{"id":11144,"date":"2021-02-07T19:48:53","date_gmt":"2021-02-07T19:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11144"},"modified":"2023-02-25T18:03:09","modified_gmt":"2023-02-25T17:03:09","slug":"apostelgeschichte-1623-34-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/apostelgeschichte-1623-34-3\/","title":{"rendered":"Apostelgeschichte 16,23-34"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Kantate, 14. Mai 2006<br \/>\nPredigt zu Apostelgeschichte 16,23-34, verfasst von J\u00fcrgen J\u00fcngling<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<ol>\n<li>Apostelgeschichte 16,23-34\n<p>Paulus und Silas im Gef\u00e4ngnis<br \/>\n&#8222;Nachdem man sie hart geschlagen hatte, warf man sie ins Gef\u00e4ngnis und befahl dem Aufseher, sie gut zu bewachen.<br \/>\nAls er diesen Befehl empfangen hatte, warf er sie in das innerste Gef\u00e4ngnis und legte ihre F\u00fc\u00dfe in den Block.<br \/>\nUm Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott. Und die Gefangenen h\u00f6rten sie.<br \/>\nPl\u00f6tzlich aber geschah ein gro\u00dfes Erdbeben, so da\u00df die Grundmauern des Gef\u00e4ngnisses wankten. Und sogleich \u00f6ffneten sich alle T\u00fcren, und von allen fielen die Fesseln ab.<br \/>\nAls aber der Aufseher aus dem Schlaf auffuhr und sah die T\u00fcren des Gef\u00e4ngnisses offenstehen, zog er das Schwert und wollte sich selbst t\u00f6ten; denn er meinte, die Gefangenen w\u00e4ren entflohen.<br \/>\nPaulus aber rief laut: Tu dir nichts an; denn wir sind alle hier!<br \/>\nDa forderte der Aufseher ein Licht und st\u00fcrzte hinein und fiel zitternd Paulus und Silas zu F\u00fc\u00dfen.<br \/>\nUnd er f\u00fchrte sie heraus und sprach: Liebe Herren, was mu\u00df ich tun, da\u00df ich gerettet werde?<br \/>\nSie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!<br \/>\nUnd sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Hause waren.<br \/>\nUnd er nahm sie zu sich in derselben Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen. Und er lie\u00df sich und alle die Seinen sogleich taufen<br \/>\nund f\u00fchrte sie in sein Haus und deckte ihnen den Tisch und freute sich mit seinem ganzen Hause, da\u00df er zum Glauben an Gott gekommen war.&#8220;<\/p>\n<p>Ja, gibt\u2019s denn das \u00fcberhaupt? Ist das nicht ein Widerspruch in sich selbst? Gott loben tief im Gef\u00e4ngnis? Ja, das gibt es wirklich, \u00fcbrigens heute nicht weniger als damals. Vielleicht waren Paulus und Silas darin nur die ersten.<\/p>\n<p>Da kommen zwei Sachverhalte zusammen, die auf den ersten Blick so gar nicht zusammengeh\u00f6ren. Bei n\u00e4herem Hinsehen merken wir dann, dass das auch f\u00fcr die ganze Geschichte gilt. Der offenbare Widerspruch zwischen dieser uns\u00e4glichen Knastsituation und dem lauten Gotteslob ist dabei nur ihr Anfang. Sie geht dann weiter mit der wahrhaft wunderbaren Befreiung, die mit dem ganz und gar unverst\u00e4ndlichen Dableiben der Apostel endet. Sie wird fortgesetzt mit der Selbstmordabsicht des Aufsehers, die auf wunderbare Weise umschl\u00e4gt zu dem ganz neuen Anfang in seiner Taufe. Und schlie\u00dflich eine Art von Happy-End: der gedeckte Tisch, die Feier einer ganzen Hausgemeinschaft! Zu sch\u00f6n, um wahr zu sein? In der Tat, das wird man sagen m\u00fcssen: eine durch und durch wunderbare Geschichte f\u00fcr einen wunderbaren Tag \u2013 Muttertag.<\/p>\n<p>Viel w\u00e4re in diesem Zusammenhang noch \u00fcber Wunder zu sagen, auch \u00fcber die Wunder, die wir in unserer Zeit stets neu erleben. Es ist schon so, wie es in einem \u00e4lteren Chanson hei\u00dft: \u201eWunder gibt es immer wieder.\u201c Erdst\u00f6\u00dfe hin und ge\u00f6ffnete T\u00fcren her \u2013 Gott hat schon seine Wege um den Seinen nahe zu sein, \u201ean Mitteln fehlt\u2019s ihm nicht\u201c. Manchmal \u00f6ffnen sich ganz \u00fcberraschend und unvorhersehbar T\u00fcren; wir kennen das \u2013 gerade aus den letzten Tagen. Dem muss l\u00e4ngst nicht immer ein Erdbeben vorausgehen. Es ist oft genug nur ein lindes L\u00fcftchen.