{"id":11420,"date":"2021-02-07T19:48:53","date_gmt":"2021-02-07T19:48:53","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11420"},"modified":"2023-02-28T18:01:56","modified_gmt":"2023-02-28T17:01:56","slug":"galater-5-1-6-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/galater-5-1-6-4\/","title":{"rendered":"Galater 5, 1-6"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Gedenktag der Reformation, 31. Oktober 2006<br \/>\nPredigt zu Galater 5, 1-6, verfa\u00dft von Christoph Ernst<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Freiheit kann be\u00e4ngstigend und unheimlich daherkommen. Knechtschaft, als ein Gegenpol zur Freiheit, kann dagegen geradezu etwas Beruhigendes ausstrahlen. In Freiheit zu leben erfordert Kreativit\u00e4t, Kraft und Anstrengung; ein Leben in Knechtschaft verlangt allein Routine, Unterordnung und Gehorsam. Freiheit bedarf der Gestaltung, Knechtschaft l\u00e4sst daf\u00fcr kaum einen Raum. So kommt es, dass Freiheit, obwohl wir sie doch als edles Menschenrecht verehren, nicht von selbst auch jedermanns Sache ist. Denn Freiheit ist anstrengend, voller M\u00fchen, sie braucht Geduld, den langen Atem.<\/p>\n<p>So haben es die Menschen erlebt, die Mose seinerzeit aus der \u00e4gyptischen Sklaverei gef\u00fchrt hat. Vielen wurde der Weg in die Freiheit zur Zumutung. Nach den ersten Strapazen wollten sie lieber geknechtet aus den Fleischt\u00f6pfen \u00c4gyptens essen als die lange Reise in die Freiheit fortzusetzen.<\/p>\n<p>Freiheit ist anstrengend, sie braucht Geduld, den langen Atem. Das ist die Erfahrung, die auch die Reformatoren gemacht haben, die wortgewaltig f\u00fcr eine christliche Freiheit stritten, die sich allein aus der Autorit\u00e4t der Bibel ableiten l\u00e4sst. Freiheit gewinnen hie\u00df damals, die Knechtschaft einer \u00fcberm\u00e4chtig gewordenen Tradition auf die hinteren Pl\u00e4tze zu verweisen. Es galt, versch\u00fcttete Wahrheiten des christlichen Glaubens freizulegen und wieder in die Kirche zu holen \u2013 die frohe Kunde von der Rechtfertigung des S\u00fcnders allein aus Gnade und nicht aus guten Werken \u2013 so n\u00f6tig diese auch sein m\u00f6gen.<\/p>\n<p>Wir als lutherische Gemeinde hier in Ottawa gedenken am heutigen Sonntag der Reformation, 489 Jahre nach dem Thesenanschlag Martin Luthers in Wittenberg. Damit gesellen wir uns denen zu, die sich stets aufs Neue auf den Weg in die Freiheit des Glaubens begeben haben. Freiheit \u2013 das ist eben nicht ein irgendwann abgeschlossener und gl\u00fcckseliger Zustand, sondern die Begegnung mit der Freiheit bleibt aufr\u00fcttelnd und fordernd, eine spannende, lebenslange Reise.<\/p>\n<p>Freiheit ist anstrengend, sie braucht Geduld, den langen Atem. So haben es Menschen erlebt, die 1989 in der DDR auf den Stra\u00dfen demonstriert haben \u2013 f\u00fcr die Freiheit, gegen die Knechtschaft. Als die Freiheit, die sie suchten, dann buchst\u00e4blich \u00fcber Nacht \u00fcber sie hereingebrochen war, folgten auf den ersten Rausch der Begeisterung ern\u00fcchternde Tage. Viele Menschen hatten nicht gelernt, eigenverantwortliche Entscheidungen zu treffen. In der Knechtschaft der DDR gab es diese Pflicht zur Entscheidung, diesen Zwang zur Wahl nicht. Das meiste war immer schon gekl\u00e4rt. Freiheit kam f\u00fcr manche deshalb geradezu be\u00e4ngstigend und unheimlich daher.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Apostel Paulus war seinerzeit be\u00e4ngstigend, was er \u00fcber die Christenmenschen in Galatien h\u00f6rte, die er seinerzeit auf den Weg christlicher Freiheit gef\u00fchrt hatte. Paulus erfuhr, dass einige seiner Galater schwach geworden waren, dass sie mit der von ihm verk\u00fcndeten Freiheit nicht umzugehen wussten, dass sie sich in die Knechtschaft der eingefahrenen religi\u00f6sen Tradition fallen lie\u00dfen. Und so klagt ein frustrierter Paulus in seinem Brief an die Galater: <em>\u201eIch f\u00fcrchte f\u00fcr euch, dass ich vielleicht vergeblich an euch gearbeitet habe\u2026\u201c<\/em> (Gal 4, 11).