{"id":11190,"date":"2021-02-07T19:49:06","date_gmt":"2021-02-07T19:49:06","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11190"},"modified":"2023-02-02T21:29:54","modified_gmt":"2023-02-02T20:29:54","slug":"1-korinther-2-12-16-6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-2-12-16-6\/","title":{"rendered":"1. Korinther 2, 12-16"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Pfingstsonntag, 4. Juni 2006<br \/>\nPredigt zu 1. Korinther 2, 12-16, verfasst von Anita Christians-Albrecht<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Gott, de immer dor west het un dorweesen will f\u00f6r alle Tieden, de mag ok nu ganz dicht bi uns wesen un uns sien Free schenken. Amen.<\/p>\n<p>Pingsten is\u2019n s\u00fcnnerboren Fest, finnen Ji nich ok, leeve L\u00fc\u00fcd?<\/p>\n<p>Seeker, dat wi\u2019n poor Fierdaagn hebben in disse Johrestied, wor\u2019t all groent un bloiht un man &#8211; normalerwies &#8211; sogor buten sitten, spazeeren gahn un Rad fohrn kann, dat kummt uns good to Pass. Wenn wi Pingsten in\u2019t November of in\u2019t Februar fiern sulln, weer dat Fest seeker al heel un dall unnergahn. Obber ok in Juni hebben wi dat dor stuur mit. \u201eWat sall dat eegentlich?\u201c, fraagen wi uns. \u201eWor liggt de Sinn?\u201c<\/p>\n<p>Mit Wiehnachten und Oostern geiht uns dat beter. D\u00f6r k\u00f6nnen wi eenfach mehr mit anfangen. Wat Wiehnachten passeert is, dat k\u00f6\u00f6nt wi uns v\u00f6rstellen. Un dat de Geburt van so\u2019n l\u00f6ttje Wurm wat heel Bes\u00fcnners is un fiert worrn mutt, dat kann elk nahgahn.<\/p>\n<p>Un Oostern \u2013 ok dor weeten wi ganz genau, wor dat um geiht. Mit de Dood hebben wi all uns Erfohrungen maakt, un de Boeskup, dat de Dood doch nich dat Ut un V\u00f6rbi is, dor willn wi uns geern van vertelln laaten.<\/p>\n<p>Man Pingsten? Ik denk, uns bayrische Fr\u00fcnnen hebben recht, wenn se meenen: \u201eHeit gibt \u2019s nix und heit kimmt nix, heit kimmt grad der Heilige Geist!\u201c Kien Christkind un kien Wiehnachtsboom, kien Ostereier un kien Geschenken, dorf\u00f6r F\u00fc\u00fcr-Tungen, Suusen un Bruusen van\u2019t Himmel un &#8211; de Heilig Geist.<\/p>\n<p>Kien Wunner, dat kien Kind an Pingsten sien Blockfl\u00f6te van Dag haalt.<br \/>\nKien Wunner, dat nich mal de schlaue Gesch\u00e4ftslued wat infallt, wor se Pingsten Geld mit maaken koenen.<br \/>\nKien Wunner ok, dat mennig l\u00fcstig Geschicht dorvan vertellt, wo Pastoren mit Teekens wiesen willn, wat dat mit de Heilig Geist up s\u00fck hett. So as de Pastor, de mit sien K\u00fcster dit ofmaakt harr: Wenn he in sien Predigt s\u00e4: \u201eKoom, Heilig Geist!\u201c, denn sull de K\u00fcster van\u2019 t \u00d6rgelb\u00f6\u00f6n een Duuv runnerfleegen laaten. As de Pastor sien Stichwoord denn to\u2019n darden Mal geben harr un de Duuv immer noch nich \u00f6ver keem, wurr dat Geheimnis l\u00fcfft: \u201eDeit mi leed, Herr Pastor!\u201c, reep de K\u00fcster. \u201eDe Heilig Geist hett de Kater freeten!\u201c<\/p>\n<p>Man ok wenn wi dat stuur hebben mit de \u201eHeilige Geist\u201c: \u201eAller guten Dinge sind drei.\u201c Dree groode Festen hebben wi in\u2019t Kark un dree Wiesen, wo Gott uns tomoed kummt: Gott Vader, S\u00f6hn un Heilig Geist.