{"id":11248,"date":"2021-02-07T19:49:10","date_gmt":"2021-02-07T19:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11248"},"modified":"2023-01-30T10:13:14","modified_gmt":"2023-01-30T09:13:14","slug":"matthaeus-16-13-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-16-13-26\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 16, 13-26"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">5. Sonntag nach Trinitatis, 16. Juli 2006<br \/>\nPredigt zu Matth\u00e4us 16, 13-26, verfasst von Kirsten B\u00f8ggild (D\u00e4nemark) <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>(Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung)<\/p>\n<p>WIDERSPR\u00dcCHE<\/p>\n<p>Als Jesus die J\u00fcnger fragt, wer sie glaubten, dass er sei, antwortet Petrus voller Begeisterung: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn. Es ist die Begeisterung dessen, der sich soeben verliebt hat. Ein hingerissener Jubel. Als der einzige unter den J\u00fcngern tritt Petrus vor und beantwortet die Frage. Es ist, wie wenn diese Antwort lange Zeit unterwegs gewesen ist. Als ob sie in seinem Unterbewusstsein ihr verborgenes stummes Leben gelebt hat in all der Zeit, in der sie zusammen gewandert sind. Jetzt bricht sie hervor, wie ein Vogel aus seinem Vogelbauer. Wie eine Liebe aus ihrem Schlaf. Er gebraucht keine Umwege und vorbereitenden Erkl\u00e4rungen. Die Antwort kommt augenblicklich, wie eine Explosion. Endlich kann er das sagen, was er lange geahnt, sich aber nie ganz klar gemacht hat. Aus Furcht vor den Folgen, vielleicht. Aus Angst vor seinen eigenen unfasslichen Gedanken. Jetzt, wo die Frage ihn offen und direkt trifft, hat er die M\u00f6glichkeit zu sagen, was er glaubt, und da tut er es! Zu seiner eigenen Freude und von Jesus best\u00e4tigt. So gro\u00df und unfasslich ist der Glaube, dass er nicht von Petrus selbst gekommen ist, sondern von Gott. offenbart f\u00fcr seinen inneren Blick. Wie eine g\u00f6ttliche Inspiration ist der Glaube in ihm gewachsen, und jetzt ist er zu einem \u00f6ffentlichen Bekenntnis geworden, weil da einer ist, der ihn fragt. Nein, nicht irgend jemand, sondern Jesus selbst, der, auf den die Frage sich bezieht. Es ist eine h\u00f6chst pers\u00f6nliche Frage: Wer glaubst du, dass ich bin? Die Antwort wird ihr k\u00fcnftiges gegenseitiges Verh\u00e4ltnis entscheiden, ob sie sich trennen oder einander folgen sollen. Ob sie einander verstehen, ob sie einander lieben?<\/p>\n<p>Petrus\u2019 Antwort ist kurz und klar. Aber was bedeutet sie? Es zeigt sich sp\u00e4ter, dass sie nicht das bedeutet, was Jesus selbst in sie legt. Denn Petrus legt seine eigenen Tr\u00e4ume in das, was er sagt. Er spricht wie ein Verliebter von den Vorstellungen und Einbildungen seiner eigenen Verliebtheit. Es ist nicht nur eine g\u00f6ttliche Offenbarung, es ist auch Petrus\u2019 eigene Auslegung, und diese Auslegung ist h\u00f6chst eigensinnig. Dass Jesus Christus ist, Gottes Wahrheit, ist f\u00fcr Petrus die Erwartung einer gro\u00dfen und m\u00e4chtigen Zukunft. Ein Versprechen, dass ein Gl\u00fcckstraum in Erf\u00fcllung geht. Er sieht in der \u00dcberzeugung, dass Jesus Gottes Sohn ist, eine Vorstellung, dass das Leben jetzt die Form annehmen wird, nach der er sich selbst gesehnt hat. Er glaubt an ein Schicksal, das sich nach seinen eigenen Vorstellungen gestaltet. Dass, wenn Jesus Gottes Sohn ist, er auch die Macht hat, das Reich Gottes auf Erden zu schaffen, und das Reich Gottes ist f\u00fcr Petrus noch dasselbe wie sein eigener menschlicher Traum von einem gl\u00fccklichen Leben auf Erden. Von einem Leben, das ihm niemand und nichts nehmen kann, weil Gott selbst der Garant daf\u00fcr ist, dass es kommen wird. Er verbindet Jesus mit der Macht, das Dasein so zu machen, wie Petrus es sich w\u00fcnscht, ein Dasein nach seinen eigenen Vorstellungen und Einbildungen. Wie ein ekstatisch Liebender an ein gl\u00fcckliches Leben in unver\u00e4nderter Liebe glaubt. Der sich noch nicht vorstellt, dass etwas den Traum, der in ihm erwacht ist, bedrohen oder zerst\u00f6ren k\u00f6nnte. Er hat sich in einen Jesus verliebt, der nicht existiert. Jesus ist nicht der, f\u00fcr den er ihn h\u00e4lt. Aber das wei\u00df er noch nicht. Denn noch lebt er voll und ganz in der Welt seiner eigenen Einbildung. Wie wir es alle immer wieder tun \u2013 vielleicht die meiste Zeit unseres Lebens? Vielleicht nur in ekstatischen Durchbr\u00fcchen? In der Einbildung, dass die Welt so werden wird, wie wir sie haben wollen?