<\/li>\n<li>Doch gehen wir der Reihe nach vor: Gerade hatten die beiden, Paulus und Silas, ihre Quittung bekommen! Zu nachdr\u00fccklich hatten sie vorher in das bestehende gesellschaftliche Gef\u00fcge der Stadt eingegriffen. Darin waren sich Volk und Richterschaft sehr schnell einig: So geht das nicht \u2013 wo kommen wir denn hin? Und ehe sie sich\u2019s versahen, fanden sie sich im Gef\u00e4ngnis wieder.\n<p>Gef\u00e4ngnis aber markiert das Ende der Fahnenstange \u2013 damals noch st\u00e4rker als heute: aus und vorbei und weg vom Fenster. Das Gef\u00e4ngnis steht f\u00fcr verpfuschtes Leben. Es ist deshalb schon fast kein Ort des Lebens mehr, sondern ein Un-Ort, so ungef\u00e4hr das Letzte, was wir uns f\u00fcr uns selbst vorstellen k\u00f6nnen: Endstation, Sackgasse. Genau da befinden sich die Apostel, ganz am Ende, mit allem Grund zur Verzweiflung und zur Klage. Wieder einmal hatten die Einpeitscher der Angst Oberwasser gewonnen \u00fcber die Herolde der Hoffnung. Das alte Lied! Doch was tun die beiden? Sie stellen sich \u00fcber die Angst, ihre Hoffnung erweist sich als st\u00e4rker, und sie loben ihren Gott, singen in der Tiefe des Kerkers. Die alte Masche verf\u00e4ngt nicht mehr, denn sie haben nichts zu verlieren. Niemand kann ihnen das nehmen, was sie haben, n\u00e4mlich ihren Glauben an Gott. Das geht dann sogar noch weiter: Diesen Glauben bezeugen sie nicht nur f\u00fcr ihre Person, sondern in ihrem Zeugnis vermitteln sie ihn weiter an andere, teilen ihn aus mit vollen H\u00e4nden, singen ihn aus vollem Herzen mitten hinein in die Finsternis ihres Verlieses. Sehr sch\u00f6n und so treffend in diesem Zusammenhang die kleine Anmerkung im Text: \u201eDie Gefangenen h\u00f6rten sie.\u201c Ganz offensichtlich kam ihr Zeugnis nicht leer zur\u00fcck. Deutlich wird in dieser Szene ebenfalls: Wes das Herz voll, des geht der Mund \u00fcber. Ein Un-Ort wird zur St\u00e4tte neuen Lebens. \u201eKantate\u201c \u2013 so der kirchliche Name des heutigen Sonntags: Singt, singt euren Glauben hinaus zur Zeit und zur Unzeit, an allen Orten dieser Welt und sogar an deren Un-Orten! Denn ihr habt Grund dazu.<\/li>\n<li>Gef\u00e4ngnis und Singen \u2013 das ist das eine, was wir nur schwer zusammenkriegen. Doch da wird noch eine andere Situation geschildert, die wir ebenso schwer zusammenbringen: Gerade sind die beiden wie durch ein Wunder freigekommen. Die Fesseln sind abgefallen, alle T\u00fcren stehen ihnen offen, der Duft der Freiheit ist schon zu riechen. Ein kleiner Schritt nur gen\u00fcgt, doch sie r\u00fchren sich nicht von der Stelle, bleiben da, bleiben bei ihren Mitgefangenen, bleiben bei dem Aufseher, der mit der Flucht der beiden nicht nur seine Arbeitsstelle, sondern sein Leben verspielt h\u00e4tte. F\u00fcr mich wird gerade an dieser Stelle deutlich, dass der Glaube der Christen weit \u00fcber die eigene Lebenserf\u00fcllung hinausreicht. Er hat n\u00e4mlich auch tiefreichende Konsequenzen im Blick auf das Leben anderer. W\u00e4ren die beiden geflohen, w\u00e4re der Aufseher ein toter Mann gewesen. Das aber kann nicht Gottes Wille sein. Weil die einen Gl\u00fcck haben, weil sie im Vorteil sind, kann und darf es anderen nicht zum Nachteil oder gar zum Verderben gereichen. Und so bleiben sie, werden sie solidarisch, lassen ihn nicht allein und nicht zur\u00fcck.\n<p>Bleiben, dableiben, aushalten \u2013 das ist nun einmal eine wichtige Dimension christlicher Existenz. Wie sagte Jesus damals kurz vor seinem Ende im Garten Gethsemane zu den m\u00fcde gewordenen J\u00fcngern: \u201eK\u00f6nnt ihr nicht eine Stunde mit mir wachen?