<\/p>\n<p>Wat also gifft dat Pingsten to fiern? Wat hett dat up s\u00fck mit de Heilig Geist? Kann ja wesen, dat uns Predigttext uns dor vandaag \u2019n Antwoord up gifft! Ik lees ut Paulus sien 1. Breef an de Christen in Korinth (2, 12-16): 12 Wi Christenl\u00fc\u00fcd hebben nich den Geist van disse Welt kreegen; wi hebben Gott sien Geist kreegen. So k\u00f6\u00f6nt wi dat faaten, wat uns van Gott ut Gnaden schunken is. 13 Un dor predigen wi nu ok van; nich mit gelehrte Woorden van minschlich Klookheit, nee, mit Woorden, de uns de Heilig Geist s\u00fclst ingeven deit. Wi verklooren geistlich Saaken d\u00f6r den Geist.<br \/>\n14 Van Natur ut kann de Minsch dat nich faaten, wat ut Gott sien Geist kummt; dat kummt hum v\u00f6r as K\u00f6kelkraam, un he kann dat nich begriepen. Dat kann bloot\u2019n Minschke verstahn, de Gott sien Geist kreegen hett. 15 Een Minsch, de Gott sien Geist kreegen hett, de hett dat T\u00fc\u00fcch dorto, \u00f6ver allns richtig to urdeeln. Man \u00f6ver hum hett kieneen to urdeeln. 16 Dat blifft dorbi: Well kummt dor woll achter, wat Gott in\u2019t Sinn hett? Well will hum woll wat bibrengen? Man wi hebben Christus sien Geist.<\/p>\n<p>Wat vertellt Paulus mi nu \u00f6ver de Heilig Geist?<br \/>\nGeist is nich gliek Geist, lehr ik van hum. Dor gifft dat Unnerscheeden. Up de een Kant de \u201eGeist van disse Welt\u201c un up de anner de \u201eGeist van Gott\u201c. De beiden &#8211; so verstah ik Paulus \u2013 mutt\u2019n ut\u2019nanner holln. Van beid kann de Minschke s\u00fck bestim-men laaten. Man well an Gott gl\u00f6\u00f6vt, de hett ok Gott sien Geist. \u201eWi Christenl\u00fc\u00fcd hebben nich den Geist van disse Welt kreegen; wi hebben Gott sien Geist kreegen.\u201c, schrifft Paulus un he verkloort dat so: De nat\u00fcrlich Minschke, de nix van Gott weet, de hett dor keen Antennen f\u00f6r. De gl\u00f6\u00f6vt bloot, dat twee Pund Rindfleesch \u2019n gooden Sopp geven, wenn ik dat mal so salopp seggen d\u00fc\u00fcr. He weet dor nix van, dat Gott hum helpt un hollt; he weet nich, dat de Dood keen Macht mehr \u00f6ver uns hett, he weet nich, dat hum sien Schuld vergeben is. De Minschke obber, de Gott sien Geist kreegen hett, de weet dat all un lett s\u00fck dorvan bestimmen. Un he kann unner-scheeden, wennher in uns Welt Gott sien Geist hannelt un wennher de Geist van disse Welt regeert.<\/p>\n<p>De Geist van disse Welt un de Geist van Gott \u2013 wat is de Unnerscheed?<\/p>\n<p>Ik will versoeken, dat an de Geschicht d\u00fcdlelk to maaken, de wi v\u00f6rhin in\u2019t Lesung h\u00f6\u00f6rt hebben, de Geschicht van de Toornbau in Babel.<\/p>\n<p>De Minschen, so vertellt uns Geschicht, hett dat eegens good gahn. Se hebben een Spraak proot\u2019, se hebben s\u00fck verstahn un s\u00fcnd s\u00fck eenig west. Man denn hebben se dit Paradies verloorn. Worum? Ganz eenfach: Wiel se dat Wark up letzt alleen in\u2019t Hand noomen hebben. Dat wi hier seeker un in Free leven k\u00f6\u00f6nt, dat kriegen wi hen, hebben de Minschen in Babel s\u00fck seggt. De Technik geiht immer wieder. Dat schaffen wi alleen. Se hebben s\u00fck gewaltig anstrengt. Man Gott hebben se dorbi vergeeten. An un v\u00f6r s\u00fck s\u00fcnd se nich tegen Gott, nee, gor nich, man se arbeiden un baun, as wenn\u2019t Gott gor nich gifft. Un se marken irgendwenner, dat dat Leven s\u00fck \u00e4nnert: Dor g\u00f6nnt nu kieneen mehr de anner wat. De Minschen verstahnt s\u00fck nich mehr. Dat Leeven is nich mehr heel.