{"id":11394,"date":"2021-02-07T19:49:03","date_gmt":"2021-02-07T19:49:03","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11394"},"modified":"2023-02-05T21:05:37","modified_gmt":"2023-02-05T20:05:37","slug":"jakobus-5-13-16","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jakobus-5-13-16\/","title":{"rendered":"Jakobus 5, 13-16"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">19. Sonntag nach Trinitatis, 22. Oktober 2006<br \/>\nPredigt zu Jakobus 5, 13-16, verfa\u00dft von Doris Gr\u00e4b <\/span><\/b><\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Wie gehen wir miteinander um in der christlichen Gemeinde? Wie leben wir miteinander, nicht nur im sonnt\u00e4glichen Gottesdienst, sondern im Alltag der Welt? Sind wir anders als die anderen? Sollen wir nicht anders sein, barmherziger, liebevoller, vers\u00f6hnlicher? Das sind die Fragen, die die christliche Gemeinden damals bewegten, als Jakobus sein Schreiben versandt hat. \u2013 Ich denke, uns bewegen sie nicht weniger.<\/p>\n<p>Die zweite Generation von Christenmenschen inzwischen heran gewachsen. Aus einem ver\u00e4ngstigten, versprengten kleinen H\u00e4uflein inmitten einer von vielerlei G\u00f6ttern und Religionen gepr\u00e4gten Welt ist eine ansehnliche Zahl von Christen geworden. Und es werden immer noch mehr. Neue kommen zu den Gottesdiensten und Versammlungen hinzu. Sie h\u00f6ren die Botschaft von Jesus Christus \u2013 werden auf wunderbare Weise in ihrer Seele ber\u00fchrt \u2013 und lassen sich taufen. Aus allen Schichten gewinnt die Gemeinde neue Mitglieder. Waren es zun\u00e4chst eher die Armen, die Bed\u00fcrftigen, die von der Predigt der Apostel angesprochen wurden, dann sind es jetzt mehr und mehr auch Wohlhabende, die dazu sto\u00dfen. Wollen wir die denn \u00fcberhaupt dabei haben? Hat Jesus nicht gerade die Armen selig gepriesen? \u2013 So wird gefragt. Mit dem Wachsen der Gemeinde wachsen also auch die Probleme. Wie gehen wir miteinander um? Wie k\u00f6nnen wir im Geist Jesu miteinander leben, gerade auch im Alltag der Welt? So fragten sie sich damals.<\/p>\n<p>Neu geworden sind wir durch die Taufe; wieder geboren sind wir durch Wasser und Geist \u2013 und dennoch: die Lebensverh\u00e4ltnisse sind die alten geblieben. Der Alltag des Lebens, den es zu bestehen gilt, um existieren zu k\u00f6nnen, hat sich ja gar nicht ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Wie halten wir\u2019s von jetzt an mit der N\u00e4chstenliebe? Wie halten wir`s mit der Wahrhaftigkeit \u2013 und mit der Barmherzigkeit, wo der Kampf ums \u00dcberleben alle gleicherma\u00dfen fordert? Wie gehen wir um mit den Kranken, den Leidenden, den Schw\u00e4chsten der Gesellschaft? \u2013 Und mit unserem eigenen Gl\u00fcck und Wohlergehen?<\/p>\n<p>Der Briefschreiber Jakobus, der sich den Namen des Herrenbruders geliehen hat, versucht auf diese F\u00fclle von Fragen eine Antwort zu geben. \u2013 Hilfen f\u00fcr den Alltag der Christen in der Welt sind es. Alltagsethik. Keine hohe Theologie im Stil des Apostels Paulus. Aber deswegen sind sie doch nicht unwichtig, seine weisen, vern\u00fcnftigen \u00dcberlegungen und Ermahnungen.<\/p>\n<p>\u201eLeidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Muts, der singe Psalmen.\u201c \u2013 Gl\u00fcck \u2013 und Leid: wie geht ihr damit um? Findet ihr in eurem Gl\u00fcck zum Gotteslob \u2013 und in eurem Leid zum Klagegebet? \u2013 Vergesst nicht, wo ihr eure Freude, euren Dank \u2013 aber auch eure Klage ablegen k\u00f6nnt: Auf dem Altar. Im Gottesdienst. Im pers\u00f6nlichen Gebet. Von Gott her sollt ihr euer Leben verstehen, an guten und an weniger guten Tagen. Im Gl\u00fcck \u2013 und im Leid. Im Gelingen \u2013 und im Versagen. Hilfen zur Lebensdeutung gibt der Schreiber Jakobus, und keineswegs ohne religi\u00f6sen Bezug. Einfach sind sie, aber noch lange nicht oberfl\u00e4chlich. Wie gut w\u00e4ren die Menschen dran, bis zu diesem Tag, wenn sie die Empfehlungen des Jakobus wirklich beherzigen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Und weiter empfiehlt er dann: wenn einer krank ist, der rufe die \u00c4ltesten der Gemeinde, dass sie \u00fcber ihm beten und ihn salben mit \u00d6l.