{"id":11083,"date":"2021-02-07T19:48:53","date_gmt":"2021-02-07T19:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11083"},"modified":"2023-02-25T17:52:35","modified_gmt":"2023-02-25T16:52:35","slug":"hebraeer-9-15-26b-28-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hebraeer-9-15-26b-28-4\/","title":{"rendered":"Hebr\u00e4er 9, 15.26b-28"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Karfreitag, 14. April 2006<br \/>\nPredigt zu Hebr\u00e4er 9, 15.26b-28, verfasst von Alfred Bu\u00df<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>I<br \/>\n<em>Wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben&#8230;.<br \/>\n<\/em>An einem Karfreitag Musik zur Sterbestunde Christi. Ein Crescendo rei\u00dft ab. Stille. Keine Blumen auf dem Altar, auch die Kerzen werden gel\u00f6scht. Ihr Rauchfaden steht noch eine Weile in der stillen Luft wie ein angehaltener, verwehender Atem. Die herausragenden Stacheln einer Dornenkrone halten alles Lebendige auf Distanz. Den Raum durchspannt vernehmbares Schweigen. Jetzt nicht weglaufen; die Stille aushalten. Standhalten, wo gelitten und gestorben wird. Sich dem Anblick des Gekreuzigten aussetzen. Im Sterben dieses Einen das Leiden und Sterben der Vielen wahrnehmen. Als w\u00e4ren sie in dieser Gestalt zusammengezogen, verdichten sich im gekreuzigten Christus Bildfetzen allt\u00e4glicher Gewalt, von Ungerechtigkeit, Bosheit und Elend der Welt.<\/p>\n<p>Wie schwer f\u00e4llt das: Am Karfreitag im Sterben Christi erst einmal nichts anderes wahrzunehmen als das Sterben. Es auszuhalten. Sich nicht dagegen impr\u00e4gnieren. Verlockend ist es, wegzulaufen \u2013 zu den bunten Eiern in den Fr\u00fchlingsg\u00e4rten \u2013 in die Welt des so reibungs- und makellos scheinenden Lebens &#8211; und so Karfreitag einfach zu \u00fcberspringen.<\/p>\n<p>II<br \/>\n<em>Christus ist einmal geopfert worden.<\/em> Viele f\u00fchlen sich abgesto\u00dfen vom blutd\u00fcrstigen Gott des Karfreitags, der offensichtlich Opfer braucht. Im Hintergrund des Hebr\u00e4erbriefes flie\u00dft das Blut von K\u00e4lbern und Stieren, werden S\u00fcndenb\u00f6cke in die W\u00fcste gejagt. Ein archaischer Opferkult bildet die Kulisse. Uns ist das fremd. Solche Bilder sto\u00dfen ab. Wir opfern doch heute keine B\u00f6cke, K\u00e4lber und L\u00e4mmer mehr. Wir suchen nach einer Religion, die von Gewalt erl\u00f6st. Haben wir das Stadium der Opferreligion nicht l\u00e4ngst hinter uns?<\/p>\n<p>Der Kabarettist Hans-Dieter H\u00fcsch hat es, wie so oft, auf den Punkt gebracht:<br \/>\n<em>Das Lamm ist uns heilig. Es wird nicht geopfert, sondern liegt auf dem Sofa und sieht allen Unzul\u00e4nglichkeiten zu&#8230;<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\"> (1) <\/a><\/em><em><br \/>\n<\/em>Wir wollen ohne Opfer leben. Wir sind aufgekl\u00e4rt und humanisiert. Bitte keine Gewalt! Das Lamm soll friedlich auf dem Sofa liegen.<\/p>\n<p>Wirklich?<br \/>\nAm 26. April j\u00e4hrt sich zum 20. Mal die Katastrophe von Tschernobyl. Tausende von Einsatzkr\u00e4ften verhinderten damals das v\u00f6llige Durchschmelzen des Reaktorkerns. Aber ihre K\u00f6rper wurden von der Strahlung verseucht. Ein Jahr danach kommentierte der ARD-Korrespondent Gerhard Bott: \u201eEs ist ihr letzter Sommer\u201c und dann \u201eSie sind auch f\u00fcr uns gestorben.\u201c<\/p>\n<p>Menschen sterben f\u00fcr andere, lassen ihr Leben f\u00fcr einen h\u00f6heren Zweck. So wurde ein noch gr\u00f6\u00dferes Ungl\u00fcck vermieden. 70 000 Menschen verloren in der Folge ihr Leben. Viele sind von Krankheiten gezeichnet. Sie alle sind Opfer unseres Energie fressenden Lebensstils.