<\/p>\n<p>Dor k\u00f6\u00f6nt wi ok vandaag \u2019n Lied van singen: De meesten van uns geiht dat good. Wi hebben \u2019t schafft. Un doch is mennigeen mit sien Leben nich so recht tofree. Un doch gl\u00fcckt uns dat Mit\u2019nanner in d\u2019 Familie un in uns Gesellschupp immer minner.<\/p>\n<p>Wi k\u00f6\u00f6nen uns ja mal\u2019n Minschke utdenken, \u2019n Minschke van vandaag. Een Minsch so as wi. Nich bes\u00fcnners riek, man ok nich bes\u00fcnners arm. Disse Minschke hett sien Huus, sien Tuun, sien Auto, sien Arbeit. Sien Leven is offseekert d\u00f6r dat, wat he hett un wat up sien Konto liggt. Hum fehlt dat an nix. Doch halt, hum fehlt anto nix, mutt ik seggen, denn wat hum fehlt is, dat he nich weet of nich doran denkt, dat he allns, wat he is un kann un hett, nich s\u00fck s\u00fclst verdanken deit.<\/p>\n<p>Nu kann man ja eegentlich seggn: Na, un? Dat is doch half so leep. He kummt doch ok so ganz goed torecht. Man laat uns noch mal genauer henkieken: Erstmal leevt disse Minschke eben doch nich so seeker, as dat van buuten uts\u00fccht. Dat wat he hett an Geld un Good, dat kann hum ja ganz licht verloorn gahn oder s\u00fck ver-bruuken. He bruukt ja bloot krank worrn of arbeitslos.<\/p>\n<p>Uns Minschke hett also faak genug Angst: um sien Leven, um sien Gesundheit, v\u00f6r dat, wat dor up hum tokoomen kunn. He vers\u00f6cht nat\u00fcrlich mit all Macht, disse Angst bisiettoschuven un dor nich an to denken. Dorum is he ok blied \u00f6ver jede Oort van Tiedverdriev, egol of dat voel Arbeit is of een Termin nah d\u2019 anner in sien Freetied. Dat he man bloot genug um d\u2019 Ohren hett un sien Angst hum nich unnerkriggt. Man dat is\u2019n utsichtslosen Saak, dat weet he woll. To voel passeert in uns Welt, un immer wenn he weer wat h\u00f6\u00f6rt van Krankheit un Malheur, is se weer dor, disse deepe Angst. Un wenn he denn wirklich mal to K\u00fcnn kummt, denn fraggt he s\u00fck: Worf\u00f6r b\u00fcn ik eegentlich door? Wat sall dat all?\u201c Un he mutt s\u00fck seggen &#8211; un in ehrlich Momenten gifft he dat ok v\u00f6r s\u00fck s\u00fclmst to: \u201eIk weet dat nich so recht.\u201c<\/p>\n<p>Een darden Problem hett uns Minschke n\u00e4mlich ok noch. He kann s\u00fck nich so recht freun. Sien Leven is nich so recht licht un unbeschweert. Bi allem, wat he s\u00fccht un wat hum passeert, is he so\u2019n bietjet tr\u00fcgig, denn he weet, dat dat all irgendwenner weer v\u00f6rbi is, dat nix ewig Bestand hett. Dat liggt as\u2019n d\u00fc\u00fcstern Schaar \u00f6ver sien Daagen, de van buuten so heller laaten.<\/p>\n<p>So wiet disse Minsch. Laat uns noch mal koert up\u2019n annern kieken. Hum to beschrie-ben, k\u00f6nnen wi uns sporen. Denn bi hum s\u00fccht dat bold genau so ut as bi de anner, wenigstens van buuten. Bloot wenn wi genauer henkieken, sehnt wi de Unner-scheed. Een Saak is dat bloot: Uns tweede Minschke weet wat van Gott. He hett \u201eGott sien Geist kreegen\u201c, w\u00fcrr Paulus seggen un kann nu \u201efaaten, wat uns van Gott ut Gnaden schunken is.\u201c<br \/>\nHe weet, dat sien Leeven un all dat anner ut Gott sien Hand kummt un dat dorum allns Sinn maakt. Wenn Gott mi mien Leven jede Dag schenkt, denkt he, denn hett he ok jede Dag wat mit mi v\u00f6r un denn ist \u2019t mit mien Leven seeker ok nich irgend-wenner eenfach ut un v\u00f6rbi. Denn is he bi mi un lett mi nich in\u2019t Stich. Un dorum leevt un denkt un proot\u2019t he anners as de erste. Gott sien Geist lett hum begriepen, wat he an un mit Gott hett.