{"id":11240,"date":"2021-02-07T19:48:57","date_gmt":"2021-02-07T19:48:57","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11240"},"modified":"2023-02-08T13:20:01","modified_gmt":"2023-02-08T12:20:01","slug":"matthaeus-5-43-48-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-5-43-48-2\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 5, 43-48"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">4. Sonntag nach Trinitatis, 9. Juli 2006<br \/>\nPredigt zu Matth\u00e4us 5, 43-48, verfasst von Elisabeth Birgitte Siemen (D\u00e4nemark)<\/span><\/b><\/h3>\n<p>(Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung)<\/p>\n<p>\u201eEine Ente hatte Entlein bekommen. Und schon am ersten Tag ihres Lebens sollten sie die Welt kennen lernen. \u201eRappelt euch,\u201c sagte die Mutter, eilt euch! Nicht die F\u00fc\u00dfe einw\u00e4rts setzen. Ein artiges Entlein setzt die F\u00fc\u00dfe ausw\u00e4rts, weit voneinander, so wie Vater und Mutter es tun! Und verneigt euch und sagt \u201arap\u2019! So taten denn die Entlein auch, w\u00e4hrend die anderen Enten ringsum sie ansahen und laut sagten: Sieh da, jetzt kommt diese Sippschaft auch noch dazu, als ob wir nicht schon genug w\u00e4ren! Und pfui, wie das eine Entlein nur aussieht, das wollen wir nicht dulden.\u201c Und gleich flog eine Ente hin und biss es in den Nacken.<br \/>\n\u201eLasst es in Ruhe!\u201c sagte die Mutter, \u201ees tut ja nichts.\u201c \u2013 \u201eAber es ist so gro\u00df und ungew\u00f6hnlich,\u201c sagte die Ente, die gebissen hatte, \u201eman sollte es verjagen.\u201c<br \/>\nDas arme Entlein, das zuletzt aus dem Ei gekrochen war und so h\u00e4sslich aussah, wurde gepufft, gebissen und gefoppt. \u201eEs ist zu gro\u00df,\u201c sagten sie.<br \/>\nDas arme Entlein wusste schon nicht mehr, wie es gehen und stehen sollte, es war so traurig, weil es so h\u00e4sslich aussah. Es wurde von allen gejagt. Seine Geschwister waren b\u00f6se zu ihm, und sie sagten: \u201eWenn dich nur die Katze holen w\u00fcrde!\u201c Und die Mutter sagte: \u201eW\u00e4rest du doch weit, weit fort!\u201c<br \/>\nDie Enten bissen es, die H\u00fchner hackten nach ihm, und die Futtermagd trat mit dem Fu\u00df nach ihm.\u201c<\/p>\n<p>Es ist nat\u00fcrlich \u201eDas h\u00e4ssliche Entlein\u201c, das M\u00e4rchen von H.C. Andersen, aus dem ich hier ein St\u00fcck zitiert habe. Und es ist eine ausgezeichnete Veranschaulichung f\u00fcr das Evangelium von heute, in dem Jesus sich mit der Aufteilung in Freund und Feind, in Mitmensch und Gegenmensch auseinandersetzt, die jeder von uns im ersten Augenblick vorzunehmen geneigt ist.<br \/>\nDenn so ist es doch, nichts st\u00e4rkt den Zusammenhalt mehr als ein gemeinsamer \u00e4u\u00dferer Feind, sei es beim Fu\u00dfball oder in mehr ernsten Angelegenheiten wie einem nachbarlichen Streit, in Fehden oder im Krieg.<br \/>\nJa, es ist fast, wie wenn es ein Naturgesetz w\u00e4re: je mehr das Ichbewusstsein ins Wanken ger\u00e4t, desto gr\u00f6\u00dfer ist das Verlangen nach Zugeh\u00f6rigkeit zu einer Gruppe und nach klar festgelegter Abgrenzung anderen Gruppen gegen\u00fcber.<br \/>\nSo denken wir. So meinen wir, ist es.<br \/>\nUnd deshalb m\u00fcssen wir sagen: gewiss sind die Worte, die wir hier h\u00f6ren, alt, aber es ist doch ein v\u00f6llig neuer und unbegreiflicher Gedanke, wenn Jesus dazu auffordert, dass wir unsere Ichsicherung der Selbstbehauptung aufgeben und sie stattdessen durch Liebe ersetzen sollen, durch Liebe, Vergebung und Willen zum Frieden.<br \/>\n\u201eLiebet eure Feinde,\u201c sagt er, \u201esegnet die, die euch fluchen. Tut Gutes denen, die euch hassen, und betet f\u00fcr die, die euch verfolgen!