{"id":11218,"date":"2021-02-07T19:48:57","date_gmt":"2021-02-07T19:48:57","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11218"},"modified":"2023-02-08T13:11:30","modified_gmt":"2023-02-08T12:11:30","slug":"060625-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/060625-3\/","title":{"rendered":"060625 3"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">2. Sonntag nach Trinitatis, 25. Juni 2006<br \/>\nPredigt zu 1. Korinther 14, 1-3.20-25, verfasst von Matthias Rein <\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Was nimmt ein Ungl\u00e4ubiger oder Unkundiger wahr, wenn er in unsere Gottesdienste kommt? Paulus legt diese Frage der Gemeinde in Korinth vor und sie ist aktuell bis heute. An jedem Sonntag erleben Ungl\u00e4ubige und Unkundige christliche Gottesdienste.<br \/>\nWas erleben sie dort, was erfahren sie, was nehmen sie wahr?<br \/>\nZungenrede in der Regel nicht. Da unterscheidet sich unsere Situation von der in der korinthischen Gemeinde. Aber verstehen Fremden, was in einem Gottesdienst laut werden und zur Sprache kommen soll? Erreicht sie dies? Trifft es sie im Herzen?<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir auf die Stimme eines Dichters. Michael Kr\u00fcger, M\u00fcnchener Verleger, Schriftsteller, Dichter, schreibt ein Gedicht, in dem er eine Erfahrung mit einem Gottesdienst in Worte fasst.<\/p>\n<p><strong>Brief<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Gestern abend ging ich \u2013 bitte<br \/>\nfrag nicht: warum? \u2013 in die Kirche<br \/>\nim Dorf, hockte mich bibbernd<br \/>\nzwischen die alten Leute<br \/>\nin eine der engen B\u00e4nke<br \/>\nund bewegte die Lippen, als h\u00e4tte ich<br \/>\nmitzureden. Es war ganz leicht.<br \/>\nSchon nach dem ersten Gebet \u2013 wir<br \/>\nbeteten auch f\u00fcr dich \u2013 wuchs mir<br \/>\ndie Maske des Guten \u00fcbers Gesicht.<br \/>\nVorne pickte der alte Pfarrer,<br \/>\nohne eine L\u00f6sung zu fordern,<br \/>\nwie ein schwarzer Vogel lustlos<br \/>\nim Evangelium, schien aber nichts<br \/>\nzu finden, uns zu verf\u00fchren.<br \/>\nKein Leitfaden, kein Trost.<br \/>\nNach einer Stunde war alles vorbei.<br \/>\nDrau\u00dfen lag ein unerwartet helles Licht<br \/>\n\u00fcber dem See, und ein Wind kam auf,<br \/>\nder mich die Unterseite der Bl\u00e4tter<br \/>\nsehen lie\u00df.<\/p>\n<p>(aus dem Gedichtband Wettervorhersage 1999)<\/p>\n<p>Kalt ist es in der Dorfkirche. Auf engen B\u00e4nken hocken alte Menschen. Der alte Pfarrer pickt lustlos im Evangelium. Er fordert keine L\u00f6sung. Er findet nichts, um zu verf\u00fchren. Kein Leitfaden, kein Trost. Nach einer Stunde ist es vorbei. Der Besucher tritt aus der Kirche. Drau\u00dfen \u2013 unerwartetes Licht, ein weiter Blick \u00fcber den See, ein sanfter Wind. Der Wind dreht die Bl\u00e4tter, er l\u00e4sst das Verborgene sehen, die Unterseite der Bl\u00e4tter.<\/p>\n<p>Was h\u00f6rt, was sieht, was erf\u00e4hrt dieser Besucher in dieser Dorfkirche?<br \/>\nBegegnet ihm Gott?<br \/>\nDarum geht es n\u00e4mlich im Gottesdienst: Um die Begegnung mit Gott, um das H\u00f6ren auf sein Wort. Es geht darum wahrzunehmen, was Gott mir sagt.<\/p>\n<p>Dieser Mensch erwartet viel.