<\/p>\n<p>Genau dat, leeve Gemeen, gifft dat Pingsten to fiern: Dat Gott uns anb\u00fctt, so gl\u00fcckelk un tofree to leven as disse tweede Minschke: mit hum, in sien Geist. Ik b\u00fcn mi seeker, dat Gott dat good mit uns meent un uns d\u00f6r sien Geist to\u2019n Leven helpen will. Mennigmal kriggt man hum obber eben nich so licht to kennen, disse goode Geist, de van Gott kummt. Dor helpt een kien Fernrohr un kien Brill un ok de Naturwissen-schaft hett dor h\u00f6r Probleme mit. Dor mutt\u2019n meestens al wat genauer henkieken.<\/p>\n<p>Ik mutt an een Mann ut mien Vikariatsgemeen denken: He wull sien 70. Geburtsdag groot fiern. De ganze Familie hett mit \u00f6verleggt un plaant. Ok de ollste Dochter harr toseggt, dat se to Papa sien Geburtsdag koomen wull. Dat weer deswegen wat Bes\u00fcnners, wiel se in New York arbeiden d\u00e4. H\u00f6r Flugticket lagg al parat, as se an een M\u00f6rgen in h\u00f6r New Yorker B\u00fcro een Keers anstook un dorbi ganz intensiv an h\u00f6r Vader doch. \u201eSo wat hebb ik noch noit daan\u201c, vertellt se mi later. \u201eIk b\u00fcn eegens gor keen Typ f\u00f6r Keersen \u2013 un bi\u2019t Arbeit hebben de sowieso nix to soeken. Ik hebb mi \u00f6ver mi s\u00fclst wunnert.\u201c As se an disse Obend van d\u2019 Arbeit nah Huus kummt, klingelt dat Telefon. Ut D\u00fc\u00fctschland koomen schlechte Nahrichten. H\u00f6r Vader is st\u00fcrben. An \u2019n Herzinfarkt. De Frau is total fertig, man as se nahderhand genauer nahfraggt, worrt se gewohr, dat se h\u00f6r Keers genau in de St\u00fcnn anstooken hett, as dat mit h\u00f6r Vader to Enn gung.<\/p>\n<p>F\u00f6r mi is ok disse Geschichte een Geschicht van Gott sien Geist. Wat dat west is, disse Verbindung t\u00fcschen D\u00fc\u00fctschland un Amerika, t\u00fcschen de Vader un sien Dochter, dat k\u00f6\u00f6nt wi nich verkloorn, man wi k\u00f6\u00f6nt dat wohrnehmen un ernst nehmen. Un ik gl\u00f6\u00f6v, dat jeder van uns so wat al mal beleevt hett. Nich immer so d\u00fcdelk un so ernst, obber doch so, dat man s\u00fck wunnert, wo dat Leben mennigmal so loopen kann. Dat ik al in\u2019t Auto sitt un mark, dat ik mien Knippke vergeeten hebb to\u2019n Bispill. Ik gah toruegg in\u2019t Huus un in de Moment klingelt dat Telefon. De Mester van mien Jung is dran. He hett up eenmal Feber kreegen un mutt ofhaalt worrn. Man kann dat seeker ok anners d\u00fc\u00fcden, man ik mark ik s\u00fckse Oogenblicken, dat dor een mit mi geiht, dat dat noch wat anners gifft as dat, wat in uns Welt gellen deit.<\/p>\n<p>Gott sien Geist will uns to\u2019n Leven helpen, hebb ik v\u00f6rhin seggt. F\u00f6r de Dochter in Amerika is dat furchbor west, dat se mit h\u00f6r Ticket nu nah\u2019t Beerdigung fleegen muss statt nah\u2019n Geburtsdagsfier. Erst voel later hett se murken, dat Gott sien Geist al ganz froeh anfangen hett, h\u00f6r Halt to geven un to tr\u00f6\u00f6sten. Gott sien Geist hett h\u00f6r wiest: Dat, wat wi as wohr un wirklich beleven, is noch lang nich de ganze Wohrheit<\/p>\n<p>Dat wi so een Gott hemmen un in sien Geist leeven koennen, dat d\u00fcrrn wi Pingsten ruhig fiern. Un dat man van disse Geist immer weer wat gewohr worrn kann in uns Welt, weeten sogor l\u00f6ttje Kinner:<\/p>\n<p>Een Religionsmester hett dat mit sien Schoelers, een darde Klass, mal \u00f6ver Pingsten hat. Un een l\u00f6ttje Wicht hett denn ok fraagt: \u201eWor markt man denn wat van de Heilige Geist?