{"id":11378,"date":"2021-02-07T19:49:07","date_gmt":"2021-02-07T19:49:07","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11378"},"modified":"2023-02-02T11:25:12","modified_gmt":"2023-02-02T10:25:12","slug":"lukas-191-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-191-10\/","title":{"rendered":"Lukas 19,1-10"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><strong>Predigt zu Lukas 19,1-10<\/strong><\/h3>\n<h3><strong>verfasst von Pastor Elof Westergaard<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<p>(Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung)<\/p>\n<p>1. Warum \u201esitzt Jesus im Haus des Z\u00f6llners Levi und isst zusammen mit ihm und anderen Z\u00f6llnern und S\u00fcndern? Jesus! Warum fasten deine J\u00fcnger nicht?\u201c<br \/>\nIm Bericht des Evangeliums von heute, beim Evangelisten Markus, werden diese Fragen gestellt. Fragen an Jesus und Fragen zum Handeln seiner J\u00fcnger.<\/p>\n<p>2. Fragen k\u00f6nnen unserer Verwunderung und unserer Neugierde entspringen. Da ist etwas, was wir gern gekl\u00e4rt h\u00e4tten, etwas wor\u00fcber wir gern mehr h\u00f6ren w\u00fcrden, \u2013 etwas, was unser Interesse geweckt hat, und was uns nun dazu bewegt, dass wir eine Antwort suchen m\u00fcssen.<br \/>\nAber Fragen k\u00f6nnen auch Zeichen einer tiefen Skepsis sein oder aus einer heftigen Emp\u00f6rung entstehen \u00fcber eine Tat oder ein Verhalten, das unerwartet war und als verkehrt angesehen wurde. Fragen werden dann gestellt, damit wir unseren Verdacht best\u00e4tigt bekommen, und oft auch, um denjenigen, den wir ausfragen, blo\u00dfzustellen.<br \/>\nIn den Fragen, die wir heute im Bericht des Evangeliums geh\u00f6rt haben, liegt so ein unterschwelliger Ton tiefer Skepsis. Es sind die Fragen des Emp\u00f6rten, denen der Evangelist hier Raum gew\u00e4hrt.<\/p>\n<p>3. Jesus hat kurz vor den Worten, die wir hier heute geh\u00f6rt haben, einen Gel\u00e4hmten geheilt. Es ist eine bildlich starke Szene, denn die Freunde des Kranken deckten sogar das Dach auf und lie\u00dfen den Gel\u00e4hmten auf seinem Bett hinunter, wo Jesus sa\u00df. Sie konnten auf andere Weise nicht zu Jesus hinkommen wegen der gro\u00dfen Volksmenge, die in dem Haus um Jesus versammelt war; sie w\u00e4hlten also diese untraditionelle, aber recht tatkr\u00e4ftige Art und Weise, nahe an Jesus heranzukommen.<br \/>\nDie ersten Worte, die Jesus nun zu dem Gel\u00e4hmten sagte, und zwar bevor er ihn heilte, waren: \u201eMein Sohn, deine S\u00fcnden sind dir vergeben.\u201c Jesus gab dem Kranken S\u00fcndenvergebung.<br \/>\nDas rief bei den Schriftgelehrten Emp\u00f6rung hervor, so dass sie sich selbst fragten: \u201eWie kann dieser Mann so etwas tun?\u201c<\/p>\n<p>4. Es war also eine Frage, aber eine Frage, auf die sie selbst die Antwort zu kennen glaubten, indem sie dachten: \u201eJesus spricht gottesl\u00e4sterlich. Denn wer kann S\u00fcnden vergeben \u2013 das kann nur einer, n\u00e4mlich Gott.\u201c<br \/>\nIhre Frage war also eine rhetorische Frage. Sie glaubten, die Anwort schon zu kennen. Das Wort Jesu hatte sie emp\u00f6rt. Die Worten waren eine Blasphemie und Gottesl\u00e4sterung. Sie erregten Ansto\u00df.<br \/>\nVer\u00e4rgerung und Ansto\u00df, die mit der Zeit, die nun folgte, nur noch gr\u00f6\u00dfer werden sollten bis zu dem Tage, an dem ein gefangen genommener Jesus vor dem Hohenpriester stand. Der w\u00fcrde dann seine Kleider zerrei\u00dfen aus reiner Emp\u00f6rung \u00fcber den Gedanken, Jesus sollte der Sohn Gottes sein.