sind, wie unwichtig die Streitereien. Wichtig ist allein, dass Christus `r\u00fcbergebracht\u00b4 wird. Wir sind nicht die, von deren Qualit\u00e4t das Evangelium abh\u00e4ngt. \u201eGott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade.\u201c Gott sei Dank, denn anders kann es nicht gelingen. Ich denke, das kann uns heute, am Wahltag, zugleich ern\u00fcchtern und ermutigen! Ern\u00fcchtern, weil wir alle unsere Schwachpunkte haben. Ermutigen, weil Christus uns dennoch in seiner Gemeinde haben will.<\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich m\u00f6chte ich noch auf eine scheinbare Kleinigkeit zu sprechen kommen. Sie erscheint ganz nebenbei. \u201eIch werde mich auch weiterhin freuen; denn ich wei\u00df, dass mir dies alles zum Heil, zum Guten ausgehen wird durch euer Gebet und durch den Beistand des Geistes Jesu Christi&#8230;\u201c \u201eDurch euer Gebet\u201c: eine Randbemerkung \u2013 und dennoch keine Nebensache. Die F\u00fcrbitte: zu Beginn meiner Dienstzeit als Pastorin war sie mir \u2013 das gebe ich zu \u2013 nicht so wichtig. Es war eine Pflicht\u00fcbung, die halt zum Gottesdienst dazu geh\u00f6rte. Ich hatte auch die ellenlangen \u201eAllgemeinen Kirchengebete\u201c im Ohr; unter denen habe ich als Kind hin und wieder durchaus gelitten.<\/p>\n<p>Heute sehe ich das Gebet und besonders die F\u00fcrbitte ganz anders. Heute traue ich mich am Telefon zu sagen: \u201eIch bete f\u00fcr Sie.\u201c \u2013 Oder: \u201eIch denke noch auf andere Weise an dich&#8230;\u201c \u201eBleib beh\u00fctet\u201c, sagte meine \u201eWort-zum-Sonntag\u201c-Kollegin aus Magdeburg immer am Schluss, wenn wir miteinander telefonierten. \u201eBeten Sie f\u00fcr mich\u201c, sagen oder schreiben Menschen. Und eine schwer kranke Amtsschwester sagt mir immer wieder: \u201eEs tut so gut zu wissen, dass f\u00fcr mich gebetet wird.\u201c \u201eIch dr\u00fcck\u2019 dir die Daumen\u201c, sagen viele, wenn sie einem Gutes w\u00fcnschen. Die meisten wissen nicht, was das Daumendr\u00fccken urspr\u00fcnglich meint: \u201aIch bete f\u00fcr dich.\u2019<\/p>\n<p>Die F\u00fcrbitte, liebe Gemeinde, ist eine unserer st\u00e4rksten Waffen gegen Verzagtheit und Vereinzelung. In der F\u00fcrbitte f\u00fcr andere schauen wir von uns selbst weg auf andere Menschen. Im Beten f\u00fcr andere kn\u00fcpfen wir ein Netz und spannen es unter ihnen aus. Und wenn sie kraftlos werden, dann f\u00e4ngt Christus, der Menschenfischer, sie in dem Netz auf, das wir betend und f\u00fcrbittend ausgespannt haben. \u201eVernetzung\u201c ist ein Ur-Wort unseres Glaubens. F\u00fcr Paulus ist sie so lebenswichtig wie der Beistand des Geistes; ja, in der F\u00fcrbitte der Gemeinde steht ihm Christus selbst bei.<\/p>\n<p>Und das gilt nicht nur f\u00fcr Paulus. Das gilt auch f\u00fcr uns heute und ganz besonders f\u00fcr die, die wir heute w\u00e4hlen. Sie brauchen das Netz der F\u00fcrbitte. Sie sollen sp\u00fcren, dass es da ist, auch wenn es ihnen gut geht. Und es tut uns selber als Gemeinde gut, f\u00fcrbittend f\u00fcr andere einzustehen und ihnen beizustehen. In der gottesdienstlichen F\u00fcrbitte \u00f6ffnen wir bildlich gesprochen die Fenster der Kirche und lassen frischen Wind herein: Erfahrungen und N\u00f6te, Gl\u00fcck und Leid anderer Menschen. Das ver\u00e4ndert auch uns selber!