{"id":11345,"date":"2021-02-07T19:49:10","date_gmt":"2021-02-07T19:49:10","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11345"},"modified":"2023-01-30T15:39:15","modified_gmt":"2023-01-30T14:39:15","slug":"galater-5-25-26-6-1-34-67-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/galater-5-25-26-6-1-34-67-10\/","title":{"rendered":"Galater 5, 25-26; 6, 1-3(4-6)7-10"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">15. Sonntag nach Trinitatis, 24. September 2006<br \/>\nPredigt zu Galater 5, 25-26; 6, 1-3(4-6)7-10, verfa\u00dft von Irene Mildenberger <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><em>Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden. Liebe Schwestern und Br\u00fcder, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftm\u00fctigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest. Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erf\u00fcllen.<br \/>\nDenn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betr\u00fcgt sich selbst. Ein jeder aber pr\u00fcfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegen\u00fcber einem andern. Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen. Wer aber unterrichtet wird im Wort, der gebe dem, der ihn unterrichtet, Anteil an allem Guten.<br \/>\nIrret euch nicht! Gott l\u00e4sst sich nicht spotten. Denn was der Mensch s\u00e4t, das wird er ernten. Wer auf sein Fleisch s\u00e4t, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist s\u00e4t, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten. Lasst uns aber Gutes tun und nicht m\u00fcde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen. Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.<\/em><\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<br \/>\nEs geht um unser Leben \u2013 das zieht sich durch die Bibelworte, auf die wir heute im Gottesdienst h\u00f6ren. Es geht darum, wie wir Menschen leben.<br \/>\nDer Mensch, der von Gott geschaffen und in den Garten Eden gesetzt wird, \u201edass er ihn bebaute und bewahrte.\u201c (Vgl. 1. Mose 2,4b-15, AT-Lesung) Gabe und Aufgabe ist das zugleich, die Sch\u00f6pfung, deren Teil wir sind und die uns doch zugleich anvertraut ist.<br \/>\nUnd dann die Aufforderung und Verhei\u00dfung Jesu: Sorgt nicht um euer Leben! Euer himmlischer Vater wei\u00df, wessen ihr bed\u00fcrft. Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. (Matth\u00e4us 6,25-34, Evangelium) Klare Priorit\u00e4ten setzt Jesus hier.<\/p>\n<p>Und nun also die Mahnungen und Zusagen des Apostels Paulus f\u00fcr unser Leben als Christen, besser: F\u00fcr unser Leben als die, die geistlich sind, wie Paulus sagt, Pneumatiker und Pneumatikerinnen: <em>Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.<\/em><br \/>\nDenn wenn Paulus auch l\u00e4ngst nicht mit allem einverstanden ist, was die Christen in Galatien tun, wenn er durchaus harte Kritik \u00fcbt, das gilt f\u00fcr ihn ohne Zweifel: Wir leben im Geist, ihr seid geistliche Menschen. So spricht er ja auch alle als Br\u00fcder \u2013 und als Schwestern \u2013 an. Das ist die Voraussetzung f\u00fcr alles, was dann kommt.<br \/>\nUnd am Ende \u2013 wie eine gro\u00dfe Klammer \u2013 steht eine zweite Voraussetzung f\u00fcr unser Leben: Ihr habt Zeit! Jetzt habt ihr Zeit!<br \/>\n\u201eWir haben Zeit, denn wir leben im Geist.\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"> (*) <\/a> Wie ist das zu verstehen? Helmut Gollwitzer hat das in einer Predigt am Beispiel des Sisyphus erkl\u00e4rt: Der muss im Hades als Strafe f\u00fcr seine Vergehen einen schweren Stein den Berg hinaufrollen. Und jedes mal, wenn er fast oben angekommen ist, rollt der Stein wieder hinunter und die M\u00fche beginnt von neuem. Sein Ziel kann er nicht erreichen. Eingespannt in diese unabl\u00e4ssige Plackerei hat er nie Zeit \u2013 f\u00fcr andere nicht, f\u00fcr Gott nicht, f\u00fcr sich selbst nicht.