{"id":11539,"date":"2021-02-07T19:49:11","date_gmt":"2021-02-07T19:49:11","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11539"},"modified":"2023-01-17T21:30:02","modified_gmt":"2023-01-17T20:30:02","slug":"sondern-erloese-uns-von-dem-boesen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/sondern-erloese-uns-von-dem-boesen-2\/","title":{"rendered":"&#8230;sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Predigtreihe zum Vater Unser, Oktober 2006<br \/>\n&#8222;&#8230;sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen&#8220;, Klaus Schwarzw\u00e4ller <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/archiv-8\/vaterunser-reihe-06.htm\">Zur \u00dcbersicht der Reihe<\/a><br \/>\n<a href=\"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/sondern-erloese-uns-von-dem-boesen\/\">Zu den theologisch-hymnologischen Informationen<\/a><\/strong><\/p>\n<p align=\"center\"><strong>&#8230;sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/strong><\/p>\n<p align=\"left\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p>Wir leiden unter der st\u00e4ndigen Gegenwart des B\u00f6sen. Mit dieser Bitte rufen wir Gott an um Hilfe, um Hilfe gegen das B\u00f6se, gegen die B\u00f6sen, gegen den B\u00f6sen.<\/p>\n<p>Wer das B\u00f6se wahrnimmt, wer es kennt, es wom\u00f6glich erleidet, der sehnt sich danach, da\u00df es \u00fcberwunden werde \u2013 es sei das B\u00f6se um uns herum und auch das B\u00f6se, \u00fcber das wir immer wieder bei uns selber stolpern. So beginnen wir immer aufs neue, es zu bek\u00e4mpfen. Welche Dramen ereignen sich nicht t\u00e4glich in gewissenhaften und zumal skrupul\u00f6sen Menschen. Welche K\u00e4mpfer werden da nicht t\u00e4glich aufgenommen, ausgefochten und immer und immer wieder verloren von Menschen, die sich dem B\u00f6sen entgegenstellen \u2013 dem B\u00f6sen im kleinen wie im gro\u00dfen. Und was wird nicht alles aufgewendet von Staat, Gesellschaft und Institutionen, um des B\u00f6sen Herr zu werden, vom Krieg gegen den Terror \u00fcber den Kampf gegen die oft verbrecherische Gleichg\u00fcltigkeit bis zum Ringen um die Herzen und Gem\u00fcter der Heranwachsenden! O ja, das B\u00f6se ist gegenw\u00e4rtig, es ist allgegenw\u00e4rtig. Wer das bestreitet, ist entweder blind oder will die Realit\u00e4t nicht wahrnehmen \u2013 die Nachrichtensendungen nur eines Tages gen\u00fcgen, um es zu erweisen.<\/p>\n<p>Zudem, es gibt auch <em>die<\/em> B\u00f6sen, Menschen, die das B\u00f6se lieben, an ihm Freude haben, ja sich ihm verschreiben. Warum auch immer \u2013 jedenfalls legen sie erschreckende kriminelle Energie an den Tag, scheren sich nicht um nichts oder finden gerade darin ihre Weide, da\u00df es anderen Menschen schlecht gehe, da\u00df sie gedem\u00fctigt, eingeschr\u00e4nkt, gefoltert oder get\u00f6tet werden. Wir kennen sie nicht nur von Konzentrationslagern, Milizen oder gewissen Polizeistationen. Wir kennen sie auch aus der sozusagen normalen Umwelt \u2013 von dem grunds\u00e4tzlich seine Nachbarn schikanierenden Querkopf bis hin zu scheinbar normalen Mitb\u00fcrgern wie Charles Dutroux in Belgien oder dieser Tage den Herrn Helmut Priklopil bei Wien, um von denen zu schweigen, die in gewissen Internet-Seiten Baby-Sex anbieten mit Einschlu\u00df der \u201eEntsorgung\u201c von zu Tode gesch\u00e4ndeten S\u00e4uglingen. Auch diese Dimension, die Dimension <em>der<\/em> B\u00f6sen, sie ist real, sie ist bedr\u00fcckend real.