{"id":11547,"date":"2021-02-07T19:48:57","date_gmt":"2021-02-07T19:48:57","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11547"},"modified":"2023-02-08T21:23:34","modified_gmt":"2023-02-08T20:23:34","slug":"matthaeus-254-29-1626","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-254-29-1626\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 25,4-29 + 16,26"},"content":{"rendered":"<h3 align=\"left\"><strong>Predigt zu Matth\u00e4us 25,4-29 + 16,26, verfasst von Eberhard Hauschildt<\/strong><\/h3>\n<div align=\"left\">Liebe Schlosskirchengemeinde!<\/div>\n<div align=\"left\">\n<p>Im 1. Brief an seine Gemeinde in Korinth schreibt der Apostel Paulus in Kap. 9 folgendes:<br \/>\n&#8230; da\u00df ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht r\u00fchmen; denn ich mu\u00df es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium nicht predigte! T\u00e4te ich&#8217;s aus eigenem Willen, so erhielte ich Lohn. Tue ich&#8217;s aber nicht aus eigenem Willen, so ist mir doch das Amt anvertraut. Was ist denn nun mein Lohn? Da\u00df ich das Evangelium predige ohne Entgelt und von meinem Recht am Evangelium nicht Gebrauch mache.<br \/>\nDenn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich m\u00f6glichst viele gewinne. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden &#8211; obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin -, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden &#8211; obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi -, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.<br \/>\nWi\u00dft ihr nicht, da\u00df die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empf\u00e4ngt den Siegespreis? Lauft so, da\u00df ihr ihn erlangt. Jeder aber, der k\u00e4mpft, enth\u00e4lt sich aller Dinge; jene nun, damit sie einen verg\u00e4nglichen Kranz empfangen, wir aber einen unverg\u00e4nglichen. Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse; ich k\u00e4mpfe mit der Faust, nicht wie einer, der in die Luft schl\u00e4gt, sondern ich bezwinge meinen Leib und z\u00e4hme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong> I. (Gewinnen bringt Spa\u00df) <\/strong><\/p>\n<p>Gewinnen bringt Spa\u00df! Wer wollte das nicht: Als erste oder erster durchs Ziel kommen, oben auf dem Treppchen stehen, den dicksten Fisch fangen! Wer wollte das nicht: Den Job kriegen, um den man sich beworben hat. Wer wollte das nicht: Als erste, als erster die neue wissenschaftliche Idee herausbringen \u2013 oder die neue Gesch\u00e4ftsidee umsetzen. Wer wollte das nicht, dass der eigene Garten der gepflegteste ist oder der nat\u00fcrlichste.<\/p>\n<p>Gewinnen gibt einem ein gutes Gef\u00fchl: Ich habe es geschafft \u2013 oder: wir haben es geschafft. Und selbst, wenn nur im Fernsehen meine Mannschaft gewinnt, vermag dies noch Gl\u00fccksgef\u00fchle en masse zu verbreiten. Ums Gewinnen geht es im Weltmeisterschaftssport. Ums Gewinnen geht es auch in der Wirtschaft und in der Wissenschaft und im Alltag.<\/p>\n<p>Die Orientierung am Gewinn ist wohl schon eingebaut in das biologische Programm der Verbreitung der optimalen Gene. Und es findet sich beim Menschen kultiviert zu einer Tugend: Ohne Flei\u00df kein Preis. Wer wagt, gewinnt. Ich erinnere mich daran, wie ich in der Schulzeit in die Poesiealben, die heute Freundschaftsb\u00fccher hei\u00dfen, immer einen bestimmten Spruch geschrieben habe (der war so lang und den hatte sonst keiner drauf; ich wei\u00df nicht, wo ich ihn herhatte). Der Spruch lautete: \u201eMusterhaft und meisterhaft wirst du nie in allen Dingen, dennoch: nach der Meisterschaft musst du unaufh\u00f6rlich ringen.\u201c<\/p>\n<p>Wenn schon nicht das Gewinnen k\u00f6nnen immer m\u00f6glich ist, so wird doch das Gewinnen wollen gefordert. Dabei sein wollen. Dabei sein ist alles. Es ist Tugend, nach der Meisterschaft zu ringen. Kultiviere dich dahin.<\/p>\n<p>Ja, auch in den zwischenmenschlichen Beziehungen geht es darum, wie man sagt, Menschen f\u00fcr sich oder f\u00fcr eine Sache zu gewinnen. Und mit einem gewinnbringenden L\u00e4cheln f\u00e4ngt das Werben an. Welch ein Gl\u00fcck, wenn das Gegen\u00fcber gewonnen ist f\u00fcr die Sache. Und welch ein Gl\u00fcck, wenn es mir gelingt, die geliebte Person f\u00fcr mich zu gewinnen. Gewinnorientierung auch in der Liebe.