<\/p>\n<p>An Extremsituationen tritt uns klarer vor Augen, was allt\u00e4glich geschieht: Leben setzt sich durch auf Kosten anderen Lebens. Wir verzehren andere Lebewesen, um unser Leben zu erhalten. Fr\u00fchere Kulturen sp\u00fcrten noch Skrupel, fremdes Leben f\u00fcr das eigene zu verbrauchen. Darum haben sie den G\u00f6ttern geopfert, wenn sie z.B. Fleisch a\u00dfen. Wir Heutigen opfern die Vielfalt der Arten fast unbemerkt, weil wir so leben, wie wir leben. Eigentlich wollen wir Opfer vermeiden; nur unser individuelles Leben gut gestalten und dabei nicht selber zum Opfer werden. Aber dieser Wunsch \u00e4ndert nichts daran, dass jedes Leben vom anderen abh\u00e4ngt. Gerade wer nur f\u00fcr sich selber leben will, braucht und verbraucht daf\u00fcr andere.<\/p>\n<p>\u00dcberbordende Gewinne von Kapitalgesellschaften werden heute mit dem Abbau von Arbeitspl\u00e4tzen verkn\u00fcpft, um Morgen noch besser dazustehen. Rund um den Globus flie\u00dft es an G\u00fctern, Dienstleistungen, Informationen, Technologien, Finanzkapital, Menschen. Doch wer wird dabei arm und wer wird reich? Die einen leben auf Kosten der anderen.<\/p>\n<p>Das Auge der Kameras zeigt uns die Kampfpl\u00e4tze der Welt. Wir k\u00f6nnen \u2013 auf dem Sofa &#8211; teilnahmslos am Elend der anderen teilnehmen \u2013 viel bequemer noch als die Gaffer beim Ungl\u00fcck auf der Autobahn. Den Impuls, Opfern beizustehen, darf man dabei vergessen. Teilnahmslos zuschauen treibt die Angst aus. Es leiden und sterben ja andere. Nein, das Lamm liegt nicht friedlich auf dem Sofa. Wir k\u00f6nnen wohl nicht ohne Opfer leben.<\/p>\n<p>III<br \/>\n<em>&#8230; danach das Gericht&#8230;<br \/>\n<\/em>Auf Kosten anderer leben \u2013 das bleibt nicht folgenlos. Das Gleichgewicht des Lebens wird verletzt; nicht nur des biologischen, sondern allen Lebens. Der Angriff auf das sensible Beziehungsgeflecht von Menschen, Gott und Kreaturen bleibt nicht ohne Folgen. Herausgefallen aus der Gemeinschaft mit Gott, leben wir Menschen in gest\u00f6rten Verh\u00e4ltnissen untereinander. Wir k\u00f6nnen die Integrit\u00e4t des Lebens nicht wieder herstellen. Verletzte Beziehungen lassen sich nicht regulieren wie ein materieller Schaden. Sie nehmen uns gefangen, ob wir wollen oder nicht.<\/p>\n<p>Dabei schlagen die Verfehlungen gegen das Leben nicht notwendig auf die Urheber zur\u00fcck. Wenn Industriel\u00e4nder die Atmosph\u00e4re z.B. ersticken, m\u00fcssen oft Arme die Turbulenzen des Klimas ertragen. Aber Schuld ersch\u00f6pft sich nicht in Schuldbewusstsein. Die Verfehlungen gegen das Leben sind nicht so harmlos, wie wir sie gerne h\u00e4tten. Sie verquicken sich zu einer unheilvollen, destruktiven Macht.<\/p>\n<p><em>Dem Menschen ist es bestimmt, einmal zu sterben, danach das Gericht&#8230;<br \/>\n<\/em>Erl\u00f6schen auch unsere \u00dcbertretungen, wenn unser Leben verlischt? Ist mit unserem Sterben alles erledigt, was war? Ist der Prozess gegen Milosevic gegenstandslos nach seinem Tod? Damit tr\u00f6ste sich, wer mag. <em>Dem Menschen ist es bestimmt, einmal zu sterben, danach das Gericht&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Man kann nicht vor Gott ins Nichts entfliehen. Das scheinbare Nichts ist nur die Kehrseite Gottes.<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\"> (2) <\/a> Der Hebr\u00e4erbrief hat daf\u00fcr ein eindringliches Bild: selbst die himmlischen R\u00e4ume m\u00fcssen <em>gereinigt<\/em> werden. Sogar der Himmel erscheint im Karfreitagslicht. Bis dorthin reichen die Folgen menschlicher \u00dcbertretungen. Menschliche Schuld steht vor Gottes Thron, wird dort gekannt und dort in ihrer Realit\u00e4t festgehalten. Im Himmel wartet unsere Schuld auf uns. Das macht sie so unerreichbar f\u00fcr unsere wohlgemeinten Guttaten.