<\/p>\n<p>Und was ist mit <em>dem<\/em> B\u00f6sen? Traditionellerweise sehen wir in ihm den Teufel, den Satan, \u201eLuzifer\u201c oder auch den \u201eLeibhaftigen\u201c. Auch er ist uns nicht unbekannt, ja, in gewisser Weise ist er f\u00fcr wohl die meisten von uns zuerst im Leben real: Denn Kasperl haut ihn tot. Ha, wie sch\u00f6n! Und so haben wir seither eine lustige Figur vor Augen, wenn vom Teufel die Rede ist: rot, mit H\u00f6rnern, einem fiesen Gesicht, mit einer gewissen verschlagenen Schl\u00e4ue, doch am Ende dem Kasperl nicht gewachsen. Damit kann man ihn abhaken, und wird er weithin abgehakt. An den Teufel zu glauben \u2013 ach ja. Die Satanisten tun\u2019s, nat\u00fcrlich, und unverbesserliche Fundamentalisten auch. Doch sonst? <em>Der<\/em> B\u00f6se, der Teufel \u2013 der Glaube an ihn erscheint allgemein eines denkenden Menschen als unw\u00fcrdig.<\/p>\n<p>Ich geniere mich nicht, dagegenzustellen: <em>Wer die Existenz des Teufels bestreitet, ist unaufgekl\u00e4rt.<\/em> Dabei geht es mir wahrlich nicht um einen Glauben <em>an<\/em> den Teufel \u2013 nein, wir glauben <em>an <\/em>Gott. Und ich breche erst recht keine Lanze f\u00fcr seine Existenz \u2013 etwa nach dem Motto: Man mu\u00df vom Teufel \u00fcberzeugt sein, um an Gott glauben zu k\u00f6nnen, oder was dergleichen Abwegigkeiten sonst noch sein m\u00f6gen. Sondern darum ist\u2019s mir zu tun, da\u00df wir einsehen: wie Tornados, Tsunamis oder auch Hagel ist er real und erweist er sich wieder und wieder als real. Das zu leugnen, ist Vogel-Strau\u00df-Taktik. Nach einem Jahrhundert der Folter, des Archipels Gulag, der Vernichtungslager, der Atombomen, von Napalm und von Agent Orange (zur Waldentlaubung in Vietnam) \u2013 um andeutend nur dies zu nennen \u2013 , ist es albern zu leugnen: Es ist eine Macht in der Welt, die alle Kr\u00e4fte und M\u00e4chte des Guten und der Guten und der Gutwilligen und auch Widerstrebenden immer wieder beiseite wischt und eine Herrschaft des Entsetzlichen errichtet. In der gesamten Geschichte der Menschheit ist es noch niemals gelungen, sie auch nur leidlich zu b\u00e4ndigen. Und diese uns\u00e4gliche Macht kennzeichnen wir als \u201eTeufel\u201c. Damit bekennen wir: Wir sind ihr nicht gewachsen. Sie \u00fcberschreitet unsere M\u00f6glichkeiten und F\u00e4higkeiten. <em>Der<\/em> B\u00f6se, er ist, wahrhaftig, er ist ganz verflucht real.