{"id":11419,"date":"2021-02-07T19:48:54","date_gmt":"2021-02-07T19:48:54","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11419"},"modified":"2023-02-24T16:38:21","modified_gmt":"2023-02-24T15:38:21","slug":"galater-5-1-6-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/galater-5-1-6-3\/","title":{"rendered":"Galater 5, 1-6"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Gedenktag der Reformation, 31. Oktober 2006<br \/>\nPredigt zu Galater 5, 1-6, verfa\u00dft von Eberhard Busch <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder in das knechtische Joch fangen! Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts n\u00fctzen. Ich bezeuge erneut einem jeden, der sich beschneiden l\u00e4sst, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollte, und seid aus der Gnade gefallen. Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss. Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe t\u00e4tig ist.<\/p>\n<p>Wie mit Hammerschl\u00e4gen auf eine Alarmglocke ruft der Apostel hier seine Mitchristen zum Evangelium zur\u00fcck. Er sieht sie in gr\u00f6\u00dfter Gefahr des Abfalls von der frohen Botschaft von Jesus Christus in eine scheinbar sch\u00f6ne Gesetzlichkeit. Es kommt ihnen gut vor, aus der Freiheit in eine Haftanstalt zu marschieren. Damit verspielen sie doch alles, was ihnen Christus geschenkt hat. \u201eIhr habt Christus verloren\u201c, ruft er ihnen zu, und: \u201eIhr seid aus der Gnade gefallen\u201c. Halt! schreit er ihnen zu: Kehrt um! \u201eZur <em>Freiheit<\/em> hat euch Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder in das knechtische Joch fangen (unter eine versklavende Last)!\u201c Aber eben, vielleicht f\u00fchlen sie sich gar nicht versklavt. Doch, wie der Dichter Gotthold Ephraim Lessing sagt: \u201eEs sind nicht alle frei, die ihrer Ketten spotten.\u201c Die sich f\u00fcr frei <em>halten<\/em>, <em>sind<\/em> es noch lange nicht. Sie tun wohl, was ihnen in den Sinn kommt, &#8211; und merken nicht, wie sie dabei manipuliert werden wie Marionetten, die an Dr\u00e4hten gezogen werden. Auch ihnen, auch uns ruft der Apostel zu: So <em>h\u00f6rt <\/em>es doch! \u201eZur <em>Freiheit<\/em> hat uns Christus befreit.\u201c<\/p>\n<p>Und h\u00f6rt auch das:<em> Frei<\/em> sind wir erst dann, wenn wir befreit<em> werden<\/em>. Frei sind wir nicht von selber. Es gibt zuviel, was uns fesselt und festh\u00e4lt. Frei werden wir da, wo uns der befreiende Christus in den Weg tritt und uns gibt, worum wir uns sonst vergeblich bem\u00fchen. Und vielleicht bem\u00fchen wir uns nicht einmal darum, weil wir den Aufenthalt in unseren Zellen f\u00fcr so normal halten. Aber dann haben wir es erst recht n\u00f6tig, dass er zu uns kommt. Und er <em>ist <\/em>wahrhaftig schon zu uns gekommen. Das auf h\u00f6chst verwunderliche Weise. Er ist so gekommen, dass er mitten hinein gegangen ist in das, was uns fesselt und bedr\u00fcckt. Und er tat das, um uns herauszuholen aus dem, was uns fesselt und bedr\u00fcckt. In seiner Musik zur Leidensgeschichte Jesu l\u00e4sst Johann Sebastian Bach den Chor singen: \u201eDurch dein Gef\u00e4ngnis, Gottessohn, \/ ist uns die <em>Freiheit <\/em>kommen. \/ Denn gingst du nicht die Knechtschaft ein, \/ m\u00fcsst unsre Knechtschaft ewig sein\u201c. Als dieser Befreier kommt er auch noch heute, um den Menschen, um <em>uns<\/em> an die Frischluft der Freiheit zu f\u00fchren.<\/p>\n<p>Sollten wir ihn da nicht freudig willkommen hei\u00dfen? Es bleibt uns jetzt nur noch das \u00fcbrig \u2013 wie Paulus sagt: \u201eSo steht nun fest!\u201c Er, euer Befreier, hat euch aufgestellt. Ihr d\u00fcrft euch nun in einem aufrechten Gang \u00fcben. So <em>seid<\/em> nun auch solche Aufrechten! Lasst euch nicht gleich ins Bockshorn jagen! Seid Menschen, die \u201eden Mut haben, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen\u201c! Seid wohl beweglich, aber bitte nicht wetterwendisch! Seid nicht Leute, die nach oben katzbuckeln und nach unten treten! Und merkt euch den Spruch Theodor Storms: \u201eDer eine fragt: Was kommt danach, der andere fragt nur: Ist es recht, und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht.\u201c In solchem Feststehen sind wir ernsthaft nur von <em>einer <\/em>Seite bedroht, n\u00e4mlich durch uns <em>selbst<\/em>. Eben durch die, denen Paulus gebietet: \u201eBegebt euch nicht wieder unter eine versklavende Last!\u201c Aber wie k\u00f6nnen wir diese Dummheit begehen!? Wo uns doch gesagt ist: \u201eZur Freiheit hat uns Christus befreit. Darum steht nun fest!\u201c<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>Doch das Unheimliche geschieht. Und es geschieht noch und noch, dass schon Befreite wieder unter ein knechtisches Joch geraten. Paulus hat einen Fall vor Augen in den jungen Gemeinden in Galatien, in einem Gebiet der heutigen T\u00fcrkei. Die aus den Juden stammenden Christen verlangten von den Christen aus der Heidenschaft, sie m\u00fcssten jetzt auch den Ritus vollziehen, mit dem sonst Heiden in j\u00fcdische Gemeinden aufgenommen wurden. N\u00e4mlich die m\u00e4nnlichen Mitglieder m\u00fcssten sich beschneiden lassen. Gegen\u00fcber dieser Forderung wird nun Paulus ganz grunds\u00e4tzlich: Wenn ihr das tut, dann werdet ihr Christus verlieren. Warum so grunds\u00e4tzlich? Nicht darum, weil Paulus diesen Ritus an sich ablehnt. Aber das darum, weil er auf Klarheit pocht in der Erkenntnis: Wir werden errettet <em>allein<\/em> aus Gottes Erbarmen mit uns in Jesus Christus. Er lehnt sich damit auf gegen eine Haltung, in der man sagt: \u201eJa gewiss, <em>aber<\/em> &#8230; Ich <em>muss<\/em> erst das und das geleistet haben, damit ich Frieden haben kann.\u201c Heute wird bei uns wohl etwas Anderes gefordert als damals in Galatien, oder als vor bald 500 Jahren zur Zeit der Reformation. Aber immer wieder dieses schreckliche \u201eDu <em>musst <\/em>dich dem beugen.\u201c \u201eDu <em>musst<\/em> dabei mitmachen.\u201c \u201eDu <em>musst <\/em>das so machen.\u201c \u201eDu<em> musst.\u201c<\/em> Sonst gibt es keinen Frieden. &#8211;<\/p>\n<p>Eben, wir gedenken heute der Reformation. In einem seiner Lieder spricht Martin Luther von der Erfahrung dieses schrecklichen \u201eDu musst\u201c und davon, wie deshalb die Angst ihn zum Verzweifeln trieb. Aber dann f\u00e4hrt er fort: \u201eDa jammert Gott in Ewigkeit \/ mein Elend \u00fcber Ma\u00dfen; \/ er dacht an sein Barmherzigkeit, \/ er wollt mir helfen lassen.\u201c Diese seine k\u00f6stliche Entdeckung breitet Luther in einer Schrift aus, die sich wie ein Kommentar zu unserem Bibeltext liest: \u201eVon der Freiheit eines Christenmenschen\u201c. Diese Freiheit ist keine bindungslose Willk\u00fcrfreiheit. Vielmehr schreibt Luther: Es hat unsere Seele nichts Anderes, weder im Himmel noch auf Erden, worin sie frei ist, als das heilige Evangelium, das Wort Gottes, von Christus gepredigt. Und wenn der Mensch aus Gottes Geboten sein Unverm\u00f6gen gelernt hat, dann kommt die g\u00f6ttliche Zusage und spricht: Willst du alle Gebote erf\u00fcllen, deine b\u00f6sen Begierde und S\u00fcnde los werden, wie die Gebote fordern, siehe da, glaube an Christus, in dem ich dir zusage alle Gnade, Gerechtigkeit, Frieden und Freiheit. Und Luther f\u00e4hrt fort: Diese Freiheit macht, dass wir nicht m\u00fc\u00dfig gehen. Denn, so hei\u00dft es weiter: Ist ein Mensch ganz frei, so wird er sich willig zu einem Diener machen, seinem N\u00e4chsten zu helfen, und mit ihm verfahren, wie Gott mit ihm durch Christus gehandelt hat.<\/p>\n<p align=\"center\">*<\/p>\n<p>In dem letzten Satz greift Luther das auf, was Paulus in unserem Text zuletzt sagt: \u201eIn Christus gilt das und nur das: der Glaube, der durch die Liebe t\u00e4tig ist.