<\/p>\n<p>Ernsthafte Bitte um Verzeihung birgt ja den ganz unsentimentalen Wunsch in sich, das anderen zugef\u00fcgte Leid ungeschehen zu machen. Aber das geht nicht. Was geschah, ist irreversibel, unumkehrbar. Es muss noch einmal alles zur Sprache kommen, sonst bleiben die T\u00e4ter die T\u00e4ter und die Opfer die Opfer \u2013 auf ewig. <em>Dem Menschen ist es bestimmt, einmal zu sterben, danach das Gericht&#8230;<\/em><\/p>\n<p>IV<br \/>\nNun aber! <em>Nun aber ist er ein f\u00fcr allemal erschienen&#8230; durch sein eigenes Opfer die S\u00fcnde aufzuheben.<\/em> Gott hat sich vorbehalten, die unertr\u00e4glichen Folgen unserer Gottvergessenheit selber auf sich zu nehmen.<\/p>\n<p>Vergeblich unsere Bem\u00fchungen, mit unseren \u00dcbertretungen fertig zu werden und die Welt wieder ins Lot zu bringen. Mit grandiosen politischen, wirtschaftlichen oder biotechnischen Entw\u00fcrfen wird immer wieder versucht, die Welt neu zu machen und dabei die Menschen von innen her anders zu erschaffen. F\u00fcr die erschaute Zukunft plant man \u2013notwendige &#8211; Opfer ein. Es erstehen gl\u00fchende Hoffnungen, ob sie nun w\u00e4rmen oder \u2013 wie meistens &#8211; Br\u00e4nde entfachen. Die Unzul\u00e4nglichkeiten liegen bald auf der Hand, das Ungen\u00fcgen scheint durch. Es ist ein Zuwenig; zugleich ein Zuviel an Blutvergie\u00dfen. Das wahrhaft Positive muss und kann nicht gemacht werden. Wir m\u00fcssen es auch nicht selber herbeif\u00fchren.<\/p>\n<p><em>Nun aber!<\/em> Das ist Gottes Z\u00e4sur mitten in den Zeiten. Jesus Christus tritt dazwischen; zwischen uns und unsere Schuld, zwischen uns und die verheerenden Folgen unseres Tuns und Lassens. Er tr\u00e4gt den Konflikt in sich selber aus. Nicht Gott braucht Blutopfer; in Christus opfert Gott sich selbst. Er l\u00e4sst sich die S\u00fcnden der Welt aufladen, das Unheil der Welt wird ihm buchst\u00e4blich auf den Leib geschrieben und schl\u00e4gt ihm Wunden. Das ist nicht mehr steigerbar: Gott opfert nicht etwas, sondern sich selbst. Es bedarf nun ewig keines Opfers mehr, die S\u00fcnde ist durch ihn weggetragen und ausgetilgt. \u00dcber uns wird Gericht gehalten werden, aber auf uns wartet der Freispruch, gr. apolutr wsi V, verdolmetscht Losbindung, Entfesselung, Befreiung, Erl\u00f6sung; die Er\u00f6ffnung des weiten Raums in seinem Licht.<\/p>\n<p>V<br \/>\n<em>Und wie es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so ist auch Christus einmal geopfert worden, die S\u00fcnden vieler wegzunehmen&#8230;<br \/>\n<\/em>Als Dietrich Bonhoeffer 1935 das Predigerseminar in Finkenwalde einrichtete, verwandelten die Seminaristen mit etwas Leinfarbe, Kistenholz und Nessel die Turnhalle in eine Kapelle. An der Stirnwand leuchtete in Goldbuchstaben dieses programmatische Wort aus dem Hebr\u00e4erbrief: <em>HAPAX<\/em>&#8230;<em> wie es dem Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so ist auch Christus einmal geopfert worden, die S\u00fcnden vieler wegzunehmen&#8230;<br \/>\n<\/em>Einmal! Das hei\u00dft nicht: <em>es war einmal<\/em>. Nein, <em>HAPAX<\/em> bedeutet: <em>ein f\u00fcr allemal.<\/em><\/p>\n<p>Wie der Tod das Leben unwiederholbar macht, so wird die Vers\u00f6hnung Gottes durch den Tod Christi unumst\u00f6\u00dflich. <em>HAPAX<\/em>: in diesen f\u00fcnf Buchstaben setzte Bonhoeffer das <em>ein f\u00fcr allemal<\/em> des Heils im Tode Christi gegen den deutschchristlichen Mythos, Gott bewirke im F\u00fchrer Heil. Die Theologische Erkl\u00e4rung von Barmen bekannte 1934 dieses <em>ein f\u00fcr allemal <\/em>so: <em>Jesus Christus, wie er uns in der heiligen Schrift bezeugt wird, ist das eine Wort Gottes, dem wir im Leben und im Sterben zu vertrauen und zu gehorchen haben<\/em>.