\u201c De Lehrer wuss dor\u2019n Antwoord up un s\u00e4: \u201eGott sien Geist is dor, wor Mischen s\u00fck leev hebben, \u2019nanner helpen un Goods doont.\u201c Tosammen mit hum hebben de Kinner denn soecht un keeken, wat Gott sien Geist in uns Tied allns kloor brengt: \u201eGott sien Geist maakt, dat ik Mama dr\u00fccken kann, ok wenn se eben noch mit mi schullen hett!\u201c, hebben se schreven. \u201eGott sien Geist st\u00fc\u00fcrt mi hen nah Oma, de krank in d\u2019 Bett liggt. Gott sien Geist seggt mi, dat ik de Mann, de dor up\u2019t Straat sitt, \u2019n Euro geven sall. Un Gott sien Geist is dat seeker ok west, de mien Fr\u00fcndin v\u00f6rbist\u00fc\u00fcrt hett, as ik letzt Week so tr\u00fc\u00fcrig weer, Gott sien Geist is klasse! De kriggt allns v\u00f6r\u2019nanner!\u201c Amen.<\/p>\n<p>Un Gott sien Free, de wied \u00f6ver dat rutgeiht, wat Minschen s\u00fck utdenken k\u00f6\u00f6nt, de sall jo Haart un jo Gedanken fastholln bi Jesus Christus. Amen.<\/p>\n<p>As Lesung bitte Gen. 11, 1-9 inplaanen:<\/p>\n<p>1. All de Minschen up de Eer harrn de s\u00fclvige Spraak un de s\u00fclvige Woorden.<br \/>\n2. As se nu nah Oosten wannern d\u00e4n, do funnen se een wiede Gegend in dat Land Sinear, wor se wohnen kunnen, un se bleven dor. 3. Un se s\u00e4n een to\u2019n anner: &#8222;Los! Nu laat uns Ziegelsteen\u2019n strieken un M\u00fc\u00fcrsteen\u2019n brannen!&#8220; Un dat d\u00fcrrs nich lang un se harrn Steen\u2019n un Lehm to mueren. 4. Un denn s\u00e4n se: \u201eNu man to! Laat uns \u2019n Stadt baun un een Toorn, so hoch, dat he bit an\u2019t Himmel reckt. Denn hebben wi uns een Denkmal sett\u2019t. Dat sall uns tosamenholln f\u00f6r all Tieden. 5. Man nu keem Gott nah unnern un wull sik de Stadt un de Toorn mal ankieken, de de Minschen sik baut harrn. 6. Un Gott s\u00e4: &#8222;Nu kiek mal an! Een Volk s\u00fcnd se, un se hebben ok all de s\u00fclvige Spraak! Wenn dat so anfangen deit, denn gifft dat f\u00f6r h\u00f6r so licht kien Upholln mehr. Dat d\u00fc\u00fcrt nich mehr lang, denn kriegen se\u2019t all vermeet, wat se sik in\u2019t Kopp sett hebben. Good! Laat h\u00f6r! 7. Man denn wort dat nu Tied, dat wi dor t\u00fcschen gahnt un h\u00f6r Spraak do d\u00fcchtig d\u00f6r\u2019nanner brengen, dat een de anner nich mehr versteiht.\u201c 8. Ja, un so ist dat denn koomen, dat Gott de Minschen \u00f6ver de ganze Eer ut\u2019nanner dreven hett, un se mussen allns liggen laaten un ut de Stadt wurr nix. 9. Dorum n\u00f6\u00f6men se de Stadt Babel; Babel sall bed\u00fc\u00fcden: Dor hett Gott de Spraak van all de Minschen d\u00f6r\u2019nanner brocht un hett h\u00f6r ut\u2019nanner dreven \u00f6ver de ganze Eer.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastorin Anita Christians-Albrecht<br \/>\nBeauftragte der ev.-luth. Landeskirche Hannovers f\u00fcr die Verk\u00fcndigung in plattdeutscher Sprache<br \/>\nRhedener Stra\u00dfe 25<br \/>\n31303 Burgdorf<br \/>\nTel.: 05136 \/ 89 22 87<br \/>\nFax: 05136 \/ 89 05 69<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:anita-juergen.albrecht@t-online.de\">anita-juergen.albrecht@t-online.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pfingstsonntag, 4. Juni 2006 Predigt zu 1. Korinther 2, 12-16, verfasst von Anita Christians-Albrecht Gott, de immer dor west het un dorweesen will f\u00f6r alle Tieden, de mag ok nu ganz dicht bi uns wesen un uns sien Free schenken. Amen. 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