\u201c<\/p>\n<p>Ja, das sind harte \u2013 ehrlich gesagt \u2013 unm\u00f6gliche Worte, dar\u00fcber besteht kein Zweifel, dass es Worte aus der Bergpredigt sind, die wir heute h\u00f6ren.<br \/>\nLiebet eure Feinde. Das sollt ihr!<br \/>\nJa, aber das k\u00f6nnen wir nicht, sagen wir.<br \/>\nDas ist ja absurd, denn Hass und Liebe sind ja eben Gef\u00fchle, und \u00fcber sie haben wir bekanntlich keine Macht, auch wenn wir das vielleicht gerne m\u00f6chten.<br \/>\nEin Mensch ist in der Gewalt seiner Gef\u00fchle, sagen wir doch, und das ist ja gerade Ausdruck daf\u00fcr, dass wir einer Sache unterlegen sind, die st\u00e4rker ist als wir.<br \/>\nHass und Liebe sind Gef\u00fchle, die uns \u00fcberw\u00e4ltigen k\u00f6nnen, aber es sind nicht Gef\u00fchle, die wir durch einen Willensakt oder einen Entschluss hervorrufen k\u00f6nnten.<br \/>\nVielleicht k\u00f6nnen wir, mit ein wenig gutem Willen, uns wenigstens dazu ermannen, unsere Feinde anst\u00e4ndig zu behandeln. Ja, wir k\u00f6nnen vielleicht sogar so weit gelangen, dass wir lernen, sie zu dulden. Aber es ist noch ein gro\u00dfer \u2013 ein sehr gro\u00dfer \u2013 Unterschied zwischen Toleranz und anst\u00e4ndigem Betragen auf der einen Seite und der Liebe auf der anderen.<br \/>\nWir k\u00f6nnen wom\u00f6glich auch lernen, uns abzuregen, so dass die Liebe nicht mit uns durchgeht, aber das hat genauso viel mit Hass zu tun wie Toleranz und Anst\u00e4ndigkeit mit Liebe zu tun haben.<br \/>\nJa, aber ganz ehrlich \u2013 worum geht es denn dann?<br \/>\nStehen wir nicht einmal mehr vor der unerf\u00fcllbaren Forderung, die niemand, au\u00dfer demjenigen, der sie selbst formuliert hat, jemals hat erf\u00fcllen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnten nun auch versuchen, uns der Sache von einer anderen Seite her zu n\u00e4hern.<br \/>\nIch m\u00f6chte einen Abschnitt aus dem Neuen Testament lesen, einen sehr sch\u00f6nen Abschnitt, einen Abschnitt, der jeder Hochzeitsrede wohl anstehen w\u00fcrde. (1. Joh. 4,7 ff.)<br \/>\n\u201eIhr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.<br \/>\nDarin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe: dass wir nicht Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Vers\u00f6hnung f\u00fcr unsre S\u00fcnden. Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.\u201c<\/p>\n<p>Liebet einander.<br \/>\nAlso nicht einmal die Feinde, sondern einander.<br \/>\nUnd schon hier finden wir, die Forderung ist \u00fcberm\u00e4\u00dfig hoch. Denn wir ahnen: einander zu lieben, das dreht sich nicht um unsere Eltern, Ehepartner oder Kinder \u2013 f\u00fcr sie ist es ja gl\u00fccklicherweise in der Regel nicht schwer zu lieben. Nein, liebet einander, das bedeutet soviel wie: du sollst deinen N\u00e4chsten lieben wie dich selbst.<br \/>\nUnd der N\u00e4chste, das ist jeder, mit dem du in Ber\u00fchrung kommst und der dich n\u00f6tig hat.<br \/>\nUnd jetzt sind wir wieder da, wo wir begonnen haben \u2013 ja, aber das k\u00f6nnen wir doch nicht. Wir k\u00f6nnen nicht \u00fcber unsere Gef\u00fchle bestimmen, wir k\u00f6nnen doch nicht jeden beliebigen Menschen lieben.<br \/>\nUnd nein, so wie wir gew\u00f6hnlich die Liebe auffassen, als das st\u00e4rkste aller menschlichen Gef\u00fchle, daf\u00fcr aber auch als ein Gef\u00fchl, das wir f\u00fcr ganz wenige ausgew\u00e4hlte Personen empfinden, f\u00fcr Menschen, die entweder unser eigenes Fleisch und Blut sind oder die so anziehend auf uns wirken, dass wir es ganz einfach nicht sein lassen k\u00f6nnen, sie zu lieben \u2013 in dem Sinne k\u00f6nnen wir nat\u00fcrlich nicht jeden beliebigen Mitmenschen lieben.