{"id":11476,"date":"2021-02-07T19:49:06","date_gmt":"2021-02-07T19:49:06","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11476"},"modified":"2023-02-03T16:11:45","modified_gmt":"2023-02-03T15:11:45","slug":"ueber-den-essay-nach-zehn-jahren-wen-11-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/ueber-den-essay-nach-zehn-jahren-wen-11-27\/","title":{"rendered":"\u00dcber den Essay \u201eNach zehn Jahren\u201c (WEN 11-27)"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Theologische Meditationen zur Passionszeit<br \/>\nTexte im Anschlu\u00df an Briefe, Gedichte und Reflexionen aus Dietrich Bonhoeffers \u201eWiderstand und Ergebung\u201c<br \/>\nWolfgang V\u00f6gele \u00fcber den Essay \u201eNach zehn Jahren\u201c (WEN 11-27)<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><strong>\u201eNach zehn Jahren\u201c: Bonhoeffers Gedanken \u00fcber Tugend, Erfahrung und Lebensgeschichte<\/strong><\/p>\n<p><strong>1. Erfahrung und Leben<\/strong><\/p>\n<p>\u201e<em>Man mu\u00df damit rechnen, da\u00df die meisten Menschen nur durch Erfahrungen am eigenen Leibe klug werden.<\/em>\u201c In diesem n\u00fcchternen Satz des Theologen und Pfarrers Dietrich Bonhoeffer liegt eines seiner Geheimnisse verborgen. Wie wenige andere Theologen war Bonhoeffer in seinen Schriften, in seinen Predigten und Briefen in der Lage, Christenmenschen \u00fcber ihre Lebens- und Alltagserfahrungen zum theologischen Nachdenken zu bringen. Er entdeckte die Fr\u00f6mmigkeit mitten in den Routinen des Alltagslebens. Und er pfropfte seine Erkenntnisse nicht anderen auf. Er brachte sie selbst zum Nachdenken. Er kannte sich nicht besser aus, sondern er weckte die Erkenntnis in anderen.<\/p>\n<p>In seiner beharrlichen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus, mit seinem Glauben und seinen Zweifeln und nicht zuletzt mit sich selbst gelangte der in Tegel inhaftierte Briefschreiber Bonhoeffer zu einem ganz eigenen Stil theologischen Nachdenkens. Er war v\u00f6llig frei von falscher Autorit\u00e4t und Aufdringlichkeit. Er wusste es nicht besser, und er musste nicht unbedingt recht haben. Es zeigt sich darin ein freundlich-pastoraler Zug in Bonhoeffers Denken, der in seinen Briefen und Essays best\u00e4ndig als Unter- und Grundton zu sp\u00fcren ist.<\/p>\n<p><strong>2. 1933 und die Tugenden<\/strong><\/p>\n<p>Am Anfang von Bonhoeffers Sammlung von Gef\u00e4ngnisbriefen, \u201eWiderstand und Ergebung\u201c steht der Essay \u201eNach zehn Jahren\u201c<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\"> (*) <\/a>, geschrieben in der Wende vom Jahr 1942 zu 1943, also zu einer Zeit, als Bonhoeffer noch gar nicht in der Haftanstalt Tegel inhaftiert war. Den Essay bezeichnete Bonhoeffer selbst im Untertitel als \u201eRechenschaft an der Wende zum Jahr 1943\u201c.<\/p>\n<p>In den Anmerkungen zu \u201eWiderstand und Ergebung\u201c wird herausgestellt, da\u00df ein Exemplar des Essays unter den Dachsparren des Bonhoefferschen Elternhauses in Charlottenburg aufbewahrt wurde. Im Falle von Hausdurchsuchungen sollte ihn die Gestapo nicht entdecken.<\/p>\n<p>Was war das f\u00fcr ein Text?<\/p>\n<p>Man kann vermuten, da\u00df der Herausgeber Eberhard Bethge diesen Essay deshalb am Anfang von \u201eWiderstand und Ergebung\u201c platzierte, weil er die Voraussetzungen zusammenfasst, die f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis von Bonhoeffers Gef\u00e4ngniszeit so wichtig sind. Bonhoeffer verdichtet in \u201eNach zehn Jahren\u201c die Erfahrungen von 10 Jahren Nationalsozialismus.<\/p>\n<p>Jedoch rekapituliert er nicht dessen Terror-Geschichte, sondern er verfolgt eine ganz andere Methode. Er verdichtet die bedr\u00fcckenden Erfahrungen des Kampfes gegen die Nationalsozialisten zu einer Tugendlehre des Widerstands. Er fragt nach den Haltungen des Alltags; so entstehen Fragmente einer Alltagsethik. Sie konzentriert sich auf eine Reihe entscheidender Begriffe:<\/p>\n<p>Zivilcourage und Erfolg.<br \/>\nGerechtigkeit gegen Menschenverachtung.<br \/>\nVertrauen und Qualit\u00e4tsgef\u00fchl.<br \/>\nLeiden und Mitleiden.<br \/>\nGegenwart, Zukunft und Optimismus.<br \/>\nGefahr und Ehrlichkeit.<br \/>\nDer Blick von unten.<\/p>\n<p>Das sind Bonhoeffers wichtige Themen. Auf diese Liste von Tugenden und G\u00fctern wirft er einen ethischen, einen theologischen, aber auch einen spirituellen Blick. Es geht, wie der Untertitel sagt, um Rechtfertigung, aber genau so auch um Habitusformen, um Haltungen und Prinzipien und um Ziele.