<\/p>\n<p>VI<br \/>\n<em>Zum zweiten Mal wird er nicht der S\u00fcnde wegen erscheinen, sondern denen, die auf ihn warten zum Heil.<\/em><br \/>\nEs ist doch alles geblieben, wie es war. Menschen werden aneinander schuldig. Bosheit und Gewalt herrschen. Wie kommen wir dazu, dem Tod Christi diese heilende Kraft zuzutrauen? So h\u00f6rte der Verfasser des Hebr\u00e4erbriefes seine Gemeinde fragen. So fragen wohl auch wir. In der Welt regiert nicht der Glaube an den gekreuzigten Gott. Und die Zahl der Opfer seit Golgatha ist schier endlos.<\/p>\n<p>Doch der Rhythmus der \u00dcbertretungen bestimmt nicht die Zahl der Opferg\u00e4nge Christi. Er hat sich ein f\u00fcr allemal zum Opfer gemacht. <em>Er wird zum zweiten Mal nicht der S\u00fcnde wegen erscheinen.<\/em> Das Bild des Menschen ist ein f\u00fcr allemal wieder hergestellt. Auch ich bin ihm genug, schon heute.<\/p>\n<p>Woher ich den Glauben nehme? Das ist das Testament Christi f\u00fcr uns. So sagt es der Hebr\u00e4erbrief: Christus hat uns dieses neue Testament Gottes \u00fcbermittelt und es mit seinem Tod besiegelt. Wie jedes Testament nach dem Tod ge\u00f6ffnet und der Inhalt verk\u00fcndet wird, so k\u00f6nnen auch wir nur staunend h\u00f6ren, was hier verf\u00fcgt ist. Daf\u00fcr konnten und k\u00f6nnen wir \u2013 Gott sei Dank \u2013 nichts tun. Es gibt ein Geschehen in der Zeit, das kann nur vom Himmel her begriffen werden. An dessen Zustandekommen sind wir g\u00e4nzlich unbeteiligt. Und weil es nicht abh\u00e4ngt von uns, darum k\u00f6nnen wir es glauben:<\/p>\n<p>Es wird die Zeit kommen, in der die S\u00fcnde \u2013 unbegreiflicherweise \u2013 kein Thema mehr sein wird. Es wird die Zeit kommen, in der wir nicht einmal mehr aus Vergebung leben m\u00fcssen. Wir werden Gott lieben k\u00f6nnen, uneingeschr\u00e4nkt lieben. Wir werden f\u00e4hig, endlich f\u00e4hig sein zur offenen Gegenliebe. Was wir immer ersehnten und erwarteten, aber durch die S\u00fcnde tief verschattet war, liegt leuchtend vor uns. Wo wir bisher qu\u00e4lend befangen waren, sind wir frei. Welche nie gekannten Gef\u00fchle, Empfindungen, Gedanken k\u00f6nnen dann von uns Besitz nehmen? Welcher Dank, welche Anbetung wird m\u00f6glich sein, wenn der Gekreuzigte erscheinen wird um Gottes willen, um unsretwillen, aber nicht mehr um der S\u00fcnden willen!<\/p>\n<p><em>Wir warten auf ihn zum Heil<\/em>. Was wir erwarten, das wird die Erscheinung unseres eigenen Lebens sein, jenseits von S\u00fcnden, befreit von Schuld. Der auferstandene Herr tr\u00e4gt unsere Wunden. S\u00fcnde, Leiden und Tod haben keine Macht mehr \u00fcber uns. Gott hat sie in sein Leben verborgen und ertr\u00e4gt sie ewig an sich. Seine Liebe hat alles Lebensfeindliche umh\u00fcllt. Darum geht es am Karfreitag: Gott hat den Fluch des Todes auf sich genommen, damit wir leben. <em>Hapax<\/em>. Ein f\u00fcr allemal. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Alfred Bu\u00df, Pr\u00e4ses der Evangelischen Kirche von Westfalen<br \/>\nAltst\u00e4dter Kirchplatz 5<br \/>\n33602 Bielefeld<br \/>\n<a href=\"mailto:Sekretariat_Praeses@lka.ekvw.de\">Sekretariat_Praeses@lka.ekvw.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a> (1) Hans-Dieter H\u00fcsch in: Das Schwere leicht gesagt 1993, S.58<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\"><\/a> (2) vgl. Hebr. 10,31<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karfreitag, 14. April 2006 Predigt zu Hebr\u00e4er 9, 15.26b-28, verfasst von Alfred Bu\u00df I Wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben&#8230;. An einem Karfreitag Musik zur Sterbestunde Christi. Ein Crescendo rei\u00dft ab. Stille. Keine Blumen auf dem Altar, auch die Kerzen werden gel\u00f6scht. 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