{"id":11357,"date":"2021-02-07T19:48:58","date_gmt":"2021-02-07T19:48:58","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11357"},"modified":"2023-02-08T11:27:02","modified_gmt":"2023-02-08T10:27:02","slug":"1-timotheus-4-4-5-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/1-timotheus-4-4-5-3\/","title":{"rendered":"1. Timotheus 4, 4-5"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Erntedankfest, 1. Oktober 2006<br \/>\nPredigt zu 1. Timotheus 4, 4-5, verfa\u00dft von Tobias Geiger <\/span><\/b><\/h3>\n<p>Eine Schulklasse aus der Stadt besuchte einen Bauernhof. Die Kinder waren sehr beeindruckt, was es da alles zu entdecken gab. Am meisten interessierte sie der Stall mit den Milchk\u00fchen. Der Landwirt erkl\u00e4rte, wie die K\u00fche mit der Melkmaschine gemolken werden. Die Kinder staunten. So etwas hatten sie noch nie gesehen. Schlie\u00dflich verzog ein Junge angewidert das Gesicht. Er sagte: \u00bbBin ich aber froh, dass meine Mutter die Milch im Supermarkt kauft!\u00ab<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nk\u00f6nnte es sein, dass dieser Junge typisch ist f\u00fcr die Einstellung unserer Gesellschaft? Die Nahrungsmittel, die wir zum Leben brauchen, stehen in H\u00fclle und F\u00fclle in den Gesch\u00e4ften. Woher die H-Milch kommt und wie die Kartoffel auf EU-Norm gebracht wird \u2013 das interessiert uns nicht und das wollen wir auch gar nicht wissen. Der Aufschrei ist gro\u00df, wenn in unsch\u00f6ner Regelm\u00e4\u00dfigkeit ein Skandal aufgedeckt wird. Vor vier Wochen noch \u00fcberschlugen sich die Medien mit Nachrichten \u00fcber Gammelfleisch in den K\u00fchlh\u00e4usern der Fleischindustrie. Aber inzwischen sind die Sonntagsreden der Politiker verklungen und es herrscht wieder buisness as usual. Der Kunde ist K\u00f6nig und will m\u00f6glichst billig einkaufen. Wir Verbraucher haben uns daran gew\u00f6hnt, dass unsere Bed\u00fcrfnisse mit immer neuen Sonderangeboten befriedigt werden. Die Mehrheit in Deutschland macht sich \u00fcber das t\u00e4gliche Brot keine Gedanken. Lebensmittel sind eine Ware wie jede andere auch, der \u00dcberfluss ist zur Gewohnheit geworden.<\/p>\n<p>Wenn wir heute Erntedankfest feiern, dann ist das ein St\u00fcck Widerspruch gegen den Zeitgeist. Wir wollen nicht alles f\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich nehmen, sondern wir wollen fragen, wem wir unser Leben verdanken. Die F\u00fcrchte und Blumen, mit denen die Kirche geschm\u00fcckt ist, wollen uns erinnern: Erinnern an M\u00fche und Arbeit, die n\u00f6tig sind, damit geerntet werden kann. Erinnern aber auch an Gott, der auf unser menschliches Werk seinen Segen legt. Dazu h\u00f6ren wir den Predigttext aus dem 1. Timotheusbrief.<\/p>\n<p>Paulus schreibt an seinen Mitarbeiter Timotheus:<br \/>\nAlles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird; denn es wird durch das Wort Gottes und das Gebet geheiligt.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte zwei Gedanken aus dem Text herausgreifen:<br \/>\nWas Gott geschaffen hat, ist gut<br \/>\nDanken hilft gegen Gedankenlosigkeit<\/p>\n<p>Die erste \u00dcberschrift: <strong> Was Gott geschaffen hat, ist gut<\/strong><br \/>\nK\u00f6nnen wir das heute noch so einfach sagen? M\u00fcssen wir hinter diesen Satz nicht ein dickes Fragezeichen setzen? Was Gott geschaffen, das war vielleicht einmal gut. Doch was haben wir Menschen daraus gemacht? Das Lob der Sch\u00f6pfung ist f\u00fcr viele zu einem Klagelied geworden. Die Zerst\u00f6rung der Umwelt macht uns Angst. Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, kann die Alarmzeichen nicht \u00fcbersehen. H\u00f6ren wir einmal hinein, wie ein bekanntes Gesangbuchlied zum Protestsong umgestaltet wird:<\/p>\n<p>Geh aus mein Herz und suche Freud,<br \/>\ndenn du hast nicht mehr lange Zeit,<br \/>\ndich an Natur zu laben.<br \/>\nSchau an der sch\u00f6nen G\u00e4rten Zier,<br \/>\nsolange Blume, Baum und Tier<br \/>\nnoch Raum zum Leben haben.<\/p>\n<p>Die B\u00e4ume stehen voller Laub,<br \/>\ndoch die Chemie senkt ihren Staub<br \/>\nherab auf Wald und Weide.<br \/>\nNarzissen und die Tulipan,<br \/>\ndie weichen heut der Autobahn,<br \/>\nim Abgas w\u00e4chst Getreide.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen jetzt in dieses Klagelied einstimmen. Wir k\u00f6nnen uns dar\u00fcber beschweren, dass wir kleinen Leute den M\u00fcll trennen m\u00fcssen, w\u00e4hrend die gro\u00dfen Firmen mit ihren Schornsteinen die Luft verpesten. Wir k\u00f6nnen diskutieren, warum Bequemlichkeit und Geld f\u00fcr viele wichtiger sind als Umweltschutz. Doch der Predigttext macht einen anderen Vorschlag. Er sagt: Besinnt euch zur\u00fcck auf den Anfang. Erinnert euch an die Grundlage des Lebens. Die Welt ist nicht durch Zufall entstanden, sondern sie ist eine gute Sch\u00f6pfung Gottes. \u00bbGut\u00ab meint etwas anderes als \u00bbf\u00fcr uns Menschen angenehm\u00ab. Es gibt in der Sch\u00f6pfung manches, das wir nicht verstehen. Was auf den Feldern w\u00e4chst, ist von Sch\u00e4dlingen und Unwettern bedroht. Naturkatastrophen verbreiten immer wieder Angst und Schrecken. Menschen leiden unter Krankheiten und m\u00fcssen oft viel zu fr\u00fch sterben. Die gute Sch\u00f6pfung ist mehr als das, was ich sehe und begreife. Die Sch\u00f6pfung ist gut von dem her, wie Gott sie begonnen hat und wie er sie einst vollenden wird. Doch schon heute k\u00f6nnen wir die G\u00fcte des Sch\u00f6pfers in seiner Sch\u00f6pfung erkennen. Jahr f\u00fcr Jahr erleben wir ein gro\u00dfes Wunder mit. Denken Sie nur an den Weg vom Korn zum Brot. Wir Menschen k\u00f6nnen s\u00e4en, wir k\u00f6nnen ernten, wir k\u00f6nnen Mehl mahlen und die Backwaren in den Ofen schieben. Aber das, was dazwischen liegt, das, worauf es eigentlich ankommt, daf\u00fcr k\u00f6nnen wir nichts tun: das Keimen der Saat, den Fr\u00fchjahrsregen und die Sommersonne, das Wachsen vom kleinen Spross zum langen Halm, die F\u00fclle der K\u00f6rner in der reifen \u00c4hre. Das ist das Geheimnis der Sch\u00f6pfung. Gott hat der Natur eine Ordnung gegeben, von der wir leben. Die Frucht der Felder, das Obst an den B\u00e4umen, das Gem\u00fcse in den G\u00e4rten \u2013 durch die Sch\u00f6pfung sorgt Gott f\u00fcr uns. F\u00fcr alle Zeiten gilt sein Versprechen: \u00bbEs soll nicht aufh\u00f6ren Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht\u00ab (1. Mose 8, 22). In einem Gesangbuchvers hei\u00dft es: \u00bbWas unser Gott geschaffen hat, \/ das will er auch erhalten, \/ dar\u00fcber will er fr\u00fch und spat \/ mit seiner G\u00fcte walten\u00ab.