{"id":11280,"date":"2021-02-07T19:48:52","date_gmt":"2021-02-07T19:48:52","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11280"},"modified":"2023-03-06T23:01:10","modified_gmt":"2023-03-06T22:01:10","slug":"matthaeus-7-22-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-7-22-29\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 7, 22-29"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">8. Sonntag nach Trinitatis, 6. August 2006<br \/>\nPredigt zu Matth\u00e4us 7, 22-29, verfasst von Hans-Ole J\u00f8rgensen (D\u00e4nemark)<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Ich schneide manchmal einen Artikel in der Zeitung aus und lege ihn auf einen Stapel auf meinem Schreibtisch und denke, dass ich ihn ein andermal werde gebrauchen k\u00f6nnen, in irgendeinem Zusammenhang. Wenn der Stapel dann so gro\u00df geworden ist, dass ich wenigstens einen Teil davon ausrangieren muss, werfe ich das Meiste wieder weg, aber hier und da lese ich beim Aufr\u00e4umen denn doch ein wenig darin. Und neulich blieb ich an einem Ausschnitt h\u00e4ngen, in dem eine erwachsene Frau von ein paar alten Tanten erz\u00e4hlt, die einmal in ihrer Familie waren.<\/p>\n<p>Die Tanten waren unverheiratet, sie waren auch kinderlos, und sie waren ihr ganzes Leben lang recht wohlhabend gewesen. Aber nun waren sie nicht mehr so wohlhabend, in ihrem Alter, aber sie glaubten es noch, und das war nicht gut. Sie glaubten n\u00e4mlich, alle anderen Menschen w\u00e4ren auf ihren Reichtum aus. Und das machte sie einsam. Wenn man sie besuchte \u2013 erz\u00e4hlt die Nichte \u2013, geriet man unweigerlich in den Verdacht, man wollte sich einschmeicheln, weil man es auf ihr Kaffeeservice oder ihre Porzellanfiguren abgesehen h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Die Tanten waren allm\u00e4hlich taub geworden, und sie glaubten merkw\u00fcrdigerweise, dass alle anderen auch taub waren. Deshalb war, wenn man sie besuchte, sehr gut zu h\u00f6ren, was die beiden \u00fcber die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr den Besuch dachten. Wer sollte Lust haben, Leute wie sie zu besuchen \u2013 riefen sie laut zueinander und glaubten, sie fl\u00fcsterten \u2013 wenn es nicht Menschen w\u00e4ren, die sich einschmeicheln wollten wegen des Erbes, von dem sie noch immer glaubten, es sei viel wert?<\/p>\n<p>Wir jungen Menschen, erz\u00e4hlt die Nichte weiter, wollten doch nur unsere alten Tanten sozusagen gern einbeziehen auf unserer Suche nach Vorbildern und Sinn in unserem eigenen Leben und dem unserer Familien. Sie konnten uns ja so vieles erz\u00e4hlen, worauf wir neugierig gelauscht h\u00e4tten. Wir wollten auch gern gut zu ihnen sein, etwas f\u00fcr sie tun und ihnen ein wenig Freude bereiten in ihrem einsamen und dumpfen Leben, und f\u00fcr uns war das eigentlich Belohnung genug. Und unter allen Umst\u00e4nden: es gab keinen unter uns, der der silbernen Kaffeekanne oder des Porzellans wegen gekommen w\u00e4re. Aber die Tanten glaubten es. Und deshalb stellten wir schlie\u00dflich unsere Besuche ganz ein.<\/p>\n<p>Die Tanten starben in ihrer Einsamkeit, weil sie unsere Besuche nicht entgegenzunehmen und als das aufzufassen wagten, was sie tats\u00e4chlich waren. Unser aufrichtiges Interesse, sagt die Nichte, und die Forsorge, die auch darin lag, wurden zunichte gemacht, ja in ihr Gegenteil verkehrt, und das war nat\u00fcrlich das Ende f\u00fcr das Leben zwischen uns.<\/p>\n<p>Die Frau, die hier erz\u00e4hlt, ist seither Pfarrer geworden, und sie beendet ihre Erz\u00e4hlung damit, dass sie sagt, sie habe dabei wenigstens gelernt, niemals Interesse an M\u00f6beln oder Zierst\u00fccken zu bekunden, wenn sie in die privaten Wohnungen ihrer Gemeindeglieder komme, damit sie nicht denselben Blick bek\u00e4men wie seinerzeit die Tanten.