{"id":11480,"date":"2021-02-07T19:49:08","date_gmt":"2021-02-07T19:49:08","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11480"},"modified":"2023-01-31T11:43:47","modified_gmt":"2023-01-31T10:43:47","slug":"das-grosse-fragezeichen-eines-religionslosen-christentums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/das-grosse-fragezeichen-eines-religionslosen-christentums\/","title":{"rendered":"Das gro\u00dfe Fragezeichen eines \u201ereligionslosen Christentums\u201c"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b>Theologische Meditationen zur Passionszeit<br \/>\nTexte im Anschlu\u00df an Briefe, Gedichte und Reflexionen aus Dietrich Bonhoeffers \u201eWiderstand und Ergebung\u201c<br \/>\nDas gro\u00dfe Fragezeichen eines \u201ereligionslosen Christentums\u201c, Julia Helmke <\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Brief an Eberhard Bethge am 30.4.1944, in: Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, DBW, 8. Band, M\u00fcnchen 1998, 403-409. <\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><strong>Dietrich Bonhoeffer: Das gro\u00dfe Fragezeichen eines \u201ereligionslosen Christentums\u201c <\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em>\u00bbWas mich unabl\u00e4ssig bewegt, ist die Frage, was das Christentum, oder auch wer Christus f\u00fcr uns heute f\u00fcr uns eigentlich ist. Die Zeit, in der man das den Menschen durch Worte \u2013 seien es theologische oder fromme Worte sagen k\u00f6nnte, ist vor\u00fcber, ebenso die Zeit der Innerlichkeit und des Gewissens, und d.h. eben die Zeit der Religion \u00fcberhaupt. Wir gehen einer v\u00f6llig religionslosen Zeit entgegen; die Menschen k\u00f6nnen einfach, so wie sie nun einmal sind, nicht mehr religi\u00f6s sein.\u00ab<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">(1)<\/a><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Welche k\u00fchnen Gedanken sind das! Und dazu: Sie sind von einem Theologen, einem Pfarrer ge\u00e4u\u00dfert. Immer wieder ergreift mich, was Dietrich Bonhoeffer am 30.April 1944 von seiner Gef\u00e4ngniszelle in Berlin-Tegel heraus an seinen Freund Eberhard Bethge geschrieben hat. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Unvorstellbar scheint mir, was er prognostiziert. Undenkbar, tausend Fragezeichen aufwerfend f\u00fcr mich, die ich mich als religi\u00f6s verstehe, als Christin versuche in und mit dieser Welt und in und mit dieser meiner Kirche zu leben. Bonhoeffer, der Christ Dietrich Bonhoeffer, r\u00fcttelt an Weltbildern. Zugleich sp\u00fcre ich in diesen Zeilen eine starke vision\u00e4re Kraft. Eine Energie des Erkennens, die schwindelig macht und zugleich sehr klar. Es treibt ihn um, das merkt man seinen Zeilen an. Ihm ist es ernst, lebensernst. Dringend bittet er den Freund, zu Beginn und auch am Ende seines langen Briefes (\u00bb<em>ich kann doch noch etwas weiterschreiben\u00ab<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">(2)<\/a>)<\/em>, ihn auf diesen Gedankeng\u00e4ngen zu begleiten. Denn noch sei es ein Tasten, noch sei es unfertig \u2013 weniger seine grunds\u00e4tzlich gewordenen \u00dcberzeugungen als vielmehr das, was sie bedeuten, was sie an notwendigen Ver\u00e4nderungen, Kehrtwendungen nach sich ziehen k\u00f6nnten. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em>\u00bbWie sprechen (oder vielleicht kann man eben nicht einmal mehr davon \u201esprechen\u201c wie bisher) wir \u201eweltlich\u201c von \u201eGott\u201c, wie sind wir \u201ereligionslos-weltlich\u201c Christen, wie sind wir Herausgerufene, ohne uns religi\u00f6s als Bevorzugte zu verstehen, sondern vielmehr als ganz zur Welt Geh\u00f6rige?