<\/p>\n<p>Und dieser Zusammenhang der Sch\u00f6pfung l\u00e4sst sich noch weiter fassen. Die F\u00e4higkeiten und Begabungen, die wir in unseren Berufen brauchen, das Aufeinanderbezogensein von Mann und Frau in Ehe und Familie, Liebe und Treue und Freundschaft zwischen Menschen, die Freude an Sport und Bewegung \u2013 all\u00b4 das geh\u00f6rt mit hinein in Gottes gute Sch\u00f6pfung. Das ist die Grundlage, auf die er unser Leben stellt. So wie in der Natur die Saat zur Ernte heranw\u00e4chst, so k\u00f6nnen auch in unserem Leben Fr\u00fcchte reifen. Das alles meint der Predigttext, wenn er sagt: Was Gott geschaffen hat, ist gut. Und damit kommen wir zur zweiten \u00dcberschrift:<\/p>\n<p><strong>Danken hilft gegen Gedankenlosigkeit<\/strong><br \/>\nPaulus schreibt an Timotheus: \u00bbNichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.\u00ab Wie ist dieser Satz zu verstehen? Zur Zeit des Neuen Testaments gab es Christen, die anderen vorschreiben wollten, was sie essen d\u00fcrfen und was nicht. Dabei ging es haupts\u00e4chlich um G\u00f6tzenopferfleisch, das auf dem Markt verkauft wurde. Darf ein Christ etwas essen, das im G\u00f6tzentempel geschlachtet wurde? Paulus gibt eine \u00fcberraschende Antwort. Er will keine neuen Vorschriften aufstellen. Sondern er sagt: Bleibt in der Sch\u00f6pfungsordnung Gottes. Diese Ordnung wird dadurch eingehalten, dass der Mensch Gott f\u00fcr das Empfangene dankt. So gibt das Gesch\u00f6pf dem Sch\u00f6pfer die Ehre. Wo wir das von Herzen tun k\u00f6nnen, d\u00fcrfen Gottes Gaben ohne schlechtes Gewissen genie\u00dfen. \u00bbNichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird.\u00ab<\/p>\n<p>Gerade in unserer Zeit wird die Antwort des Paulus aktuell. Manche fragen: \u00bbWie kann ich fr\u00f6hlich danken, wenn ich an den Hunger und das Elend in der Welt denke? Und wie soll ich Erntedank feiern, wenn ich wei\u00df, dass die Landwirtschaftspolitik und der Preisdruck immer mehr Bauernfamilien um ihre Existenz bringt?\u00ab Doch gerade der Dank an Gott hilft uns, zweierlei auseinander zu halten: das, was Gott gut geschaffen hat \u2013 und das, was wir Menschen schlecht gemacht haben. Wer dankt, wird nicht gedankenlos und gleichg\u00fcltig bleiben. Wo ich Gott f\u00fcr die F\u00fcrsorge in meinem Leben danke, kann ich die Sorgen der anderen nicht einfach beiseite schieben. Deshalb ist es eine gute Sitte, dass die Erntegaben, mit denen unsere Kirche geschm\u00fcckt ist, an bed\u00fcrftige Menschen weitergeben werden. Und bei unserem Dank f\u00fcr das t\u00e4gliche Brot wollen wir auch nicht vergessen, dass diejenigen, die das Getreide anbauen, damit kaum mehr den eigenen Lebensunterhalt verdienen. Wo k\u00f6nnen wir einen Beitrag leisten, damit die Landwirtschaft in unserem Land eine Perspektive bekommt? Danken hilft gegen Gedankenlosigkeit. <strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>\u00bbNichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird\u00ab. Ich m\u00f6chte diesen Satz des Paulus heute morgen ver\u00e4ndern: \u00bbEs ist verwerflich, immer nur alles ohne Danksagung hinzunehmen.\u00ab Macht der \u00dcberfluss das Danken \u00fcberfl\u00fcssig? Hat die Dankbarkeit einen Platz in unserem Leben? Oder leben wir wie die Familie des kleinen Fritzle? Da war ein Schulkamerad zu Besuch und fragte: \u00bbBetet ihr denn nicht vor dem Essen?\u00ab Fritzle antwortete: \u00bbWir m\u00fcssen nicht beten. Meine Mutter kann kochen.