\u201c Keine aufgeregte Betriebsamkeit, kein blinder Aktionismus, kein w\u00fctendes Draufschlagen und auch kein Verdr\u00fccken sind da angesagt, sondern Wachsein, Aushalten, Dableiben. Wie n\u00f6tig und wie hilfreich kann so etwas sein angesichts eines Schwerkranken oder gar einer Sterbenden? Oder wie ist das mit dem fiebernden Kind? Da sind der Mutter \u2013 immerhin begehen wir heute den Muttertag \u2013 alle H\u00e4nde gebunden. Tun kann sie rein gar nichts. Aber da sein und da bleiben, das kann sie, das muss sie und das wird sie \u2013 so furchtbar wenig und doch so wunderbar viel! Erst das vermittelt N\u00e4he und Anteilnahme und hat ganz viel mit Treue zu tun und mit Wahrhaftigkeit. \u201eTu dir nichts an; denn wir sind alle hier.\u201c Da wird jeder Kommentar \u00fcberfl\u00fcssig.<\/li>\n<li>Und ein letztes Mal geht unsere Geschichte weiter, bringt sie ihrer L\u00f6sung oder sogar ihrer Erl\u00f6sung n\u00e4her. Sie schildert den v\u00f6llig neuen Anfang in einer bis jetzt so verfahrenen und tragischen Situation: Gerade eben noch wollte und konnte der Aufseher nicht mehr, war er im Begriff, sich selbst zu richten, und dann eine unvorhersehbare Wende! Es ist nur zu gut nachvollziehbar, dass ihn Furcht und Zittern \u00fcberkamen, aber es grenzt wieder an ein Wunder, welche Schl\u00fcsse er aus dieser Begebenheit zieht: \u201eWas muss ich tun, dass ich gerettet werde?\u201c Ihm f\u00e4llt es wie Schuppen von den Augen, dass ihm bislang zum Leben Wesentliches fehlte. Eigentlich hat er doch alles: gesellschaftliche Anerkennung, ein ausk\u00f6mmliches Einkommen, eine gesicherte Position; und doch f\u00fchlt er eine Leere in sich. Hier liegt f\u00fcr mich der eigentliche Kern der Geschichte, genau in dieser zentralen Frage, die sich sicher schon jeder einmal gestellt hat: \u201eWas muss ich tun, dass ich gerettet werde?\u201c Und die beiden bleiben ihm die Antwort nicht schuldig, geben das weiter, was ihr Leben ausmacht, offenbar ganz ruhig und ganz selbstverst\u00e4ndlich: \u201eGlaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig.\u201c Das ist es, was ihm bislang gefehlt hatte, das ist der Schl\u00fcssel zu einem Leben, das seinen Namen verdient. Die Taufe, die nun folgt, ist deshalb nur folge-richtig, ist das Ja des Menschen zum gro\u00dfen Ja Gottes. Und auch er merkt intuitiv und auf der Stelle, dass Taufe, dass Glaube nicht folgen-los bleiben k\u00f6nnen \u2013 so wie eben noch bei dem Dableiben der Apostel: \u201eEr wusch ihnen die Striemen.\u201c Was dann berichtet wird, ist fast schon so etwas wie ein Happy-End: \u201eEr f\u00fchrte sie in sein Haus und deckte ihnen den Tisch und freute sich \u2026, dass er zum Glauben an Gott gekommen war.\u201c Das ist so \u00e4hnlich wie mit dem Festmahl, das einst der Vater seinem verlorenen Sohn gegeben hatte. Das zentrale und letzte Stichwort ist das der Freude. Welch eine Wegstrecke in dieser kleinen Geschichte f\u00fcr heute morgen: von der Klage \u00fcber das Lob zur Freude! Zu dem allen haben wir immer wieder Anlass und Grund, und die Freude wird dabei das letzte Wort behalten. Darauf d\u00fcrfen wir bauen, und deshalb d\u00fcrfen wir in den Lobgesang einstimmen \u2013 am Sonntag Kantate, am Muttertag und unser Leben lang. Amen.<br \/>\n<hr \/>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><span style=\"font-family: Arial; font-size: 16px;\"><span class=\"593061206-08052006\"><strong><span style=\"font-family: Arial;\">Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck<br \/>\n&#8211; Oberlandeskirchenrat J\u00fcrgen J\u00fcngling &#8211;<br \/>\nWilhelmsh\u00f6her Allee 330, 34131 Kassel<br \/>\nTelefon: (05 61) 93 78-2 62; Sekretariat: Frau Bremer -3 96<br \/>\nTelefax: (05 61) 93 78-4 50<br \/>\nE-Mail: <a title=\"mailto:sonderseelsorge.lka@ekkw.de\" href=\"mailto:sonderseelsorge.lka@ekkw.de\">sonderseelsorge.lka@ekkw.de<\/a><\/span><\/strong><\/span><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kantate, 14. Mai 2006 Predigt zu Apostelgeschichte 16,23-34, verfasst von J\u00fcrgen J\u00fcngling Apostelgeschichte 16,23-34 Paulus und Silas im Gef\u00e4ngnis &#8222;Nachdem man sie hart geschlagen hatte, warf man sie ins Gef\u00e4ngnis und befahl dem Aufseher, sie gut zu bewachen. 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