{"id":11535,"date":"2021-02-07T19:49:11","date_gmt":"2021-02-07T19:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11535"},"modified":"2023-01-17T21:37:27","modified_gmt":"2023-01-17T20:37:27","slug":"6-vergib-uns-unsere-schuld-wie-auch-wir-vergeben-unsern-schuldigern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/6-vergib-uns-unsere-schuld-wie-auch-wir-vergeben-unsern-schuldigern\/","title":{"rendered":"V6) Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Predigtreihe zum Vater Unser, Oktober 2006<br \/>\n&#8222;Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern&#8220;,<br \/>\nUlrich Nembach <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/archiv-8\/vaterunser-reihe-06.htm\">Zur \u00dcbersicht der Reihe<\/a><br \/>\n<a href=\"vu-r-6-h.htm\">Zu den theologisch-hymnologischen Informationen<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>die beiden h\u00f6chsten Gebote sind das Gebot der Liebe zu Gott und das Gebot der Liebe zum N\u00e4chsten. Die Bitte um Vergebung ist die Antwort auf die beiden Gebote. Wir bitten Gott, uns zu vergeben, was wir ihm gegen\u00fcber schuldig geblieben sind. Unser N\u00e4chster blieb uns gegen\u00fcber ebenfalls manches schuldig. Das vergeben wir ihm. Vergebung ist die Antwort auf Fehler. Wenn wir Gott ersuchen, uns unsere Fehler zu vergeben, unsere Schulden zu erlassen, k\u00f6nnen wir nicht dabei, gerade bei dieser Gelegenheit, den Fehler machen, unserem N\u00e4chsten nicht zu vergeben, also gegen das Gebot der Liebe zum N\u00e4chsten versto\u00dfen. Diese Forderung als Konsequenz ist logisch. Die 5. Bitte zieht diese Konsequenz und formuliert sie knapp und pr\u00e4zise. Wir k\u00f6nnen darum diesem Gebot nicht ausweichen. Hier liegt das Problem. Beide Gebote zu befolgen und zwar gerade im Gebet.<\/p>\n<p align=\"center\">I.<\/p>\n<p>Wir bitten um Vergebung f\u00fcr unsere gro\u00dfen und kleineren Schulden. Manche f\u00fchlen sich nicht schuldig, sondern im Recht und sprechen das Vater-unser.<\/p>\n<p>Was bin ich Gott schuldig, was meinem N\u00e4chsten? Wer diese Frage im Detail beantworten will, wird die 10 Gebote sich vornehmen, sich zur\u00fcckziehen und dann sein Leben mit den Geboten als Pr\u00fcfsteine vergleichen. Dabei wird er eine Menge Schulden bei sich finden. Martin Luther beginnt seine Katechismen mit den 10 Geboten. Die Menschen sollen wissen, was Sache ist. Richter im alten Rom stellten Tafeln auf, auf die sie schrieben, unter welchen Voraussetzungen ein Prozess beginnen kann. Alle sollten wissen, woran sie waren. Wir d\u00fcrfen niemanden bestrafen, wenn die fragliche Straftat als solche nicht klar in einem Gesetz verboten ist.<\/p>\n<p>Wenn wir unser Leben mit den 10 Geboten in der Hand betrachten, kommt ein hohes Schuldkonto zustande. Was sind wir alles Gott und N\u00e4chsten schuldig geblieben? Dazu kommen die Schulden, die wir von unseren Eltern und Gro\u00dfeltern geerbt haben. Wie die Kinder Schulden des Staates erben, erben sie auch Schulden, die bei Gott und den Menschen gemacht wurden.<\/p>\n<p>Ich will jetzt nicht anfangen, die Schulden im Einzelnen zu untersuchen oder eine Diskussion zu beginnen, weil manche die H\u00f6he der Schulden oder gar ihr Entstehen bestreiten werden. Wer heute wegen einer Geldschuld vor Gericht verklagt wird, bestreitet auch zun\u00e4chst einmal, dass es die Schuld so hoch sei oder er bestreitet \u00fcberhaupt, dass es eine Schuld gibt.<\/p>\n<p>Doch bei der 5. Bitte des Vaterunsers gilt Ehrlichkeit. Gott ist ohnehin \u00fcber unser Schuldenkonto bestens informiert.<\/p>\n<p align=\"center\">II.<\/p>\n<p>Da kommt das zweite Problem auf uns zu: die Vergebung unseren Schuldnern. Wir bitten um Vergebung, wie wir unsern Schuldnern vergeben.