<\/p>\n<p>Aber \u2013 und jetzt kommt der Clou \u2013 von dieser Art Liebe ist ja gar nicht die Rede, weder hier noch im Evangelium von heute. Die Liebe, die Gott von uns verlangt und von der Jesus spricht, soll sogar unseren Feinden gelten, und das ist eben kein Gef\u00fchl.<br \/>\nEs ist vielmehr eine Lebenshaltung, eine Einstellung zur Welt und zu den Menschen, denen wir in unserem Leben begegnen.<br \/>\nKurz, es ist kein Gef\u00fchl, es ist eine Haltung, die sich in der Tat ausdr\u00fcckt. In konkreter Tat, anstelle von all den sch\u00f6nen Worten, mit denen wir uns so gern schm\u00fccken wie mit fremden Federn und die leider nicht immer w\u00f6rtlich genommen werden k\u00f6nnen.<br \/>\nEs geht um eine Lebenshaltung, die sich in der konkreten Handlung ausspricht. Dort, wo Menschen unsere Hilfe oder Aufmerksamkeit brauchen, da geben wir ihnen, was sie brauchen, wir wenden ihnen nicht den R\u00fccken zu und denken nicht dar\u00fcber nach, ob es sich denn auch f\u00fcr uns lohnen kann, Zeit f\u00fcr diese Menschen zu haben.<\/p>\n<p>Aber selbst in diesem Sinne ist die Forderung, einander zu lieben, f\u00fcr die meisten von uns zu gro\u00df. Weil wir immer und ewig genug an uns selbst und unserem Eigenen haben.<br \/>\nDa ist Verwandlung n\u00f6tig, wenn wir mit Jesu Worten vollkommen sein wollen, so wie unser Vater im Himmel vollkommen ist.<br \/>\nAber das vergessen wir so oft.<br \/>\nWir definieren oft die Liebe als ein Gef\u00fchl oder ein Verh\u00e4ltnis, das auf eine ganz bestimmte Person ausgerichtet ist.<br \/>\nUnd genau an diesem Punkt irren wir!<br \/>\nDenn wenn ein Mensch nur einen anderen Menschen liebt und wenn ihm alle anderen gleichg\u00fcltig sind, dann ist die Liebe keine Liebe mehr, sondern eher eine Form von ausgeweitetem Egoismus.<br \/>\nUnd doch glauben die meisten von uns, dass die Liebe auf ihrem Gegenstand beruht und <em>nicht auf der F\u00e4higkeit zu lieben<\/em>.<br \/>\nJa, wir glauben obendrein, dass es ein Zeichen der St\u00e4rke ist, wenn wir nur \u201eden Geliebten\u201c lieben.<br \/>\nAber wenn wir in Wirklichkeit verst\u00fcnden, dass zu lieben eine aktive Handlung ist, dass es sehr viel mehr um die F\u00e4higkeit zur Liebe geht als darum, den rechten Gegenstand f\u00fcr unsere Liebe zu finden, ja, dann w\u00fcrden wir uns der Forderung Jesu ann\u00e4hern, unseren N\u00e4chsten lieben zu k\u00f6nnen, und \u2013 wer wei\u00df? \u2013 vielleicht sogar auch unsere Feinde lieben k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In seinem genialen Buch \u201eDie Kunst des Liebens\u201c schreibt Erich Fromm, dass die Grundlage aller Liebe die N\u00e4chstenliebe ist.<br \/>\nUnd damit denke ich, so sagt er, an Verantwortungsgef\u00fchl, F\u00fcrsorge, Respekt vor und Wissen um einen jeden anderen Menschen und an den Wunsch, ihm im Leben weiterzuhelfen.<br \/>\n\u201eIn N\u00e4chstenliebe erlebe ich die Vereinigung mit allen Menschen, menschliche Solidarit\u00e4t, menschliche Einheit.<br \/>\nUnterschiede in Talent, Intelligenz und Kenntnissen sind im Vergleich mit dem menschlichen Kern, der allen gemeinsam ist, von geringer Bedeutung. Wenn man diese Einheit erleben will, muss man von der Oberfl\u00e4che an den Kern vordringen. Wenn ich nur die Oberfl\u00e4che eines Menschen sehe, sehe ich wesentliche Unterschiede, die trennen. Aber wenn ich zum Kern vordringe, sehe ich die Einheit zwischen uns, die Grundlage unserer Br\u00fcderschaft.\u201c<br \/>\nUnd er f\u00e4hrt fort und sagt, dass die Liebe zu dem Hilflosen, dem Armen und dem Fremden Ausgangspunkt der N\u00e4chstenliebe ist.<br \/>\nUnd dann verweist er im \u00dcbrigen genau auf die Stelle im AT, die wir heute in der Lesung geh\u00f6rt haben:<br \/>\n\u201eDenn du sollst daran denken, dass du selbst Knecht (d.h. Fremder) in \u00c4gypten gewesen bist. Darum gebiete ich dir, dass du solches tust.