{"id":11052,"date":"2021-02-07T19:48:55","date_gmt":"2021-02-07T19:48:55","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11052"},"modified":"2023-02-09T19:07:48","modified_gmt":"2023-02-09T18:07:48","slug":"4-mose-21-4-9-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/4-mose-21-4-9-4\/","title":{"rendered":"4. Mose 21, 4-9"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Judika, 2. April 2006<br \/>\nPredigt zu 4. Mose 21, 4-9, verfasst von Dankwart Arndt<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Wer k\u00f6nnte Unmut, \u00c4rger, Verdrossenheit, \u201eFrust\u201c \u2013 sagt man heute -, die das Volk erfassten \u2013 wer k\u00f6nnte sie nicht verstehen?! Endlich dicht vor dem Ziel \u2013 da hei\u00dft es: ab-drehen, ab-biegen, aus-weichen. Das Gelobte Land liegt vor Augen, aber \u2013 es geht nicht hinein! Endlich h\u00e4tte man eine feste, sichere Existenz aufbauen, das elende Nomadenleben aufgeben k\u00f6nnen \u2013 da hei\u00dft es stattdessen: \u201evor-w\u00e4rts \u2013 zur\u00fcck!\u201c Zur\u00fcck in Richtung Schilfmeer, hinaus wieder in die W\u00fcste, die man endlich hinter sich w\u00e4hnte. Wann denn endlich wird der Schritt ins Gelobte Land nicht mehr gehindert werden k\u00f6nnen \u2013 nicht von Kanaanitern und auch nicht von Edomitern?!<\/p>\n<p>Das alles nicht in m\u00e4rchen- oder mythenhafter Ferne, sondern \u201ewie im richtigen Leben\u201c. So sieht die Last des Alltags aus. Das sind die Kn\u00fcppel, die einem \u00fcblicherweise zwischen die Beine geworfen werden. So schmeckt \u00fcbliche Entt\u00e4uschung.<\/p>\n<p>H\u00e4tte man sich nicht rechtzeitig gegen sie wappnen k\u00f6nnen? Konnte man nicht wissen, dass: ist man mit einem Bein aus dem Gr\u00f6bsten heraus, sitzt pl\u00f6tzlich das andere fest? Ist die eine Krankheit vor\u00fcber, &#8211; die eine Schw\u00e4che gerade \u00fcberwunden, &#8211; die eine Sorge gerade ausger\u00e4umt, &#8211; der eine \u00c4rger gerade ausgestanden, &#8211; die eine Klippe gerade vermieden, &#8211; die eine Aufgabe gerade gel\u00f6st, &#8211; die eine H\u00fcrde gerade genommen \u2013 so liegt die n\u00e4chste schon vor den F\u00fcssen, &#8211; so packt die andere schon zu, &#8211; so baut sich die n\u00e4chste schon auf!<\/p>\n<p>\u201eUnd das Volk wurde verdrossen auf seinem Wege.\u201c Nichts, denkt man, was besonders aufregend w\u00e4re; eben nur: Unmut, Verdrossenheit. Kenner der hebr\u00e4ischen Sprache sagen, hier werde so etwas beschrieben wie: \u201edie Seele ermattete, erm\u00fcdete\u201c; Lebenskraft \u2013 wie abgew\u00fcrgt; der Atem \u2013 kurz; die Haut der Seele wund- und aufgerieben. Tags\u00fcber wurde die W\u00fcste hei\u00dfer und hei\u00dfer; und nachts kroch die K\u00e4lte durch Kleider und Decken; die Weite der W\u00fcste schreckte bis in die Tiefen. \u201eDas Volk wurde verdrossen\u201c, seine Seele ermattete. \u2013 Wer k\u00f6nnte das nicht verstehen? So ist es \u201eim wirklichen Leben\u201c: langsames Absterben, Ausd\u00f6rren, Tod auf Raten.<\/p>\n<p>Verdruss und \u00c4rger schaffen sich Luft. Wer ist doch schuld an dieser ganzen Situation? Ja, Mose! Er hat das Ganze angefangen. Er hat aus den festen H\u00fctten \u00c4gyptens herausgerufen. Er hat in das Abenteuer der Freiheit gef\u00fchrt. F\u00fchrung hat er versprochen, aber \u2013 \u201ewir laufen im Kreis!\u201c. Wegzehrung hat er versprochen \u2013 aber auf Dauer h\u00e4ngt uns das Manna zum Hals heraus. Was am Beginn des abenteuerlichen Zuges in die Freiheit und heraus aus der Knechtschaft volles \u201egenug\u201c bedeutete, ist zu einem bitteren \u201ezu wenig\u201c, \u201ezu mager\u201c geworden. Die Hochstimmung des Aufbruchs ist verflogen. Leben ist Last; Freiheit ist Last; der Alltag dr\u00fcckt; sein Grau in Grau ist verdrie\u00dflich und macht verdrossen. Der Hoffnung ist die Puste ausgegangen; sie tr\u00e4gt nicht mehr.