<\/p>\n<p>Ein Gedanke, der uns nicht schmeckt. Denn wenn an ihm etwas dran ist, wenn er gar die Realit\u00e4t ausdr\u00fcckt, dann&#8230; Lassen Sie mich\u2019s einmal so ausdr\u00fccken: Von Konrad Lorenz\u2018 <em>sogenannten B\u00f6sen<\/em> \u00fcber Helmut Sch\u00f6cks <em>Neid<\/em> bis hin zu der platonischen Tradition des im Gedr\u00e4nge des Alltags oder unter der Macht des Vorfindlichen nur versch\u00fctteten Guten haben wir dutzend-, ja hundertfach Theorien und Methoden vom B\u00f6sen und seiner \u00dcberwindung. Und die w\u00fcrden Makulatur, wenn der Teufel real w\u00e4re. Denn Teufel, das besagt ja definitionsm\u00e4\u00dfig: Nur Gott kann ihn bezwingen. Da wir aber gelernt haben, ohne Gott bzw. unter seiner faktischen oder ausdr\u00fccklichen Leugnung und Verleugnung zu leben, w\u00fcrden wir mit diesem Anerkenntnis in eine verzweifelte Situation geraten. Wir w\u00e4ren dann ja auf Gott angewiesen. Ehe man es so weit kommen l\u00e4\u00dft, verhohnepipelt man lieber den Teufel und bem\u00fcht sich im \u00fcbrigen, das B\u00f6se, wo und wie immer es begegnet, irgendwie \u201eherunterzuspielen\u201c oder als Einzel- oder Ausnahmefall zu fassen. Und dem kommt man grunds\u00e4tzlich jedenfalls <em>irgendwie<\/em> bei. Und also ist der Teufel nicht existent.<\/p>\n<p>Der freut sich nat\u00fcrlich und kann nur um so freier auftreten und es um so dreister treiben! Und da\u00df er\u2019s tut \u2013 nein, das bedarf keiner Hinweise oder Beispiele. Das steht so entsetzlich vor Augen \u2013 ! Nur da\u00df wir\u2019s immer wieder nicht sehen, nicht wahrhaben wollen.<\/p>\n<p>Das, <em>das<\/em> ist die Situation, in der und aus der heraus wir beten: \u201e&#8230;sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.\u201c Mit dieser Bitte <em>bekennen<\/em> wir: Wir werden des B\u00f6sen nicht Herr, nicht des B\u00f6sen um uns herum und auch nicht des B\u00f6sen in uns, unabh\u00e4ngig davon, ob es um das B\u00f6se, die B\u00f6sen oder den B\u00f6sen geht. <em>Seine B\u00e4ndigung geht \u00fcber unser Verm\u00f6gen.<\/em> Mit dieser Bitte <em>gestehen wir ein<\/em>: Wir sp\u00fcren B\u00f6ses \u2013 um uns herum und auch in uns selbst, und wir leiden an ihm und w\u00e4ren lieber heute als morgen von ihm frei \u2013 abermals: unabh\u00e4ngig davon, ob es um das B\u00f6se, die B\u00f6sen oder den B\u00f6sen geht. Wir leiden an ihm, es fordert uns heraus, macht uns w\u00fctend, verzweifelt oder auch ratlos. Doch es ist da und grinst uns h\u00e4misch an. Und <em>wir leiden unter der st\u00e4ndigen Gegenwart des B\u00f6sen<\/em>. Mit der Bitte <em>rufen<\/em> wir Gott an um Hilfe \u2013 dringend um Hilfe, um Hilfe, auf die wir <em>angewiesen<\/em> sind. Gew\u00e4hrt sie Gott uns nicht, dann haben das B\u00f6se und die B\u00f6sen und der B\u00f6se Oberwasser, <em>noch<\/em> mehr Oberwasser, und die Welt wird <em>noch<\/em> mehr zu einem von Sadisten beherrschten Tollhaus. <em>Wir sind auf Gottes Hilfe unmittelbar angewiesen<\/em>.