<\/p>\n<p>Nachdem es klar geworden ist, dass Jesus Christus ist, verbietet Jesus den J\u00fcngern, es weiterzusagen. Das scheint verwunderlich. Denn warum verbietet er es? Dem Schweigegebot begegnen wir oft in den Evangelien. Aber warum auch hier? Ist es eine Ank\u00fcndigung, dass da etwas ist, was sie nicht verstanden haben? Dass Jesus nicht der Gl\u00fccksmensch ist, den sie sich vorstellen, und also ihnen und der Welt auch nicht das geben kann oder will, was sie sich w\u00fcnschen? Dass sie nicht etwas verbreiten sollen, was nicht Stich h\u00e4lt? Wie so oft begegnen wir dem Verbot, \u00fcber ihn als Christus zu sprechen, ohne weitere Begr\u00fcndung. Aber <em>einer<\/em> der Gr\u00fcnde k\u00f6nnte vielleicht der sein, dass nichts Falsches erz\u00e4hlt, keine falschen Hoffnungen geweckt werden sollen. Solange sie nicht wissen, was der Christus-Name bedeutet, sollen sie ihn nicht in der \u00d6ffentlichkeit mit diesem Namen in Verbindung bringen. Denn das w\u00fcrde nur zu Entt\u00e4uschung und Zorn f\u00fchren, nicht aber zu Glauben und Hoffnung. Er ist ja nicht der K\u00f6nig, der kommt und ihnen das Reich des Gl\u00fccks schenkt, von dem sie tr\u00e4umen. Er ist nicht machtvoll und erfolgreich im menschlichen Sinne.<\/p>\n<p>Im Gegenteil. Seine Zukunft ist kein menschlicher Gl\u00fcckstraum wie der des Petrus, sondern Leiden und Tod. Verurteilung und Hinrichtung. Auferstehung durch das Eingreifen Gottes, nicht durch das Eingreifen von Menschen, nicht durch eigenes Eingreifen. Er sieht dem in die Augen. Er akzeptiert sein Schicksal. Dass er Christus ist, hat einen anderen Inhalt, als die J\u00fcnger ahnen. Es bedeutet nicht, Macht \u00fcber das Dasein zu haben, so dass es sich so gestaltet, wie man es selbst gern haben m\u00f6chte, f\u00fcr sich selbst und f\u00fcr die Seinigen. Nein, es bedeutet, sich seinem Schicksal, dem Willen Gottes zu beugen. Denn Gott ist Herr. Weil Gott das Recht hat, \u00fcber sein Schicksal zu bestimmen. Weil Gott sein Vater ist, der in seiner Liebe am besten Bescheid wei\u00df. Dass Christus leiden und sterben wird, kann ein Mensch nicht verstehen, aber er kann w\u00e4hlen, es als seine unumg\u00e4ngliche Zukunft zu akzeptieren. Als den Willen Gottes. Als eine menschliche Bedingung, der sich Gottes Sohn zu unterwerfen hat, um ganz und wahr Mensch und ganz und wahr Gott zu sein. Gottes Wille ist ein Mysterium f\u00fcr den Menschen. Er kann sich emp\u00f6ren \u2013 wie Adam und Eva im Garten Eden. Und er kann gehorchen \u2013 wie Jesus im Garten Gethsemane. H\u00e4tte Jesus sich emp\u00f6rt, w\u00fcrden wir ihn heute kaum kennen. Denn dann h\u00e4tte er blo\u00df das getan, was Millionen von anderen Menschen auch getan haben. Sondern er akzeptierte sein Schicksal, gehorchte dem Willen Gottes und wurde so ein Gegenst\u00fcck zu dem ungehorsamen Adam. Adam wurde zum Tod f\u00fcr die Menschheit, Jesus zum Leben. In beiden F\u00e4llen war es der Wille des Sch\u00f6pfers, zu dem sie sich zu verhalten hatten. Der Sch\u00f6pfer als der Herr des Schicksals. In ihrem und in unserem Leben. Denn von einem Ort aus sind unser Leben und Schicksale von etwas Gr\u00f6\u00dferem und St\u00e4rkerem als uns selbst bestimmt. Von einem Willen, der nicht der unsere ist. Auch wir bestimmen unsere Zukunft nicht, wie wir es selbst wollen. Auch wir m\u00fcssen doch w\u00e4hlen, ob wir uns gegen das, was Gott will, erheben oder ob wir gehorchen und uns beugen wollen vor dem Schicksal, das das unsrige sein soll. Wenn Schicksal dasselbe ist wie Gottes Wille und Bestimmung.