<br \/>\nEr erwartet L\u00f6sungen, einen Leitfaden, Verf\u00fchrung, Trost.<br \/>\nAber seine Erwartungen werden entt\u00e4uscht.<br \/>\nGott war f\u00fcr ihn nicht in diesem Gottesdienst.<\/p>\n<p>Erleben Menschen in unseren Gottesdiensten Gott?<br \/>\nWie erleben sie ihn?<br \/>\nWie \u00e4u\u00dfert er sich? Wie wird er erfahrbar?<br \/>\nDarum geht es Paulus in seinen Ausf\u00fchrungen zum Thema Zungenrede und prophetische Rede. Darum geht es bei uns \u00f6ffentlich an jedem Sonntag und dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<p>Menschen suchen heute nach Gott, auch die Unkundigen und Ungl\u00e4ubigen.<br \/>\nSie erhoffen viel von dieser Begegnung. Sie erwarten viel von Gott, sie sehnen sich nach seiner N\u00e4he, nach seinem tr\u00f6stenden Wort. Wo finden sie ihn?<\/p>\n<p>Der Mensch, von dem im Gedicht erz\u00e4hlt wird, erlebt \u00fcberraschendes nach der Stunde in der Kirche: Licht flutet. Hell erstrahlt die Welt. Ein Wind geht und bringt das Verborgene zum Vorschein. Hinweis auf Gott? Eher als das gemeinsame H\u00f6ren auf das Evangelium, das sich nicht erschlie\u00dft?<br \/>\nGott in der Natur, auf dem Spaziergang, im Schauen auf seine Sch\u00f6pfung?<br \/>\nViele Menschen teilen diese Erfahrung. Sie erleben Gott nicht in den Kirchen, in den Gottesdiensten, im H\u00f6ren auf die Schrift. Sie meinen Gott zu erleben in anderen R\u00e4umen, im Schauen auf Natur und Weite, in der Einsamkeit.<\/p>\n<p>Wo und wie begegnet mir Gott?<br \/>\nWie erfahre ich ihn? Wie erreicht mich sein Wort? Was ist sein Wille?<br \/>\nWie w\u00fcrden Sie einem Bekannten, einer Nachbarin, einem Freund antworten, wenn er sie fragt?<\/p>\n<p>H\u00f6ren wir dazu genauer auf die Worte des Paulus<br \/>\nIn der korinthischen Gemeinde ist Gott da.<br \/>\nSo sind die Korinther \u00fcberzeugt. Sein Geist ist da, ist sp\u00fcrbar, ist sichtbar, ist erfahrbar.<br \/>\nViele reden in Zungen. Die Korinther sind fasziniert von diesem Ph\u00e4nomen. Im Gottesdienst fangen auf einmal Menschen an, unverst\u00e4ndlich zu reden. Der Geist ergreift sie, sie erfahren offenbar Gottes N\u00e4he und sie geben Laute der Verz\u00fcckung von sich. Seht her, so sagen Gemeindeglieder in Korinth, bei uns ist Gott gegenw\u00e4rtig, die Zungenreden sind der Beweis. Und es entsteht ein Wettstreit: Wer kann die meisten Erfahrungen mit der Zungenrede vorweisen? Wer erlebt das am intensivsten? Wer ist Gott am n\u00e4chsten?<\/p>\n<p>Wo und wie erleben die Korinther Gottes Gegenwart? In den vielen Zungenreden, keine Frage! Man versteht zwar nicht, was diese Ergriffenen reden, aber dass sie eine unmittelbar Gotteserfahrung haben, etwas Unaussprechliches erleben, ist wohl offensichtlich.<\/p>\n<p>Paulus nimmt dazu Stellung. Und er findet klare Worte.<br \/>\nEr selbst kennt diese Geisterfahrung, er hat das am eigenen Leib erlebt. Er lehnt das Ph\u00e4nomen Zungenrede nicht grunds\u00e4tzlich ab. So etwas gibt es, so etwas ist wichtig f\u00fcr den Glauben des Einzelnen. Aber er relativiert die Bedeutung der Zungenrede f\u00fcr die Gemeinde. Zungenrede, ja schon, aber viel wichtiger f\u00fcr die Gemeinde ist die prophetische Rede. Wichtig ist sie deshalb, weil sie von anderen Menschen verstanden werden kann. Wer prophetisch redet, wird verstanden, sowohl innerhalb der Gemeinde als auch von Au\u00dfenstehenden.