<\/p>\n<p>5. Denselben Grundton der Emp\u00f6rung tragen auch die Fragen im Bericht des heutigen Evangeliums:<br \/>\nWarum sitzt Jesus im Haus des Z\u00f6llners Levi und isst zusammen mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern? \u2013 das hei\u00dft: er sollte es nicht tun. Denn da befindet er sich in schlechter Gesellschaft. Es sind die, die man nicht dazu z\u00e4hlt.<br \/>\nWarum fasten die J\u00fcnger Jesu nicht? Die J\u00fcnger sollten es tun, denn sie tun es auch selbst, \u2013 sogar die J\u00fcnger Johannes\u2019 des T\u00e4ufers tun es.<br \/>\nDie so fragen, fragen sich verwundert, warum Jesus und seine J\u00fcnger sich von den anderen absetzen. Ist Jesus ein Provokateur, ein Rebell oder einfach nur ungew\u00f6hnlich dumm? Jesus und seine J\u00fcnger brechen mit den Normen und Erwartungen, mit wichtigen Tradtionen und mit Aspekten dessen, was die \u201enormle Praxis\u201c der damaligen Zeit war, wie sollten sie da das Handeln Jesu und seiner J\u00fcnger nicht mit tiefer Skepsis und Emp\u00f6rung betrachten?<\/p>\n<p><strong>I. Emp\u00f6rung und Verwunderung<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>6. Emp\u00f6rung wie wir ihr begegnen, ist ein sehr sicheres Gef\u00fchl.<strong><br \/>\n<\/strong>Wenn Emp\u00f6rung einen Menschen erfasst, dann f\u00fchlen wir uns in unserem guten Recht, zornig zu sein.<br \/>\nEmp\u00f6rung l\u00e4sst jedoch nur selten Platz f\u00fcr \u00dcberlegung, weil sie einen stattdessen schluckt und ergreift. Sie baut eine selbstgerechte Mauer um den, der sich emp\u00f6rt, \u2013 zwischen dem Emp\u00f6rten und der Welt. Eine Grenze zwischen uns und den anderen, zwischen S\u00fcnder und Gerechtem, zwischen rein und unrein, zwischen dem, der dem Gesetz gehorcht, und dem, der es bricht, zwischen drinnen und drau\u00dfen, zwischen Freund und Feind, zwischen uns und den anderen, zwischen N\u00e4chstem und Fremdem. Emp\u00f6rung zieht Grenzen, von Menschen geschaffene Grenzen.<\/p>\n<p>7. Emp\u00f6rung besch\u00fctzt gewiss auch, aber es geschieht durch Absonderung. Emp\u00f6rung mag der Ordnung und dem Schutz der betreffenden Gesellschaft, der Familie, der Stadt und des Landes, der Konfession und der Gemeinschaft von Gesinnungsgenossen dienen, aber Emp\u00f6rung erstickt andererseits leicht das Empfinden und den Sinn f\u00fcr Vielfalt.<br \/>\nWer sich emp\u00f6rt, gew\u00e4hrt ferner kaum Platz f\u00fcr etwas Neues und Anderes, \u2013 so dass etwas Unerwartetes geschehen k\u00f6nnte. Es ist meistens nur junger und alter Wein in alten Schl\u00e4uchen.<br \/>\nEmp\u00f6rung kennt keine \u00d6ffnung \u2013 sie gedeiht zwar gut mit der Aussicht auf andere Welten, \u2013 sie entfacht sie \u2013 aber sie will sich am liebsten im eigenen und damit in geschlossenem Raum aufhalten.<\/p>\n<p>8. Auf umgekehrte Weise kann die Antwort Jesu im Text von heute eigentlich der Denkweise der Emp\u00f6rten zu \u00e4hneln scheinen. Da sind ja Leute, die Jesus als au\u00dfenvor stehend betrachtet. Er zieht auch Grenzen.<br \/>\nWenn Jesus die Frage h\u00f6rt, warum er in das Haus des Z\u00f6llners gegangen ist und dort mit S\u00fcndern und Z\u00f6llnern isst, antwortet er: \u201eDie Gesunden bed\u00fcrfen keines Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, die Gerechten zu rufen, sondern die S\u00fcnder.\u201c<br \/>\nDiese Antwort l\u00e4sst sich unmittelbar so verstehen, als ob Jesus jetzt innerhalb der Trennung von rein und unrein, von guter und schlechter Gesellschaft verbliebe, denn hier unterscheidet er ja auch zwischen dem Kranken und dem Gerechten.<br \/>\nEr, Jesus, ist gekommen, um den Kranken zu erl\u00f6sen, den jeweils Ausgesto\u00dfenen. Er ist der Freund der Elenden.<\/p>\n<p>9. Das ist er! Jesus nimmt unser Unterscheiden auf sich, wie immer diese Abgrenzungen auch aussehen m\u00f6gen, zwischen rein und unrein, krank und gesund, gerecht und ungerecht, drinnen und drau\u00dfen.