{"id":11153,"date":"2021-02-07T19:49:00","date_gmt":"2021-02-07T19:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11153"},"modified":"2023-02-06T14:56:58","modified_gmt":"2023-02-06T13:56:58","slug":"kolosser-4-2-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/kolosser-4-2-4\/","title":{"rendered":"Kolosser 4, 2-4"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Rogate, 21. Mai 2006<br \/>\nPredigt zu Kolosser 4, 2-4, verfasst von Christian Stasch <\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde !<\/p>\n<p>Das Gebet hat\u00b4s nicht leicht. Heute.<br \/>\nZwei Sch\u00fcler sind auf dem Heimweg. Der eine \u201eSag mal, betet ihr zu Hause vor dem Essen?\u201c Der andere: \u201eNein, meine Eltern k\u00f6nnen beide ganz gut kochen.\u201c<\/p>\n<p>Es scheint so, als k\u00e4me man auch ganz gut ohne das Beten aus. Mir erz\u00e4hlte mal jemand, warum er von Tischgebeten nicht viel h\u00e4lt:: \u201eBei uns zu Hause war \u00f6fters miserable Stimmung, alle schnauzten sich an. Das Essen wurde aufgetragen. Dann mussten wir still sein zum Tischgebet. Und nach dem Gebet wurde weiter gestritten.\u201c So etwas kann einem das Beten \u2013 in der Tat &#8211; vermiesen, wenngleich das Gebet selbst wohl nichts daf\u00fcr kann.<\/p>\n<p>Ja, das Gebet hat\u00b4s nicht leicht. Manche lernen das Beten neu, wenn sie Kinder haben. Geben dem Gebet etwas Spielerisches, um es zu f\u00f6rdern. Nehmen z.B. einen Gebetsw\u00fcrfel zu Hilfe. Auf den sechs Seiten des gro\u00dfen W\u00fcrfels steht je ein Tischgebet. Was nach dem W\u00fcrfeln obenauf liegt, kommt dran.<\/p>\n<p>Eine Hilfe zum Beten. Auch der Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag ist eine Hilfe zum Beten. Sie haben den Text vorhin schon geh\u00f6rt. \u201eSeid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! Betet zugleich auch f\u00fcr uns, dass Gott uns eine T\u00fcr auftue.\u201c<br \/>\nDas ist der Text. Im Wesentlichen. Kurz und knapp. Und er enth\u00e4lt gleich f\u00fcnf gute Tipps und Hilfen f\u00fcr das Beten. F\u00fcnf Bausteine, die man zusammenf\u00fcgen kann.<\/p>\n<p>1.<br \/>\n\u201eSeid beharrlich im Gebet&#8230;\u201c<br \/>\nSo geht es los. Der erste Baustein: Beharrlich sein. Kontinuit\u00e4t.<br \/>\nIch habe einmal beim Einbecker Altstadtlauf teilgenommen, 5 km auf einem Rundkurs rund um den Marktplatz und die sch\u00f6nen Fachwerkh\u00e4user. Dummerweise war ich ganz untrainiert. Die ersten zwei Runden gingen gut, ab Runde drei ging dann gar nichts mehr, ich war platt, musste sogar eine Weile gehen und konnte erst dann wieder weiterlaufen, erheblich langsamer als zu Beginn. Der Muskelkater hielt eine Woche an und zeigte mir: Ohne Kontinuit\u00e4t l\u00e4uft im Sport nichts. Wer bei einem richtigen Lauf fit sein will, muss schon fr\u00fcher anfangen. Beharrlich sein. Immer und immer wieder.<\/p>\n<p>Jesus konnte Geschichten davon erz\u00e4hlen:<br \/>\nVon der bittenden Witwe, die immer und immer wider zum Richter geht und ihr Recht einfordert. Er hat keine Lust und schickt sie immer wieder weg, aber sie ist so penetrant, dass er schlie\u00dflich nachgibt und ihr zu ihrem Recht verhilft.<br \/>\nOder der bittende Freund, er klopft bei seinem Freund an mitten in der Nacht: \u201eKannst du mir aushelfen? Hab \u00dcberraschungsbesuch bekommen. Hab kein Brot im Haus.