<\/p>\n<p>Tugenden gelten f\u00fcr Bonhoeffer nicht \u00fcberzeitlich. Er beschreibt und reflektiert Tugenden, die wichtig werden mit der Erfahrung von zehn Jahren nationalsozialistischen Terrors im R\u00fccken. Diese Erfahrungen haben in Bonhoeffers Blick die Menschen ver\u00e4ndert, und sie haben die Tugenden und Haltungen ver\u00e4ndert, die Bonhoeffer hochhalten will.<\/p>\n<p>Leben und Ethik bedingen einander und ver\u00e4ndern sich wechselseitig. Erfahrungen und Tugenden sind aufeinander bezogen. \u201eWir sind stumme Zeugen b\u00f6ser Taten gewesen, wir sind mit vielen Wassern gewaschen, wir haben die K\u00fcnste der Verstellung und der mehrdeutigen Rede gelernt, wir sind durch Erfahrung misstrauisch gegen die Menschen geworden (&#8230;).\u201c Kein Wunder, da\u00df Bonhoeffer die Frage stellt: \u201eSind wir noch brauchbar?\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr Bonhoeffer tritt an die Stelle des Wegschauens der Blick von unten und das Eingreifen bei Gefahr und Leid anderer: \u201eTatenloses Abwarten und stumpfes Zuschauen sind keine christlichen Haltungen. Den Christen rufen nicht erst die Erfahrungen am eigenen Leibe, sondern die Erfahrungen am Leibe der Br\u00fcder, um derentwillen Christus gelitten hat, zur Tat und zum Mitleiden.\u201c<\/p>\n<p>Diese Verbindung von Erfahrungen und Tugenden ist es, welche die Lekt\u00fcre von \u201eNach zehn Jahren\u201c noch heute so faszinierend macht.<\/p>\n<p>Der Essay kann als historischer Text gelesen werden. Dann bezieht er sich auf Bonhoeffers Erfahrung im Nationalsozialismus. Und er kann als vision\u00e4re alltagsethische Tugendlehre des Christentums gelesen werden, die in der Gegenwart ihre Bedeutung nicht verloren hat. Zivilcourage, Ehrlichkeit und der Blick von unten sind heute noch aktuell.<\/p>\n<p><strong>3. Passion statt Heroismus<\/strong><\/p>\n<p>Handeln und Erleiden.<br \/>\nDulden und Beobachten.<br \/>\nSich beschr\u00e4nken, ohne t\u00e4tig werden zu k\u00f6nnen.<br \/>\nDem Rad in die Speichen fallen.<\/p>\n<p>Passion in den vielf\u00e4ltigen Bedeutungen des Wortes ist das wichtigste Thema von \u201eNach zehn Jahren\u201c. Bonhoeffer gibt Fragen auf.<\/p>\n<p>Was kann ich tun? Was tun die anderen?<br \/>\nWas mu\u00df ich tun? Was m\u00fcssen die anderen tun?<br \/>\nWas mu\u00df ich erdulden? Was erdulden die anderen?<br \/>\nWogegen mu\u00df ich mich wehren? Wogegen wehren sich die anderen?<br \/>\nWo leide ich mit? Wo leiden die anderen?<\/p>\n<p>All das denkt Bonhoeffer nicht selbst-, sondern zukunftsbezogen: \u201eDie letzte verantwortliche Frage ist nicht, wie ich mich heroisch aus der Aff\u00e4re ziehe, sondern wie eine kommende Generation weiterleben soll.\u201c<\/p>\n<p>Passion ist die Erfahrung, im Nichthandeln zu handeln.<br \/>\nPassion ist der Untergang des Helden.<br \/>\nPassion ist das \u201efreie Glaubenswagnis verantwortlicher Tat\u201c.<br \/>\nPassion ist Zivilcourage.<br \/>\nPassion ist Verantwortung.<br \/>\nPassion ist die Erfahrung der Vergebung.<br \/>\nPassion ist Ent-T\u00e4uschung.<\/p>\n<p>\u201eDen Christen rufen nicht erst die Erfahrungen am eigenen Leibe, sondern die Erfahrungen am Leibe der Br\u00fcder, um derentwillen Christus gelitten hat, zur Tat und zum Mitleiden.\u201c<\/p>\n<p><strong>4. Glaubensbekenntnis<\/strong><\/p>\n<p>Am wichtigsten und folgenreichsten ist eine kurze Passage aus \u201eNach zehn Jahren\u201c geworden, die vor allem als ein Glaubensbekenntnis Bonhoeffers verstanden wurde.<\/p>\n<p>\u201eIch glaube, da\u00df Gott aus allem, auch aus dem B\u00f6sesten, Gutes entstehen lassen kann und will. Daf\u00fcr braucht er Menschen, die sich alle Dinge zum Besten dienen lassen. Ich glaube, da\u00df Gott uns in jeder Notlage soviel Widerstandskraft geben will, wie wir brauchen. Aber er gibt sie nicht im voraus, damit wir uns nicht auf uns selbst, sondern allein auf ihn verlassen. In solchem Glauben m\u00fcsste alle Angst vor der Zukunft \u00fcberwunden sein. Ich glaube, da\u00df auch unsere Fehler und Irrt\u00fcmer nicht vergeblich sind, und da\u00df es Gott nicht schwerer ist, mit ihnen fertig zu werden, als mit unseren vermeintlichen Guttaten. Ich glaube, da\u00df Gott kein zeitloses Fatum ist, sondern da\u00df er auf aufrichtige Gebete und verantwortliche Taten wartet und antwortet.