<br \/>\nAber Jesu Anliegen ist es nicht, die Trennung auszubauen, \u2013 das erbaut sein Wesen nicht \u2013 im Gegenteil, er \u00fcberschreitet fortgesetzt unsere Grenzziehungen und gegenseitigen Verurteilungen. Er geht gern in jeden Raum hinein.<br \/>\nUnd das bedeutet einen entscheidenden Unterschied und umfasst eine sehr erbauliche Pointe. Es gibt uns allen eine Hoffnung.<\/p>\n<p>10. Mit unserer Grenzziehung zwischen denen au\u00dferhalb unseres Kreises und denen, die darin sind, zwischen den Guten und den B\u00f6sen \u2013 und indem wir uns \u00fcber die anderen emp\u00f6ren \u2013, sind wir versucht, wenn wir diese Worte h\u00f6ren, leicht uns selbst als Gerechte zu betrachten und als solche, die zur guten Gruppe geh\u00f6ren.<br \/>\nDas ist ein Missverst\u00e4ndnis.<br \/>\nWir sollen uns vielmehr klarmachen, dass wir auch selbst zu den Elenden geh\u00f6ren. Jesu Worte bedeuten nicht, dass wir wie der Pharis\u00e4er im Tempel mit dem Finger auf die Anderen zeigen und sagen k\u00f6nnen: \u201eWir sind gl\u00fccklicherweise nicht wie die Anderen. Wir sind weder krank noch S\u00fcnder. Wir geh\u00f6ren dazu. Es sind die Anderen, die drau\u00dfen stehen.\u201c<br \/>\nNein! Auch wir bed\u00fcrfen der N\u00e4he Gottes. Levis Welt, die Welt der Z\u00f6llner und der S\u00fcnder ist unsere Welt. Wir sitzen im selben Raum. Wer sich emp\u00f6rt, ist selbst emp\u00f6rend.<br \/>\nDer Balken sitzt in meinem eigenen Auge.<\/p>\n<p><strong>II. Fasten und Fest<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>11. Zur\u00fcck zu den Fragen: \u201eWarum ist Jesus in Levis Haus gegangen, und warum sitzt er mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern zusammen?\u201c Jesus gibt selbst die Antwort:<br \/>\nEr isst mit den Z\u00f6llnern und S\u00fcndern, mit den Ausgesto\u00dfenen und in schlechter Gesellschaft, weil er nicht der Strich ist, der die Schafe von den B\u00f6cken trennt, sondern er ist der Arzt, der die Wunden heilt.<br \/>\nDie skeptische Frage der Emp\u00f6rten beantwortet er also mit den Worten: \u201eDie Gesunden bed\u00fcrfen nicht des Arztes, sondern vielmehr die Kranken.\u201c<br \/>\nJesus ist der Arzt, der seinem \u00e4rztlichen Eid folgt. Er erf\u00fcllt die Pflicht, mit den Schwachen und Kranken zusammenzusein. Er folgt seiner Berufung. Er folgt seiner Liebe.<\/p>\n<p>12. \u201eJesus! Warum fasten deine J\u00fcnger nicht?\u201c Die Fragen gehen weiter. Aber mit seiner Antwort wechselt Jesus jetzt das Bild. Die J\u00fcnger sollen nicht fasten, solange der Br\u00e4utigam bei ihnen ist, antwortet Jesus.<br \/>\nEr ist nun nicht nur Arzt, sondern er ist auch der Br\u00e4utigam, dessen Ankunft bedeutet, dass das Hochzeitsfest beginnen kann. Jesu Gegenwart, seine N\u00e4he bedeutet Fest, und deshalb muss das Fasten aufgeschoben werden.<\/p>\n<p>13. Jesus stellt hier mit seiner Antwort einen Gegensatz auf, oder vielleicht richtiger, er gibt ein Gegenbild, zwischen dem vorgeschriebenen Fasten und auf der anderen Seite dem Hochzeitsfest, das die N\u00e4he des Br\u00e4utigams ausl\u00f6st.<br \/>\nFasten wie Fest sind Gegenbilder aus dem Alltag. Sie sch\u00e4rfen beide die Aufmerksamkeit f\u00fcr das Leben als gegeben und die Welt als Geschenk. Wie es die Ernte mit den Stoppelfeldern und die mit Korn gef\u00fcllten Scheunen und die reich gedeckten Tische tun. Sie verbessern den Blick f\u00fcr die Dankbarkeit, die wir von Anfang an haben sollen \u2013 was wir Gott und unserem N\u00e4chsten schuldig sind.<br \/>\nFasten und Hochzeitsfest sind dann aber auch Gegens\u00e4tze. Sie sind wie der Ernst gegen\u00fcber der Freude, die Nacht vor dem Tag.