{"id":11208,"date":"2021-02-07T19:49:02","date_gmt":"2021-02-07T19:49:02","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11208"},"modified":"2023-02-06T09:00:16","modified_gmt":"2023-02-06T08:00:16","slug":"jeremia-23-16-29-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jeremia-23-16-29-3\/","title":{"rendered":"Jeremia 23, 16-29"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">1. Sonntag nach Trinitatis, 18. Juni 2006<br \/>\nPredigt zu Jeremia 23, 16-29, verfasst von Ulrich Metzger<\/span><\/b><\/h3>\n<p>1. Manche Worte der Heiligen Schrift ber\u00fchren die tiefsten Schichten unserer Person.<br \/>\nZu diesen geh\u00f6rt der 23. Psalm: \u201eDer Herr ist mein getreuer Hirt\u201c. Wie ein Hirtenmantel legen sich diese Worte sch\u00fctzend und w\u00e4rmend um unsere Schultern.<br \/>\nDer g\u00f6ttliche Hirte sucht mich, wenn ich verloren gehe, er leitet mich auf gangbaren Wegen, wenn ich mich verirre, er kennt meine Sehnsucht nach einem guten Leben schenket mir voll ein. Er f\u00fcllt des Lebens Mangel aus mit dem, was ewig w\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Worte wie der 23. Psalm ber\u00fchren uns deshalb, weil sie unsere schwachen und verletzlichen Seiten ansprechen. Die r\u00fchren an unsern Schattenseiten und helfen uns, zu vertrauensvollen, selbstbewussten und sicheren Schritten auch in den finsteren T\u00e4lern unseres Lebens.<\/p>\n<p>Viel h\u00e4ufiger als in fr\u00fcheren Zeiten h\u00f6ren wir in unseren Gottesdiensten solch zugewandte st\u00fctzende Worte.<br \/>\nVorbei die Zeiten, da die Pfarrer die christliche Wahrheit den H\u00f6rern wie ein nasses Handtuch um die Ohren klatschten. Vorbei die strengen Moralpredigten von oben herab. Stattdessen singen wir w\u00e4rmende Lieder wie dieses:<\/p>\n<p>\u201eMeine ganze Ohnmacht, was mich beugt und l\u00e4hmt, bringe ich vor dich.<br \/>\nWandle sie in St\u00e4rke, Herr, erbarme dich.<br \/>\nMein verlornes Zutraun, meine \u00c4ngstlichkeit bringe ich vor dich.<br \/>\nWandle sie in W\u00e4rme, Herr, erbarme dich.<br \/>\nMeine tiefe Sehnsucht nach Geborgenheit bringe ich vor dich.<br \/>\nWandle sie Heimat, Herr, erbarme dich.\u201c<\/p>\n<p>2. Wie ein R\u00fcckfall in vergangene autorit\u00e4re Zeiten klingen dagegen die Worte, mit denen der Prophet Jeremia die Menschen seiner Zeit abkanzelt.<br \/>\nH\u00f6rt den Predigttext f\u00fcr den heutigen 1. Sonntag nach Trinitatis aus dem 23. Kapitel des Buches Jeremia.<\/p>\n<p>Verlesung des Textes \u2013<\/p>\n<p>Man k\u00f6nne einem anderen die Wahrheit wie einen w\u00e4rmenden Mantel um die Schultern legen oder wie ein nasses Handtuch um die Ohren klatschen, sagte Max Frisch.<br \/>\nDie Worte Jeremias sind das nasse Handtuch, oder mehr noch, sie sind eine scharfe Waffe.<br \/>\nSie sind kein Tau aus Himmelsh\u00f6hn, der die Fluren benetzt, sondern ein grimmiges Ungewitter g\u00f6ttlichen Zorns.<br \/>\nSie sind keine sanfte Ber\u00fchrung der geschundenen Seele, sondern ein Hammer, der den Felsen zerschmettert.<\/p>\n<p>Die hier gebrauchten Bilder m\u00f6gen ungel\u00e4ufig und fremd sein. Aber sie halten eine Ahnung wach, dass es im Glauben nicht nur um meine ganze Ohnmacht, mein verlornes Zutraun, meine tiefe Sehnsucht geht, sondern um Tod und Leben, um gelingende oder verfehlte Existenz.<br \/>\nVielleicht brauchen wir Wort, die die Defizite unseres Lebens nicht mit einem g\u00fctigen Mantel bedecken, sondern Worte, die uns im Innern ver\u00e4ndern, die etwas kl\u00e4ren, reinigen und aufbrechen.<\/p>\n<p>Worte, wie sie der Schweizer Dichter Kurt Marti gegen den harmlosen religi\u00f6sen Bes\u00e4nftigungsbetrieb ersehnt:<br \/>\n\u201eTrefflich sorgt\/ hierorts die Kirche f\u00fcr einige Nebenbed\u00fcrfnisse des Mittelstands.