<\/p>\n<p>Gott begegnet im verst\u00e4ndlichen Wort, so die Botschaft des Paulus.<br \/>\nIhr Korinther solltet euch nicht faszinieren lassen von allerlei unerkl\u00e4rlichen Geistph\u00e4nomenen. Ihr solltet der prophetischen Rede Raum geben in eurer Gemeinde. Da wird Gott erfahrbar.<\/p>\n<p>Diese Botschaft des Paulus ist spannend bis heute.<br \/>\n<strong>Gott begegnet im verstehbaren Wort.<br \/>\n<\/strong>Was Gott will, k\u00f6nnen wir mit unserem Verstand erfassen. Das sollen wir verstehen.<br \/>\nSicher, es gibt viele Ph\u00e4nomen, die auf g\u00f6ttliches Wirken verweisen k\u00f6nnen.<br \/>\nAn erste Stelle setzt Paulus aber das verstehbare, das verst\u00e4ndliche, das erschlie\u00dfende, das nachvollziehbare Wort. Paulus wertet die Zungenrede nicht ab, aber er relativiert ihre Bedeutung. Und er r\u00e4umt der prophetischen Rede klar den Vorrang ein.<br \/>\nN\u00fcchternheit statt Faszination, Verstand statt unverst\u00e4ndliches Raunen. Darin begegnet uns Gott.<\/p>\n<p>Was bewirkt die prophetische Rede? Auch dieser Aspekt ist f\u00fcr Paulus wichtig.<br \/>\nWer in Zungen redet, erbaut sich selbst. Prophetische Rede aber erbaut andere, erbaut die Gemeinde.<br \/>\nZungenrede erzeugt vielleicht Aufmerksamkeit, Verwunderung, Erstaunen.<br \/>\nProphetisches Reden aber bewirkt Erbauung, Ermahnung und Tr\u00f6stung.<br \/>\nUnd dies nicht nur im eigenen Kreis, sondern auch bei Au\u00dfenstehenden.<\/p>\n<p><strong>Gott ist verstehbar auch f\u00fcr die Fremden, auch f\u00fcr die religi\u00f6s Unmusikalischen, auch f\u00fcr den, der mit Gott nichts anfangen kann<\/strong>.<\/p>\n<p>Verstehbar ermahnen, erbauen, tr\u00f6sten \u2013 dies sollte der Ma\u00dfstab sein f\u00fcr unser Reden von Gott.<\/p>\n<p>Wie aber gelingt uns dies?<br \/>\nKeine L\u00f6sung erwarten und fordern?<br \/>\nLustlos von Gott erz\u00e4hlen?<br \/>\nNichts entdecken, das verf\u00fchrt? Der Trostlosigkeit Raum geben?<br \/>\nDies, liebe Gemeinde, darf nicht alles sein, was von einem Gottesdienst \u00fcbrig bleibt.<br \/>\nDa muss mehr Feuer ins Spiel, mehr innere Bewegung, mehr eigenes Verf\u00fchrtsein, mehr Freude \u00fcber den Trost, den ich empfange. Gewiss, das kann ich nicht einfach machen. Das wirkt Gottes Geist in mir. Aber wir k\u00f6nnen uns darum bem\u00fchen, auch in unserer Gottesdiensten.<br \/>\nOhne unsere eigene innere Erbauung geht es nicht. Auch Paulus sieht das so. Die eigene Erbauung in der Zungenrede lehnt er nicht einfach ab. Manchmal fehlt unseren \u00f6ffentlichen Zeugnissen als Christen der z\u00fcndende Funke, der \u00fcberspringt, die Freude, die Begeisterung, der wirksame Trost.<br \/>\nVor einigen Tagen erz\u00e4hlte mir eine Konfirmandin von der Fahrt ihrer Konfi-Gruppe nach Taize. Dort sprang dieser Funke f\u00fcr sie \u00fcber, in den Gottesdiensten, im Singen, im Gebet. Bewegt kam sie zur\u00fcck, innerlich bereichert, erbaut. Solche Erfahrungen brauchen wir. Solche Erfahrungen m\u00fcssen wir vermitteln.