<\/p>\n<p>Jesus Christus lehrt uns freilich nicht beten, Gott m\u00f6ge uns in unserem Kampf gegen das\/die\/den B\u00f6sen helfen. Weder betet er selber noch leitet er an zu beten um Kleines. Er selber betet und leitet uns an, um gro\u00dfes zu bitten: <em>Erl\u00f6se<\/em>! Erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen. Erl\u00f6sung \u2013 das ist nicht zu steigern. Wer von etwas erl\u00f6st ist, der hat es hinter sich, ist es los, ist davon befreit. Dem kann es nichts mehr anhaben. \u201e&#8230;sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.\u201c Hei\u00dft also, klar und platt geredet: Nimm uns aus ihm heraus. Entnimm uns ihm. Befreie uns so von ihm, da\u00df es uns in keiner Weise mehr nachh\u00e4ngt, bel\u00e4stigt, beschwert, bedr\u00e4ngt. Entnimm uns ihm ganz und gar. La\u00df es mit seiner Macht \u00fcber uns endg\u00fcltig und unwiderruflich ein Ende haben. \u2013 Wahrlich: eine gro\u00dfe, eine <em>sehr<\/em> gro\u00dfe Bitte!<\/p>\n<p>Doch ist diese Bitte n\u00f6tig, oder tut Gott nicht vielmehr ohnehin, was er will? \u00dcberhaupt, hat sie Realit\u00e4tsgehalt, oder h\u00e4lt sie nicht vielmehr blo\u00df eine Sehnsucht offen? Und ist sie tats\u00e4chlich hilfreich, oder entl\u00e4\u00dft sie nicht vielmehr etwas billig aus der Verantwortung? Diesen Einw\u00e4nden ist nachzugehen.<\/p>\n<p>Um\u2019s von vornherein zu unterstreichen: Ja, diese Bitte, sie <em>ist n\u00f6tig<\/em>. Das, nebenbei bemerkt, <em>auch<\/em>, weil sie im Bewu\u00dftsein h\u00e4lt, in welcher Situation wir uns befinden. Vor allem aber: Sie ist n\u00f6tig, denn wir brauchen Gottes Hilfe und Handeln. Tut er auch, was er will, so will er doch uns dabei haben. Und das nicht zuletzt auch, indem er uns einbezieht in sein Handeln in der Welt, mit dem er durch Menschen dem und den B\u00f6sen Grenzen zieht \u2013 auch \u00fcbrigens durchs Rechtswesen oder durch Polizei. Ganz gewi\u00df wird so nicht die himmlische, sondern irdische, immer wieder auch bedr\u00fcckend irdische Gerechtigkeit ge\u00fcbt. Nur mache man sich klar, was Verzicht auf diese h\u00f6chst irdische Gerechtigkeit nach sich z\u00f6ge&#8230;! Im \u00fcbrigen haben oder h\u00e4tten wir insoweit ja auch unsere Stimmen, um darauf Einflu\u00df zu nehmen, da\u00df diese irdische tats\u00e4chlich <em>Gerechtigkeit<\/em> sei.<\/p>\n<p>Und diese Bitte, sie hat <em>Realit\u00e4tsgehalt<\/em>, einen bedr\u00fcckend hohen sogar. Der wird in zweierlei deutlich. Einmal darin, da\u00df wir immer wieder der Meinung oder vielmehr dem Aberglauben verfallen, wir k\u00f6nnten bleibend etwas gegen das B\u00f6sen oder das B\u00f6se ausrichten. So h\u00e4lt uns diese Bitte in der Realit\u00e4t fest, da\u00df <em>wir<\/em> immer nur allenfalls \u2013 und das ist viel \u2013 sozusagen kleine Etappensiege gewinnen. Zum anderen wird dar\u00fcber deutlich, wie wir uns in den Kampf gegen das B\u00f6se und die B\u00f6sen verbei\u00dfen \u2013 etwa indem wir gegen die \u201eAchse des B\u00f6sen\u201c und oder gegen den (\u201eden\u201c!) Terrorismus streiten. Doch sie zu beseitigen, das ist Gottes Sache. Wir unsererseits k\u00e4mpfen vor allem so, wie Gott selber gek\u00e4mpft hat: Er hat die B\u00f6sen und den B\u00f6sen, die sich gegen ihn selber richteten, an sich selber zur Ruhe kommen lassen, indem er sich ihnen auslieferte. Wo wir auf das Wiederschlagen, auf das Heimzahlen, auf die Vergeltung verzichten, mu\u00df das B\u00f6se sich auslaufen und kommt zur Ruhe. Und wo wir mit den B\u00f6sen zu tun bekommen: Tolstois \u201e&#8230;vielleicht bin ich ja noch schlechter als ihr&#8230;\u201c gegen\u00fcber Verbrechern mag als Haltung zu denken geben.