<br \/>\nBei euch ist das anders, sagt Paulus. Ihr lebt im Geist, ihr seid frei, nicht mehr in der alten Tret-M\u00fchle gefangen. Ihr m\u00fcsst nicht etwas nachjagen, dass ihr doch nicht erreichen k\u00f6nnt. Ihr braucht euch nicht zu sorgen. Ihr habt Zeit.<\/p>\n<p>Aber offensichtlich reicht das nicht. Dieses Leben im Geist f\u00fchrt nicht automatisch dazu, dass wir auch entsprechend handeln. Die Zeit, die wir haben, recht nutzen. Sonst m\u00fcsste Paulus uns das ja nicht einsch\u00e4rfen: <em>Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.<\/em><\/p>\n<p>Im Geist wandeln \u2013 was ist damit gemeint? Paulus gibt daf\u00fcr ganz unterschiedliche Hinweise. Zuerst einmal spricht er von einer sehr menschlichen Eigenschaft: Wir vergleichen uns mit anderen, messen uns an ihnen. Das gibt es offensichtlich auch unter denen, die im Geist leben. Mit fatalen Ergebnissen, sagt Paulus. Ehrgeiz, Stolz, Konkurrenz und Neid: <em>Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.<\/em><br \/>\nDas bringt nichts, das habt ihr nicht n\u00f6tig. Besser sein wollen als die anderen, sich schlechter vorkommen: Das geh\u00f6rt zu den Sisyphusmenschen und ihrem st\u00e4ndigen eingespannt sein und sich abm\u00fchen und keine Zeit haben. Es kommt nicht darauf an, wie ich im Vergleich mit anderen bin.<br \/>\nNicht besser oder schlechter sein als die anderen, h\u00f6her oder tiefer stehen, das ist nicht entscheidend. <em>Denn wenn jemand meint, er sei etwas, obwohl er doch nichts ist, der betr\u00fcgt sich selbst. Ein jeder aber pr\u00fcfe sein eigenes Werk; und dann wird er seinen Ruhm bei sich selbst haben und nicht gegen\u00fcber einem andern. Denn ein jeder wird seine eigene Last tragen.<\/em><br \/>\nAm Ende werde ich allein vor Gott stehen und nach meinem Lebenswandel gefragt werden, Rangordnungen z\u00e4hlen da nicht. Das jedenfalls meint Paulus wohl hier mit der Last, die ich alleine zu tragen habe.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft aber durchaus nicht, dass mir das Tun und Lassen der anderen egal sein soll. Auch Paulus selbst schaut bei seinen Gemeinden ja darauf. Nicht mit einem vergleichenden, messenden Auge, sondern mit liebevollem und sanftm\u00fctigem Blick:<br \/>\n<em>Liebe Schwestern und Br\u00fcder, wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird, so helft ihm wieder zurecht mit sanftm\u00fctigem Geist, ihr, die ihr geistlich seid; und sieh auf dich selbst, dass du nicht auch versucht werdest. <\/em><br \/>\nInsofern darf ich dann auch vergleichen, soll es sogar, dass ich in so einem Fall erkenne: Ich k\u00f6nnte genauso da stehen wie der Bruder, die Schwester. Vor allem aber geht es nicht darum, die andere bei ihrer Verfehlung zu behaften, sie einzusortieren in ein oben oder unten, gut oder schlecht. Ganz behutsam redet Paulus hier: <em>wenn ein Mensch etwa von einer Verfehlung ereilt wird.<\/em> Nicht: Wenn einer einen Fehler macht, verkehrt handelt. Nicht um ein urteil geht es da, sondern um Hilfe, darum, den anderen abzubringen von seinem falschen Weg. Solche Menschen \u2013 wie wir sie ja alle irgendwann einmal sind, denn keiner ist vollkommen \u2013 nicht als Bruder, als Schwester abschreiben. Ihre Fehler mit tragen, wo sie nicht anders k\u00f6nnen. Und insofern gilt dann auch: <em>Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erf\u00fcllen.<\/em><\/p>\n<p>Das geh\u00f6rt also dazu, zum Wandel im Geist: uns nicht mit anderen vergleichen, aber liebevoll aufeinander sehen und versuchen, uns gegenseitig zurecht zu bringen und einander zu tragen.