<\/p>\n<p>Das Volk murrt gegen Mose, und \u2013 es merkt nicht, dass es gegen seinen Gott murrt; gegen den, der es \u2013 schon ist es vergessen! &#8211; aus dem Sklavenhaus \u00c4gypten, aus elender Knechtschaft befreit hat; der das Leben dieses Volkes vor b\u00f6se organisierter Ausrottung bewahrt, der ihm seine Identit\u00e4t bewahrt hat. Die Murr-Worte, f\u00fcr Mose bestimmt, treffen Gott; sie stellen Seine Ehre in Frage; sie entw\u00fcrdigen Seinen Namen. Denn Er hatte zugesagt: \u201cIch werde f\u00fcr euch sein \u2013 das ist mein Name, Jahwe\u201c. Auch das wie im richtigen Leben: Der eine wird gepr\u00fcgelt, aber der andere ist gemeint.<\/p>\n<p>Das Murren richtet sich gegen Mose; es trifft Gott; und: es verschlie\u00dft den Murrenden die Sinne! Eine schlimme Form von Blindheit breitet sich aus: \u00c4rgernis \u2013 Hunger, Durst, K\u00e4lte, dass man \u201esich nicht f\u00fchlt\u201c; dass einem \u201eschlecht zumute ist\u201c \u2013 \u00c4rgernis wird gro\u00df. Es f\u00e4llt ins Auge, was entbehrt wird; empfunden wird der Mangel. Segen dagegen vergessen; was man hat, wird nicht gew\u00fcrdigt; Reichtum wird nicht wahrgenommen.<\/p>\n<p>Da \u2013 kamen \u201efeurige Schlangen\u201c unter das Volk; die bissen; und ihr Biss brannte in den Adern, und viele starben. Wie soll denn auch einer, der den Blick fest auf sich gerichtet h\u00e4lt, der innigen Umgang mit seinem \u00c4rger pflegt und seinen Verdruss hegt \u2013 wie soll der denn auch Augen haben f\u00fcr Gefahren, die da lauern? Wie denn soll, wer seine Hoffnungskraft von Gott abl\u00f6st, wer Ihn nicht mehr f\u00fcrchtet und Ihm nicht mehr \u00fcber alle Dinge vertraut \u2013 wie sollte der nicht ausbrennen, absterben, durch und durch vergiftet werden?!<\/p>\n<p>Viele starben. Nicht alle. Gottes Volk hat noch Augen. Die Schlangenplage wird ihm transparent, wird durchsichtig f\u00fcr seine Augen. Gottes Volk erkennt in den sich windenden, lauernden, schleichenden, giftigen Gefahren \u2013 Israel erkennt darin zornige Abwendung, einen strafenden Fingerzeig Gottes. Jedenfalls die Besonnenen dieses Volkes sind darin vorbildlich: sie sehen durch Ereignisse in Natur und Geschichte hindurch, &#8211; sehen den \u201eArm des Herrn\u201c; sie h\u00f6ren durch die Stimme des Donners, durch den L\u00e4rm von Krieg und Kriegsgeschrei hindurch den Warn- und Weckruf ihres Gottes. Und \u2013 sie stellen sich dem, was sie als Strafe f\u00fcr ihre Verfehlung erkennen. Sie kommen \u2013 durch eine Schlangenplage \u2013 zur Einsicht. Sie kommen zur Besinnung. Sie halten ein. Sie halten inne. Sie machen \u2013 sagt man heute, aber man sagt es meistens auch nur \u2013 eine \u201eDenk-Pause\u201c.<\/p>\n<p>Und auch das steht ihnen deutlich vor Augen: ihr Reden gegen und \u00fcber Gott hat sie unf\u00e4hig gemacht, hat sie verdorben f\u00fcr ein Reden mit Gott. Eine ernste Situation. So wenden die Menschen sich also an Mose. Er wird \u2013 hoffentlich \u2013 das rechte Wort finden. Er wird \u2013 hoffentlich \u2013 frei sein zu bitten. Er wird \u2013 hoffentlich \u2013 Hoffnung auf Rettung bewahrt haben. Er wird \u2013 hoffentlich \u2013 sein Vertrauen nicht weggeworfen haben.<\/p>\n<p>Es ist gut, jemanden zu kennen, der F\u00fcrbitte leisten kann, wenn einer sich selbst verquert und verbaut hat. Es ist gut und tut gut, Lob und Bitte neu lernen zu k\u00f6nnen, wein einer lange im Murren ge\u00fcbt war.<\/p>\n<p>Mose hat sich offen gehalten f\u00fcr das Gespr\u00e4ch mit Gott. Nicht, dass er fehlerlos w\u00e4re oder gar fraglos, aber \u2013 er ist offen geblieben und zugleich \u2013 ganz an der Seite des Volkes. So kann er Umkehr zur Sprache bringen, kann Hinkehr vollziehen.