{"id":11297,"date":"2021-02-07T19:48:56","date_gmt":"2021-02-07T19:48:56","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11297"},"modified":"2023-02-09T11:05:33","modified_gmt":"2023-02-09T10:05:33","slug":"jesaja-62-6-12-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-62-6-12-3\/","title":{"rendered":"Jesaja 62, 6-12"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">10. Sonntag nach Trinitatis, 20. August 2006<br \/>\nPredigt zu Jesaja 62, 6-12, verfasst von Heinz Janssen<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><strong>\u201eSiehe, dein Heil kommt\u201c \u2013 Eine Stimme voller Hoffnung<\/p>\n<p><\/strong>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>I. Der Zehnte Sonntag nach Trinitatis ist in den christlichen Kirchen ein Tag des Anteilnehmens an dem Schicksal Jerusalems, der symboltr\u00e4chtigen Heiligen Stadt, auch Zion genannt und als Frau personifiziert, der Gott wie in einer Ehe in Liebe zugewandt und treu verbunden ist.<\/p>\n<p>Mehrmals wurde die Stadt Jerusalem in ihrer fast dreitausendj\u00e4hrigen Geschichte zerst\u00f6rt und mit ihr der Tempel, der als Ort der Gegenwart Gottes hoch verehrt war. Die letzte Zerst\u00f6rung datiert in das Jahr 70 nach Christus, als die R\u00f6mer die Stadt eroberten \u2013 eines der historischen Zeugnisse ist der Titusbogen in Rom. Bis heute ist Jerusalem eine politisch und religi\u00f6s umstrittene Stadt. Juden und Moslems behaupten ihren Anspruch darauf. Wie blutig sind die Auseinandersetzungen um Stadt und Land bis heute. Unmittelbar nach der v\u00f6lkerverbindenden Fu\u00dfball-WM begannen erneut die kriegerischen K\u00e4mpfe zwischen Israel und dem Libanon. Endlich am vorigen Montag (14.August) nach f\u00fcnf Wochen Krieg Waffenstillstand. Gott sei Dank, Dank allen, die um friedliche L\u00f6sungen von Konflikten bem\u00fcht sind. Wann wird die Zeit kommen, in der jene Vision des Propheten Jesaja wahr wird, dass die einander feindlichen V\u00f6lker \u201eihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spie\u00dfe zu Sicheln machen\u201c, dass \u201ekein Volk gegen das andere das Schwert erheben wird und sie hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu f\u00fchren\u201c (Jesaja 2,4), dass Jerusalem mit dem Tempel zu einem Ort der friedlichen Begegnung der V\u00f6lker wird, um gemeinsam auf die Weisungen Gottes zu h\u00f6ren (Jesaja 2,2-3).<br \/>\nNoch ist diese fast dreitausend Jahre alte Vision Jesajas nicht wahr geworden.<\/p>\n<p>II. Unser Predigttext, der zu den letzten Kapiteln des Jesajabuches geh\u00f6rt, blickt auf die im 6.Jahrhundert vor Christus durch die Babylonier erfolgte Zerst\u00f6rung Jerusalems zur\u00fcck. Stadt und Tempel waren wieder notd\u00fcrftig aufgebaut, und der Tempel konnte etwa 70 Jahre nach seiner Niederbrennung wieder eingeweiht werden. Hoffnungen begannen neu zu keimen, aber da war auch die Angst, ob die Stadt jemals wieder zu ihrer urspr\u00fcnglichen Lebendigkeit und Sch\u00f6nheit finden wird. Noch war sie verlassen, viele fr\u00fchere Bewohner kehrten nicht mehr zur\u00fcck, sie blieben oder starben fern von ihrer Heimat in babylonischer Gefangenschaft. Wird nicht bald wieder ein anderer Feind \u00fcber die Stadt herfallen? Wir ahnen, wie es den in der Stadt \u00fcbrig gebliebenen und den aus der Gefangenschaft heimgekehrten Menschen ging. Da mischten sich Hoffen und Bangen, Resignation, M\u00fcdigkeit und Verstummen mit Aufbruchsstimmung, neuer Wachheit und Brechen des Schweigens. In diese Situation hinein erging die prophetische Stimme, auf die wir heute als dem Predigttext h\u00f6ren wollen, Jesaja 62,6-12:<\/p>\n<p><em>6<\/em><em> O Jerusalem, ich habe W\u00e4chter \u00fcber deine Mauern bestellt, die den ganzen Tag und die ganze Nacht nicht mehr schweigen sollen. Die ihr den HERRN erinnern sollt, ohne euch Ruhe zu g\u00f6nnen,<br \/>\n7 la\u00dft ihm keine Ruhe, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es setze zum Lobpreis auf Erden!