<\/p>\n<p>Manche und mancher sagt hier: \u201eWas der oder die mir angetan hat\u201c! So oder \u00e4hnlich formulierte S\u00e4tze haben wir alle schon geh\u00f6rt und eventuell gar selbst gesprochen. So redet die Frau \u00fcber den Mann, der sie verlassen hat \u2013 bzw. der Mann, wenn die Frau ging. \u201eWas die oder der mir angetan hat\u201c, sagen Sch\u00fcler. Das, was angetan wurde, kann schwer sein. Ich hatte neulich ein Gespr\u00e4ch mit einem Freund. Es ging dabei darum, dass ein Arzt einen Fehler gemacht hatte und mein Freund daran schwer zu tragen hatte. Am Ende ging alles gut, weil ein anderer Arzt half. Mein Freund will seitdem mit dem ersten Arzt nichts zu tun haben. Das k\u00f6nnen wir alle gut verstehen. Daraus ergab sich f\u00fcr mich ein Problem. Ich sa\u00df an dieser Predigt \u00fcber die 5. Bitte, \u201eVergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern\u201c. Mein Freund vergibt nicht, aber er betet, auch das Vaterunser. M\u00fcsste ich meinem Freund, meinem N\u00e4chsten, nicht helfen? M\u00fcsste ich ihn nicht darauf ansprechen, dass er dem Arzt nicht vergibt? Kann ich sonst Ihnen predigen? Werde ich Ihnen gegen\u00fcber nicht schuldig?<\/p>\n<p>Also habe ich mich aufgemacht und habe den Arzt und meinen Freund darauf angesprochen. Der Arzt wandte sich. Der Freund h\u00f6rte mich an und erz\u00e4hlte mir dann folgende Begebenheit. Er ist zu dem Arzt noch einmal hingegangen, als er wieder \u00e4rztliche Hilfe brauchte, dringend brauchte. Wiederum machte der Arzt einen Fehler, und wieder hatte der Fehler erheblich Folgen f\u00fcr meinen Freund, aber auch hier half schlie\u00dflich ein anderer Arzt. Mein Freund war erregt, als er das erz\u00e4hlte und wurde immer erregter. Sein \u00c4rger, die Erinnerung an sein Leiden musste sich Luft machen. So schloss er seine Erz\u00e4hlung mit den Worten, dass er sich mit dem Arzt nie vers\u00f6hnen werde- auch trotz der 5. Bitte nicht.<\/p>\n<p align=\"center\">III.<\/p>\n<p>Meint die Bitte ernsthaft: \u201eVergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unsern Schuldigern\u201c? Ja, was hei\u00dft <em>vergeben<\/em> \u00fcberhaupt?<\/p>\n<p>Ich denke, dass die Bitte meint, was sie sagt. Ein Ausleger, Erich Klostermann, brachte vor fast 100 Jahren dies auf den Punkt. Er schrieb, dass das \u201eWie wir vergeben unsern Schuldigern\u201c ist die \u201econditio sine qua non\u201c, die Bedingung von der alles weitere, hier unsere Vergebung abh\u00e4ngt (Erich Klostermann, Handbuch zum Neuen Testament, 2. Bd., Matth\u00e4us, T\u00fcbingen 1909, S. 201). Viele Ausleger des Neuen Testaments und Prediger dr\u00fccken sich vor dieser Formulierung. Sie scheuen die Konsequenz. So umgehen Ausleger und Prediger diese Frage oft weitr\u00e4umig. Ein solches Verhalten best\u00e4tigt letztlich die Formulierung Klostermanns. Wir umfahren mit unseren Autos einen Stau, von dem wir im Radio h\u00f6ren, weitr\u00e4umig, wenn wir nichts mit ihm zu tun haben wollen.<\/p>\n<p>Es geht um Vergebung. Wir bitten Gott darum. Wir haben das Gebot der Liebe zu Gott verletzt, wenn wir ihm gegen\u00fcber schuldig werden. Mit diesem Gebot stellt sich \u2013 wie gesagt &#8211; gleich das andere Gebot, das der Liebe zum N\u00e4chsten. Wenn wir Gott um Vergebung bitten, erkennen wir unsere Schuld und tragen unseren Wunsch nach L\u00f6schung der Schuld Gott vor. L\u00f6schung der Schuld bedeutet, dass Gott unsere Schuld ihm gegen\u00fcber streicht. Wenn Gott das tut, hat er auch unseren N\u00e4chsten und unser Verhalten ihm gegen\u00fcber vor Augen. Gott liebt uns und unseren N\u00e4chsten. Wir reden Gott mit <em>Vater<\/em> an. Ein Vater hat alle Kinder im Blick. Alle Eltern h\u00f6ren den Satz von ihren Kindern, wenn sie einem etwas geben: \u201eIch auch\u201c. Das k\u00f6nnen schon die Kleinsten. Da Gott ein liebender Vater ist, an alle denkt \u2013 ich k\u00f6nnte auch sagen: \u201eDa Gott ein gerechter Vater ist\u201c -, m\u00fcssen wir uns der Frage stellen: Wie gehen wir mit der Frage der Vergebung denen gegen\u00fcber um, die an uns schuldig geworden sind?<\/p>\n<p align=\"center\">IV.