<\/p>\n<p>Allerdings, wo es Gewinner gibt, gibt es auch Verlierer. Und was ist mit denen? Und was ist mit denen, die sich beim Ringen um die Meisterschaft oder das Geliebtwerden kaputt gemacht haben? Und was ist mit den vielen, die doch meistens Mittelma\u00df sind?<\/p>\n<p align=\"center\"><strong> II. (Der christliche Gewinn) <\/strong><\/p>\n<p>Auch Paulus redet von Gewinn. Worin besteht der christliche Gewinn und wie sieht darum das christliche Gewinnen aus?<\/p>\n<p>Der christliche \u201ePreis\u201c ist die Seligkeit. Der christliche Preis ist ein Leben mit Gott und aus Gott. Der Preis ist das Gl\u00fcck, von Gott geliebt zu werden. Es ist der Preis, im Leben und im Tod gehalten zu sein.<\/p>\n<p>Darum ist dieser Gewinn ein unverg\u00e4nglicher Gewinn (V. 25). Kein schnell verwelkender Lorbeerkranz, und auch nicht ein Titel, der nur vier Jahre h\u00e4lt bis zur n\u00e4chsten Weltmeisterschaft. Der christliche Gewinn h\u00e4lt sogar nicht nur, \u201ebis dass der Tod euch scheidet\u201c. Er ist Gewinn f\u00fcr Zeit und Ewigkeit.<\/p>\n<p>Und es ist ein Gewinn, der gewiss ist. Sonst geht es auch den Favoriten so, dass sie \u201eaufs Ungewisse\u201c (V. 26) k\u00e4mpfen. Schon eine kleine Erk\u00e4ltung, eine winzige Un\u00fcberlegtheit kann den Sieg vereiteln. Blo\u00df nicht wieder zur\u00fcckfallen. Es ist dann die Angst vor dem Verlust, die am meisten anspornt. Wie anders ist das, wenn ich wei\u00df: Der Preis wird zu mir kommen, weil ihn einer in Liebe f\u00fcr mich bereit h\u00e4lt. Dann sind es Freude und Lust, die mich anspornen.<\/p>\n<p>Den Ansporn braucht der Mensch. Der eigene Wille ist eher schwach und eher unsicher. Nur mit einer extra gro\u00dfen Portion Egozentrik oder mit h\u00e4rtester Selbstverleugnung k\u00f6nnen sonst Menschen sich selbst motivieren. Der christliche Gewinn wird errungen in einem \u00fcbertragenen Amt (V. 17). Du kannst es, f\u00fclle es aus. Du kriegst die Kompetenz, du hast die Kompetenz zum Christenleben. Mach was draus.<\/p>\n<p>Der christliche Gewinn geht nicht auf Kosten der andern. Sonst ist es ja oft so: Wenn ich gewinnen soll, m\u00fcssen die anderen verlieren. Es \u201elaufen alle, aber (nur) einer empf\u00e4ngt den Siegespreis.\u201c (V. 24) Nur eine Mannschaft erh\u00e4lt den Pokal. Der christliche Gewinn hingegen produziert eine \u2013 neudeutsch gesprochen \u2013 Win-Win-Situation. Wie bei der Liebe: Wenn es gelingt, das Gegen\u00fcber f\u00fcr sich in Liebe und zur Liebe zu gewinnen, in Freundschaft und zur Freundschaft, haben beide etwas davon.<\/p>\n<p>So sieht der christliche Gewinn aus. Und das hat zwei ganz wichtige Folgen. Die erste. Es macht den christlichen Gewinn zu einem Gewinn der Freiheit. \u201eBin ich nicht frei?\u201c \u2013 so die selbstbewusste rhetorische Frage des Paulus am Anfang von Kap. 9 an seine Gegner (V. 1). Die Seligkeit ist die Freiheit zur Gestaltung des Lebens. Die Freiheit zur Kreativit\u00e4t des Ausdrucks, die Freiheit zur Modernisierung der Lebensumst\u00e4nde. Es ist diese Haltung, die den Paulus und seine Gemeinden die Grenzen der Tradition und des einen Volkes \u00fcbersteigen lie\u00dfen. Beschneidungsregeln und Essensgebote und Volkszugeh\u00f6rigkeit bekommen darum f\u00fcr die fr\u00fchen Christen einen anderen Stellenwert. Es ist die Freiheit von der Fixierung auf das, was Paulus als das t\u00f6tende Gesetz herausstellt. Es ist die Freiheit davon, einer Norm zu folgen, nur weil sie als Norm besteht, auch wenn sie unter ver\u00e4nderten Umst\u00e4nden den lebensf\u00f6rdernden Sinn nicht mehr erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Es ist diese Freiheit, die der Reformation ihre Dynamik gab, die Traditionen und Hierarchien auf den Pr\u00fcfstand zu stellen. Noch einmal also: Die Seligkeit ist die Freiheit zur Gestaltung des Lebens. Die Freiheit zur Kreativit\u00e4t des Ausdrucks, die Freiheit zur Modernisierung der Lebensumst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Die zweite Folge: Dieser Gewinn, die Freiheit ist eben nicht eine Freiheit auf Kosten der anderen, sondern sie hat eine ganz bestimmte Ausrichtung: Die Orientierung am Nutzen f\u00fcr die anderen. Paulus formulierte es so: \u201eDenn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich m\u00f6glichst viele gewinne\u201c (V. 19) Darum wird er den Juden ein Jude, den Heiden wie einer ohne die Tora, den Schwachen ein Schwacher. Die Kreativit\u00e4t, die Modernisierung, die Freiheit zur Gestaltung des Lebens ist dazu da, den Menschen in ihrer Vielfalt zu nutzen. \u201eIch bin allen alles geworden, damit ich auf diese Weise etliche rette.