{"id":11478,"date":"2021-02-07T19:49:05","date_gmt":"2021-02-07T19:49:05","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11478"},"modified":"2023-02-04T09:33:52","modified_gmt":"2023-02-04T08:33:52","slug":"predigtmeditation-zu-wer-ist-gott","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/predigtmeditation-zu-wer-ist-gott\/","title":{"rendered":"Predigtmeditation zu \u201eWer ist Gott?\u201c"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b>Theologische Meditationen zur Passionszeit<br \/>\nTexte im Anschlu\u00df an Briefe, Gedichte und Reflexionen aus Dietrich Bonhoeffers \u201eWiderstand und Ergebung\u201c<br \/>\nPredigtmeditation zu \u201eWer ist Gott?\u201c, Reinhold Mokrosch<\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Predigtmeditation zu D. Bonhoeffers \u00dcberlegungen \u201eWer ist Gott?\u201c, geschrieben am 3. August 1944 im Gef\u00e4ngnis Berlin \u2013 Tegel <\/span><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Liebe Mitchristen in der Passionszeit 2006, kurz nach D. Bonhoeffers 100. Geburtstag! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Bitte versetzen Sie sich mit mir in folgende Lebenssituation D. Bonhoeffers: Der Morgen des 3. August 1944 war angebrochen. Bonhoeffer sa\u00df am Tisch in seiner engen Gef\u00e4ngniszelle in Berlin-Tegel. Er schrieb an seinen Lebensfreund Eberhardt Bethge, -vom Plan eines neuen Buches, das er schreiben wollte. Wie bitte, m\u00f6chte man fragen? Ein neues Buch in diesen hoffnungslosen Tagen? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Die Situation war aussichtslos und die Hoffnung auf \u00dcberleben war geschwunden. Das Attentat auf Adolf Hitler und seine NS-Elite am 20. Juli war gescheitert. Graf Staufenberg und alle anderen Mitt\u00e4ter waren an Fleischerhaken erh\u00e4ngt worden. Bonhoeffer wusste das. Er wusste, dass die NS-Schergen jetzt versch\u00e4rft nach weiteren Hinterm\u00e4nnern dieses und der anderen Attentate forschen w\u00fcrden. Er wusste, dass sein Name \u2013 evtl. in den Zossener Akten seines Schwagers Hans von Dohnanyi \u2013 gefunden werden k\u00f6nnte. Er hatte entsprechend Angst, dass ihm Folter drohen k\u00f6nnte. Er hatte Angst, dass er im Verh\u00f6r seine Freunde verraten m\u00fcsste. Er hatte Angst, dass er in versch\u00e4rfte Isolierhaft verlegt werden k\u00f6nnte. Und in dieser Situation plante er ein neues Buch? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Er war im Gef\u00e4ngnis stets \u201ef\u00fcr andere da\u201c. Aber er hatte auch h\u00f6llische Angst um sich selbst. Am 9. Juli 1944, also 11 Tage <em>vor <\/em> dem Attentat vom 20. Juli, hatte er in einem Gedicht diese Diskrepanz zwischen seinem \u201eF\u00fcr andere da sein wollen\u201c und seiner \u201eAngst um sich selbst\u201c, die er auch vor dem Attentat gehabt hatte, geradezu heraus geschrien: <\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em>\u201eWer bin ich? Sie sagen mir oft,<br \/>\nich tr\u00e4te aus meiner Zelle<br \/>\ngelassen und heiter und fest<br \/>\nwie ein Gutsherr aus seinem Schloss. <\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em> \u00a0Wer bin ich? Sie sagen mir oft,<br \/>\nich spr\u00e4che mit meinen Bewachern<br \/>\nfrei und freundlich und klar,<br \/>\nals h\u00e4tte ich zu gebieten\u2026.. <\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> <em>Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen?<br \/>\nOder bin ich nur das, was ich selbst von mir wei\u00df?<br \/>\nUnruhig, sehns\u00fcchtig, krank, wie ein Vogel im K\u00e4fig, ringend nach Lebensatem, als w\u00fcrgte mir einer die Kehle\u2026.. <\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> <em>Wer bin ich? Der eine oder jener?