\u00ab Hier wird eine weit verbreitete Dank- und Gedankenlosigkeit ausgesprochen. Z\u00e4hlt die gute Zubereitung mehr als der Geber der guten Gabe? Wo nicht mehr gedankt wird, tritt die eigene T\u00fcchtigkeit an die Stelle des Sch\u00f6pfers. Die Entfernung von Gott nimmt zu, er wird ein Fremder in unserem Leben. Wir verlieren unseren Platz im Gef\u00fcge der Sch\u00f6pfung. Aus dankbaren Empf\u00e4ngern werden gedankenlose Macher, die Gaben der Sch\u00f6pfung sind nur noch austauschbare Ware, Pflanzen, Tiere, der Ackerboden und die eigene Arbeitskraft werden zu Produktionsfaktoren ohne Wert und W\u00fcrde. Wir laden uns damit mehr auf die Schultern, als wir tragen k\u00f6nnen. Ist unser Alltag deshalb manchmal so hektisch und gedankenlos, weil wir das Danken vergessen und verlernt haben? Wer dankt, wechselt den Blickwinkel. Er sieht die Welt mit den Augen Gottes. Er erkennt, dass wir nicht nur auf die eigene Leistung angewiesen sind. Er staunt \u00fcber die guten Gaben der Sch\u00f6pfung, mit denen der Sch\u00f6pfer uns beschenkt. Er entdeckt, wie viel Gott in mein Leben hineingelegt hat. Das macht den Alltag sinnvoll und wertvoll.<\/p>\n<p>Wer dankt, wechselt den Blickwinkel. K\u00f6nnte das auch f\u00fcr den 16. Jahrestag der Deutschen Einheit gelten, den wir \u00fcbermorgen feiern? Wie denken wir im R\u00fcckblick dar\u00fcber? Ein gl\u00fccklicher Zufall der Geschichte? Oder Grund zur Dankbarkeit gegen\u00fcber Gott?<\/p>\n<p>Vor ein paar Jahren wurde in Berlin die Bundesgesch\u00e4ftsstelle einer gro\u00dfen deutschen Partei eingeweiht. Die feierliche Schl\u00fcssel\u00fcbergabe sollte mit dem Singen des Chorals \u00bbNun danket alle Gott\u00ab beendet werden. Vorsorglich hatten die Veranstalter den Text kopiert und unter den G\u00e4sten verteilt. Doch das gemeinsame Singen scheiterte trotzdem. Der gro\u00dfen Mehrheit der Eingeladenen war nicht nur der Text, sondern auch die Melodie unbekannt. Sind diese Berliner Politiker und Journalisten typisch f\u00fcr unser Volk? Kann man den Dank an Gott vergessen wie ein altes Lied?<\/p>\n<p>Wer dankt, wechselt den Blickwinkel. Da hat eine Erzieherin in einem Stuttgarter Kindergarten mit den Drei- und Vierj\u00e4hrigen \u00fcber das Beten gesprochen. Und ein M\u00e4dchen sagte: \u00bbDas finde ich gut. Wenn mein Papa mir abends Gute Nacht sagt, dann werde ich ihn bitten, mit mir zu beten\u00ab. Und ein paar Wochen sp\u00e4ter kam dieser Vater zu der Erzieherin und erz\u00e4hlte: \u00bbDurch das Beten mit meiner Tochter hat sich mein Leben ver\u00e4ndert. Jetzt \u00fcberlege ich den ganzen Tag, wof\u00fcr ich abends danken kann. Das gibt mir einen ganz anderen Blick auf die Menschen um mich herum.\u00ab<\/p>\n<p>Das Erntedankfest will auch uns helfen, Dankbarkeit einzu\u00fcben. Die Freude \u00fcber das Wachstum und die Frucht in der Sch\u00f6pfung soll uns den Blick f\u00fcr den Sch\u00f6pfer \u00f6ffnen. \u00bbWas Gott geschaffen hat, ist gut.\u00ab Wer aus diesem Vertrauen lebt, der wird Gottes Segen im eigenen Leben entdecken und selbst zum Segen f\u00fcr andere werden.<\/p>\n<p><strong>Tobias Geiger, Pfarrer in \u00d6schelbronn<br \/>\nEmail: <a href=\"mailto:pfarramt.oeschelbronn@elk-wue.de\">pfarramt.oeschelbronn@elk-wue.de<\/a><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erntedankfest, 1. Oktober 2006 Predigt zu 1. Timotheus 4, 4-5, verfa\u00dft von Tobias Geiger Eine Schulklasse aus der Stadt besuchte einen Bauernhof. Die Kinder waren sehr beeindruckt, was es da alles zu entdecken gab. Am meisten interessierte sie der Stall mit den Milchk\u00fchen. Der Landwirt erkl\u00e4rte, wie die K\u00fche mit der Melkmaschine gemolken werden. 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