<\/p>\n<p>Es ging um den Streit verschiedener Gruppierungen in den christlichen Gemeinden Galatiens: die einen, die aus dem Judentum kamen, standen in der Tradition des alten Bundes \u2013 die M\u00e4nner unter ihnen waren zum Zeichen der Zugeh\u00f6rigkeit zum Volk Israel beschnitten. Doch die wachsende Zahl der anderen, die nicht in der Tradition der j\u00fcdischen Religion standen, waren unbeschnitten. Alle versammelten sich im Glauben an Christus in derselben Gemeinde. Streit konnte da gar nicht ausbleiben. Denn die einen sagten: \u201eIch kann allein durch die Taufe und meinen Glauben zu Christus geh\u00f6ren!\u201c Die anderen, zu Christus bekehrte Juden, hielten dagegen: \u201eZuerst einmal musst du dich beschneiden lassen!\u201c Der Weg \u00fcber die j\u00fcdischen Tradition war f\u00fcr sie die Voraussetzung f\u00fcr die Gemeinschaft mit Christus.<\/p>\n<p>Paulus findet zu diesem Streit klare Worte (Gal 5, 1-6)<\/p>\n<p><em> Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auferlegen! <\/em><\/p>\n<p><em> Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts n\u00fctzen. Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden l\u00e4sst, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. <\/em><\/p>\n<p><em> Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, und seid aus der Gnade gefallen. Denn wir warten im Geist durch den Glauben auf die Gerechtigkeit, auf die man hoffen muss. Denn in Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe t\u00e4tig ist. <\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, die Frage, ob eine rituelle Beschneidung f\u00fcr Christen n\u00f6tig ist oder nicht, ist unser Problem nicht mehr. Auch in Galatien stellte sich diese Frage schon wenige Jahre, nachdem Paulus den Galaterbrief geschrieben hatte, nicht mehr. Sie hatte sich dadurch gel\u00f6st, dass sich die christlichen Gemeinden immer weiter von ihren j\u00fcdischen Wurzeln entfernt hatten und keine Beziehung zur j\u00fcdischen Synagoge, also keine Gottesdienstgemeinschaft mehr bestand. Das Christentum verbreitete sich als neue Religion zusehends unter Menschen, die aus anderen Kulturen kamen. So spielte auch die Frage der Beschneidung keine Rolle mehr.<\/p>\n<p>Damit hat sich jedoch das Problem der christlichen Freiheit und die Frage nach unserem heutigen Zugang zu ihr nicht schon er\u00fcbrigt.<\/p>\n<p>Unsere Gemeinde besteht ja wahrlich nicht aus einem Guss, sondern aus sehr vielf\u00e4ltigen Traditionslinien: es sind Leute unter uns, die haben ihre Jugend auf dem Balkan verbracht, sind dann vertrieben worden und irgendwann hier in Kanada gelandet. Andere haben 1945 in Ostpreu\u00dfen alles verloren. Wieder andere sind erst vor 20 Jahren aus Deutschland ausgewandert, weil sich ihre Landwirtschaft dort nicht mehr rentierte. Noch andere kommen in unsere Gemeinde, weil sie befristet in Ottawa arbeiten und sich in einer deutschsprachigen Gemeinde wohler f\u00fchlen als in einer der nordamerikanischen Kirchen. Andere haben Jahrzehntelang in Afrika und S\u00fcdamerika gelebt und verbringen hier ihren Ruhestand. Wieder andere kommen, weil sie ihre deutschen Sprachkenntnisse oder die ihrer Kinder bewahren und verbessern wollen. F\u00fcr all diese unterschiedlichen Interessen \u00f6ffnet unsere Kirche ihre Pforten. Wir sind so frei, diese Vielfalt der Lebensgeschichten hier unter einem Dach zu vereinen.