<br \/>\nGefragt sind\/ ein Hauch heiler Welt mit Dias und Filmen bei Kuchen und Tee.<br \/>\nIst daf\u00fcr\/ einer\/ einst aufgeh\u00e4ngt\/ worden?\u201c<\/p>\n<p>Vielleicht geht es im Glauben doch um etwas mehr als um Taktiken und Praktiken der psychischen Stabilisierung und Lebensbew\u00e4ltigung.<br \/>\nEs geht um die Wahrheit unseres Lebens und des Gesellschaft!<br \/>\nVersuchen wir, die Worte Jeremias zu h\u00f6ren und setzen wir uns ihrer destruktiven Kraft und der Gef\u00e4hrlichkeit aus!<\/p>\n<p>3. Das erste Bild, das Jeremia uns zumutet, ist das des <strong>Gewitters<\/strong>:<br \/>\n\u201eSiehe, es wird das ein Wetter des HERRN kommen voll Grimm und ein schreckliches Ungewitter auf den Kopf der Gottlosen niedergehen.\u201c<br \/>\nGewitter haben mit ihrem Donnergrollen und ihren verheerenden Blitzen seit jeher als Tr\u00e4ger des g\u00f6ttlichen Zorns gegolten.<br \/>\nIm Orient mit der Trockenheit seiner W\u00fcsten sind sie besonders gef\u00e4hrlich: Ein ansonsten trockenes Tal kann sich in einem Gewitter binnen Sekunden in einen rei\u00dfenden Strom verwandeln. \u201eTrugb\u00e4che\u201c war das Wort, mit dem Martin Luther die Wadis wiedergab, die Sicherheit vort\u00e4uschen und doch lebensbedrohlich sind.<br \/>\nWer sein H\u00e4uschen auf eine solche unsichere Stelle gebaut hat, dem wird es von den Str\u00f6men des Gewitters eingerissen. Wer sie bepflanzt und beackert, dem schwemmt die Flut die Ernte weg.<\/p>\n<p>Bei aller Destruktivit\u00e4t, die solche Gewitter an sich haben, sind sie doch von einer aufkl\u00e4rerischen Wirkung. Sie decken auf, ob der Grund, auf den ich mein Lebenshaus errichtet hatte, verl\u00e4sslich und stabil ist.<br \/>\nSie zeigen, ob ich es auf Sand gebaut habe, auf den Sand falscher Selbstwahrnehmung, auf die Illusion meiner immerw\u00e4hrenden Kraft, auf die L\u00fcge br\u00fcchiger Beziehungen.<br \/>\nSeien wir dankbar, wenn uns hin und wieder ein Gewitter erwischt, das unsere Illusionen verhagelt und zeigt, was wirklich Bestand hat.<br \/>\nWas aber hat Bestand?<br \/>\nEine Wahrheit wie diese: \u201eWir liegen vor dir mit unserem Gebet und vertrauen nicht auf unsere Gerechtigkeit, sondern auf deine gro\u00dfe Barmherzigkeit.\u201c (Dan 9,18).<\/p>\n<p>Das andere Sprachbild dieses Abschnitts handelt vom <strong>Feuer<\/strong>.<\/p>\n<p>\u201eIst mein Wort nicht wie Feuer, spricht der Herr?\u201c (v. 29)<\/p>\n<p>Nicht das angenehm w\u00e4rmende, im Kamin gez\u00e4hmte Feuer ist hier gemeint, sondern der verheerende Fl\u00e4chenbrand, der alles versengt und zerst\u00f6rt.<br \/>\nUnd doch wohnt auch und gerade der destruktiven Kraft des Feuers eine lebensdienliche Wirkung inne, derer sich die Menschen immer bedient haben.<\/p>\n<p>Feuer trennt Legierungen, kl\u00e4rt und reinigt. Die Spreu wird vom Weizen getrennt und ins Feuer geworfen.<br \/>\nSeit alters her hat die Bibel das g\u00f6ttliche Wort mit dem Feuer verglichen.<br \/>\nWenn es mich ber\u00fchrt und erreicht, kann es weht tun wie eine unangenehme und doch unabweisbare unverdr\u00e4ngbare Wahrheit. Dieses Wort deckt die L\u00fcge, die Illusion und den Selbstbetrug auf.<br \/>\nWas nach diesem Reinigungsprozess bleibt, ist der Weizen, die Frucht, die auf dem guten Boden eines stimmigen Lebens erw\u00e4chst.<\/p>\n<p>Schauen wir nun auf die dritte, die aggressivste Metapher dieses Abschnitts, auf die des <strong>Hammers<\/strong>.<\/p>\n<p>\u201eIst mein Wort nicht wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?\u201c (v. 29)<\/p>\n<p>\u201eI\u00b4d rather be the hammer than the nail\u201c, sangen einst Simon and Garfunkel.