<br \/>\nBin ich denn heute dieser und morgen ein anderer?<br \/>\nBin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler<br \/>\nUnd vor mir selbst ein ver\u00e4chtlich wehleidiger Schw\u00e4chling?<br \/>\nOder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer,<br \/>\ndas in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg? <\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> <em>Wer bin ich? Einsames Schweigen treibt mit mir Spott.<br \/>\nWer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">So sah Bonhoeffers Situation am 9. Juli 1944 aus. Jetzt am 3. August hatte sich alles nochmals versch\u00e4rft. In der Nacht vom 2. auf den 3. August war das Gef\u00e4ngnis von den Alliierten bombardiert worden. Bonhoeffers Mitgefangenen hatten in ihren Zellen vor Angst geschrien. Dietrich hatte versucht, sie mit Klopfzeichen, Zuspr\u00fcchen und Gebeten zu beruhigen. \u2013 Eine Flucht aus dem Gef\u00e4ngnis, die ihm mit Hilfe seines Gef\u00e4ngnis-W\u00e4rters Knobloch m\u00f6glich gewesen w\u00e4re, hatte er im letzten Moment abgelehnt. Er hatte bef\u00fcrchtet, dass sein soeben verhafteter Bruder Klaus und sein Schwager Dohnanyi Nachteile erleiden k\u00f6nnten; wenn er fliehen w\u00fcrde. Die Nazis dachten stets in der Kategorie von Sippenhaft. Wieder hatte er \u201ef\u00fcr andere\u201c entschieden und gelebt. Er wollte f\u00fcr die Mitgefangenen da sein und beruhigte sie auch in der Bombennacht. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Trotzdem \u2013 er selbst lebte in schlotternder Angst und dachte oft an Selbstt\u00f6tung. Er war zwar bereit, \u201ef\u00fcr andere\u201c zu sterben, aber er hatte Angst. Er war bereit, f\u00fcr diejenigen, die den F\u00fchrer und die NS-Elite nicht zu t\u00f6ten wagten, als Attent\u00e4ter schuldig zu werden. Er war bereit, das 5. Gebot \u201eDu sollst nicht t\u00f6ten\u201c und Jesu Bergpredigtweisung \u201eWiderstehe nicht dem B\u00f6sen\u201c (Mt 5, 39) zu brechen, um sie zu erf\u00fcllen. Er war bereit, f\u00fcr seine Schuld Strafe zu erleiden. Ja, er war, wie gesagt, bereit zu sterben. Aber trotzdem hatte er bittere Angst. Wie Jesus in Gethsemane. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Zwar hatte er im Angesicht eines m\u00f6glichen Todesurteils in seinem ergreifenden Gedicht \u201eVon guten M\u00e4chten\u201c zum Jahreswechsel 1944\/1945 fest und standhaft bekannt:<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em>\u201eUnd reichst Du uns den Kelch, den bittern,<br \/>\ndes Leids, gef\u00fcllt bis an den h\u00f6chsten Rand,<br \/>\nso nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern<br \/>\naus Deiner guten und geliebten Hand.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Aber trotzdem zitterte er vor Angst. Und ich bin gewiss, dass er oft mit Jesu Worten gebetet hatte: <em>\u201eMein Vater, ist es m\u00f6glich, so gehe dieser Kelch an mir vor\u00fcber\u201c <\/em>(Mt 26,39) und dass er sicherlich auch mit Jesus fort fuhr: <em>\u201eAber nicht, wie ich will; sondern wie Du willst.\u201c <\/em>Er war kein Passions-Heros! Wie Jesus! Er schrie und zitterte vor Angst. Wie Jesus. Aber er vertraute sich trotzdem Gott an und war zum Sterben bereit. Wie Jesus. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Er lebte eine Existenz \u201ef\u00fcr andere\u201c. Und als wohl erster protestantischer Ethiker war er \u00fcberzeugt, dass derjenige, der \u201ef\u00fcr andere\u201c Verantwortung zu \u00fcbernehmen bereit war, auch bereit sein m\u00fcsse schuldig zu werden und zu leiden. Das nannte er Nachfolge. Er selbst lebte in solcher Nachfolge.