\u201c \u2013 \u201eBist du verr\u00fcckt, mich mitten in der Nacht zu st\u00f6ren. Du weckst ja das ganze Haus auf.\u201c \u2013 Aber, so erz\u00e4hlt Jesus, der Freund l\u00e4sst sich nicht abwimmeln, und schlie\u00dflich bekommt er seine Brote \u2013 und hat was er wollte..<br \/>\nBitten, so dass es fast schon nervig ist. Quengeln. Nicht locker lassen. So empfiehlt es uns Jesus.<br \/>\nUnd etwas moderater schreibt es der Briefschreiber an die Gemeinde in Koloss\u00e4 (das liegt \u00fcbrigens im Gebiet der heutigen T\u00fcrkei): Seid beharrlich im Gebet.<\/p>\n<p>Man kann dagegensetzen: Bringt es denn immer was? Das Beten? Die Kritiker des Betens sagen: es ist sinnlos, nutzlos, Selbstgespr\u00e4ch, Zeitvergeudung. Die Welt bleibt wie sie ist, nichts \u00e4ndert sich.<br \/>\nStimmt das? Was stimmt, ist dies: Gebete, die ungeh\u00f6rt bleiben, sind wirklich eine Anfechtung. Man kann entt\u00e4uscht sein, ganz direkt Gott gegen\u00fcber entt\u00e4uscht sein. In der Bibel l\u00e4sst sich solche Entt\u00e4uschung auch finden: \u201eMein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.\u201c<br \/>\nAber: Menschen, deren Gebet scheinbar nicht erh\u00f6rt wurde, machen auch andere Erfahrungen.<br \/>\nEine Familie hat einen Jungen, er ist 17 Jahre alt, hat seit Jahren eine seltene Form von Krebs, wurde schon oft operiert. Die Familie, die Verwandten und Freunde beten darum, dass er doch noch gesund werden kann. Sie beten beharrlich. Aber es wird immer schlechter mit seinem Gesundheitszustand. Er ist Dauerpatient in der Klinik. Dort hat er seine B\u00fccher und seinen Laptop, das ist sein Zuhause. Er wei\u00df, dass er sterben wird. Er bittet Leute, die ihm wichtig sind, ihn noch mal zu besuchen. Und bei manchen sagt er auch ganz selbstbewusst: nein, der soll nicht kommen. Er sieht dem Tod ins Auge, aber ohne Angst. Wei\u00df, dass letztlich f\u00fcr ihn gesorgt ist und er nicht ins Bodenlose f\u00e4llt, wenn er stirbt. Und dann ist sein Leben zu Ende, mit 17 Jahren. Und die um ihn trauern, sagen: er hat uns so viel gegeben. Er hat unseren Glauben gest\u00e4rkt. Und seine Fr\u00f6hlichkeit werden wir nie vergessen.<\/p>\n<p>War das beharrliche Gebet der Angeh\u00f6rigen wirklich nutzlos? Ist es nicht erh\u00f6rt worden?<br \/>\nOder vielleicht doch? Nur auf andere Weise&#8230;<\/p>\n<p>2.<br \/>\nWir gehen einen Schritt weiter:<br \/>\n<em> Seid beharrlich im Gebet und wachet in ihm<\/em><br \/>\nUnser zweiter Baustein also. Das Wachen.<\/p>\n<p>Mir sagte neulich jemand. \u201eTja. Ich bete immer abends vor dem Einschlafen. Da kann ich alles noch mal Revue passieren lassen, was am Tag so los war. Aber leider penne ich dabei oft ein.\u201c Das mit dem Wachbleiben ist so eine Sache. So gesehen kann es auch sch\u00f6n sein, fr\u00fch morgens zu beten. Ganz wach. Der Tag ist noch frisch. Ein geistlicher Start in das, was kommt. Das muss jeder f\u00fcr sich entscheiden, welche Tageszeit gut geeignet ist. Aber in jedem Fall ist es hilfreich, eine feste Zeit f\u00fcr das Beten festzusetzen. Dann geh\u00f6rt es zum Tagesablauf dazu. Wie das Z\u00e4hneputzen. Das vergisst man ja in der Regel auch nicht.