<br \/>\n8 Der HERR hat geschworen bei seiner Rechten und bei seinem starken Arm: Ich will dein Getreide nicht mehr deinen Feinden zu essen geben noch deinen Wein, mit dem du so viel Arbeit hattest, die Fremden trinken lassen,<br \/>\n9 sondern die es einsammeln, sollen&#8217;s auch essen und den HERRN r\u00fchmen, und die ihn einbringen, sollen ihn trinken in den Vorh\u00f6fen meines Heiligtums.<br \/>\n10 Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet Bahn, machet Bahn, r\u00e4umt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf f\u00fcr die V\u00f6lker!<br \/>\n11 Siehe, der HERR l\u00e4\u00dft es h\u00f6ren bis an die Enden der Erde: Saget der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, was er gewann, ist bei ihm, und was er sich erwarb, geht vor ihm her!<br \/>\n12 Man wird sie nennen \u00bbHeiliges Volk\u00ab, \u00bbErl\u00f6ste des HERRN\u00ab, und dich wird man nennen \u00bbGesuchte\u00ab und \u00bbNicht mehr verlassene Stadt\u00ab.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Eine Stimme voller Hoffnung. Sie setzt auf die Verhei\u00dfung Gottes, seinen Treueschwur:<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><em>GOTT hat geschworen: Die Getreide und Wein ernten, sollen&#8217;s auch essen.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Die prophetische Stimme beruft sich auf die Zusage, dass Gott selbst die Stadt vor den Feinden sch\u00fctzen wird. Darum die Aufforderung, Gott <em>\u201ekeine Ruhe zu lassen, bis er Jerusalem wieder aufrichte und es zum Lobpreis auf Erden setze<\/em>\u201c. Von einer heiligen Unruhe sollen sich die \u00dcberlebenden der Katastrophe bestimmen lassen, Gott an seine Versprechen erinnern, ihm gleichsam in den Ohren liegen, einfordern und in Erinnerung an sein Versprechen neu den Weg in die Zukunft wagen.<em><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Das neue Leben in der Stadt vorwegnehmend werden sie aufgefordert, durch die Stadttore zu gehen in das Innere der Stadt, auf den Weg zu ihren H\u00e4usern und zum Haus Gottes, dem Tempel:<\/p>\n<p><em>Gehet ein, gehet ein durch die Tore! Bereitet dem Volk den Weg! Machet Bahn, machet Bahn, r\u00e4umt die Steine hinweg! Richtet ein Zeichen auf f\u00fcr die V\u00f6lker!<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Nicht mehr die Resignation soll die Menschen bestimmen, sondern das Vertrauen, dass Gott hilft, die Wende herbeif\u00fchren wird \u2013 <em>Saget der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt!<\/em> Sie sind nicht mehr die Verlassenen oder \u201edie verlassene Stadt\u201c, nicht mehr diejenigen, nach denen niemand fragt und die niemand sucht, sondern:<\/p>\n<p><em>Man wird sie nennen \u00bbHeiliges Volk\u00ab, \u00bbErl\u00f6ste des HERRN\u00ab, und dich wird man nennen \u00bbGesuchte\u00ab und \u00bbNicht mehr verlassene Stadt\u00ab.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>\u201e<em> Siehe, dein Heil kommt!\u201c \u201e<\/em> Heil\u201c ist in der biblisch-hebr\u00e4ischen Sprache ein umfassender Begriff, er hat mit \u201eRettung\u201c zu tun, mit \u201eHeilwerden und Heilsein\u201c, mit \u201eGanzwerden und Ganzsein\u201c.<\/p>\n<p>III. An diesem Sonntag, den wir in unserer Kirche auch \u201eIsraelsonntag\u201c nennen, ist uns besonders aufgegeben, durchzubuchstabieren, was es f\u00fcr unseren christlichen Glauben bedeutet, wenn Jesus im Johannesevangelium sagt: \u201eDas Heil kommt von den Juden\u201c (Johannes 4,22). Das hebr\u00e4ische Wort f\u00fcr \u201eHeil\u201c \u2013 Jescha\u00b4 \u2013 klingt auch in dem hebr\u00e4ischen Namen Jesus an \u2013 Jeschu\u00b4a bedeutet: Gott heilt, hilft, rettet. Wir m\u00fcssen uns h\u00fcten, alles besser zu wissen, dennoch d\u00fcrfen wir kritisch sein. Die biblische Aussage \u201eDas Heil kommt von den Juden\u201c hat keine politische, sondern eine religi\u00f6s-ethische Dimension.<\/p>\n<p>Gottes heilvolles Handeln bleibt nicht auf ein einzelnes Volk beschr\u00e4nkt. Alle V\u00f6lker sind einbezogen, darauf weist das aufzurichtende <em>Zeichen f\u00fcr die V\u00f6lker.<\/em> Gottes Heil soll weithin in alle Welt leuchten.