{"id":11227,"date":"2021-02-07T19:49:09","date_gmt":"2021-02-07T19:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11227"},"modified":"2023-01-30T12:19:17","modified_gmt":"2023-01-30T11:19:17","slug":"1-johannes-15-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-johannes-15-24\/","title":{"rendered":"1. Johannes 1,5 &#8211; 2,4"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">3. Sonntag nach Trinitatis, 2. Juli 2006<br \/>\nPredigt zu 1. Johannes 1,5 &#8211; 2,4, verfasst von Tanja Schmidt <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Wenn Christen und Christinnen ausdr\u00fccken wollten, wie Gott f\u00fcr sie erfahrbar ist, haben sie schon in den fr\u00fchen Tagen der Christenheit gesagt: \u201eGott ist Licht\u201c. Sie wollten damit sagen: Gottes Liebe ist nur mit der Sonne zu vergleichen. Gottes Liebe ist wie das Sonnenlicht, das uns mit wohltuender W\u00e4rme bescheint und das uns Menschen wachsen und gedeihen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Aber was genau bedeutet es f\u00fcr unser Leben, dass wir Christen im Lichtbereich Gottes leben? Dar\u00fcber denkt der Verfasser des ersten Johannesbriefes in einem Schreiben an seine Gemeinde nach, und ich m\u00f6chte ihm heute dabei folgen. Ich lese den heutigen Predigttext:<\/p>\n<p>Und das ist die Botschaft, die wir von ihm geh\u00f6rt haben und euch verk\u00fcndigen: Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis. Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, und wandeln in der Finsternis, so l\u00fcgen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller S\u00fcnde. Wenn wir sagen, wir haben keine S\u00fcnde, so betr\u00fcgen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre S\u00fcnden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die S\u00fcnden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Wenn wir sagen, wir haben nicht ges\u00fcndigt, so machen wir ihn zum L\u00fcgner, und sein Wort ist nicht in uns. <em><br \/>\n<\/em>Meine Kinder, dies schreibe ich euch, damit ihr nicht s\u00fcndigt. Und wenn jemand s\u00fcndigt, so haben wir einen F\u00fcrsprecher bei dem Vater, Jesus Christus, der gerecht ist. Und er ist die Vers\u00f6hnung f\u00fcr unsre S\u00fcnden, nicht allein aber f\u00fcr die unseren, sondern auch f\u00fcr die der ganzen Welt.Und daran merken wir, dass wir ihn kennen, wenn wir seine Gebote halten. Wer sagt: Ich kenne ihn, und h\u00e4lt seine Gebote nicht, der ist ein L\u00fcgner, und in dem ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort h\u00e4lt, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat.<\/p>\n<p>\u201eGott ist Licht\u201c, schreibt der Verfasser des Briefes. Und: \u201eWir wandeln in diesem Licht.\u201c Was aber hei\u00dft es f\u00fcr uns, dass wir im Lichtbereich Gottes leben? Ist damit gemeint, dass wir immer auf der Sonnenseite des Leben stehen? Das wird vermutlich keiner unter uns von sich behaupten. Unsere Erfahrungen zeigen uns ja, dass das nicht so ist. Wir Christinnen und Christen sind keine heldenhaften Lichtgestalten. Wir kennen die Schattenseiten des Lebens. Auch wir sind manchmal traurig und verzweifelt. Und wie alle Menschen machen wir Erfahrungen des Scheiterns und Versagens. Das gilt zum einen f\u00fcr unsere Beziehungen miteinander. In unseren Arbeitsbeziehungen und Freundschaften und vor allem auch in unseren Liebesbeziehungen gelingt es uns bei allem guten Willen nicht immer, liebevoll und vers\u00f6hnlich miteinander umzugehen. Im schlimmsten Fall m\u00fcssen wir uns sogar das Scheitern einer Partnerschaft oder Ehe eingestehen. Das ist sehr schmerzlich. Vor allem schmerzt uns nat\u00fcrlich die Trennung, der Verlust des einstmals oder noch immer geliebten Menschen. Aber schmerzlich ist auch die Einsicht, dass wir unseren eigenen Anspr\u00fcchen an uns selbst und eine Beziehung nicht entsprechen konnten Und auch in Studium und Beruf schaffen wir es nicht immer, unsere hochgesteckten Ziele zu verwirklichen. Manchmal m\u00fcssen wir uns eingestehen, dass die Ziele, die wir uns selbst gesetzt haben, unrealistisch und von uns nicht zu erreichen sind.