{"id":11275,"date":"2021-02-07T19:49:03","date_gmt":"2021-02-07T19:49:03","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11275"},"modified":"2023-02-05T18:31:38","modified_gmt":"2023-02-05T17:31:38","slug":"1-korinther-6-9-14-18-20","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-korinther-6-9-14-18-20\/","title":{"rendered":"1. Korinther 6, 9-14.18-20"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">8. Sonntag nach Trinitatis, 6. August 2006<br \/>\nPredigt zu 1. Korinther 6, 9-14.18-20, verfasst von Luise Stribrny de Estrada<\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Schwestern und liebe Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Den Predigttext f\u00fcr den heutigen Sonntag finden wir im ersten Brief des Paulus an die Gemeinde in Korinth im sechsten Kapitel. Nachdem der Apostel \u00fcber Recht und Unrecht unter Christen deutliche Worte gefunden hat, f\u00e4hrt er fort:<\/p>\n<p align=\"center\"><em> 1.Korinther 6,9-14.18-20 <\/em><\/p>\n<p>\u201cDieser Moralapostel!\u201d ist meine erste Reaktion auf diese Predigt des Paulus. Er scheint sich richtig darin zu gefallen, alle m\u00f6glichen Verst\u00f6sse gegen die Moral aufzulisten. Und er stempelt die Leute, die so gefehlt haben, dann auch gleich als Ehebrecher, Diebe undsoweiter ab, auch wenn sie das vielleicht nur einmal getan haben. Sie sind auf ihr Vergehen gegen Gottes Gebot festgelegt, dadurch definiert. \u2013 Und was ist mit uns? Geh\u00f6ren wir selbst in eine dieser negativen Kategorien, m\u00fcssen uns zumindest als Geizige, wom\u00f6glich auch als Unz\u00fcchtige (was ist damit \u00fcberhaupt gemeint?) angesprochen f\u00fchlen? Ich \u00e4rgere mich \u00fcber Paulus pauschale Verurteilung: \u201cAll diese werden nicht in\u2019s Reich Gottes kommen\u201d! Was masst er sich an? Von Jesus kennen wir ganz andere Worte: Dass der Hirte auch noch dem letzten verlorenen Schaf nachgeht oder dass man sich im Gottesreich \u00fcber einen bekehrten S\u00fcnder mehr freuen wird als \u00fcber 100 Gerechte.<\/p>\n<p>Besonders provoziert uns Paulus durch das, was er als sexuelle Verfehlungen bezeichnet: Unzucht, Ehebruch, Homosexualit\u00e4t und Prostitution. So wie er wollen die meisten von uns das nicht alles in Bausch und Bogen verdammen. Wir vermuten dahinter schnell eine muffige, unterdr\u00fcckerische Moral, die Dinge verbieten will, die dann erst recht geschehen. Aber beim genaueren Hinsehen r\u00fchrt Paulus an Fragen, die aktuell sind: Welche Verbindlichkeit hat die Ehe? Ist gleichgeschlechtliche Liebe erlaubt? Welchen Stellenwert hat sie im Vergleich zur Ehe? Wie beurteilen wir M\u00e4nner, die zu Prostituierten gehen? Dar\u00fcber wird in unserer Gesellschaft leidenschaftlich diskutiert, was sich zum Beispiel in Filmen oder Theaterst\u00fccken niederschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>Ein Film, der k\u00fcrzlich gedreht wurde und das thematisiert, zeichnet das Leben von Professor Kinsey, dem Verfasser des Kinsey-Reports nach. Er wird als Wissenschaftler vorgestellt, der aufkl\u00e4rerisch wirken will, indem er \u00fcber Dinge spricht, die bisher tabu waren. Sein Report basiert auf zahlreichen Interviews und zeigt auf, welche unterschiedlichen Formen von Sexualit\u00e4t es gibt. Er wertet nicht, sondern beschreibt. Immer wieder fragen die Interviewpartner: Bin ich normal? Oder bin ich etwa nicht normal? Kinsey m\u00f6chte die Menschen ermutigen, ihre Sexualit\u00e4t ohne Angst zu leben, und sie als Ausdruck ihrer Pers\u00f6nlichkeit zu begreifen. Das ist seine Mission. &#8211; Er st\u00f6sst aber in seinem privaten Leben damit an Grenzen: Als er seiner Frau von einem homosexuellen Seitensprung mit einem Mitarbeiter erz\u00e4hlt, ist sie zutiefst verletzt. Sie antwortet ihm: \u00abNat\u00fcrlich weiss ich, dass du auch M\u00e4nner anziehend findest. Aber ich hatte mich darauf verlassen, dass du das nicht ausleben w\u00fcrdest. Hast du nie daran gedacht, dass die Ehe dazu da ist, eine Beziehung und den anderen, den du liebst, zu sch\u00fctzen? Dass du mir zuliebe bestimmte Dinge nicht tust, obwohl du sie tun k\u00f6nntest?