\u201c (5. Mose 24,18)<\/p>\n<p>Wenn man Mitgef\u00fchl mit dem Hilflosen hat, ist die Grundlage f\u00fcr die N\u00e4chstenliebe gelegt, und in der Liebe zu sich selbst liebt man auch den, der Hilfe braucht, den schwachen unsicheren Mitmenschen.<br \/>\nDenn Mitgef\u00fchl enth\u00e4lt Elemente des Mitwissens und der Identifizierung.<br \/>\nJa, ihr kennt den Fremden, denn ihr wart selbst Fremde in \u00c4gyptens Land. Liebet deshalb den Fremden.<\/p>\n<p>Und er hat ja Recht, der alte Erich Fromm. Wir wissen das doch ganz genau.<br \/>\nLiebe ist eine aktive Handlung, und dort, wo sie sich durchsetzt und zu etwas anderem und mehr wird als zu sch\u00f6nen Worten, dort geschieht eine Verwandlung.<br \/>\nWir wissen es.<br \/>\nUnd H.C. Andersen wusste es, denn als das h\u00e4ssliche Entlein schlie\u00dflich an den Ort kam, wo jemand hinter alles \u00c4u\u00dfere sehen wollte und nicht nur ein graues unbeholfenes Entlein sah, da entfaltete es sich und wurde zu dem, was es war \u2013 ein sch\u00f6ner Schwan.<\/p>\n<p>Aber nein, das kommt nicht von selbst. Dazu bedarf es des Willens, der Handlung und des Glaubens, der Hoffnung, des Verantwortungsgef\u00fchls, der F\u00fcrsorge und des Respekts.<br \/>\nAll dies geh\u00f6rt zum Wesen der Liebe, sonst w\u00e4re es keine Liebe.<br \/>\nUnd das ist es, was wir in uns haben sollen.<\/p>\n<p>\u201eDarum sollt ihr vollkommen sein, wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.\u201c<br \/>\nJa, Gottes Vollkommenheit besteht genau darin, dass er uns alle von ganzem Herzen liebt, Freund und Feind, Gerechte und Ungerechte, Gute und B\u00f6se. Und er tut es, weil er uns liebt \u2013 nicht auf Grund dessen, was wir sind oder was wir tun.<br \/>\nEr liebt uns, <em>weil wir sind!<\/em><\/p>\n<p>Und deshalb glaube ich auch nicht, dass das Evangelium von heute zu h\u00f6ren ist als ein Gericht \u00fcber uns alle, die wir nicht imstande sind, die unerf\u00fcllbare Forderung zu erf\u00fcllen, dass wir einander und unsere Feinde lieben sollen.<br \/>\nDenn das Gericht kann nichts anderes tun als uns auf die Erde niederzudr\u00fccken und uns machtlos und indifferent zu machen.<br \/>\nIch h\u00f6re das Evangelium als einen Appell an den guten Willen, den wir alle haben, einen Appell zur Tat, mitten in der gegebenen Wirklichkeit.<br \/>\nDenn der Geist, der Geist der Liebe, auch Heiliger Geist genannt, setzt sich in Ereignissen durch, in denen die Liebe zur Tat wird.<br \/>\nGott hat uns mit einem Willen geschaffen, und sein Geist wird in unseren Taten hin und wieder sichtbar. Die Taten, die uns aufrechterhalten und die bewirken, dass es gut und sinnvoll ist zu leben.<br \/>\nOder mit den Worten Henrik Pontoppidans aus seinen Erinnerungen:<br \/>\n\u201eAch verdient oder unverdient. Wie schlecht w\u00fcrde es uns Menschen ergehen, wenn wir uns mit dem begn\u00fcgen m\u00fcssten, was uns nach strenger Gerechtigkeit zust\u00fcnde. Alle verlassen wir das Leben als insolvente Schuldner.<br \/>\nVon der Wiege bis ans Grab werden wir von Liebesgaben getragen. Der Mensch, der das nicht erf\u00e4hrt, hat nie gelebt.\u201c<br \/>\nAmen<\/p>\n<p><strong>Pastorin Elisabeth Birgitte Siemen<br \/>\nKirseb\u00e6rbakken 1<br \/>\nDK- 2830 Virum<br \/>\nTel.: +45 45 85 63 30<br \/>\ne-mail: <a href=\"mailto:ebsi@km.dk\">ebsi@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbersetzung aus dem D\u00e4nischen: Dietrich Harbsmeier<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>4. Sonntag nach Trinitatis, 9. 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