<\/p>\n<p>Aber wir brauchen auch das Andere: Die Klarheit der Botschaft, die Verst\u00e4ndlichkeit.<br \/>\nGott ist kein Gott des rational unverst\u00e4ndlichen Raunens, allein F\u00fchlens und Ersp\u00fcrens. Unser Gott ist ein Gott der klaren, deutlichen Worte, des Ja und des Nein. Unser Gott nimmt uns Menschen ernst mit unserer F\u00e4higkeit, unseren Verstand zu gebrauchen, verst\u00e4ndlich zu reden und entschieden zu handeln.<br \/>\nDaran ist heute erinnern und festzuhalten in einer Zeit, in der viele fasziniert sind von allerhand spirituellen Ph\u00e4nomenen. Dies hat die Konfirmandin \u00fcbrigens auch erlebt in Taize, Gespr\u00e4che mit anderen jungen Christen aus ganz Europa, gemeinsames Nachdenken \u00fcber das Wort der Schrift, Austausch von Erfahrungen, Reflektion in der Gemeinschaft. Da geschah Gottes Wort f\u00fcr sie.<\/p>\n<p>Klare Worte \u2013 worauf beziehen sie sich inhaltlich?<br \/>\nPaulus sagt es zu Beginn unseres Abschnitts. Er hat es zuvor in dem ber\u00fchmten Kapitel \u00fcber die Liebe entfaltet.<\/p>\n<p><strong>Strebt nach der Liebe!<br \/>\n<\/strong>Das ist Gottes Wille f\u00fcr uns Menschen. Es geht um den Weg der Liebe miteinander in der Gemeinde und in der Begegnung mit dem Fremden. Es geht um die Liebe, nicht um den Wettstreit, wer \u00fcber die gr\u00f6\u00dferen Geisterfahrungen verf\u00fcgt.<\/p>\n<p><strong>Die Sprache der Liebe, liebe Gemeinde, ist eine verst\u00e4ndliche Sprache.<\/strong> In dieser Sprache hat die Vernunft ihren Platz, das Gef\u00fchl und das Tun. In der Sprache geht es um die Wahrheit Gottes f\u00fcr uns Menschen. Die Wahrheit kl\u00e4rt, deckt auf, macht offenbar.<br \/>\nUnd es geht um den Trost, aus dem wir leben.<br \/>\nDie Sprache der Liebe sollen wir sprechen in den Gottesdiensten.<\/p>\n<p>Ich habe einen prophetisch aufkl\u00e4renden, erbauenden und tr\u00f6stenden Gottesdienst zu Pfingsten erlebt. 20 Jugendliche wurden in diesem Gottesdienst konfirmiert. Bewegende Musik pr\u00e4gte ihn und erreichte die Herzen von Gemeindegliedern, Familienangeh\u00f6rigen und G\u00e4sten. Die Einsegnung der Konfirmanden ging zu Herzen. Jeder Konfirmandin und jedem Konfirmand wurde der Konfirmationsspruch zugesprochen. Da fielen klare Worte. Der Zuspruch und der Anspruch Gottes f\u00fcr jeden Einzelnen wurde h\u00f6rbar.<br \/>\nEinen H\u00f6hepunkt aber fand dieser Gottesdienst in den Bekenntnissen und Gebeten der Konfirmanden.<br \/>\nBeeindruckend: Die klaren Worte dieser Jugendlichen, \u00fcberlegt, ehrlich, \u00fcberzeugend, verst\u00e4ndlich.<br \/>\nMit solchen Gottesdiensten erbaut Gott uns und setzt ein un\u00fcbersehbares Zeichen in der Welt \u2013 verstehbar, eindeutig, zugewandt und tr\u00f6stend.<\/p>\n<p>M\u00f6ge sein Geist solches in uns wirken.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p><strong>Dr. Matthias Rein<br \/>\nStudienleiter am Theologischen Studienseminar der VELKD<br \/>\nBischof-Meiser-Str. 6<br \/>\n82049 Pullach<br \/>\nTel. 089\/74442428<br \/>\nEmail: <a href=\"mailto:Matthias.Rein@t-online.de\">Matthias.Rein@t-online.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Sonntag nach Trinitatis, 25. Juni 2006 Predigt zu 1. 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