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Am 3. August 1944 nun schrieb er nach der langen Bombennacht an Eberhard Bethge, vom Plan seines Buches. Man kann es kaum fassen. Die Bomben wurden immer grauenhafter; das Todesurteil wurde immer wahrscheinlicher; der Untergang stand unmittelbar bevor. Und Dietrich plante ein neues Buch! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Ich denke spontan an M. Luthers Dictum: <em>\u201eUnd wenn ich w\u00fcsste, dass morgen die Welt unterginge; so w\u00fcrde ich noch heute ein Apfelb\u00e4umchen pflanzen.\u201c<\/em> Bomben und Tod waren f\u00fcr Bonhoeffer kein Ende, sondern, wie er im Augenblick seiner Todesverhaftung aufschrieb \u201ef\u00fcr ihn der Anfang des Lebens\u201c. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Er plante, in diesem Buch der Frage nachzugehen \u201eWer ist Gott?\u201c Und er schrieb in seiner Skizze an E. Bethge: <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em>\u201eWer ist Gott? Nicht ein allgemeiner Gottesglaube an Gottes Allmacht etc\u2026(Sondern) Begegnung mit Jesus Christus\u2026Das \u201eF\u00fcr-andere-dasein\u201c Jesu ist die Transzendenzerfahrung! Aus der Freiheit von sich selbst, aus dem \u201eF\u00fcr-andere-dasein\u201c bis zum Tod entspringt erst die Allmacht, Allwissenheit, Allgegenwart. Glaube ist das Teilnehmen an diesem Sein Jesu. (Menschwerdung, Kreuz, Auferstehung) Unser Verh\u00e4ltnis zu Gott ist kein \u201ereligi\u00f6ses\u201c zu einem denkbar h\u00f6chsten, m\u00e4chtigsten, besten Wesen \u2013 dies ist keine echt Transzendenz &#8211; , sondern unser Verh\u00e4ltnis zu Gott ist ein neues Leben im \u201eDasein-f\u00fcr-andere\u201c, in der Teilnahme am Sein Jesu. Nicht die unendlichen, unerreichbaren Aufgaben, sondern der jeweils gegebene erreichbare N\u00e4chste ist das Transzendente. Gott in Menschengestalt!&#8230;&#8230; \u2013 \u201eder Mensch f\u00fcr andere\u201c! Darum der Gekreuzigte.\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em> \u00a0<\/em>Er wollte also seine Erfahrungen des \u201eDaseins-f\u00fcr-andere\u201c zu Papier bringen. Seine S\u00e4tze aus seiner Zelle waren und sind revolution\u00e4r: Gott sei nicht erkenn- und aussagbar als transzendenter, allm\u00e4chtiger, allwissender Gott. Sondern er sei allein <em>in <\/em>Jesu Lebensweg \u201ef\u00fcr andere\u201c erkennbar und glaubhaft. Noch mehr: Nur wenn wir teilnehmen an Jesu \u201eDasein-f\u00fcr-andere\u201c, sei Gott \u201eda\u201c. Er existiere nur in der Praxis des \u201eDaseins &#8211; f\u00fcr &#8211; andere\u201c. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> F\u00fchrt das nicht zu einer ethischen \u00dcberbeanspruchung des Christen? F\u00f6rdert Bonhoeffer nicht ein hyperaktives Helfersyndrom? Ist es wirklich sinnvoll, immer f\u00fcr andere da sein zu wollen? Ist ein so radikaler ethischer Altruismus nicht sehr einseitig? Und au\u00dferdem: L\u00f6st er nicht Theologie in Ethik und Glaube in Praxis auf? Wie oft fordern Kinder ihre M\u00fctter auf: \u201eOpfere dich doch nicht auf f\u00fcr andere! Denk doch mal an dich selbst! Genie\u00dfe dein Dasein f\u00fcr dich!\u201c Und nun fordert Bonhoeffer zum Gegenteil, zum ausschlie\u00dflichen Dasein-f\u00fcr-andere auf. Ist das nicht ein sinnwidriger Altruismus? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Der Vorwurf kann nicht eindeutig entkr\u00e4ftet werden, da man Bonhoeffer auch in diesem ethisch-altruistischen Sinn verstehen kann ohne ihn misszuverstehen. Aber zwei Gedanken n\u00f6tigen m. E. zu einem anderen Verst\u00e4ndnis: Zum einen betonte Bonhoeffer immer wieder, dass er mit \u201ef\u00fcr andere\u201c \u201ef\u00fcr alle\u201c meine. Ist das nicht noch \u00fcberfordernder? Nein, denn es ging ihm darum, dass Kirchen und Christen sich &#8211; anders als alle anderen Gruppierungen &#8211; auch f\u00fcr Nichtchristen, Juden, Kommunisten, Sintis, Muslime usw. \u2013 eben \u201ef\u00fcr alle\u201c einsetzen sollten. Sie sollten nicht f\u00fcr alles, aber f\u00fcr alle da sein. Entsprechend Jesu Gleichnis vom Barmherzigen Samariter sollten sie sensibel daf\u00fcr werden, wer ihnen zum N\u00e4chsten w\u00fcrde und wer schutzlos vor ihren F\u00fcssen l\u00e4ge. \u201eF\u00fcr andere\u201c ist also nicht vorrangig ein Aufruf zum Altruismus. Sondern es ist der Aufruf zu einem Perspektivenwechsel: Engagiere dich nicht allein f\u00fcr deine Bekannten und Freunde, sondern auch f\u00fcr Unbekannte und Gegner! <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Der zweite Gedanke betrifft die Kongruenz der Erfahrung des Daseins f\u00fcr andere und der Erfahrung der Transzendenz. Die Transzendenz ist f\u00fcr Bonhoeffer nicht das Jenseits, sondern der N\u00e4chste, der mir begegnet. Denn Gott ist, wie er sagte, \u201emitten im Diesseits jenseitig\u201c. Gott sei mitten in der Welt. Er begegne im N\u00e4chsten, oft Unbekannten. Er sei kein jenseitiger, sondern ein diesseitiger, Mensch gewordener Gott. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Diese beiden Gedanken, dass Christen auch f\u00fcr \u201eden g\u00e4nzlich anderen\u201c da sein und \u201eim anderen\u201c Gott erkennen sollten, bewahrt m. E. vor einem einseitigen Altruismus. Bonhoeffer wollte kein Helfersyndrom aufrichten, sondern f\u00fcr die Erkenntnis Gottes mitten im Alltag im g\u00e4nzlich anderen werben. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Unter dieser Perspektive konnte er am 21. Juli 1944, einen Tag nach dem gescheiterten Attentatsversuch zur Beseitigung Hitlers, aus seiner Gef\u00e4ngniszelle in seinem Gedicht <em>\u201eStationen auf dem Weg zur Freiheit\u201c <\/em>in seiner 2. Strophe schreiben:<\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em>Tat<br \/>\nNicht das Beliebige, sondern das Rechte tun und wagen, \/<br \/>\nNicht im M\u00f6glichen schweben, das Wirkliche tapfer ergreifen, \/<br \/>\nNicht in der Flucht der Gedanken, allein in der Tat ist die Freiheit.<br \/>\nTritt aus \u00e4ngstlichem Z\u00f6gern heraus in den Sturm des Geschehens,<br \/>\nnur von Gottes Gebot und deinem Glauben getragen \/<br \/>\nund die Freiheit wird deinen Geist jauchzend empfangen. <\/em><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> Er war bereit zur Passion, weil er Verantwortung zu \u00fcbernehmen und schuldig zu werden bereit war. Er ist f\u00fcr uns, insbesondere in der Passionszeit, ein Vorbild antwortenden und verantwortenden Glaubens.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Prof. Dr. Reinhold Mokrosch<br \/>\nInstitut f\u00fcr Ev. Theologie an der<br \/>\nUniversit\u00e4t Osnabr\u00fcck<br \/>\nLeiter der Forschungsstelle f\u00fcr<br \/>\nWerterziehung in Religion und Gesellschaft<br \/>\n<a href=\"mailto:rmokrosc@uni-osnabrueck.de\">rmokrosc@uni-osnabrueck.de<\/a> <\/strong><\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theologische Meditationen zur Passionszeit Texte im Anschlu\u00df an Briefe, Gedichte und Reflexionen aus Dietrich Bonhoeffers \u201eWiderstand und Ergebung\u201c Predigtmeditation zu \u201eWer ist Gott?\u201c, Reinhold Mokrosch Predigtmeditation zu D. Bonhoeffers \u00dcberlegungen \u201eWer ist Gott?\u201c, geschrieben am 3. 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