<\/p>\n<p><em>Machet Bahn, machet Bahn, r\u00e4umt die Steine hinweg!<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Gott ruft wie sein Volk Israel so auch alle seine V\u00f6lker auf, den Weg zu ebnen, die Steine wegzur\u00e4umen, damit sein Heil zu uns kommen, bei uns, in Stadt und Land, einziehen kann. Das bedeutet, die alten Hindernisse zu beseitigen, die Stolpersteine, Mauern und Barri\u00e8ren \u2013 im eigentlichen Sinn, wo Wege versperrt werden, aber auch im \u00fcbertragenen Sinn gilt: R\u00e4umt weg, was euch die Sicht nimmt, euch in eurem Reden und Handeln einengt, wenn es um das von Gott gewollte Leben f\u00fcr alle V\u00f6lker geht. Achtet wieder auf die Vision dieses Lebens. Werdet zum \u201eHeiligen Volk\u201c, zu \u201eErl\u00f6sten Gottes\u201c, die als Beispiel\/Vorbild von den Menschen in aller Welt gesucht werden. Gebt in eurer Stadt und eurem Land ein Beispiel f\u00fcr die V\u00f6lker, dass es m\u00f6glich ist, in Frieden zusammenzuleben, wie unterschiedlich unsere Herkunft, Nation, Religion und Kultur sein mag.<\/p>\n<p>Wie damals W\u00e4chter \u00fcber Jerusalems Mauern bestellt waren, die Tag und Nacht \u00fcber die wieder aufgebaute Stadt wachen sollten, so sind auch wir heute zur steten Wachsamkeit aufgerufen, um Gottes Stimme Geh\u00f6r zu verschaffen und nicht nachzulassen, darum zu bitten und das Menschenm\u00f6gliche daf\u00fcr zu tun, dass wie f\u00fcr Jerusalem die Zeit kommt, in der alle V\u00f6lker zum <em>Lobpreis<\/em> Gottes auf Erden werden, und das hei\u00dft einander gerecht werden in gegenseitiger Achtung und in einem friedlichen Miteinanderleben.<\/p>\n<p>IV. Der Predigttext aus dem 62.Kapitel des Jesajabuches ist eine zun\u00e4chst partikular auf Zion begrenzte Zukunftsansage, ermutigend und voller Hoffnung, dass es von Gott her die ersehnte Rettung f\u00fcr das zerst\u00f6rte Jerusalem gibt. Diese Stimme der Hoffnung, die aus Gottes Verhei\u00dfung sch\u00f6pft, verbindet uns mit der israelitisch-j\u00fcdischen Religion und damit auch mit dem Volk Israel, dem wir den gr\u00f6\u00dften Teil, nicht weniger als zwei Drittel, unserer Bibel verdanken und damit unsere Lebenswerte, unsere Ethik, die Grundlagen unseres Zusammenlebens. Die traditionelle Bezeichnung \u201eAltes Testament\u201c wird den so wunderbaren Texten, zu denen auch der heutige Predigttext geh\u00f6rt, nicht gerecht. Sie sind keineswegs veraltet, keineswegs pauschal \u201ealttestamentarisch gesetzlich\u201c im Gegensatz zum \u201eEvangelium\u201c des Neuen Testaments zu verstehen. Sie geh\u00f6rten zur Bibel Jesu, des Juden aus Nazareth. So sind die Juden und die Christen in einem tiefen, bis heute viel zu wenig bedachten Sinn Geschwister.<\/p>\n<p>M\u00f6gen wir mit dem Apostel Paulus einstimmen, der staunend \u00fcber die Wege Gottes mit Israel und den V\u00f6lkern ausruft (R\u00f6mer 11,33-36): \u201eO welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege! Denn &gt;&gt;wer hat des Herrn Sinn erkannt oder wer ist sein Ratgeber gewesen?&lt;&lt; Oder &gt;&gt;wer hat ihm etwas zuvor gegeben, dass Gott es ihm vergelten m\u00fcsste?&lt;&lt; Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!\u201c<\/p>\n<p>(Die Gemeinde singt:) Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p>Lieder: \u201eAll Morgen ist ganz frisch und neu\u201c (EG 440), \u201eIch lobe meinen Gott von ganzem Herzen\u201c (EG 272), \u201eWie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser\u201c (EG 278), \u201eGott liebt diese Welt\u201c (EG 409), \u201eBewahre uns, Gott\u201c (EG 171).<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Heinz Janssen<br \/>\nPfarrer an der Providenz-Kirche in Heidelberg Altstadt\/City<br \/>\n<a href=\"mailto:providenz@aol.com\">providenz@aol.com<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>10. Sonntag nach Trinitatis, 20. August 2006 Predigt zu Jesaja 62, 6-12, verfasst von Heinz Janssen \u201eSiehe, dein Heil kommt\u201c \u2013 Eine Stimme voller Hoffnung Liebe Gemeinde! I. 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