<br \/>\nFasten ist eine Art Antifest, bei dem die gewaltigen Verwandlungen, die im Leben eines Menschen stattfinden k\u00f6nnen, anschaulich gemacht werden. Das Fasten als Enthaltsamkeit zeigt das nackte Leben auf und damit das Gericht, unter dem wir Menschen leben.<br \/>\nFasten ist an sich ein Bekenntnis unserer Hinf\u00e4lligkeit, der S\u00fcnde und des Todes in unserer Welt und in unserem Leben. Zugleich ist Fasten dann auch Ausdr\u00fcck daf\u00fcr, das wir etwas zu erwarten haben. Eines Tages wird das Fasten zu Ende sein und das Fest wird anfangen.<br \/>\nDas Fest, das Jesus bringt, das Hochzeitsfest, ist somit die Erf\u00fcllung der Erwartung, die das Fasten mit seiner Entbehrung hervorgebracht hat.<br \/>\nWir sollen das Fest sehen als eine Zeit, getragen von Freude und von dem Gef\u00fchl von Hoch-Zeit und F\u00fclle. Zwar kann alles bei uns schief gehen, und sogar das Fest kann sich zu einem Albtraum entwickeln. Aber der Ausgangspunkt ist: bei dem Hochzeitsfest, von dem Jesus spricht, ist der Tisch gedeckt, und es entsteht eine Gemeinschaft von G\u00e4sten, Hausherr, Braut und Br\u00e4utigam.<br \/>\nDas Fest ist N\u00e4he, und das Fest wirft ein Licht auf das gemeinsame Leben \u2013 das Licht des Segens auf das Leben und die Gemeinschaft des Menschen.<br \/>\nDas Fest ist die Gegenwart, ist das Warten mit den Lichtern, die angez\u00fcndet sind, das Wachen und Besch\u00fctzen des Lichts.<br \/>\nDas Fest erz\u00e4hlt vom Reich Gottes hier, und bei dem Fest wird den G\u00e4sten ein neues Lied in den Mund gelegt. Beim Hochzeitsfest werden sich die emp\u00f6rten Blicke senken, und ein anderer Ton wird h\u00f6rbar. Ein Ton, wie wir ihn in dem alttestamentlichen Psalm geh\u00f6rt haben: \u201eIch harrte des Herrn, und er neigte sich zu mir und h\u00f6rte mein Schreien. Er zog mich aus der grausigen Grube, aus lauter Schmutz und Schlamm, und stellte meine F\u00fc\u00dfe auf einen Fels, dass ich sicher treten kann. Er hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unseren Gott.\u201c<\/p>\n<p>14. Beim Fest wandeln sich Skepsis und Emp\u00f6rung in Vertrauen, Glaube und Hoffnung, alles um Gottes willen. Er hat sich zu mir niedergebeugt. Diese Hoffnung auf die Gegenwart Gottes ist auch in der Art und Weise gegenw\u00e4rtig, wie der Evangelist Markus uns die Geschichte von heute h\u00f6ren l\u00e4sst.<br \/>\nMarkus sagt nicht nur in allgemeinen Wendungen, dass Jesus mit Z\u00f6llnern und S\u00fcndern a\u00df und dass seine J\u00fcnger nicht fasteten. Als gesch\u00e4he das alles in einer anderen, fernen und mythischen Welt. Nein, Jesus ging in das Haus eines mit seinem Namen genannten Z\u00f6llners, in das Haus Levis, des Sohnes des Aph\u00e4us.<br \/>\nDas Kommen Gottes, das Kommen des Br\u00e4utigams handelt von der Welt und dem Leben hier, von der Gegenwart Gottes, vom Reich Gottes genau hier unter unseren misstrauischen Blicken, mitten in unserer Skepsis und unseren Urteilen und unseren Trennungen.<br \/>\nEs hat schon begonnen. Mitten unter uns ist das Reich Gottes. Das geschieht im Namen Jesu. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor Elof Westergaard<br \/>\nMarieh\u00f8j 17<br \/>\nDK-8600 Silkeborg<br \/>\nTel.: +45 \u2013 86 80 08 15<br \/>\nE-mail: <a href=\"mailto:eve@km.dk\">eve@km.dk<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00dcbersetzung aus dem D\u00e4nischen: Dietrich Harbsmeier<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Lukas 19,1-10 verfasst von Pastor Elof Westergaard (Text der d\u00e4nischen Perikopenordnung) 1. 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