<\/p>\n<p>Etwas weniger Kritik an allem und jedem, was der KV, das Pfarramt, der Superintendent, die Landessuperintendentin, das LKA, die Bisch\u00f6fin tun, und daf\u00fcr mehr F\u00fcrbitte, das sollten wir uns vornehmen. Und das kann jeder, auch jemand, der krank im Bett liegt oder im Alter nicht mehr aus dem Zimmer kann. In der F\u00fcrbitte werden wir selber leichter. Es wachsen uns die Fl\u00fcgel der Freude und die Schwungfedern des Heiligen Geistes.<\/p>\n<p>\u201eChristus, der ist mein Leben; Sterben ist mein Gewinn\u201c, sagt Paulus am Ende. Todessehnsucht? Lebens\u00fcberdruss? Ach wo! Vorfreude auf das, was ihm im Glauben eine unumst\u00f6\u00dfliche Gewissheit ist. Ich sag\u00b4s mit Paul Gerhardt, der in seinem Lied \u201eGeh\u00b4 aus, mein Herz\u201c die Zukunft jenseits dieses Lebens als einen \u201eGarten Christi\u201c beschreibt:<\/p>\n<p><em>Welch hohe Lust, welch heller Schein<br \/>\nwird wohl in Christi Garten sein!<br \/>\nWie muss es da wohl klingen,<br \/>\nwo so viel tausend Seraphin<br \/>\nmit unverdrossenem Mut und Stimm<br \/>\nihr Halleluja singen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder, wir feiern heute den Sonntag Laetare: Freue dich. Er gilt als das \u201ekleine Ostern\u201c mitten in der Passionszeit. Mit Recht, wie wir gesehen haben. Im Grundton der Freude klingt schon ganz leise, ganz von ferne, der Osterjubel an, der Grundton der Osterfreude auf dem Grunde der Passion. Und darum d\u00fcrfen wir heute \u201eHalleluja\u201c singen!<em><br \/>\n<\/em>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Lieder: 384, 1, 2, 4<br \/>\n98, 1 \u2013 4<br \/>\n396, 1 \u2013 3 u. 6<br \/>\n398, 1 u. 2<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Landessuperintendentin Oda-Gebbine Holze-St\u00e4blein,<br \/>\nJulianenburger Str. 23<br \/>\n26603 Aurich<br \/>\nTel. 04941 &#8211; 2672<br \/>\nFax 04941 &#8211; 3250<br \/>\nMailadresse: <a href=\"mailto:lasup.ostfriesland@evlka.de\">lasup.ostfriesland@evlka.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt am Sonntag Laetare zu Philipper 1,12-21 verfasst von Oda-Gebbine Holze-St\u00e4blein Liebe Gemeinde! Heute ist Wahltag! In allen Gemeinden unserer Landeskirche werden heute neue Kirchenvorst\u00e4nde gew\u00e4hlt. \u2013 Kann sein, dass das gar nicht alle mitbekommen haben. Schlie\u00dflich hat es keinen Wahlkampf gegeben, und es wurden auch keine bunte Plakate gesichtet. KV-Wahlen geschehen mehr in der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":17099,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[46,1,727,157,853,114,527,349,692,3,1288,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-11041","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-philipper","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-01-chapter-01-philipper","category-kasus","category-laetare","category-nt","category-oda-gebbine-holze-staeblein","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11041","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11041"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11041\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17100,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11041\/revisions\/17100"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/17099"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11041"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11041"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11041"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=11041"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=11041"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=11041"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=11041"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}