<br \/>\nAber wir sind nicht der Hammer, sondern der Nagel, den der Hammer in die Wand treibt, und der Felsen, der beim Aufschlag in tausend St\u00fccke gesprengt wird.<\/p>\n<p>Ein unangenehmer Gedanke, gewiss. Aber erinnern wir uns: Beim Auszug aus \u00c4gypten zerbarsten die Felsen, als Mose auf sie einh\u00e4mmerte, und aus ihnen sprudelte ein Quell lebendigen Wassers hervor.<br \/>\nGottes Wort, das uns trifft, bricht Verkrustungen im Denken und die Starrheit unserer Gewohnheiten auf. Es macht neues Leben m\u00f6glich und bringt Bewegung und Ver\u00e4nderung in unsere Abl\u00e4ufe hinein.<br \/>\nDie Konstruktionen, die wir errichtet haben um uns zu sch\u00fctzen, beengen und behindern uns irgendwann. Sie verstellen unseren Blick. Es sind die Mauern, gebaut aus Steinen unserer Angst.<br \/>\nWer von der g\u00f6ttlichen Wahrheit ber\u00fchrt ist, wird frei. Die Felsen zerbersten, die Mauern fallen ein, und vor den Augen liegt ein unverstelltes wahrhaftiges Leben.<\/p>\n<p>4. Jeremia hat sich, liebe Gemeinde, nicht als Masseur unserer Seele einen Namen gemacht. Seine Rede war scharf, provokativ und schmerzhaft. Sie war lebensgef\u00e4hrlich f\u00fcr ihn selbst.<br \/>\nSeine Worte haben getroffen.<\/p>\n<p>Und heute? Wer schwingt heute den Hammer, wird schleudert die Blitze, wer entfacht ein reinigendes Feuer?<br \/>\nEtwa der Pfarrer, der in der Pose des Propheten euch den Kopf w\u00e4scht, euch abkanzelt und euch sagt, wo es lang geht?<\/p>\n<p>Keineswegs. Die Propheten, die die unbequemen Wahrheiten wach halten, seid ihr in der Kraft des Heiligen Geistes selbst!<br \/>\nSo m\u00f6ge die Stimme der g\u00f6ttlichen Wahrheit als innere Gewissheit in euch selbst zu h\u00f6ren sein. Sie m\u00f6ge Verkrustungen aufbrechen und euch in Bewegung bringen.<br \/>\nSie m\u00f6ge Illusionen beiseite r\u00e4umen und der Wahrheit eures Lebens den Boden bereiten. Sie m\u00f6ge L\u00fcge und Wahrheit voneinander trennen.<\/p>\n<p>Nicht Kuchen und Tee sind der Inhalt unseres Glaubens, sondern die Frage nach dem wahren und echten Leben. Es ist eine Frage, die wir in der Kraft des Geistes nur selbst beantworten und an niemanden delegieren k\u00f6nnen.<br \/>\nDie Spur des wahrhaftigen und stimmigen Lebens \u2013 durch schmerzhafte Prozesse \u2013 hindurch gefunden zu haben, das ist, als h\u00e4tte mich ein Hirtenmantel bedeckt, als s\u00e4\u00dfe ich am gedeckten Tisch und man schenkte mir voll ein, das ist, als lagerte ich am frischen Wasser, im Frieden mit Gott, den Menschen und mir selbst.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<p><strong><span class=\"Stil1\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\">Studentenpfarrer Ulrich Metzger<br \/>\nEv. Studentenpfarramt Ulm<br \/>\nM\u00fcnsterplatz 21<br \/>\n89073 Ulm<br \/>\nTelefon: 0731\/33316<br \/>\nFax: 0731\/6 89 64<br \/>\nemail: <\/span><\/span><a title=\"mailto:esg-ulm@gmx.de\" href=\"mailto:esg-ulm@gmx.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\" title=\"mailto:esg-ulm@gmx.de\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\" title=\"mailto:esg-ulm@gmx.de\">esg-ulm@gmx.de<\/span><\/span><\/a><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\"><br \/>\nHomepage: <\/span><\/span><a title=\"http:\/\/www.uni-ulm.de\/esg-ksg\" href=\"http:\/\/www.uni-ulm.de\/esg-ksg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"font-family: Arial; font-size: small;\" title=\"http:\/\/www.uni-ulm.de\/esg-ksg\"><span style=\"font-size: 10pt; font-family: Arial;\" title=\"http:\/\/www.uni-ulm.de\/esg-ksg\">www.uni-ulm.de\/esg-ksg<\/span><\/span><\/a><\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. 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