<\/p>\n<p>Hinter aller offensichtlichen Verschiedenheit zwischen uns stehen aber wesentliche Gemeinsamkeiten, die uns verbinden und Gemeinde sein lassen: Es ist niemandem von uns gleichg\u00fcltig, in welcher Tradition wir unsere Religiosit\u00e4t leben, in welcher Sprache wir beten und die biblischen Texte lesen. Es ist uns vielmehr wichtig, durch die deutsche Sprache \u2013 und damit \u00fcber ein wesentliches Merkmal unserer kulturellen Identit\u00e4t \u2013 Gemeinschaft mit Gott und untereinander zu erleben. Vor diesem Hintergrund versammeln wir uns unter Gottes Wort und um seinen Tisch, und wir wollen, bei aller Verschiedenheit, auch f\u00fcreinander einstehen. Daf\u00fcr kommen wir von nah und fern, daf\u00fcr nehmen wir auch lange Wege in Kauf.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns gewinnt darum der letzte Satz des Predigttextes gro\u00dfe Bedeutung, denn uns geht es nicht mehr um die Frage, auf welchem Wege wir zu Christen werden k\u00f6nnen. F\u00fcr uns geht es um die Frage, wie wir in unserer bunten Verschiedenheit Gemeinde, also gemeinsam Christen sein k\u00f6nnen. Paulus sagt: <em>In Christus Jesus gilt weder Beschneidung noch Unbeschnittensein etwas, sondern der Glaube, der durch die Liebe t\u00e4tig ist.<\/em><\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen das f\u00fcr uns ganz \u00e4hnlich sagen: In Christus Jesus gilt unsere Herkunft nichts. Es ist gleichg\u00fcltig, ob ich als vor\u00fcbergehend in Ottawa lebender Student oder als Gemeindegr\u00fcndungsmitglied zu dieser Gemeinde geh\u00f6re. Ob ich ein Kind bin oder ein alter Mensch. Ob ich eine in der Gemeinde angesehene Pers\u00f6nlichkeit bin oder ein Gelegenheitskirchg\u00e4nger. Ob ich Fl\u00fcchtling bin oder Pfarrer. All das spielt keine Rolle. Vielmehr gilt unsere christliche Freiheit, in der wir diese Buntheit unter uns als eine gro\u00dfe Bereicherung erleben. Es gilt vor Christus \u2013 wie Paulus es sagt \u2013 unser Glaube, der durch die Liebe t\u00e4tig ist. Also: nicht die Herkunft, nicht die Tradition ist entscheidend, sondern wie wir miteinander umgehen.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, auch die Freiheit, eine Gemeinde so zu betrachten, kann f\u00fcr manch einen be\u00e4ngstigend und unheimlich daher kommen. Wenn wir uns der Freiheit bewusst werden, Eingefahrenes anders zu sehen, als wir immer glaubten. Wenn wir uns die Freiheit nehmen, etwas, was wir schon immer so gemacht haben, einmal auf andere Weise auszuprobieren, neu zu versuchen.<\/p>\n<p>Zu diesen verunsichernden christlichen Freiheiten geh\u00f6rt auch die reformatorische Erkenntnis, dass wir uns unseren Platz bei Gott nicht erst wie pflichterf\u00fcllende Knechte oder M\u00e4gde erarbeiten m\u00fcssen. Dass wir keine Leistungen f\u00fcr unseren Frieden mit Gott erbringen m\u00fcssen, sondern dass Gott uns so nimmt, wie wir sind. Im Glauben an den Gekreuzigten und Auferstandenen wird uns dieser Seelenfriede geschenkt.<\/p>\n<p>Unheimlich ist uns gleichwohl, wenn wir etwas uns Wertvolles unentgeltlich bekommen, ganz ohne dass eine angemessene Gegenleistung erwartet wird. Aber genau dieses unheimlich Irrationale verbindet sich mit christlicher Freiheit, verbindet sich auch mit dem Gedenken an die Reformation vor f\u00fcnf Jahrhunderten: wir sollen frei sein von der Knechtschaft, uns einen gn\u00e4digen Gott erarbeiten zu m\u00fcssen. Wir sollen frei sein von dieser dem\u00fctigenden Last, f\u00fcr alles im Leben immer bezahlen zu m\u00fcssen. Christliche Freiheit hei\u00dft lernen, Geschenke anzunehmen.<\/p>\n<p>Wenn diese Vergeltungslast von unseren Schultern genommen ist, k\u00f6nnen wir aufrecht gehen, den Kopf heben und den N\u00e4chsten neben uns wahrnehmen. Den, der es n\u00f6tig hat.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, es gibt viele Variationen \u00fcber das Thema der christlichen Freiheit und wie wir sie erlangen k\u00f6nnen. Eine der eindrucksvollsten Deutungen stammt von Dietrich Bonhoeffer, der \u2013 selbst gefangen \u2013 in einem Gedicht \u00fcber \u201eStationen auf dem Weg zur Freiheit\u201c nachdenkt. Vier solcher Stationen macht er aus: Zucht, Tat, Leiden und Tod.