<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlich, dass der Einzelne in der Gemeinde nicht allein bleiben soll, wenn er krank ist und leidet. Dazu ist die Gemeinschaft der Jesusnachfolger doch da. Krankenh\u00e4user hat es damals nicht gegeben. Und \u00c4rzte, die fl\u00e4chendeckend die Kranken versorgen, erst recht nicht. Wen mag\u2019s wundern, dass man sich gerade in Zeiten der Krankheit Hilfe von den Geschwistern im Glauben versprach: Beistand und Pflege. Besuche. Gebete. Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p>Bis jetzt, Sie werden es bemerkt haben, konnten wir den weisen Ratschl\u00e4gen und Empfehlungen des Briefschreibers Jakobus durchaus folgen. Ja, so m\u00f6chten doch auch wir unser Leben ausrichten. Und verstehen. Und deuten, in guten und in b\u00f6sen Tagen.<\/p>\n<p>Doch wenn wir krank sind, brauchen wir dann nicht doch noch mehr? &#8211; Hier tut sich mir der Graben der Geschichte nun doch auf: zwischen der Christengemeinde der zweiten Generation \u2013 und uns, im Jahr 2006. Gewiss, an jedem Sonntag gedenken wir im F\u00fcrbittgebet der Kranken, der Schwachen, der Sterbenden \u2013 und nehmen sie mit hinein in unsere Bitten an Gott. Aber wir wissen sie im Krankenhaus andererseits doch auch gut versorgt. Wir trauen der modernen Medizin viel zu \u2013 mit guten Gr\u00fcnden. Und wir wissen auch, dass es \u2013 hoffentlich \u2013 in den Kliniken Seelsorger gibt, die das Ihre tun auf den Intensivstationen und in den Krankenzimmern.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, wovon ich rede. Sechs Jahre lang habe ich in einer Universit\u00e4tsklinik gearbeitet, war t\u00e4glich auf den Stationen der Tumorkranken, der frisch Operierten, der Sterbenden.<\/p>\n<p>Mit geweint habe ich. Mit geklagt. Stumm und ratlos vor Entsetzen habe ich am Bett gesessen, wenn eine junge Frau mit noch kleinen Kindern gerade von ihrer hoffnungslosen Diagnose erfahren hatte. Manches Mal blieben mir nur noch die fest gef\u00fcgten Verse der Psalmen oder unseres Gesangbuches. T\u00e4glich habe ich Hiobs Schrei geh\u00f6rt, hinter den vielen T\u00fcren unserer High-Tech-Klinik, und habe mich eingelassen auf das Verhandeln, das Anklagen, das Gott-Zur-Rechenschaft-Ziehen. Bin sozusagen auch mit dem Kopf gegen die Wand gerannt aus lauter Verzweiflung. &#8211; Manchmal habe ich auch gesungen.<\/p>\n<p>Unvergessen, wie ich mit einigen sangeskundigen Pfarrer-Kollegen am Sterbebett eines Pfarrers unseres Kirchenkreises gesungen habe, weil uns die Worte fehlten: alle die Lieder haben wir mehrstimmig gesungen, die er sich f\u00fcr seine Beerdigung schon ausgesucht hatte: \u201eIn dir ist Freude, in allem Leide, o du s\u00fc\u00dfer Herre Christ.\u201c \u2013 Und: \u201eFreuet euch der sch\u00f6nen Erde, denn sie ist wohl wert der Freud\u2026\u201c Und weiter hei\u00dft es dann in Philipp Spittas Lied: \u201eWenn am Schemel seiner F\u00fc\u00dfe und am Thron schon solcher Schein, o was muss an seinem Herzen erst f\u00fcr Glanz und Wonne sein\u2026\u201c Ich wei\u00df noch gut, wie sich uns damals, gerade bei diesem Vers, f\u00fcr einen Augenblick der Himmel einen Spalt breit zu \u00f6ffnen schien, trotz unserer Verzweiflung, unserer Tr\u00e4nen. Dort, im anderen Leben: Glanz und Wonne. Keine Tr\u00e4nen. Keine Schmerzen. Kein Leid.<\/p>\n<p>\u201eUnd das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten\u2026\u201cAnders hat unser Gebet, unser Gesang dem Kranken geholfen, als es der Briefschreiber Jakobus vermutlich gemeint hat. Unser Kollege ist nach wenigen Tagen gestorben und hat neben seiner Frau f\u00fcnf Kinder zur\u00fcck gelassen. Aber wir sind in tiefem Frieden \u2013 daran erinnere ich mich noch gut \u2013 von ihm gegangen. Wir hatten mit ihm einen Augenblick lang hin\u00fcber geschaut, und das hat uns auf wunderbare Weise stark gemacht, ihn gehen zu lassen und ins Leben zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p>\u201eDes Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist\u201c \u2013 das, so m\u00f6chte ich Jakobus entgegen halten, klingt mir auf dem Hintergrund meiner Klinikserfahrungen nun doch ein wenig zu selbstsicher, zu glaubensgewiss, zu hochm\u00fctig. Zumindest dann, wenn es auf die Erf\u00fcllung unserer Gebetsw\u00fcnsche ausgerichtet ist, gerade an einem Krankenbett.