{"id":11435,"date":"2021-02-07T19:49:08","date_gmt":"2021-02-07T19:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11435"},"modified":"2023-01-31T11:27:13","modified_gmt":"2023-01-31T10:27:13","slug":"hiob-14-1-6-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/hiob-14-1-6-3\/","title":{"rendered":"Hiob 14, 1-6"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres, 12. November 2006<br \/>\nPredigt zu Hiob 14, 1-6, verfa\u00dft von Heiko Na\u00df <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><em>1 Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe,<\/em><br \/>\n<em>2 geht auf wie eine Blume und f\u00e4llt ab, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht.<\/em><br \/>\n<em>3 Doch du tust deine Augen \u00fcber einen solchen auf, dass du mich vor dir ins Gericht ziehst.<\/em><br \/>\n<em>4 Kann wohl ein Reiner kommen von Unreinen? Auch nicht einer!<\/em><br \/>\n<em>5 Sind seine Tage bestimmt, steht die Zahl seiner Monde bei dir und hast du ein Ziel gesetzt, das er nicht \u00fcberschreiten kann:<\/em><br \/>\n<em>6 so blicke doch weg von ihm, damit er Ruhe hat, bis sein Tag kommt, auf den er sich wie ein Tagel\u00f6hner freut.<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>Im Jahr 1932 reisten zwei Sozialforscher nach Marienthal, einem kleinen Ort in der N\u00e4he Wiens. Nachdem die einzige Fabrik dort schlie\u00dfen musste, waren nahezu alle Erwerbst\u00e4tigen arbeitslos geworden. Die beiden Forscher f\u00fchrten Interviews mit den Betroffenen. Bei beinahen allen spiegelt sich die traurige Lage der Arbeitslosen von Marienthal. M\u00e4nner ben\u00f6tigten f\u00fcr eine T\u00e4tigkeit, die unter normalen Umst\u00e4nden zehn Minuten in Anspruch nahm, einen halben Tag. Zum Mittagessen kamen sie immer zu sp\u00e4t.<br \/>\nUm Armut ging es dabei nicht. Denn die Arbeitslosen erhielten von den Beh\u00f6rden eine ausreichende Unterst\u00fctzung. Aber sie konnten ihrem Leben keinen Sinn mehr abgewinnen. W\u00e4hrend noch wenige neue Pl\u00e4ne machten, hatten die meisten trotz einer relativen Sicherheit f\u00fcr ihren Lebensunterhalt resigniert. Ihr Ich war zusammen gebrochen. Sie f\u00fchlten sich sozial ausgeschlossen und hatten die Hoffnung aufgegeben, es k\u00f6nnte sich das Leben noch einmal zu einem Besseren wandeln.<\/p>\n<p>Vor zwei Wochen haben uns neue Statistiken und Studien der Sozialforschung aufgeschreckt. Sie haben Untersuchungen zur Armut in Deutschland ver\u00f6ffentlicht und sprechen davon, dass beinahe 8 % der Bev\u00f6lkerung in unserem Land von den gleichen Problemen und Herausforderungen wie einst die Menschen in Marienthal betroffen ist. Aber die Zahlen bleiben anonym, wenn wir nicht uns vor Augen stellen, dass hinter den Zahlen Schicksale stehen. Lassen Sie uns die Zeit nehmen, um zu verstehen und nicht gleich Konzepte zu entwerfen, was man dagegen tun k\u00f6nnte, Fordern und F\u00f6rdern und was so alles dar\u00fcber nachgedacht wird.<br \/>\nLassen Sie uns versuchen zu begreifen, was es bedeutet, ausgeschlossen zu sein, keinen Sinn mehr zu erkennen in seinem Tun, wie es ist, wenn man keinen Horizont mehr kennt, keine Weite sieht und darum selbst die M\u00fche zu schwer ist, den Kopf zu heben und \u00fcber den Tag hinaus zu blicken, der schon genug Sorgen in sich tr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Eine Verstehenshilfe bietet uns unser heutiger Predigttext aus dem Buch Hiob. In wenigen Zeilen dr\u00e4ngt sich hier die Erfahrung von Verlust und Sinnlosigkeit des Lebens zusammen. Hiob, so erz\u00e4hlt uns die einleitende Geschichte um seine Person, st\u00fcrzen unvermittelte Schicksalsschl\u00e4ge aus der H\u00f6he des Lebens herab in eine Tiefe, in der es keine Sicherheit und keinen Grund mehr gibt. Zun\u00e4chst verliert er sein Haus und seinen Hof. Dann erleidet er den Verlust seiner Erben und Kinder. Und schlie\u00dflich, als ob es immer noch nicht genug w\u00e4re, \u00fcberf\u00e4llt ihn eine Krankheit vom Scheitel bis zur Sohle, die die Verwundung innerlich und \u00e4u\u00dferlich unertr\u00e4glich macht. In dieser Situation gibt es f\u00fcr Hiob keinen Halt mehr. Seine Worte ziehen \u00fcber das Leben ein bitteres Res\u00fcmee:<br \/>\nDem Mensch geh\u00f6rt nur eine kurze Zeit,<br \/>\nauch wenn er aufbl\u00fcht, wie eine Blume auf dem Feld,<br \/>\nso ist sein Ende schon nah.