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich ist diese Bitte <em>hilfreich<\/em>, o ja. Es gibt einen uralten, verborgenen, doch realen Zusammenhang: Nur was und worum man betet, wird auch getan, und nur das, was man tut, das und darum betet man auch. Es ist die Verantwortung f\u00fcr und um menschliches Leben, unseres wie das anderer, das uns in diese Bitte geradezu n\u00f6tigt. Und es ist diese Bitte, die beides tut: uns eine Aufgabe wie deren Grenze im Bewu\u00dftsein wachzuhalten und uns daran zu erinnern, da\u00df wir und unser Tun hier in h\u00f6herer Hand stehen.<\/p>\n<p>Auf dieses letzte will ich noch kurz eingehen. Ein Mann, der viel von B\u00f6sem und auch vom Teufel und von Teufeleien wu\u00dfte und hautnah erfahren hatte und dabei wahrlich nicht die H\u00e4nde in den Scho\u00df gelegt hatte, Luther n\u00e4mlich, dichtete einst:<\/p>\n<p>Mit unsrer Macht ist nichts getan,<br \/>\nwir sind gar bald verloren.<br \/>\nEs streit\u2019 f\u00fcr uns der rechte Mann,<br \/>\nden Gott hat selbst erkoren.<br \/>\nFragst du wer der ist?<br \/>\nEr hei\u00dft Jesus Christ.<br \/>\nDer Herr Zebaoth,<br \/>\nund ist kein andrer Gott.<br \/>\nDas Feld mu\u00df er behalten.<\/p>\n<p>Und wenn die Welt voll Teufel w\u00e4r\u2018<br \/>\nUnd wollt\u2018 uns gar verschlingen,<br \/>\nso f\u00fcrchten wir uns nicht so sehr,<br \/>\nes soll uns doch gelingen!<br \/>\nDer F\u00fcrst dieser Welt,<br \/>\nwie saur er sich stellt,<br \/>\ntut er uns doch nicht,<br \/>\ndas macht, er ist gericht\u2018.<br \/>\nEin W\u00f6rtlein kann ihn f\u00e4llen.<\/p>\n<p>Gott kann dies W\u00f6rtlein sprechen, und er sprach es: am Kreuz von Golgatha. Da\u00df Gott dieses W\u00f6rtlein immer wieder neu spreche, neue spreche, auch zu uns und in unsere gef\u00e4hrliche und von B\u00f6sem und zumal dem B\u00f6sen gesch\u00fcttelte Zeit hinein \u2013 der Herr hat\u2019s uns anbefohlen. Darum tun wir\u2019s getrost:<\/p>\n<p>Ja, Herr, bitte, erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen.<\/p>\n<p><em>Amen.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Klaus Schwarzw\u00e4ller<br \/>\n<a href=\"mailto:hweissenfeldt@foni.net\">hweissenfeldt@foni.net<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtreihe zum Vater Unser, Oktober 2006 &#8222;&#8230;sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen&#8220;, Klaus Schwarzw\u00e4ller Zur \u00dcbersicht der Reihe Zu den theologisch-hymnologischen Informationen &#8230;sondern erl\u00f6se uns von dem B\u00f6sen. Liebe Gemeinde! Wir leiden unter der st\u00e4ndigen Gegenwart des B\u00f6sen. 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