\u201c Offenbar ist <em>das<\/em> die Freiheit, zu der uns Christus frei gemacht hat: der Glaube, der durch die Liebe t\u00e4tig ist. Dieser Glaube ist nicht etwa faul, im Unterschied zur vorherigen gesetzlichen Gesch\u00e4ftigkeit. Er ist t\u00e4tig, aber anders t\u00e4tig. Neu ist nun, dass der Mensch den Mittelpunkt seines Denkens und Handelns nicht mehr in sich selbst hat, nicht im Interesse am eigenen Nutzen, und sei es seinem geistlichen Nutzen. Neu ist: er hat den Mittelpunkt nun einerseits in Gott und seiner Gerechtigkeit, auf die er seine Hoffnung setzt, wie Paulus sagt. Und er hat ihn andererseits in seinen Mitmenschen, in der Liebe zu ihnen. So sagt es ja auch Luther am Ende seiner Schrift \u201eVon der Freiheit eines Christenmenschen\u201c: dieser Christenmensch \u201elebt nicht in sich selbst, sondern in Christus und seinem N\u00e4chsten, in Christus durch den Glauben, im N\u00e4chsten durch die Liebe; durch den Glauben f\u00e4hrt er \u00fcber sich in Gott, und aus Gott f\u00e4hrt er wieder unter sich durch die Liebe, und bleibt doch immer in Gott und g\u00f6ttlichem Leben. Siehe, das ist die rechte, geistliche, christliche Freiheit.\u201c So Luther.<\/p>\n<p>Das Gebot Gottes verliert dabei g\u00e4nzlich seinen vormaligen Sinn der Unterdr\u00fcckung von Menschen durch eine harte, versklavende Last. Es macht nun Freude, es zu halten. Dem anderen Reformator, Johannes Calvin in Genf, ist es aufgefallen, dass die 10 Gebote in der Bibel ja <em>dem <\/em>Volk gegeben wurden, das Gott soeben aus der Sklaverei heraus gef\u00fchrt hat. Und darum seinen die 10 Gebot vielmehr so zu verstehen: \u201eSein Volk ist von der elenden Knechtschaft frei geworden, damit es nun seinen Befreier in freudiger Bereitschaft folgsam verehre.\u201c Auf dieser Linie hat in neuerer Zeit der Theologe Karl Barth geschrieben: \u201eDas Gebot Gottes setzt den Menschen in Freiheit. Das Gebot Gottes erlaubt. So und nicht anders gebietet es. Es wird den Menschen nicht zwingen, sondern es wird die Tore des Zwangs, unter dem er gelebt hat, sprengen. Es wird ihm nicht mit Misstrauen, sondern mit Vertrauen begegnen. Es wird ihm nicht Angst, sondern Mut einfl\u00f6\u00dfen. (Es ist) das <em>sanfte <\/em>Joch und die <em>leichte <\/em>Last Christi, die als solche mit keiner anderen Last zu verwechseln ist, die auf uns zu nehmen unsere Erquickung bedeutet.\u201c<\/p>\n<p>Dass es uns eine Erquickung bedeutet, das liegt daran, dass hier der Glaube in der <em>Liebe<\/em> t\u00e4tig ist. Das hei\u00dft aber nicht, dass es <em>bequem<\/em> ist, in der Liebe t\u00e4tig zu sein. Der Glaube, der in der Liebe t\u00e4tig ist, muss oft genug gegen den Strom schwimmen und wird dann doch nicht Angst, sondern Mut haben. Gewiss, nicht jeder, der gegen den Strom schwimmt, verrichtet das im Glauben, der in der Liebe t\u00e4tig ist. Das Ma\u00df, ob es recht ist, was er tut, oder nicht, ist schlicht dies: ist es in der <em>Liebe<\/em> getan, in aufrichtiger, aufrichtender Liebe? Wird es in der Liebe getan, dann fragt man nicht lang: Ist das erlaubt? Oder machen das die Anderen auch so? Sondern dann <em>tut<\/em> man es, so gut und hilfreich wie nur m\u00f6glich. W\u00e4hrend des Zweiten Weltkriegs lebte in der Schweiz eine Gertrud Kurz. Als sie h\u00f6rte, dass auf Anordnung der Berner Regierung die Grenzen des Landes geschlossen wurden, damit keine Juden ins Land fliehen konnten, da gab sie keine Ruhe, bis sie zu dem verantwortlichen Minister vorgedrungen war. Und als der ihrer Bitte nicht nachgeben wollte, sagte sie: \u201eIch bin schwach, aber hinter Ihnen sehe ich einen, der ist st\u00e4rker als Sie. Und der hat Erbarmen.\u201c Tats\u00e4chlich wurden dann die Grenzsperre wenigstens etwas gelockert. Es gibt manche, bis zum heutigen Tag, die uns das eindr\u00fccklich machen: den Glauben, der in der Liebe t\u00e4tig ist. Gott schenke auch uns solchen Glauben! Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Eberhard Busch, G\u00f6ttingen<br \/>\n<a href=\"mailto:eberhard.busch@theologie.uni-goettingen.de\">eberhard.busch@theologie.uni-goettingen.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gedenktag der Reformation, 31. Oktober 2006 Predigt zu Galater 5, 1-6, verfa\u00dft von Eberhard Busch Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder in das knechtische Joch fangen! Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts n\u00fctzen. 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