<br \/>\nFl\u00fcchtigkeit, ein Augenblick nur, das ist der Mensch.<br \/>\nDie Macht der Verg\u00e4nglichkeit dr\u00e4ngt sich angesichts aller Erfahrung von Verlust auf. Wo ihm alles aus den H\u00e4nden genommen worden ist, da bleibt seinen H\u00e4nden auch kein Halt, an dem er sich noch festmachen kann. Nichts wird bleiben. Unaufhaltsam wachsen die Schatten. Die Gedanken der Nacht verdunkeln die Klarheit des Tages. Da redet eine zutiefst verletzte Seele, deren Lebensmut Schritt f\u00fcr Schritt weniger wird. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zieht sie sich immer weiter in sich selbst zur\u00fcck, wie ein vorweggenommenes Sterben.<\/p>\n<p>Nur an wenigen Stellen der Bibel wird so gesprochen. Nur in einigen wenigen Passagen kommt zur Sprache, dass das Leben auch so, unter dem Vorzeichen des dunklen Abgrundes, erfahren werden kann. Die Bibel hat es schwer, diese Seite menschlicher Erfahrung auszuhalten. Dort, wo die Wucht der Vergeblichkeit wie eine Sturmwelle anrollt und das winzige Schiff menschlicher Geborgenheit zu \u00fcbersp\u00fclen droht, wird immer wieder dagegen gehalten, dass der Mensch doch Gottes Gesch\u00f6pf ist und daher Gott ihm Trost und Halt in der Not geben kann. Gerade weil die Tage des Menschen gez\u00e4hlt sind und vor Gott nicht mehr als eine Handbreit sind, so ist es doch umso verwunderlicher, erstaunenswert, dass Gott sich gn\u00e4dig zuwendet, und der Mensch die Werke Gottes r\u00fchmen darf.<br \/>\n\u201eMenschliches Wesen, was ist\u2019s gewesen? \/ In einer Stunde \/ geht es zugrunde \/ sobald das L\u00fcftlein des Todes drein bl\u00e4st\u201c, wird sp\u00e4ter Paul Gerhardt dieses Gef\u00fchl der Verg\u00e4nglichkeit formulieren, aber sofort dagegen festhalten: \u201eAlles vergehet, \/ Gott aber stehet\u2026 Sein Heil und Gnaden, \/ die nehmen nicht Schaden, \/ heilen im Herzen \/ die t\u00f6dlichen Schmerzen, \/ halten uns zeitlich und ewig gesund.\u201c<\/p>\n<p>Ein solcher Trost ist Hiob versagt. Zwar rechnet er auch mit Gott. Aber von Gott erwartet er in dieser Situation der Verlassenheit keine Hilfe. Zwar hat Gott, so sagt Hiob, die Tage begrenzt und dem Leben ein Ma\u00df an Monaten und Jahren geben. Und im Inneren des Menschen ist eine Unruhe, eine Sehnsucht, ein Lebenshunger nach Erf\u00fcllung vorhanden. Aber, und das ist die wirklich bittere Bilanz des Hiob in seiner Not: Das wirkliche Leben wird dieser Sehnsucht nicht gerecht. Es gibt keine Erf\u00fcllung, weil es kein Verweilen, kein Anhalten und kein Aufh\u00f6ren im Vergehen gibt.<\/p>\n<p>Viele Jahrhunderte sp\u00e4ter werden Kunst, Literatur, Philosophen, entdecken, dass dieser Hiob, mit solchen Zeilen der Lebensm\u00fcdigkeit mitten unter uns sitzt. Hiob ist unter den Menschen von Marienthal, die keinen Sinn mehr sehen, etwas zu tun. Er ist gegenw\u00e4rtig in der Frau, die eines Tages ihre T\u00fcr nicht mehr aufmachte, zu ihren Gef\u00fchlen, zu ihrem Herzen, zu ihrer Wohnung, und deren Angeh\u00f6rigen nach einer Zeit der immer wieder versuchten, vergeblichen M\u00fche letztlich an einem Grab stehen und der Erde anvertrauen mussten, was ihnen lieb und teuer war.