<\/p>\n<p>Wenn Bonhoeffer \u00fcber Zucht oder Selbstbeherrschung schreibt, dann ist dies wie ein erstes Sich-\u00d6ffnen f\u00fcr die Freiheit:<\/p>\n<p><em> Zucht<br \/>\nZiehst du aus, die Freiheit zu suchen, so lerne vor allem<br \/>\nZucht der Sinne und deiner Seele, dass die Begierden<br \/>\nund deine Glieder dich nicht bald hierhin, bald dorthin f\u00fchren.<br \/>\nKeusch sei dein Geist und dein Leib, g\u00e4nzlich dir selbst unterworfen.<br \/>\nund gehorsam, das Ziel zu suchen, das ihm gesetzt ist.<br \/>\nNiemand erf\u00e4hrt das Geheimnis der Freiheit, es sei denn<br \/>\ndurch Zucht. <\/em><\/p>\n<p>So selbstbeherrscht f\u00fcr die Freiheit sensibilisiert, leitet uns Bonhoeffer sodann auf einen anderen Pfad \u2013 den der verantwortungsvollen Tat:<\/p>\n<p><em> Tat<br \/>\nNicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen,<br \/>\nnicht im M\u00f6glichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen,<br \/>\nnicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.<br \/>\nTritt aus \u00e4ngstlichem Z\u00f6gern heraus in den Sturm des Geschehens,<br \/>\nnur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen,<br \/>\nund die Freiheit wird deinen Geist jauchzend empfangen. <\/em><\/p>\n<p>Hier w\u00fcrde Paulus zustimmen \u2013 die rechte Tat ist gefragt, denn im Tun des Gerechten, in der Tat der Liebe ist Freiheit.<\/p>\n<p>F\u00fcr Bonhoeffer geht es noch weiter \u2013 der verantwortlichen Tat kann das Leiden folgen, wie er es selbst in der Zeit seiner Haft erlebt:<\/p>\n<p><em> Leiden<br \/>\nWunderbare Verwandlung. Die starken, t\u00e4tigen H\u00e4nde<br \/>\nsind dir gebunden. Ohnm\u00e4chtig, einsam siehst du das Ende<br \/>\ndeiner Tat. Doch atmest du auf und legst das Rechte<br \/>\nstill und getrost in st\u00e4rkere Hand und gibst dich zufrieden.<br \/>\nNur einen Augenblick ber\u00fchrtest du selig die Freiheit,<br \/>\ndann \u00fcbergabst du sie Gott, damit er sie herrlich vollende. <\/em><\/p>\n<p>Die letzte Station auf dem Weg zur Freiheit ist unabwendbar \u2013 der Tod. Erst in seinem Angesicht glaubt Bonhoeffer zu erkennen, was Freiheit letztlich meint, wo der Weg zur Freiheit sein letztes Ziel haben wird:<\/p>\n<p><em> Tod<br \/>\nKomm nun, h\u00f6chstes Fest auf dem Wege zur ewigen Freiheit,<br \/>\nTod, leg nieder beschwerliche Ketten und Mauern<br \/>\nunsres verg\u00e4nglichen Leibes und unsrer verblendeten Seele,<br \/>\ndass wir endlich erblicken, was hier uns zu sehen missg\u00f6nnt ist.<br \/>\nFreiheit, dich suchten wir lange in Zucht und in Tat und in Leiden.<br \/>\nSterbend erkennen wir nun im Angesicht Gottes dich selbst. <\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, wer so zuversichtlich glauben kann, braucht sich auch schon zu Lebzeiten vor der Freiheit nicht mehr zu f\u00fcrchten. Amen<\/p>\n<p>Und der Friede Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn. Amen<\/p>\n<p><em> Das in der Predigt verwendete Gedicht \u201eStationen auf dem Weg zur Freiheit\u201c wird dem Sonntagsbulletin beigef\u00fcgt, das alle Gottesdienstbesucher am Beginn des Gottesdienstes erhalten. <\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"Stil1\"><strong>Christoph Ernst <\/strong><br \/>\n<strong>2035 Beaverhill Dr <\/strong><br \/>\n<strong>Ottawa, ON K1J 6N9 <\/strong><br \/>\n<strong>Kanada<\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"mailto:pfarrer.ernst@sympatico.ca\"> pfarrer.ernst@sympatico.ca<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gedenktag der Reformation, 31. Oktober 2006 Predigt zu Galater 5, 1-6, verfa\u00dft von Christoph Ernst Liebe Gemeinde, Freiheit kann be\u00e4ngstigend und unheimlich daherkommen. Knechtschaft, als ein Gegenpol zur Freiheit, kann dagegen geradezu etwas Beruhigendes ausstrahlen. 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