<\/p>\n<p>In unserer Leistungsgesellschaft ist es jedoch besonders schwer, sich selbst und den anderen solches Scheitern, das doch eigentlich zum Leben dazu geh\u00f6rt, einzugestehen. Denn in unserer Gesellschaft herrscht das Bild vor, dass jeder im Prinzip alles erreichen kann, wenn er sich nur gen\u00fcgend anstrengt. Misslingt uns etwas, dann wird uns allein die Schuld daran gegeben. Wenn unsere Ehe scheitert, dann bekommen wir zu h\u00f6ren, dass wir eben die falsche Entscheidung f\u00fcr den falschen Ehepartner getroffen haben. Und wenn wir nach dem Studium keine Arbeit bekommen, dann haben wir das falsche Fach gew\u00e4hlt oder nicht gut genug gelernt. So reden und spotten dann die Leute. Und bei uns verst\u00e4rken sich die Gef\u00fchle schuldhaften Versagens, die wir ohnehin schon haben.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlicherweise tun wir daher vieles, um die Schattenseiten unseres Lebens vor uns selbst und vor den anderen zu verbergen. Wir haben Angst um unser Image. Um das Bild, das wir von uns selbst haben und das die anderen von uns haben sollen.<\/p>\n<p>Die Angst ums eigene Image treibt \u2013 glaube ich \u2013 jeden und jede von uns mehr oder minder stark. Nicht nur, wenn wir mit dem eigenen Scheitern fertig werden m\u00fcssen, sondern auch dann, wenn es uns gerade wohl ergeht in Beruf und Beziehung. Ich jedenfalls muss mich manchmal dabei ertappen, wie mich die Angst treibt, nicht im rechten Licht gesehen zu werden. Die Angst also, zu kurz zu kommen im Ansehen der Leute. Von solcher Angst getrieben fangen wir dann an, unser Image aufzupolieren. Das geschieht oft subtil und ohne b\u00f6se Absicht. Wir stellen uns einfach besonders gut dar, setzen uns vor anderen in Szene durch unsere Gestik und Mimik, betonen die eigenen Kenntnisse oder geben ein wenig an mit eigenem Erfolg. Manchmal setzen wir uns sogar bewusst auf Kosten anderer in Szene. Indem wir ihnen die erforderliche Anerkennung, das freundliche Wort, das jeder Mensch zum Leben braucht, vorenthalten. Oder indem wir sie herabsetzen, um uns gro\u00df zu machen. \u201eS\u00fcnde\u201c nennt die Bibel diesen Sachverhalt. Nach dem Verst\u00e4ndnis des Johannes sind jedoch alle Menschen S\u00fcnder. Denn <em>alle <\/em>Menschen versuchen in ihrer Angst, dass ihr Scheitern erkannt wird oder dass sie schlicht zu kurz kommen, sich selbst auf Kosten anderer ins rechte Licht zu r\u00fccken und so die Aufmerksamkeit und Anerkennung zu bekommen, derer wir alle bed\u00fcrfen. Der Unterschied ist nur, dass wir in der Kirche zu denen geh\u00f6ren, die immerhin wissen, dass sie S\u00fcnder und S\u00fcnderinnen sind. \u201eWenn wir jedoch sagen, wir haben keine S\u00fcnde, so betr\u00fcgen wir uns selbst\u201c, stellt Johannes in seinem Brief n\u00fcchtern fest.<\/p>\n<p>Aber woher nehmen wir die Kraft zu diesem Realismus? \u2013 Gott gibt uns diese Kraft. Wenn wir ins Rampenlicht der \u00d6ffentlichkeit treten, sind wir bem\u00fcht, unsere Schattenseiten zu verbergen. Vor Gott m\u00fcssen wir das jedoch nicht. Und es ist doch sein Licht, von dem wir letztlich leben. Dieses g\u00f6ttliche Licht hat zwar \u00c4hnlichkeiten mit der Sonne, aber es nicht die Sonne. Denn die Sonne w\u00e4rmt nicht nur und scheint freundlich auf uns, sie kann uns auch verbrennen und vernichten. Gottes Licht verbrennt uns jedoch nicht. Sein Licht ist das Licht der Auferstehung, das Osterlicht. Was das f\u00fcr unser Leben bedeutet, wird in dieser Kirche sinnenf\u00e4llig erfahrbar: Wie jede Kirche ist sie nach Osten ausgerichtet. Von dort f\u00e4llt das Morgenlicht in den Kirchraum. Es b\u00fcndelt sich jedoch im Bild des Gekreuzigten und Auferstandenen hier vorne am Taufbecken. Christus, der Sohn Gottes, schaut liebevoll auf uns. Seiner Liebe vertrauen wir uns an, wenn wir uns hier versammeln. Vor ihm m\u00fcssen wir nichts verbergen, weil er selbst in die Schattenseiten unseres Lebens hinab gestiegen ist und sich ihnen gestellt hat. Gott wei\u00df um unsere Unzul\u00e4nglichkeiten und um unser Scheitern. Auch unser moralisches Versagen, das wir bei allem guten Willen nie vermeiden k\u00f6nnen, kennt er besser als wir selbst. Er kennt das alles, er hat es bis in die letzte Konsequenz erlitten &#8211; und trotzdem sagt er uns nicht die Treue auf.