<\/p>\n<p>Ein zweites m\u00f6chte ich benennen, was Paulus uns hier auftr\u00e4gt: Gutes Tun. Was das im Einzelnen meint, dazu sagt Paulus nichts. Daf\u00fcr sch\u00e4rft er erst einmal ein, wie wichtig solches Tun ist, und wie sehr es zum Leben und Wandeln im Geist geh\u00f6rt. Alles, was ihr tut, hat Konsequenzen, betont er: <em>Irret euch nicht! Gott l\u00e4sst sich nicht spotten. <\/em>Er benutzt dazu ein bekanntes Bild aus der Landwirtschaft, das auch f\u00fcr uns naturferne, moderne Menschen verst\u00e4ndlich ist: <em>Was der Mensch s\u00e4t, das wird er ernten. <\/em>Aber dann gibt er diesem Bild eine unerwartete Wendung: <em>Wer auf sein Fleisch s\u00e4t, der wird von dem Fleisch das Verderben ernten; wer aber auf den Geist s\u00e4t, der wird von dem Geist das ewige Leben ernten.<\/em><br \/>\nNicht die Qualit\u00e4t des Samens interessiert Paulus, sondern der Ackerboden: Noch einmal der Gegensatz zwischen denen, die im Geist leben und wandeln, und den Fleisch-Menschen, den Sisyphusmenschen. Die haben keine Zeit. Wohl aber die anderen: <em>Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.<\/em><br \/>\nDie Hausgenossen des Glaubens steht da. Hausgenossen, die mit denen wir allt\u00e4glich zusammenleben \u2013 denn Gutes tun, das beginnt in der N\u00e4he und im Alltag. Bei denen, mit denen wir unter einem Dach zusammenleben. Doch das muss nicht nur das Dach unserer Gemeinde, das Dach der Kirche sein. Die anderen schlie\u00dft Paulus ja auch nicht aus. Und wir wissen ja auch gut, wie weit das gemeinsame Dach ist, unter dem wir mit anderen leben.<br \/>\nGutes tun: Das kann so unterschiedlich aussehen. Ich denke dabei nur an verschiedene Anst\u00f6\u00dfe vom letzten Sonntag, von dem gro\u00dfen \u00f6kumenischen \u201eGottesdienst auf dem Markt\u201c, den die verschiedensten Leipziger Gemeinden miteinander gefeiert haben. Gleich hier nebenan, auf dem Nikolaikirchhof. Da war die Kollekte f\u00fcr die \u00f6kumenische Ausl\u00e4nder- und Fl\u00fcchtlingsarbeit. Da war aber auch der Aufruf, am 3. Oktober durch eine gro\u00dfe Gegendemonstration den n\u00e4chsten Aufmarsch der Nazis und ihren wieder einmal geplanten Marsch zum V\u00f6lkerschlachtdenkmal zu verhindern \u2013 und diese Gegendemonstration in der Kirche zu beginnen. Da war das Anspiel von Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, die zeigten, wie geschwisterliche Liebe sich an unerwarteten Orten entdecken l\u00e4sst, und dass es auch darum geht, Zeit und Aufmerksamkeit zu teilen, nicht nur Geld. Und da waren die kleinen, unauff\u00e4lligen Begebenheiten eines friedlichen Miteinanders, das Platz machen und zusammenr\u00fccken, achtsam sein und teilen.<br \/>\nGutes tun \u2013 das sieht immer wieder neu und anders aus. Eines aber geh\u00f6rt oft dazu. Gutes tun kann erm\u00fcdend sein, kraftlos machen, entmutigen, weil man keinen Erfolg sieht (\u2013 so sind die Naziaufm\u00e4rsche z. B. bereits bis 2014 angemeldet). Darum ermutigt Paulus uns zur Ausdauer: Ihr habt nicht nur jetzt Zeit. Eure Zeit wird kommen, eure Erntezeit. Verliert die Hoffnung nicht: <em>Lasst uns aber Gutes tun und nicht m\u00fcde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.<\/em><br \/>\nVerliert die Hoffnung nicht, sagt Paulus, und erinnert uns an die Voraussetzung unseres Lebens. Wir brauchen uns nicht wie Sisyphus umsonst abzum\u00fchen. Wir haben Zeit. Wir leben im Geist.<br \/>\nAmen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfarrerin Dr. Irene Mildenberger<br \/>\nLiturgiewissenschaftliches Institut der VELKD, Leipzig<br \/>\n<a href=\"mailto:liturgie@uni-leipzig.de\">liturgie@uni-leipzig.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a>(*) Diesen Predigtgedanken und weitere Anregungen verdanke ich einer Predigt von Helmut Gollwitzer zu unserem Text aus dem Jahr 1939, zu finden in dem 1964 erschienenen Band: Helmut Gollwitzer: &#8230; und lobten Gott. Predigten \u2013 gehalten in der Gemeinde Berlin-Dahlem 1938-1940, Seite 93-100.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>15. Sonntag nach Trinitatis, 24. September 2006 Predigt zu Galater 5, 25-26; 6, 1-3(4-6)7-10, verfa\u00dft von Irene Mildenberger Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden. 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