<\/p>\n<p>Wenn wir Pfarrer predigen, k\u00f6nnen wir manchmal \u2013 vielleicht in die Irre gef\u00fchrt durch gewisse Predigttexte, aber immerhin \u2013 den Eindruck vermitteln, Gott \u00e4hnele einer solchen Erbtante, die uns verd\u00e4chtige, auf irgend etwas aus zu sein. Jedenfalls gibt es viel Theologie, die hochgradig davon besessen ist, welche Beweggr\u00fcnde wir f\u00fcr irgend etwas haben m\u00f6gen, ob ein guter Mensch gute Taten vollbringt oder ob gute Taten einen Menschen gut machen, wie Luther sagt. Man hat keine Sch\u00e4rfe unbenutzt gelassen, wenn es um die Schilderung der menschlichen Heuchelei geht, darum dass wir am liebsten haben m\u00f6chten, dass alles nach mehr aussieht, als es ist, und man hat demjenigen keinerlei Schonung gew\u00e4hrt, der \u00e4u\u00dferlich dem frommen Lamm gleicht, aber in seinem Innern wie der gefr\u00e4\u00dfige Wolf ist.<\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich hat es seinen Sinn, auf der Hut zu sein vor Heuchelei und frommen Spr\u00fcchen. Und was Werkgerechtigkeit sonst noch so zuwege bringt.<\/p>\n<p>Aber, es ist doch nicht gut, wenn es so weit gekommen ist, dass wir weniger zu geben verm\u00f6gen, weil wir bef\u00fcrchten, jemand k\u00f6nnte glauben, wir seien auf irgend etwas aus. Es ist ungut, wenn wir nicht entgegennehmen m\u00f6gen, weil der Geber vielleicht unreine H\u00e4nde hat, so dass wir in ein gegenseitiges Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis schlittern k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Und so ist es m\u00f6glicherweise, wenn wir lieber einen hohen Stundenlohn bei einem Psychotherapeuten bezahlen wollen, als dass wir bei unserem Nachbarn eine Tasse Kaffe trinken und ihr oder ihm die Geschichte erz\u00e4hlen. Denn mit den Professionellen haben wir ja nichts mehr zu tun, wenn wir ihre Leistung gekauft haben. Und es gibt \u00c4rzte und Therapeuten, die sagen, Bezahlung sei Teil der Behandlung, denn dadurch setze man etwas auf seine eigene Heilung, und dann sind wir schon nahe daran, dass wir uns aus eigener Kraft retten k\u00f6nnen. So dass wir niemandem etwas schuldig bleiben.<\/p>\n<p>Aber es sind nicht die Taten, gegen die Jesus etwas hat, wenn er im Text von heute nichts mit denen zu tun haben will, die zu ihm kommen und sagen, sie h\u00e4tten etwas in seinem Namen getan. Die Taten sind an sich sicher gut, ja sie sind irgendwie notwendig.<\/p>\n<p>Es geht darum zu h\u00f6ren und dann zu handeln.<\/p>\n<p>Wer diese meine Rede h\u00f6rt und und tut sie, sagt Jesus, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Aber wer diese meine Rede h\u00f6rt und tut sie nicht, der gleicht einem t\u00f6richten Mann, der sein Haus auf Sand baute.<\/p>\n<p>Es geht darum, zuerst zu h\u00f6ren und dann zu handeln.<\/p>\n<p>Und was wir h\u00f6ren sollen, ist doch das, was dann die Handlung freisetzt.<\/p>\n<p>In der ersten Textreihe des heutigen Sonntags handeln die Texte von falschen Propheten, Verk\u00fcndigern, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber rei\u00dfende W\u00f6lfe sind. In dem Text, den wir heute in der Lesung geh\u00f6rt haben, war die Problematik auch h\u00f6rbar: Micha spricht von Propheten, die sich nicht von Wahrheit und Evangelium lenken lassen sondern von dem, was ihnen am meisten zu kauen gibt, sie predigen um des Lebensunterhalts willen, k\u00f6nnte man sagen.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wird da ums Wort gek\u00e4mpft, wie auch bei uns; im Fall Grosb\u00f8l ist nun von einem Lehrzuchtverfahren die Rede \u2013 die Geister sollen gepr\u00fcft werden, ob sie von Gott sind, wie Johannes einmal sagt \u2013 denn das Christentum ist nicht beliebig. Will man auf seinem Grund handeln \u2013 auf seinem Grund leben, dann ist es wichtig, was da zu h\u00f6ren ist. An ihren Fr\u00fcchten sollt ihr sie erkennen, sagt Jesus.