<\/p>\n<p>Vor Gott m\u00fcssen wir uns daher auch nicht ins rechte Licht r\u00fccken. Vielmehr r\u00fcckt er<em> uns<\/em> ins rechte Licht. So wie es Schatten erst dort gibt, wo Licht ist, so k\u00f6nnen wir uns den Schattenseiten unseres Lebens im Lichte seiner Liebe stellen. In ihm finden wir ein annehmendes Gegen\u00fcber, das uns bejaht mit unseren F\u00e4higkeiten und St\u00e4rken, aber auch mit unseren Fehlern und Schw\u00e4chen, unserem Scheitern und Versagen. In Gottes Liebe sind wir umfassend geborgen und gehalten. Und im Licht seiner Liebe k\u00f6nnen auch wir liebevoll auf das schauen, was uns gar nicht liegt, was unserem Bild von uns selbst so ganz und gar widerspricht. Vor allem k\u00f6nnen wir uns selbst mit unserem Scheitern, mit den Br\u00fcchen unserer Biographie und auch mit unserer Schuld vers\u00f6hnen. Wir k\u00f6nnen uns vergeben, weil wir mit ganzem Herzen daran glauben, dass Gott uns vergeben hat.<\/p>\n<p>Nein, wir sind keine heldenhaften Lichtgestalten. Aber wir sind Kinder des Lichts, die darauf vertrauen d\u00fcrfen, dass sie von Gott bedingungslos angenommen sind. Und weil wir darauf vertrauen, dass Gott und liebt, k\u00f6nnen wir uns einen vers\u00f6hnlichen und zugleich realistischen Blick auf uns selbst gestatten.<\/p>\n<p>Das Bewusstsein, im Licht von Gottes Liebe zu leben, hat dann auch Konsequenzen f\u00fcr das Leben von uns Christen und Christinnen <em>untereinander<\/em>. Wer Gott vertraut, so schreibt Johannes, der achtet auch seine Gebote. Das hei\u00dft in unserem Zusammenhang: Wer sich selbst im Licht von Gottes G\u00fcte geborgen wei\u00df, der muss nicht dauernd Imagepflege betreiben. Damit meine ich nicht, dass wir vor den Menschen all unsere Verletzlichkeiten preisgeben sollen. Menschen gehen nie nur gut und liebevoll miteinander um, und so ist es auch wichtig, sich manchmal vor ihnen zu sch\u00fctzen und sich keine allzu gro\u00dfe Bl\u00f6\u00dfe zu geben. Wer darauf vertraut, dass Gott ihn liebt, kann sich jedoch zumindest ein St\u00fcck weit unabh\u00e4ngig machen, von dem was andere Menschen von ihm denken. Er muss sich nicht st\u00e4ndig um sich drehen und dar\u00fcber nachdenken, was die anderen wohl von ihm halten und wie er ihre Aufmerksamkeit und Anerkennung erringen kann. Vor allem bekommt er die n\u00f6tige Gelassenheit, die er braucht, um liebevoll am Image der anderen mitzuwirken. Wer sich von Gott bejaht wei\u00df, der muss sich nicht gro\u00df machen auf Kosten anderer. Er kann vielmehr andere gro\u00df machen. Er kann ihnen Achtung schenken, ihnen die notwendige liebevolle Aufmerksamkeit und Anerkennung zuteil werden lassen, die sie zum Leben brauchen.<\/p>\n<p>Auf diese Weise tragen wir das Licht Gottes in die Welt hinaus. Wir lassen andere Menschen die Liebe, die W\u00e4rme und Freundlichkeit erfahren, von der wir leben, und die auch sie so n\u00f6tig haben. Wir werden so zum Licht der Welt.<\/p>\n<p>Dazu helfe uns Gott, \u2013 heute und an jedem neuen Tag.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Tanja Schmidt<br \/>\n<a href=\"mailto:Tanja.Schmidt@ruhr-uni-bochum.de\">Tanja.Schmidt@ruhr-uni-bochum.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Sonntag nach Trinitatis, 2. Juli 2006 Predigt zu 1. Johannes 1,5 &#8211; 2,4, verfasst von Tanja Schmidt Liebe Gemeinde, Wenn Christen und Christinnen ausdr\u00fccken wollten, wie Gott f\u00fcr sie erfahrbar ist, haben sie schon in den fr\u00fchen Tagen der Christenheit gesagt: \u201eGott ist Licht\u201c. Sie wollten damit sagen: Gottes Liebe ist nur mit der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15962,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[56,417,1,727,853,114,952,349,3,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-11227","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-1-johannes","category-3-so-n-trinitatis","category-aktuelle","category-archiv","category-bibel","category-deut","category-kapitel-01-chapter-01-1-johannes","category-kasus","category-nt","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11227","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11227"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11227\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16171,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11227\/revisions\/16171"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15962"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11227"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11227"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11227"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=11227"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=11227"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=11227"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=11227"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}