<br \/>\nHiobs Zeilen sind manchmal in einem Anflug nur einen Schatten von uns entfernt, nicht einmal erst in konkreter Bedrohung durch Krankheit oder Unfall, sondern auch dann, wenn wir durch die Schlucht von dunklen Gedanken gehen. Es gibt Zeiten, da fliegt auch uns die Endlichkeit an, da merken wir, dass die Kraft weniger geworden ist, dass wir fr\u00fchere Ziele nicht mehr erreichen werden. Wir m\u00fcssen uns eingestehen, dass wir auf der Mitte umkehren m\u00fcssen, und wir werden dabei anderen, J\u00fcngeren nachblicken, die an uns vorbeiziehen, und einen unausdeutbaren Schmerz im Inneren unseres Gem\u00fcts sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde, es ist die Weisheit der Bibel, dass sie uns den Schmerz Hiobs, die Trauer um die Vergeblichkeit, nicht verschweigt. Diese tiefe seelische Not, es sind tats\u00e4chliche Erfahrungen und sie lassen sich nicht \u00fcbergehen oder wegleugnen oder mit einem fr\u00f6hlichen beil\u00e4ufigen aufmunternden Wort beiseite schieben. Sie machen deutlich, dass der Glaube, die Hoffnung auf Trost, nicht etwas ist, was immer feststeht, sondern dass er mit Fragen und Zweifeln, mit Ringen, Verlieren und Wiedergewinnen von Gewissheit verbunden ist.<br \/>\nWenn wir von den Zeilen Hiobs lernen k\u00f6nnen, dann ist es dieses Verstehen um die Not der bedr\u00e4ngten Seele und dann ist es, aus diesem Verstehen heraus, die Gabe, auszuhalten und zu warten. Es wird erz\u00e4hlt, dass die drei Freunde Hiobs, die sich zu ihm in seiner Not begaben, bei ihm sa\u00dfen und warteten, sieben Tage und sieben N\u00e4chte lang, und w\u00e4hrend dieser ganzen Zeit nichts redeten, weil sie sahen, wie seine Schmerzen gro\u00df waren.<\/p>\n<p>Warten, eine Hand nehmen, N\u00e4he zeigen, nicht aufdringlich, sondern allein aufmerksam und sorgenvoll. Nichts machen und nichts bewegen wollen, sondern mit aushalten, teilen von Not und Schmerz. Wenn wir am Bett eines Kranken sitzen oder im Pflegeheim Menschen besuchen, deren Lebensradius auf Bett und Stuhl beschr\u00e4nkt ist, f\u00e4llt es sonderbar schwer, die Stille zu teilen, sie als gesammeltes Miteinander zu verstehen und nicht durch belangloses Reden zu \u00fcbert\u00f6nen. Es ersch\u00f6pft eher, als dass es st\u00e4rkt. Uns sollte zu denken geben, dass nach den Berichten der Bibel und Legenden, die Engel, diese freundlichen Seelenboten, mit herzlich wenig Worten auskommen und ihren Trost doch eher in freundliches Aufblicken oder ein vorsichtiges Ber\u00fchren legen. Vielleicht gelingt es, so einem anderen zum Tr\u00f6ster zu werden.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich bleibt uns als eine der christlichen Tugenden der Barmherzigkeit auch noch das f\u00fcrbittende Gebet. Sich an Gott richten und f\u00fcr den beten, der selbst nicht mehr beten kann. Ein F\u00fcrbittender muss nicht erkl\u00e4ren, er selbst braucht keine Antworten zu geben auf das Warum und Wieso, das an Angst und Sorge im Raum steht. Sondern, was ihm zu Herzen geht, das teilt sein Gebet Gott mit und legt sein Vertrauen darein, dass Gott auch Wege zu einem Menschen finden wird, wo sich unsere Wege und unsere M\u00f6glichkeiten schon l\u00e4ngst ersch\u00f6pft haben. In dieser Haltung hat Jesus gelebt und uns ermutigt, ihm darin nachzufolgen, f\u00fcrbittend teilzunehmen am Leid des anderen unter dem Versprechen, dass ein Gebet eine Antwort erfahren wird. Jesus sagt: Bittet, so wird euch gegeben, suchet, so werdet ihr finden, klopfet an, so wird euch aufgetan.<\/p>\n<p>Und der Frieden Gottes, der h\u00f6her ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pastor Heiko Na\u00df<br \/>\nReferent der Kirchenleitung der Nordelbischen Kirche<br \/>\n<a href=\"mailto:hnass.nka@nordelbien.de\">hnass.nka@nordelbien.de<\/a><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p>Anmerkung:<br \/>\nTeile des ersten Abschnitts habe ich einem Artikel von Rainer Hank aus der FAZ vom 22.10.06 (Nr. 42), S. 6 entnommen.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres, 12. 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