\u00bb<\/p>\n<p>Die Themen, die Paulus provokant anspricht, besch\u00e4ftigen uns heute so wie damals. K\u00f6nnen wir uns durch den Korintherbrief etwas von ihm sagen lassen; kann der Apostel uns weiterhelfen, obwohl wir in einer ganz anderen Zeit und Umwelt leben? Ich glaube, dass er uns Erhellendes \u00fcber den Umgang mit unserer Sexualit\u00e4t und mit unserem K\u00f6rper zu sagen hat.<\/p>\n<p>Mir f\u00e4llt positiv auf, dass ihm der Leib wichtig ist. Paulus spricht nicht davon, dass der K\u00f6rper schlecht oder wertlos ist, und sagt auch nicht, dass wir froh sein sollen, ihn irgendwann endlich zu verlassen<strong>. <\/strong>Zu seiner Zeit redeten die Gnostiker so, f\u00fcr die der K\u00f6rper nicht z\u00e4hlte, sondern nur der Geist, sp\u00e4ter entstand innerhalb der Kirche eine starke leibfeindliche Str\u00f6mung. Ganz anders Paulus: Er bejaht, dass wir Menschen durch unsere K\u00f6rperlichkeit bestimmt sind. F\u00fcr ihn als Juden ist klar, dass wir von Gott geschaffen sind und dass Gott jedem von uns seinen Leib gegeben hat mit allem, was dazu geh\u00f6rt: Mit unserem Geschlecht, unserer Sexualit\u00e4t, mit der M\u00f6glichkeit, Kinder zu geb\u00e4ren und zu zeugen. Wir sind als Frauen und M\u00e4nner Ebenbilder Gottes, er spiegelt sich in uns. In Gottes Augen sind wir sch\u00f6n, auch wenn es uns manchmal schwerf\u00e4llt, das anzunehmen. Gott w\u00fcnscht sich, dass wir akzeptieren, seine Gesch\u00f6pfe zu sein und einstimmen in das Lob des Beters im Psalm: \u201cIch danke dir daf\u00fcr, dass ich wunderbar gemacht bin, wunderbar sind deine Werke, das erkennt meine Seele.\u201d <em>(Ps. 139,14)<\/em><\/p>\n<p>Jede und jeder von uns ist durch seinen K\u00f6rper gepr\u00e4gt. Besonders am Anfang und am Ende unseres Lebens steht alles, was den Leib betrifft, im Vordergrund: Ber\u00fchrungen, Z\u00e4rtlichkeit, K\u00f6rperpflege, Essen und Trinken, die Verdauung. Entscheidend f\u00fcr unser Lebensgef\u00fchl ist, dass wir uns mit unserem K\u00f6rper im Einklang befinden und mit ihm zufrieden sind. Was f\u00e4llt Euch\/Ihnen ein, wenn Sie an den K\u00f6rper denken? Ich assoziiere gesund sein und krank sein, Leben, alt werden und Tod. Auferstehung f\u00e4llt mir ein, mit welchem Leib auch immer\u2026 Mein K\u00f6rper definiert mich als Frau oder Mann mit allem, was dazu geh\u00f6rt: Sexualit\u00e4t, Erotik, Lust, mit der in uns gelegten M\u00f6glichkeit zur Fruchtbarkeit.<\/p>\n<p>Stimme ich mit meinem K\u00f6rper \u00fcberein, f\u00fchle ich mich wohl in ihm? Warum oder warum nicht? Gibt es Menschen, die mir sagen, dass ich sch\u00f6n bin und kann ich mich selbst sch\u00f6n finden? Viele f\u00fchlen sich von den Normen unter Druck gesetzt, die ihnen vorschreiben wollen, wie dick oder d\u00fcnn, wie gross sie sein oder welche Masse sie haben sollen. Dann versuchen sie einzugreifen und ihre K\u00f6rper umzumodeln, durch Sport, Di\u00e4ten oder sogar plastische Operationen. &#8211; Dagegen spricht Gott uns zu: Du bist mein Gesch\u00f6pf, ich habe dich so gewollt wie du bist. Das kann eine gute Basis sein, auf die wir unser K\u00f6rpergef\u00fchl gr\u00fcnden.<\/p>\n<p>Paulus kreist in unserem Predigtabschnitt um den K\u00f6rper, hat dazu negative und positive Einf\u00e4lle. Er entwickelt eine Theologie der Leiblichkeit. Dabei zieht sich als Grundmelodie hindurch, dass unser K\u00f6rper Gott wichtig ist, dass ihm keineswegs egal ist, wie wir mit ihm umgehen. Das l\u00e4sst sich auch daran ablesen, dass der Apostel Kernthemen des Glaubens mit seiner Theologie der Leiblichkeit verkn\u00fcpft: die Taufe, die Auferstehung und den Heiligen Geist. \u201cIhr seid reingewaschen durch den Namen des Herrn\u201d, sagt er seiner Gemeinde, \u201cGott wird auch uns auferwecken\u201d, und: \u201cEuer Leib ist ein Tempel des Heiligen Geistes.