<\/p>\n<p>Ein altert\u00fcmliches Wort, dieses \u201eWachet\u201c. Es kommt so in unserer Sprache kaum vor. Mal abgesehen von dem Wort \u201eWachtmeister\u201c. Die Gute Nachricht bem\u00fcht sich, es moderner zu sagen: \u201eWerdet nicht m\u00fcde&#8230;\u201c<br \/>\nIch denke bei dem Wort \u201eWachet\u201c an die Geschichte von Jesus im Garten Getsemane. Jesus allein mit seinen J\u00fcngern, voller Todesangst, Zuflucht suchend im Dunkel der Olivenb\u00e4ume, und an seine J\u00fcnger die Bitte: \u201eBleibet hier und wachet\u201c. Das ist dann allerdings leichter gesagt als getan \u2013 denn: \u201ealles schl\u00e4ft, (nur) einer wacht\u201c, als die Soldaten kommen. Die J\u00fcnger haben das getan, was man halt nachts so tut, n\u00e4mlich m\u00fcde werden und schlafen. Und sie haben das Entscheidende \u201everschlafen\u201c.<\/p>\n<p>Das w\u00fcrde ich mir w\u00fcnschen als eine Langzeitfolge des Betens: dass man das Entscheidende nicht verschl\u00e4ft, sondern durch das Beten eine gewisse Wachheit geschenkt bekommt. Dass man achtsam und aufmerksam wird, nicht wegguckt, sondern hinschaut. Die Lebenswirklichkeit mit hineinzieht ins Gebet. Und das hei\u00dft auch: Wachsam sein auch f\u00fcr Entwicklungen und Ver\u00e4nderungen, in der Politik, an unseren Arbeitspl\u00e4tzen, in den Pflegeheimen, in unseren Familien. Wachsam sein, und es auch bemerken, wenn dort etwas aus dem Ruder l\u00e4uft. Betende Menschen sagen nicht zu allem Ja und Amen, sondern sind wachsam-kritisch. Ein kluger Kopf sagte einmal : \u201eWie wir beten sollen, steht in der Bibel, was wir beten sollen, steht in der Zeitung.\u201c<\/p>\n<p>3.<br \/>\nEs kommt der dritte Schritt hinzu:.<br \/>\n<em> Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung.<\/em><em><br \/>\n<\/em> Unser dritter Baustein also: das Danken.<br \/>\nDas Danken hat es wohl noch viel schwerer als andere Bereiche des Betens. Dass man zu Gott klagt, wenn einem das Wasser bis zum Halse steht \u2013 das leuchtet noch ein. Der ber\u00fchmte Ausspruch: \u201eJetzt hilft nur noch beten.\u201c Oder auch: \u201eNot lehrt beten.\u201c Aber Danken? Das geht schnell mal unter.<\/p>\n<p>Im Kolosserbrief wird viel gedankt. Der Briefschreiber ist dankbar f\u00fcr den Glauben dieser frisch gegr\u00fcndeten Gemeinde. Und auch wenn er beim Schreiben des Briefes im Gef\u00e4ngnis sitzt, also unter Christenverfolgung zu leiden hat \u2013 das \u00e4ndert nichts an dem dankbaren Grundton des Briefes. Sch\u00f6n, dass es euch gibt, euch als Christen, euch als Gemeinde. Dank sei Gott daf\u00fcr.<\/p>\n<p>In der Liturgie unseres Kindergottesdienstes hat das Danken einen festen Ort. Wir beginnen mit etwa drei Klagen und dem Lied \u201eMein Gott das muss anders werden\u201c, und dann folgt dreimal Dank, mit gesungenem \u201eHalleluja\u201c. Es ist erstaunlich, wof\u00fcr die Kinder Gott so danken: dass der Hund wieder gesund ist, dass der Papa gestern Abend das Fernsehen erlaubt hat, dass es andere Kinder zum Spielen gibt. So \u00fcben wir mit den Kindern Achtsamkeit ein f\u00fcr das Allt\u00e4gliche.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns Erwachsene ist es eine Hilfe, das mal schriftlich zu machen: sich abends ein paar Minuten hinsetzen, drei Dinge aufschreiben, f\u00fcr die man dankbar ist. Das k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass ich ins Staunen gerate: \u201eMensch, so viel gibt es zum Danken.