\u201c<\/p>\n<p>Der cantus firmus dieser Zeilen ist das \u201eIch glaube\u201c, gleichzeitig \u00dcberzeugung, Gewissheit, Vertrauen, Hoffnung. Gewissheit bleibt nicht unbestimmt, sondern sie zielt auf den wahren Gott, der die Wirklichkeit umgreift, auf den Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs.<\/p>\n<p>Gott ist nicht das abstrakte Wesen, das die Kontingenz steuert, das w\u00e4re viel zu klein gedacht.<br \/>\nGott ist der, der sich den Menschen zuwendet.<\/p>\n<p>Dem cantus firmus an die Seite tritt eine zweite Hauptmelodie: Gott ver\u00e4ndert die Menschen, die \u00e4ngstlichen und die mutigen, die zweifelnden und die zaghaften, die b\u00f6sen und die guten.<\/p>\n<p>Gott l\u00e4\u00dft sich anr\u00fchren von den \u00c4ngsten und von der Furcht der Menschen.<br \/>\nGott ist kein Moralapostel. Aus allem, wirklich aus allem, kann Gott etwas Gutes machen.<br \/>\nDie Menschen m\u00fcssen nur daf\u00fcr bereit sein, im Beten und auch im Handeln.<br \/>\nGott will das B\u00f6se durch Gutes \u00fcberwinden. Das ist das Thema der Passion: die Liebe auch in Abgr\u00fcnden entdecken.<br \/>\nDen Kleinglauben \u00fcberwinden, da\u00df Gott sich nur den \u201eguten\u201c Christen zuwendet. Den Kleinglauben \u00fcberwinden, da\u00df Gott sich von den Fehlern der Menschen abschrecken l\u00e4\u00dft.<br \/>\nDen Kleinglauben \u00fcberwinden, da\u00df Gott auf unsere Gebete nicht reagiert.<br \/>\n\u201eIch glaube, da\u00df Gott aus allem, auch aus dem B\u00f6sesten, Gutes entstehen lassen kann und will.\u201c<\/p>\n<p>Wer Gott als den Handelnden versteht, macht den Menschen nicht klein. Das ist eine der wesentlichen Einsichten, die Bonhoeffers theologisches Denken pr\u00e4gen. Wer Gott ganz ernst nimmt, mu\u00df sich nicht in fromme Innerlichkeit zur\u00fcckziehen, ganz im Gegenteil. Er wird seinen Glauben in der Welt bew\u00e4hren.<\/p>\n<p>Gnade pr\u00e4gt den Menschen vor allem anderen. Sie macht ihn frei f\u00fcr Gebet und \u201everantwortliche Taten\u201c \u2013 in Widerstand und Ergebung, in Gnade und Handeln, in Aktion und Passion.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a>(*) Dietrich Bonhoeffer, Widerstand und Ergebung. Neuausgabe, M\u00fcnchen 1977\u00b2, 11-27.<\/p>\n<p><strong>PD Dr. Wolfgang V\u00f6gele<br \/>\nMail: <a href=\"mailto:wolfgang.voegele@aktivanet.de\">wolfgang.voegele@aktivanet.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theologische Meditationen zur Passionszeit Texte im Anschlu\u00df an Briefe, Gedichte und Reflexionen aus Dietrich Bonhoeffers \u201eWiderstand und Ergebung\u201c Wolfgang V\u00f6gele \u00fcber den Essay \u201eNach zehn Jahren\u201c (WEN 11-27) \u201eNach zehn Jahren\u201c: Bonhoeffers Gedanken \u00fcber Tugend, Erfahrung und Lebensgeschichte 1. Erfahrung und Leben \u201eMan mu\u00df damit rechnen, da\u00df die meisten Menschen nur durch Erfahrungen am eigenen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":6976,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,727,157,120,114,1155,109,126,1154,267],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-11476","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelle","category-archiv","category-beitragende","category-bes_gelegenheiten","category-deut","category-dietrich-bonhoeffer","category-predigten","category-predigtreihen","category-theologische-meditationen-zur-passionszeit","category-wolfgang-voegele"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11476","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11476"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11476\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16425,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11476\/revisions\/16425"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6976"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11476"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11476"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11476"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=11476"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=11476"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=11476"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=11476"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}