<\/p>\n<p>Ich denke, dass wir oft dem anderen die Vergebung schuldig bleiben und damit auch selbst vor Gott Schuldige bleiben, er uns nicht vergibt.<\/p>\n<p>Diese Konsequenz scheuen die Ausleger, wenn sie diesen Text weitr\u00e4umig umgehen. Das geht aber nicht. Die beiden Verse, die direkt dem Vaterunser folgen, nennen diese Konsequenz und zwar gleich zweimal. Einmal wird die Konsequenz positiv und einmal negativ ausgedr\u00fcckt (Mt. 6, 14f). Es hei\u00dft:<br \/>\nV.14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben.<br \/>\nV.15 Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.<\/p>\n<p>Anderseits ist die Liebe der Grund f\u00fcr die Vergebung. Wir bitten ihn, uns um der Liebe willen zu vergeben. Und um der Liebe willen verweist dieser uns an den N\u00e4chsten. Die Liebe steht also im Zentrum allen Bittens. L\u00e4sst uns das nicht hoffen?<\/p>\n<p>Die Liebe ist so stark, dass Gott seine Vergebung an die Liebe bindet, an die zu unserem N\u00e4chsten. Gott relativiert nicht die Liebe zum N\u00e4chsten, indem er etwas locker mit ihr umgeht. Der D\u00e4ne S\u00f6ren Kierkegaard betonte deshalb die Liebe. Er machte sie zur Basis allen christlichen Handelns. Die Liebe zum N\u00e4chsten gr\u00fcndet in der Liebe Gottes. Darum ist sie die Basis allen menschlichen Handelns (S\u00f6ren Kierkegaard, die Taten der Liebe, deutsch: H. Gerdes, Der Liebe Tun, in: Gesammelte Werke, Abt. 19, D\u00fcsseldorf\/K\u00f6ln 1966).<\/p>\n<p>Wenn ich so die Liebe betone, sie so gar Gott entgegen halte, wenn wir mit unserem Vergeben scheitern, versuche ich dann nicht mit Gott zu handeln, oder wie die Theologen sagen w\u00fcrden, die verschiedenen Aussagen der Bibel auf eine Linie zu bringen, zu systematisieren? Nun, mit Gott zu handeln, haben Menschen schon immer wieder versucht. Manche hatten dabei so gar Erfolg. Selbst die Bibel berichtet von einem solchen Handel. Dabei ist kein geringerer als Abraham beteiligt. Er handelt mit Gott um Menschen. Gott will sie vernichten wegen ihrer S\u00fcnden, und Abraham will sie retten. (Gen. 18,20ff). Gott l\u00e4sst sich auf diesen Handel ein! Ich denke, dass wir gar nicht einen solchen Handel versuchen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Noch vor den genannten beiden, dem Vaterunser folgenden Versen, stehen im Vaterunser zwei Bitten. Sie helfen uns.<\/p>\n<p>Die unserer 5. Bitte folgenden Bitten 6 und 7 bitten Gott, uns nicht in Versuchung zu f\u00fchren, sondern uns von dem B\u00f6sen zu erl\u00f6sen. Die 6. Bitte w\u00fcnscht, hofft auf den vorbeugenden Schutz vor Fehlern, vor <em>Versuchung<\/em>. Die 7., die letzte Bitte w\u00fcnscht, hofft auf den generellen Schutz vor dem B\u00f6sen. Diese beiden Bitten sind offen, weit offen und schlie\u00dfen damit unsere Fehler, unseren Schuldigern nicht zu vergeben, mit ein. Sie nehmen sie gleich doppelt in den Blick, werden angesprochen, wird ihre Verh\u00fctung erbeten, ja, die Befreiung, Erl\u00f6sung \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p>Das Vaterunser ist ein herrlich umfassendes Gebet! Dank sei Jesus, der es uns lehrte, dem Vater, der sich von uns so umfassend bitten l\u00e4sst, und dem Heiligen Geist, der uns dieses Gebet immer wieder beten l\u00e4sst!<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p>Lied: Nun lob mein Seel, den Herren (EG 289, 1-2,5)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Dr. Ulrich Nembach<br \/>\n<a href=\"mailto:ulrich.nembach@theologie.uni-goettingen.de\">ulrich.nembach@theologie.uni-goettingen.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtreihe zum Vater Unser, Oktober 2006 &#8222;Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern&#8220;, Ulrich Nembach Zur \u00dcbersicht der Reihe Zu den theologisch-hymnologischen Informationen Liebe Gemeinde, die beiden h\u00f6chsten Gebote sind das Gebot der Liebe zu Gott und das Gebot der Liebe zum N\u00e4chsten. 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