\u00ab\u201c<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">(3)<\/a><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Die M\u00f6glichkeit oder sogar zuk\u00fcnftige Wahrscheinlichkeit eines \u201ereligionslosen Christentums\u201c einmal ausgesprochen, l\u00e4sst &#8211; die Ersch\u00fctterung bleibt sp\u00fcrbar &#8211; kein Stein auf dem anderen im bisherigen Gef\u00fcge von Kirche und Welt. In Bonhoeffers Brief folgt so fast lawinenartig eine Frage nach der anderen. Bisherige Selbstverst\u00e4ndlichkeiten gelten nicht mehr, selbst W\u00f6rter wie \u201esprechen\u201c und \u201eGott\u201c k\u00f6nnen nur noch in Anf\u00fchrungszeichen stehen. Nicht zuletzt steht im Raum etwas, das f\u00fcr uns Heutige wieder enorm an Bedeutung gewonnen hat: <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em>\u00bbWas bedeutet in der Religionslosigkeit der Kultus und das Gebet? \u00ab<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">(4)<\/a><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Und hier merke ich ganz besonders, dass ich beim Lesen und H\u00f6ren dieser Zeilen nur schwer abstrahieren kann von dem, was ich um mich herum wahrnehme: Ein salonf\u00e4hig sinkendes Vertrauen in die befreiende Botschaft des Evangeliums, verbunden mit der derzeitig viel beschworenen \u201eWiederkehr des Religi\u00f6sen\u201c, S\u00e4kularisierung goes Sakralisierung, Sehnsucht nach verbindlichen Lebens- und Glaubensformen im Alltag und auf Zeit, sei es Herzensgebet oder das Bed\u00fcrfnis nach \u201edurchbeteten\u201c Kirchenr\u00e4umen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Hat Dietrich Bonhoeffer sich geirrt? Befand er sich durch Freiheitsentzug, Misshandlungen, seine Erfahrungen im Gef\u00e4ngnis in Zeiten eines Terror-regimes und den eingeschlagenen Weg in den politischen Widerstand in einem auch theologischen Ausnahmezustand, der zu radikalen Ansichten f\u00fchrte, die selbst eigener Reflexion im Abstand nicht standgehalten h\u00e4tten? Ein Ausrutscher, ein Verwirrung in wirren Zeiten? <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Gerade letztere Vermutung verneint die \u00fcberwiegende Mehrheit von Bonhoeffer-Experten und -Expertinnen, die in den vergangenen Jahren wieder ansteigend und gerade aktuell zu seinem 100. Geburtstag sich mit einer Vielzahl von Ver\u00f6ffentlichungen ge\u00e4u\u00dfert haben. Nein, das, was Bonhoeffer mit dem Brief vom 30.April begann, seine Gedanken \u00fcber das religionslose Christentum, sp\u00e4ter auch \u00fcber die \u201eArbeitshypothese Gott\u201c<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">(5)<\/a>, die Fragmente einer \u201aTegeler Theologie\u2019, das war eine konsequente Fortf\u00fchrung theologischer Entw\u00fcrfe und \u00dcberlegungen, Diese begannen bereits in den fr\u00fchen 1930er Jahren und gewannen in der Haft an Sch\u00e4rfe und Radikalit\u00e4t: <em>\u201eWas mich unabl\u00e4ssig bewegt (\u2026)\u201c <\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Es war ein Voranschreiten auf einem Weg, von dem man nicht wei\u00df, wohin er noch weiter gef\u00fchrt h\u00e4tte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Dieses Wissen nimmt der Frage nach dem religionslosen Christentum nichts von seiner Brisanz. Vielmehr l\u00e4sst es vieles offen, wie es Dietrich Bonhoeffer bereits am Ende seines Briefes andeutete: \u00bb<em>Wie dieses religionslose Christentum aussieht, welche Gestalt es annimmt, dar\u00fcber denke ich nun viel nach und ich schreibe Dir bald dar\u00fcber mehr dar\u00fcber. Vielleicht wird hier gerade uns in der Mitte zwischen Osten und Westen eine wichtige Aufgabe zufallen.\u00ab<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">(6)<\/a><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Was das f\u00fcr uns hei\u00dfen kann? Es bleibt spannend, zum Reiben und Abarbeiten. Kaum eine Publikation, die sich nicht damit auseinandersetzt \u2013 prominent und nachlesenswert-knapp beispielsweise bei Bischof Wolfgang Huber in seinem EKD-Text zu \u201eDietrich Bonhoeffer und die Wiederkehr der Religion\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">(7)<\/a>. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Meine Gedanken gelten an dieser Stelle nicht einer Analyse der religi\u00f6sen Situation heutzutage. Das k\u00f6nnen Berufenere als ich besser und haben dies auch getan. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Was mich bewegt hat, woran ich mich erinnert habe, beim Lesen von Bonhoeffers Briefen, das war in den letzten Monaten \u2013 und in der Wiederholung vor wenigen Wochen auf der Berlinale \u2013 eine Geschichte, eine Geschichte der bewegten Bilder. So m\u00f6chte ich, mit <em>einem<\/em> Beispiel, produktiv den Gedanken aufnehmen, wie man weltlich von Gott sprechen kann. Und erweitern in die Richtung, inwieweit man weltlich Gott heute sehen kann. In Filmen, die Fenster sind zu einer anderen Welt und dabei auch zu der eigenen, die Seismographen f\u00fcr gesellschaftliche und kulturelle Befindlichkeiten &#8211; und die zuweilen so radikal wie Bonhoeffer mir mit einfachen Worten den Atem nehmen k\u00f6nnen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u201eL\u2019enfant\u201c hei\u00dft dieser Film, den ich meine. Er stammt von dem belgischen Br\u00fcderpaar Luc und Jean-Pierre Dardenne, und hat am 12.2. 2006 den kirchlichen europ\u00e4ischen Filmpreis der John Templeton Foundation erhalten.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">(8)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">K\u00fchn erscheint es, dass die internationale protestantische Jury einen Preis vergibt an einen Film, in dem nichts, rein gar nichts religi\u00f6ses auf der Leinwand sichtbar wird, weder der Name Gott noch Christentum genannt wird, ohne Metaphysik und Innerlichkeit. Und dennoch. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Worum es geht: Bruno und Sonia sind ein Paar, beide Anfang 20 und ohne feste Arbeit. Sonia hat einen gemeinsamen Sohn geboren, Jimmy. Bruno, ohne festes Zuhause, geht auf der Strasse seinen Gesch\u00e4ften als Dieb und Hehler nach. Mit dem Kind kann er nichts anfangen, Verl\u00e4sslichkeit und Verantwortung sind ihm fremd. Aus einer Laune heraus verkauft er ihr Kind an einen Kinderh\u00e4ndler. Sonia bricht zusammen, und erst langsam versteht Bruno was er ihr angetan hat. Er holt das Kind zur\u00fcck, muss bitter daf\u00fcr bezahlen, doch Sonia will nichts mehr von ihm wissen. Als ein jugendliches Mitglied seiner Bande nach einem gemeinsamen Strassenraub gefasst wird, \u00fcbernimmt er die Verantwortung und kommt ins Gef\u00e4ngnis. In der Schlussszene besucht ihn Sonia. Er bricht ihn Tr\u00e4nen aus, greift nach seiner Hand, sie h\u00e4lt sie fest.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><em>\u00bbGott ist mitten in unserem Leben jenseitig. Die Kirche steht nicht dort, wo das menschliche Verm\u00f6gen versagt, an den Grenzen, sondern mitten im Dorf\u00ab.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">(9)<\/a><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">In der Begr\u00fcndung der Jury der evangelischen Filmarbeit, die den Film bereits im November 2005 ausgezeichnet hat, hei\u00dft es dazu: <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">\u201eVerschlagen und naiv, berechnend und hilflos zugleich wirkt Bruno, dessen emotionale und soziale Entwicklung als realistisches Drama inszeniert wird. Spontane Kamerabewegungen und abrupte Schwenks verst\u00e4rken der Orientierungslosigkeit und des Getriebenseins (\u2026) In seiner Not braucht Bruno nicht nur pers\u00f6nliche Anerkennung statt Ausgrenzung und Ablehnung, sondern auch Verzeihen, das nicht nur einen Neuanfang mit Sonia erm\u00f6glichen w\u00fcrde. Indem der Film unsentimental die Frage stellt, wie die schuldige gewordenen Verlierer der Gesellschaft eine Chance bekommen, wird er zum \u00fcberzeugenden Dokument einer Haltung, die die W\u00fcrde jedes Einzelnen im Blick hat.\u201c <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">(10)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Ein In-der-Welt-Sein ist es, die die beiden Regisseure auszeichnet, sie antreibt und umtreibt: \u201eIn unseren westlichen Industriel\u00e4ndern f\u00fchren 15 % der Menschen ein Leben am Rande der Produktions- und Konsumgesellschaft. Diese Menschen interessieren uns. Ich glaube, diese Menschen sagen uns mehr als andere \u00fcber unsere heutige Zeit.\u201c<a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">(11)<\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Wichtige Aufgaben f\u00fcr uns hier zwischen Osten und Westen? Sie fallen uns nicht zu, sie sind da. Und Gott \u2013 ohne Anf\u00fchrungsstriche \u2013 m\u00f6ge uns hierbei helfen zu Sehen, zu H\u00f6ren, zu Fragen, zu Beten und zu Handeln.