\u201c Und den Tag bewusster und aufmerksamer lebe und dabei zufriedener bin.<\/p>\n<p>4.<br \/>\nUnser vierter Baustein: Betet zugleich auch f\u00fcr uns. Also angef\u00fcgt hei\u00dft es dann:<br \/>\n<em> Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! Betet zugleich auch f\u00fcr uns.<\/em><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Beten f\u00fcr. Beten nicht nur f\u00fcr sich selbst, sondern auch f\u00fcr \u2013 andere. \u00dcber den eignen Tellerrand hinausschauen. F\u00fcr-Bitte. Wir beten f\u00fcr andere, f\u00fcr Menschen in unserer N\u00e4he oder in der Ferne, f\u00fcr solche, die selber auch beten und genauso f\u00fcr die, die nicht beten. Sie alle sind uns nicht egal. Wir nehmen sie mit in unser Gebet, bringen ihre Situation vor Gott.<br \/>\nIm Gottesdienst finden manche die F\u00fcrbitten ziemlich langweilig, wenn sie allgemein formuliert sind: f\u00fcr die Regierenden, f\u00fcr die Notleidenden, f\u00fcr die Alten, f\u00fcr die Suchenden, usw. Das geht wohl im Gottesdienst oft nicht anders. Wir Pastoren und Pastorinnen sind bem\u00fcht, so zu beten, dass sich viele drin wiederfinden k\u00f6nnen.<br \/>\nAber spannender ist es nat\u00fcrlich, wenn es konkret wird. Hier, in unserm Predigttext, wird es konkret. Weil da Leute den Wunsch an andere \u00e4u\u00dfern: \u201eBetet f\u00fcr uns.\u201c<\/p>\n<p>Haben Sie das schon mal gemacht?<br \/>\nHaben sie schon mal zu ihrem Kind, ihrer Schwester, ihrer Nachbarin oder zu einem guten Freund gesagt: \u201eBete f\u00fcr mich.\u201c? Es scheint da eine gewisse Scheu zu geben, eine Zur\u00fcckhaltung. Auch ich selbst mache das hochgradig selten.<\/p>\n<p>Manche haben auch negative Erfahrungen gemacht, f\u00fchlten sich unwohl, wenn einer aufdringlich fromm auf sie zukam und sagte: \u201eIch bete f\u00fcr dich.\u201c , ohne dass man darum gebeten h\u00e4tte, dies zu tun. Man muss vorsichtig sein. Im Gebet darf nichts \u201e\u00fcbergest\u00fclpt\u201c werden, darf keine Macht \u00fcber andere ausge\u00fcbt werden.<\/p>\n<p>Aber das ist doch eine gute M\u00f6glichkeit: Zu jemandem zu sagen, mit dem man lange geredet hat und der versteht was los ist, zu dem am Ende zu sagen: \u201eIch bitte dich, bete f\u00fcr mich. Ich bitte dich, bete f\u00fcr uns.\u201c Das kann befreiend sein. Und Ihnen als predigth\u00f6rende Gemeinde sage ich ganz direkt: wir Pastoren und wir Mitarbeitenden in der Kirche, wir brauchen Ihr Gebet. Nat\u00fcrlich auch Ihre kritischen R\u00fcckmeldungen auf unsere Arbeit, auch auf unsere Gottesdienste; was Ihnen gefallen hat und was man verbessern k\u00f6nnte. Aber wir brauchen eben auch: Ihr Gebet. Also ich gebe Ihnen die Worte des Kolosserbriefes so direkt mit auf den Weg: \u201eBetet zugleich auch f\u00fcr uns.\u201c<\/p>\n<p>5.<br \/>\nWorum soll nun Gott konkret gebeten werden ? Hier: Dass er eine T\u00fcr auftue.<br \/>\nDas ist unser 5. und letzter Baustein: Und das Gesamt-Geb\u00e4ude hei\u00dft dann also:<br \/>\n<em> Seid beharrlich im Gebet und wacht in ihm mit Danksagung! Betet zugleich auch f\u00fcr uns, dass Gott uns eine T\u00fcr auftue.