\u201d<\/p>\n<p>Der K\u00f6rper ein Tempel des Heiligen Geistes\u2026 Das bedeutet, dass Gott in jedem und jeder von uns wohnt, dass er ein Teil von uns ist. Unser K\u00f6rper wird dadurch aufgewertet, dass er Wohnstatt Gottes sein darf, so etwas \u00e4hnliches wie eine Kirche, in der Gott auch zuhause ist. Gott legt einen Teil von sich in unseren Leib. Daran sollen wir denken, wenn wir mit unserem eigenen K\u00f6rper umgehen, und auch, wenn wir mit den K\u00f6rpern anderer Menschen zu tun haben.<\/p>\n<p>Geht sorgf\u00e4ltig und achtsam mit euren K\u00f6rpern um, denn Gottes Geist wohnt in ihnen! \u2013 das ist die Botschaft des Paulus an die Korinther. Ihr denkt, es ist egal, wie ihr eure Sexualit\u00e4t lebt, ob ihr euch h\u00e4ufig betrinkt, was ihr esst, mit wem ihr Umgang habt, denn ihr seid ja frei, als Christen alles zu tun, was ihr wollt. Nat\u00fcrlich ist euch alles erlaubt, weil ihr durch die Taufe mit dem Namen Christi verbunden seid, aber es dient nicht alles zum Guten. Wenn ihr euren Leib nicht achtet, kann es leicht passieren, dass ihr euch von etwas oder jemandem abh\u00e4ngig macht und dadurch eure Freiheit einb\u00fcsst. Deshalb \u00fcberlegt selbst, worauf ihr lieber verzichtet wollt, weil es das Gute nicht f\u00f6rdert, und handelt entsprechend.<\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir uns konkret darunter vorstellen? Ich denke f\u00fcr das Erleben von K\u00f6rperlichkeit und Sexualit\u00e4t ist eine Beziehung notwendig, in der einer sich auf den anderen verlassen kann. Dazu geh\u00f6rt, sich auf die Bed\u00fcrfnisse und Gef\u00fchle des anderen einzulassen und R\u00fccksicht auf sie zu nehmen. Eine langfristige Beziehung oder Ehe schaffen einen gesch\u00fctzten Raum, wo ich mich auch mit meinen Fehlern, Irrt\u00fcmern und Schw\u00e4chen angenommen f\u00fchle. Um diesen besonderen Raum zu sch\u00fctzen, geh\u00f6rt Treue dem oder der anderen gegen\u00fcber dazu. Nat\u00fcrlich geh\u00f6ren auch Einschr\u00e4nkungen dazu, ich kann dann nicht jeder Attraktion nachgehen, verzichte auf andere m\u00f6gliche Partner, aber ich gewinne eine Beziehung, die meinem Leben Halt und Form gibt. Gut w\u00e4re es, wenn wir das in unseren Ehen und Beziehungen leben w\u00fcrden, auch um Kindern ein Vorbild zu geben, an dem sie sich orientieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Paulus beschliesst unseren Abschnitt mit den Worten: \u201cPreist Gott mit eurem Leibe.\u201d Wer Christ ist, ist es mit Leib und Seele. Das schl\u00e4gt sich zum Beispiel in der Musik nieder, beim Singen, das den K\u00f6rper zum Klingen bringt und den Geist mit einbezieht. Dass Seele und Leib eine Einheit bilden, wird auch deutlich, wenn wir Kinder taufen und das Abendmahl zusammen feiern. Zu beiden Sakramenten geh\u00f6rt das Leibliche mit dazu: Das Benetzen mit Wasser, das Essen und Trinken von Brot und Wein. Dazu kommt das Wort, dass das Geschehen benennt und deutet. Leib und Seele werden anger\u00fchrt durch das, was hier geschieht.<\/p>\n<p>So haben wir mit Paulus einen grossen Bogen beschrieben, in dessen Mittelpunkt der K\u00f6rper steht. Dabei ist deutlich geworden, wie wichtig Gott unser Leib ist.<\/p>\n<p>Daran wollen wir uns erinnern, wenn uns unser K\u00f6rper zu schaffen macht, wenn wir nicht mit ihm im Reinen sind: Gott wohnt in ihm, er wohnt in jedem von uns. Wir sind herausgehoben durch seine Gegenwart.<\/p>\n<p>Was f\u00fcr ein Segen!<\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<p>Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft,<br \/>\nbewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<p><strong>Luise Stribrny de Estrada,<br \/>\nPastorin der deutschen evangelischen Gemeinde in Mexiko.<br \/>\n<a href=\"mailto:marclui@prodigy.net.mx\">marclui@prodigy.net.mx<\/a> <\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. Sonntag nach Trinitatis, 6. August 2006 Predigt zu 1. Korinther 6, 9-14.18-20, verfasst von Luise Stribrny de Estrada Liebe Schwestern und liebe Br\u00fcder! 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