<\/p>\n<p>Was aber vermag das Gebet? Ich m\u00f6chte ihm \u2013 und ihnen &#8211; jetzt viel lieber von jenem Sch\u00fcler in einer Gebetsschule erz\u00e4hlen, der seinen Lehrer bat: \u201eZeig mir, wie ich beten kann.\u201c Der antwortet: \u201eWie kann ich es dir zeigen? Ich kann es nicht.\u201c Der Sch\u00fcler antwortet erstaunt: \u201ebist du nicht ein Lehrer der Religion?\u201c \u201eEben deswegen\u201c, antwortet der Lehrer. \u201eBeten lernt niemand durch Wissen und K\u00f6nnen. Sondern nur durch Erfahren und Leben. Selbst musst du in den Brunnen springen, die Tiefe wagen, den inneren Raum und die innere Zeit entdecken.\u201c \u201eUnd wie rufst du Gott\u201c \u2013 fragt der Sch\u00fcler den Lehrer weiter. Welchen Namen gibst du ihm?\u201c<\/p>\n<p>\u201eAch, werde ich ihn rufen\u201c, antwortet der Lehrer. \u201eNicht Gott. Ach! \u00dcberleg dir selbst: wann sagst du Ach?: Ach, wenn du leidest. &#8211; Ach, wenn du staunst. &#8211; Ach, wenn du betroffen bist. &#8211; Ach, wenn du dich freust.\u201c Wenn du in solcher Weise Ach sagst, dann ahnst du etwas vom tiefen Brunnengrund deiner Seele. \u2013 Dann sp\u00fcrst du auf einmal, wo der Grund deines Seins ist. &#8211; Wo Gott ist. Und ist das nicht mehr, unendlich viel mehr als die Erf\u00fcllung deiner Gebetsw\u00fcnsche?\u201c<\/p>\n<p>Ach, wenn ich leide. Ach, wenn mein Leben zutiefst in Frage gestellt ist.- Ach, wenn ich Hilfe brauche, weil ich mir selbst nicht mehr helfen kann.<\/p>\n<p>Wie aber erfahre ich dann Hilfe? \u2013 Ich wei\u00df es aus vielen Gespr\u00e4chen im Krankenhaus, wie oft die Kunst und die Hilfe der \u00c4rzte nicht ausreichte. Als wir damals auf dem Weg zu unserem sterbenden Kollegen waren, war gleichzeitig Chefvisite auf der Station. \u2013 \u201eSingen sie,\u201c sagte der ob seiner Tumorforschungen hoch ger\u00fchmte Kliniksdirektor, \u201esingen Sie, wir k\u00f6nnen nichts mehr tun.\u201c<\/p>\n<p>Singen \u2013 und beten \u2013 klagen und schreien, um zu sich selber zu finden. Um im tiefen Brunnengrund der Seele Gott zu finden.<\/p>\n<p>Ich habe es selbst erlebt, wie ruhig und gefasst wir damals wurden. Weil wir gesp\u00fcrt haben, dass auch dieses sterbende, vergehende Leben in einem umfassenden Sinn aufgehoben ist in einer ganz anderen Wirklichkeit. Dass dieser vom Krebs zerschundene K\u00f6rper nicht das Ganze des Lebens ausmacht.<\/p>\n<p>Insofern hat das Gebet \u2013 es war, so glaube ich, ein ernstliches Gebet im Sinne des Jakobus \u2013 tats\u00e4chlich viel bewirkt. Zu uns selber haben wir gefunden in unserem Klagen und Beten \u2013 und so zu Gott. Und, so gesehen, kann ich Jakobus nun doch beipflichten.<\/p>\n<p>\u201eDas Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten.\u201c \u2013 Ja, so ist es. So kann es sein.<\/p>\n<p>Gott m\u00f6ge uns helfen, wenn wir nicht wissen, was wir beten sollen. Amen<\/p>\n<p><strong>Pfarrerin Doris Gr\u00e4b<br \/>\nBurgfrauenstra\u00dfe 79a<br \/>\n13465 Berlin<br \/>\nE-mail: <a href=\"mailto:dorisgraeb@gmx.de\">dorisgraeb@gmx.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>19. Sonntag nach Trinitatis, 22. Oktober 2006 Predigt zu Jakobus 5, 13-16, verfa\u00dft von Doris Gr\u00e4b Liebe Gemeinde! Wie gehen wir miteinander um in der christlichen Gemeinde? Wie leben wir miteinander, nicht nur im sonnt\u00e4glichen Gottesdienst, sondern im Alltag der Welt? Sind wir anders als die anderen? Sollen wir nicht anders sein, barmherziger, liebevoller, vers\u00f6hnlicher? 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