<\/em><em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>\u201e&#8230; dass Gott uns eine T\u00fcr auftue.\u201c Der Kolosserbrief meint damit die Mission. Menschen sollen gewonnen werden f\u00fcr den Glauben. Denen soll die Herzenst\u00fcr ge\u00f6ffnet werden &#8211; damit es nicht muffig und stickig bleibt, sondern der frische Wind des Glaubens einstr\u00f6men kann.<\/p>\n<p>\u201e&#8230; dass Gott eine T\u00fcr auftue\u201c -. Im Januar war Glaubenskurs bei uns im Gemeindehaus. Viele von Ihnen wissen das und waren dabei. 130 Teilnehmer im Schnitt, \u00fcber 9 Abende hinweg. Ja, da gingen T\u00fcren auf. Da wurden Barrieren abgebaut: \u201eAch so ist das mit dem Kreuz und mit dem Sterben Jesu\u201c. Oder: \u201eMir ist ganz neu aufgegangen, dass es so viele verschiedene Gottesbilder gibt.\u201c Hinterher gingen viele nicht sofort nach Hause, sondern standen beieinander, bei einem Snack und einem Glas Wein, redeten offen \u00fcber Glaubensfragen. Das erlebt man, auch in einer Kirchengemeinde, nicht alle Tage.<\/p>\n<p>\u201e&#8230; dass Gott eine T\u00fcr auftue\u201c \u2013 es gibt in Deutschland einen Ort, wo diese Bitte ganz besonders oft ausgesprochen wurde \u2013 und erh\u00f6rt wurde: die Leipziger Nicolaikirche. 1989 waren es Kerzen und Gebete, die mithalfen, die T\u00fcr zu \u00f6ffnen, die aus Eisen und Stacheldraht, die fest verriegelt war in der Mitte Deutschlands. Und vor einigen Wochen hie\u00df es: \u201eGott, bitte hilf, dass sich eine T\u00fcr auftue im Irak und dass Ren\u00e9 Br\u00e4unlich und Thomas Nitzschke freikommen.\u201c Die T\u00fcr \u00f6ffnete sich, f\u00fcr die Entf\u00fchrten. Ein Gl\u00fccksmoment, auch f\u00fcr den Leipziger Pastor Christian F\u00fchrer: \u201eWir wussten ja, dass wir nicht in die Luft beten. Jesus sagt doch: \u201eDer Glaube versetzt Berge.\u201c Dass unsere Hoffnung best\u00e4tigt wurde, ist ein gro\u00dfartiges Erlebnis.\u201c So der dortige Pastor.<\/p>\n<p>Bitten, dass Gott eine T\u00fcr auftue. Schauen Sie sich um, schauen wir uns um, in unserem Umfeld, unseren Familien, in unseren Beziehungen. Verschlossene T\u00fcren gibt es da jede Menge, von denen man sich w\u00fcnscht, sie w\u00fcrden ge\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>So, liebe Gemeinde, jetzt haben Sie also f\u00fcnf biblische Tipps f\u00fcr das Beten bekommen.<br \/>\n<em> Seid beharrlich im Gebet<br \/>\nund wacht in ihm<br \/>\nmit Danksagung!<br \/>\nBetet zugleich auch f\u00fcr uns,<br \/>\ndass Gott eine T\u00fcr auftue.<\/em><em><br \/>\n<\/em> Sie werden vielleicht den einen andern Aspekt mal ausprobieren. Und ich w\u00fcnsche Ihnen, dass Sie dabei ganz neu die Erfahrung machen: \u201eEs tut gut, zu beten. Denn Gott hat ein offenes Ohr f\u00fcr mich. Immer.\u201c<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p><strong>P. Christian Stasch, Einbeck<br \/>\n<\/strong><a href=\"mailto:Christian.Stasch@evlka.de\"><strong>Christian.Stasch@evlka.de<\/strong><\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rogate, 21. Mai 2006 Predigt zu Kolosser 4, 2-4, verfasst von Christian Stasch Liebe Gemeinde ! Das Gebet hat\u00b4s nicht leicht. Heute. Zwei Sch\u00fcler sind auf dem Heimweg. 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