<\/p>\n<p>So wie ich es h\u00f6re \u2013 und wie ich meine, dass ich auf seinem Grund leben und handeln kann, ist uns mit dem Christentum vor allem eine Freisetzung gegeben, die darin liegt, Kind bei Gott zu sein. Jesus zeichnet mit seinem Leben und mit dem, was er sagt, Gott im Bild eines Vaters. \u201eMein Vater und euer Vater,\u201c sagt er. Es ist uns gegeben, auf diese Weise \u00fcber den Gott zu denken, den wir nat\u00fcrlich sonst nicht denken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und welche Freiheit liegt nicht darin, vom Anfang seines Lebens an und auf seinem Weg in allem f\u00fcr Gott da zu sein, wie Kinder f\u00fcr ihre Eltern da sind, n\u00e4mlich in Liebe. Wenn man Kind ist, wei\u00df man: wie viel man auch in den vielen Spielen des Lebens verlieren mag, man ist noch immer das Kind seiner Eltern, festgehalten in der Anerkennung im Voraus, die die einzig richtige M\u00f6glichkeit des Lebens ist, in der Anerkennung, die die Tat freigibt, Tat zu sein um ihrer selbst willen, zu Nutz und Frommen, zur Freude f\u00fcr den N\u00e4chsten oder worauf sie sich sonst richten mag.<\/p>\n<p>Der Gegensatz w\u00e4re, dass wir das, was wir tun, zur Anh\u00e4ufung von Punkten nach irgendeinem Ma\u00dfstab benutzen. Und das ist das Modell, das Verderben bringt. Man denke nur an die beiden Tanten und manche andere, eigene verstimmende Erfahrungen.<\/p>\n<p>Nicht an den Taten ist etwas verkehrt, sondern wozu wir sie ge- oder missbrauchen. F\u00fcr sie ist es am besten, wenn wir sie ausrichten lassen, was sie ausrichten sollen, und sie im \u00dcbrigen nicht zu etwas gebrauchen. Auf diese Weise k\u00f6nnen unsere Taten zu Geschenken werden. Und auf diese Weise k\u00f6nnen wir selbst zu Menschen werden, die auch annehmen k\u00f6nnen, was andere f\u00fcr uns tun.<\/p>\n<p>Auf diese freigesetzte Tat weist Jesus mit seinem Gleichnis von heute hin. Es geht darum zu h\u00f6ren und danach zu handeln. Um der Welt willen und um unsertwillen.<\/p>\n<p>Und er gibt seinen Befehl nicht ins Blaue. Er verweist mit seiner Rede auf den Fels, der allein taugt, wenn ein Haus Wolkenbruch und Sturm aushalten soll, auf sich selbst und auf das, was zu sein er gekommen ist: Gottes Zusage seiner Liebe, die jedem gilt und alles aush\u00e4lt, der Liebe, deren Pfand die Taufe f\u00fcr uns ist.<\/p>\n<p>Wenn ich f\u00fcr jemanden hier in der Kirche eine F\u00fchrung mache, zeige ich immer auch mit besonderem Vergn\u00fcgen die Bilder auf dem Taufstein. Und wieviele haben sie bemerkt?<\/p>\n<p>Am Sockel des Taufsteins sitzen in Stein gemei\u00dfelt die vier Evanglisten und schreiben. Markus sitzt da mit dem L\u00f6wen, der unter dem Tisch ihm zu F\u00fc\u00dfen liegt \u2013 als w\u00e4re es ein Hund, Lukas mit dem Oxen, Johannes mit dem Adler und Matth\u00e4us mit dem Engel, und so tragen sie das Taufbecken, den Ort, wo Gott seinen Menschen zu einem guten Anfang ber\u00fchrt, alles erz\u00e4hlend, was sie sahen und h\u00f6rten, und so ist ihr Wort von Christus, der kam, zu einem St\u00fcck des Felses geworden, um den das Haus hier gebaut ist. Und der uns als der Grund gegeben ist, auf dem wir handeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen nicht am Tor des Himmels anklopfen mit Zeugnissen und Medaillen und auf dieser Grundlage hoffen, eingelassen zu werden. Aber das sollen wir ja auch gar nicht. Davon sind wir im christlichen Glauben ja gerade befreit worden.<\/p>\n<p>W\u00fcrden wir es versuchen, w\u00fcrden wir es nicht k\u00f6nnen. Wir w\u00fcrden uns dann selbst ausschlie\u00dfen und das Reich Gottes nur von uns schieben, wie wir auch die Liebe in die Flucht schlagen, wenn wir anfangen, sie uns zu erkaufen.<\/p>\n<p>Wir haben nur anzunehmen, was Fels in unserem Leben sein soll.<\/p>\n<p>Jesus sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.<\/p>\n<p>Amen!<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor Hans-Ole J\u00f8rgensen<br \/>\n<\/strong><strong>Hyrdestr\u00e6de 5<br \/>\n<\/strong><strong>DK-6000 Kolding<br \/>\n<\/strong><strong>Tel.: +45 75 52 06 61<br \/>\n<\/strong><strong>E-mail: <a href=\"mailto:haoj@km.dk\">haoj@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><strong>\u00dcbersetzung aus dem D\u00e4nischen: Dietrich Harbsmeier <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>8. Sonntag nach Trinitatis, 6. 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