<\/p>\n<p>Ihm wird Antwort: eine eherne Schlange soll er an einer Stange hoch aufrichten. \u2013 Zu allen Menschenzeiten war die Schlange ein \u2013 wirklich \u2013 symbol-\u201etr\u00e4chtiges\u201c Tier. Menschen erkannten in ihm vieles: Gefahren und Gefahren-Abwehr; vielem gab die Schlange Ausdruck, was schwer in Worte zu fassen ist. Was immer zu Zeiten Moses noch dahinter stecken mag, eins nicht: hier ist nicht Magie, hier ist nicht Zauberei. Vielmehr: bittere, aber heilende Wahrheit; wer die eherne Schlange ansieht, soll leben. Wer also seinem Versagen, seiner Schuld und seiner Verblendung ins Auge sieht, f\u00fcr den ist Rettung in Sicht. Das Bild der ehernen Schlange weist den, der es ansieht, auf das Unheil hin, das \u2013 selbst verschuldet \u2013 die Murrenden getroffen hat; dies Bild erinnert an beleidigenden Zweifel und frevelhaften Aufstand; und jeder, der dieses Bild ansieht und ihm nicht ausweicht, begegnet allererst seiner eigenen verschuldeten Vergangenheit und deren t\u00f6dlichem Biss.<\/p>\n<p>Zugleich aber und damit in-eins ist das Bild der ehernen Schlange Symbol, Zeichen daf\u00fcr, dass Gott sich dem Gef\u00e4hrdeten, dem Gefallenen, dem Versagenden, dem Absterbenden neu zuwendet. Die eherne Schlange ist wirk-kr\u00e4ftiges Zeichen, &#8211; ein g\u00fcltiges Bild der heilenden und vergebenden Liebe Gottes. Wer gleichsam vor Gottes Angesicht, im Lichtschein seiner Verhei\u00dfung seinem Versagen ins Auge blickt und dazu steht, dem wird L\u00f6sung, wird Genesung von eben diesem Versagen zugesichert.<\/p>\n<p>Wenn wir uns noch einmal von Kennern der hebr\u00e4ischen Sprache sagen lassen, dass das Wort, das hier f\u00fcr die \u201eeherne Schlange auf einer hohen Stange\u201c gebraucht wird, &#8211; dass dieses Wort auch \u201eFahne\u201c, \u201eStandarte\u201c, \u201eFeldzeichen\u201c bedeutet, dann er\u00f6ffnet das noch einmal mehr einen neuen Horizont: Fahne, Standarte ist ein Zeichen, zu dem man auf-sehen muss, aber eben auch: auf-sehen kann; denn: Fahne, Feld- und Lebens-Zeichen ist etwas, das mit-geht, das voran-geht, das ein Leben auch auf seinen verdrie\u00dflichen W\u00fcsten-Wegen begleitet.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich, liebe Gemeinde, ist es mehr als angemessen und hilfreich, wenn wir noch einmal kurz bedenken, dass Johannes im 3. Kapitel seines Evangeliums diese alte Erz\u00e4hlung aus dem 4. Buch Mose aufnimmt und zuspitzt. Der Evangelist spricht davon, dass Christus ans Kreuz \u201eerh\u00f6ht\u201c ist, wie Mose die eherne Schlange hoch an der Stange aufrichtete. Unwiderruflich ist der ans Kreuz erh\u00f6hte Christus das Denk-Mal, das Erinnerungs-Mal f\u00fcr schuldhafte Abkehr und zugleich und in-eins damit das Heils-Zeichen, das Rettungs-Mal: den Tod, der dem murrenden Schuldner rechtens zukommt, ist er selbst \u2013 Gott in Christus -gestorben \u2013 zum Zeichen, zum deutlichen und wirk-kr\u00e4ftigen Zeichen der Leben spendenden, Leben uns er\u00f6ffnenden Liebe. Wer auf-sieht, auf Ihn sieht, der ist durch das Gericht hindurch-gedrungen.<\/p>\n<p>\u201eRichte mich, Gott\u201c \u2013 so hei\u00dft dieser Sonntag Judika.<\/p>\n<p>Wer sich selbst und wer Gott ernst nimmt, der kann \u2013 mit dem Namen des Sonntags \u2013 nur so sprechen: Richte mich, Gott, so, dass ich \u2013 um deiner Barmherzigkeit willen \u2013 unter das Gericht am Kreuz gerate, das, indem es Gericht bedeutet, doch zugleich zum Leben-schenkenden Frei-Spruch wird. Richte mich so alle Tage meines Lebens. Lass dieses Gericht mich begleiten durch meine W\u00fcsten-Tage, in denen Misstrauen und Verdruss und Murren mich absterben lassen wollen von Dir.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dr. Dankwart Arndt<br \/>\nPastor i. R.<br \/>\nAuf dem Breckels 1<br \/>\n24329 Grebin <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Judika, 2. April 2006 Predigt zu 4. 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