<\/p>\n<p>Petrus erkennt, dass er den Menschen verlieren wird, den \u00fcber alles liebt. Dass der, den er in seiner Begeisterung Christus nennt, sterben wird. Dass seine eigene Einbildung von der Zukunft zu Schanden werden wird und dass ihn etwas v\u00f6llig anderes erwartet: Verlust, Trauer und v\u00f6llige Verwirrung, was das Ganze soll. Genau in dem Augenblick, da er glaubt, er habe die Wahrheit gefunden, die Liebe, das Leben so, wie er es sich ersehnt, erf\u00e4hrt er, dass das eine falsche Vorstellung ist. Dass es ein menschlicher Wunschtraum ist, der in Wirklichkeit keinen Bestand hat. Ja, mehr als das: Es ist eine satanische Versuchung: Weil es nur ist, was er selbst will, und nicht, was Gott will. Er glaubte, Jesus sei als Sohn Gottes allm\u00e4chtig, und als er vom Gegenteil \u00fcberzeugt wird, bricht seine Vorstellungswelt zusammen. Dass die Wahrheit in Ohnmacht ausgedr\u00fcckt ist, ist eine bittere Pille, f\u00fcr Petrus wie f\u00fcr alle anderen. \u2013 Man kann sagen, dass Petrus in dem Augenblick zu den Menschen geh\u00f6rt, die ihr Schicksal nicht akzeptieren wollen, ja, es hassen, weil es nicht so ist, wie sie selbst sich vorstellen, dass es sein sollte. W\u00e4hrend Jesus zu den Menschen geh\u00f6rt, die ihr Schicksal akzeptieren, ja, es lieben, weil es von Gott gegeben ist. Obwohl es furchtbar aussieht. Das sind zwei verschiedene Haltungen, die in jedem Menschen miteinander ringen und zu denen wir Stellung nehmen m\u00fcssen. Denn es sind unsere eigenen Lebensumst\u00e4nde. Entweder unser Schicksal zu hassen oder es zu lieben, nicht um dessen willen, wonach es aussieht, sondern weil es das ist, was es ist: Gottes Forderung, zu lieben, und Gottes Gnade, es zu tun, obwohl wir nicht verstehen, warum die Umst\u00e4nde sind und sein werden, wie sie sind.<\/p>\n<p>Wir haben einen Ausdruck in der Sprache, der lautet \u201esein Schicksal tragen\u201c. Also etwa das Leben, das man bekommt, dulden und aushalten, es nehmen, wie es ist \u2013 ohne Bitterkeit und Zorn. Karen Blixen wollte mehr. Sie sprach nicht nur davon, sein Schicksal zu tragen, sondern davon, sein Schicksal zu lieben. Wodurch es m\u00f6glich wird, das Leben zu lieben, wie immer es sich formt. \u2013<\/p>\n<p>Christus tr\u00e4gt unsere S\u00fcnden, indem er sein Schicksal tr\u00e4gt, das Schicksal, dass er f\u00fcr unsere S\u00fcnden sterben muss. Die Frage ist, ob er auch sein Schicksal liebt? Ob es immer m\u00f6glich ist, sein Schicksal zu lieben? Was wir wissen, ist die \u00dcberzeugung der Evangelien, dass er aus Liebe zu Gott und den Menschen starb. Dass seine Liebe also nicht durch das Schicksal, das er hatte, starb, sondern dass es umgekehrt war: dass seine Liebe ihm Schicksal gab. \u2013 Wir sind getauft, um ihm, seiner Geschichte, seinem Schicksal anzugeh\u00f6ren. Wir sind getauft, um seine Liebe in uns aufzunehmen und sie unser Leben und unsere Identit\u00e4t formen zu lassen. Als unvollkommene Menschen, die sich ihr Leben lang auf eine Liebe st\u00fctzen, die gr\u00f6\u00dfer ist als unsere eigene Liebe. Eine Liebe, die uns davor bewahrt, in Verzweiflung dar\u00fcber zugrunde zu gehen, dass das Leben nicht der eigensinnige menschliche Traum ist, von dem wir vielleicht gehofft haben, dass er das Leben w\u00e4re. \u2013<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"Stil1\">Pastorin Kirsten B\u00f8ggild<br \/>\nThun\u00f8gade 16<br \/>\nDK-8000 \u00c5rhus C<br \/>\nTel. +45 86124760<br \/>\nE-mail: <a href=\"mailto:kboe@km.dk\">kboe@km.dk<\/a><\/p>\n<p><strong>\u00dcbersetzung aus dem D\u00e4nischen: Dietrich Harbsmeier <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5. Sonntag nach Trinitatis, 16. Juli 2006 Predigt zu Matth\u00e4us 16, 13-26, verfasst von Kirsten B\u00f8ggild (D\u00e4nemark) (Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung) WIDERSPR\u00dcCHE Als Jesus die J\u00fcnger fragt, wer sie glaubten, dass er sei, antwortet Petrus voller Begeisterung: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn. Es ist die Begeisterung dessen, der sich soeben verliebt hat. 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