<\/span><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">Julia Helmke, Dr. theol., sie arbeitet im Haus kirchlicher Dienste in Hannover, ist dort zust\u00e4ndig f\u00fcr das Fachgebiet \u201eKunst und Kultur\u201c sowie in der Leitung des Arbeitsbereiches \u201eKirche im Dialog\u201c. <\/span><\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"> helmke@kirchliche-dienste.de<\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a>(1) A.a.O., 403. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\"><\/a>(2) A.a.O., 406.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\"><\/a> (3) A.a.O., 405 <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\"><\/a>(4) Ebd.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><\/a>(5) Im Brief vom 8.7.1944, vgl. Dramm, Sabine, Dietrich Bonhoeffer. Eine Einf\u00fchrung in sein Denken, G\u00fctersloh 2001, 242ff. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\"><\/a> (6) A.a.O., 409.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\">(7)<a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\"><\/a><a href=\"http:\/\/www.ekd.de\/print.php?file=\/bonhoeffer\/theologie.html\">www.ekd.de\/print.php?file=\/bonhoeffer\/theologie.html<\/a>, ebenso: zeitzeichen Nr. 1\/2006, xxx: \u201eBonhoeffers theologischer Impuls sperrt sich nicht gegen die Erfahrungen, die sich heute mit der Wiederkehr der Religion verbinden. Er kann vielmehr dabei helfen, mit diesen Erfahrungen so umzugehen, dass die christliche Wahrheit nicht von einer neuen religi\u00f6sen Welle verschlungen wird, sondern ihr gegen\u00fcber in ihrer kl\u00e4renden und orientierenden Kraft wirksam wird. Auch im Umgang mit der Wiederkehr der Religion bew\u00e4hren sich der Respekt vor der M\u00fcndigkeit des Menschen und die \u00dcberzeugungen, dass der Glaube ein Lebensakt ist, der den ganzen Menschen ergreift.\u201c<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\"><\/a>(8) Vgl. <a href=\"http:\/\/inter-film.org\/\">http:\/\/inter-film.org<\/a> \u2013 siehe dazu auf derselben Seite auch die wunderbare Predigt von Hans Werner Dannowski.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\"><\/a>(9) A.a.O., 408. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\"><\/a> (10)Vgl. www.gep.de\/filmdesmonats\/november2005.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;\"><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\"><\/a> (11)Ebd.<\/span><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Theologische Meditationen zur Passionszeit Texte im Anschlu\u00df an Briefe, Gedichte und Reflexionen aus Dietrich Bonhoeffers \u201eWiderstand und Ergebung\u201c Das gro\u00dfe Fragezeichen eines \u201ereligionslosen Christentums\u201c, Julia Helmke Brief an Eberhard Bethge am 30.4.1944, in: Widerstand und Ergebung. Briefe und Aufzeichnungen aus der Haft, DBW, 8. Band, M\u00fcnchen 1998, 403-409. Dietrich Bonhoeffer: Das gro\u00dfe Fragezeichen eines \u201ereligionslosen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16250,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1,727,120,114,109,126,1154],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-11480","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aktuelle","category-archiv","category-bes_gelegenheiten","category-deut","category-predigten","category-predigtreihen","category-theologische-meditationen-zur-passionszeit"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11480","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11480"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11480\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16251,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11480\/revisions\/16251"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16250"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11480"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11480"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11480"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=11480"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=11480"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=11480"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=11480"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}