\u201c (23). Dass auch sie den Gewinn erlangen, ist das Ziel.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong> III. (Die christliche Gewinnorientierung als geistliche Sportlichkeit) <\/strong><\/p>\n<p>Die christliche Gewinnorientierung ist also Win-Win-Orientierung. Und so kann sie sich dann auch am Sport ein Vorbild nehmen.<\/p>\n<p>Christliche Gewinnorientierung ist Anstrengung. \u201eLauft, dass ihr den Siegpreis erlangt.\u201c (V 24). Eine wohltuende Anstrengung. Denn auch wer geistlich rastet, der rostet. Geist und K\u00f6rper auf Trab bringen, h\u00e4lt fit, tut wohl. Wer sich bewegt, tut was f\u00fcr sich.<\/p>\n<p>Zur Anstrengung der christlichen Gewinnorientierung geh\u00f6rt auch eine geh\u00f6rige Portion Askese. \u201eJeder, der k\u00e4mpft, enth\u00e4lt sich aller Dinge\u201c (V. 25) Wer sich anstrengt und einsetzt, setzt Priorit\u00e4ten, verzichtet auf anderes. Das Amt, der Dienst der Liebe bedeutet Verzicht. Dieser Verzicht ist nicht eine Askese um ihrer selbst willen., sondern es geht um eine zielbezogene Askese. Sie ist dazu da, den Gewinn zu erreichen &#8211; f\u00fcr sich und f\u00fcr die anderen. Paulus beschreibt es so: \u201eIch bezwinge meinen Leib und z\u00e4hme ihn, dass ich nicht den andern predige und selbst verwerflich werde.\u201c (27)<\/p>\n<p>Darum geh\u00f6rt zur christlichen Gewinnorientierung auch die kritische Aufmerksamkeit auf sich selbst. Aufmerksam werden auf den eigenen geistlichen Fitnesszustand, die Zielbezogenheit der eigenen Askese pr\u00fcfen. Und dazu geh\u00f6rt ebenso die kritische Aufmerksamkeit f\u00fcr die anderen: sich nach dem tats\u00e4chlichen Nutzen f\u00fcr sie fragen und diese danach befragen. Die f\u00fcr die N\u00e4chsten passenden Weisen des Ausdrucks, des Handelns finden und daf\u00fcr die N\u00e4chsten erst einmal verstehen lernen. Und dann mit ihnen zusammen die passende Vorgehensweise entdecken und umsetzen.<\/p>\n<p align=\"center\"><strong> IV. (Gewinnorientierung in Kirche und Diakonie) <\/strong><\/p>\n<p>Noch ein letzter Gedanke: Christliche Gewinnorientierung gilt nicht nur f\u00fcr den einzelnen, sie ist auch n\u00f6tig f\u00fcr das organisierte Christentum. Kirche und Diakonie stehen heute in Zeiten des Umbruchs. Wie mit dem demographischen und finanziellen R\u00fcckgang in der Kirche umgehen? Wie soll die Diakonie auf die Marktorientierung und neue Staatskontrolle \u00fcber Leistungspakete im Sozialbereich reagieren? Hier wird christliche Gewinnorientierung gebraucht.<\/p>\n<p>Anstrengungen stehen an. Und interne Auseinandersetzungen um die besten Wege. Sie werden sich im Sinne christlicher Gewinnorientierung daran messen lassen m\u00fcssen, wie sie den Menschen, die sie betreffen, und ihrer Seligkeit, ihrer Freiheit nutzen. Anstrengung und Verzicht sind f\u00fcr Kirche und Diakonie gefragt, vor allem aber die Aufmerksamkeit, die die Freiheit zu den angemessensten Wegen f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Hinterher sind immer alle schlauer, wenn sich die Siege einstellen oder die Niederlagen. Das ist in Reformzeiten besonders deutlich zu beobachten. F\u00fcr den Mut zum Risiko und den Mut zum langen Atem kann man sich beim Sport ein Beispiel nehmen. In diesem Sinne \u201eMusterhaft und meisterhaft wirst du nie in allen Dingen, dennoch: nach der Meisterschaft kannst du unaufh\u00f6rlich ringen.\u201c<\/p>\n<p><strong> Zum Gottesdienst: <\/strong><\/p>\n<p>Lieder: 133, 1-2.6-7; 494; 140.<\/p>\n<p>Lesungen: Zwei biblische Blickweisen auf das Gewinnen. Im Matth\u00e4usevangelium Kap 25 wird am wirtschaftlichen Gewinnen ein Beispiel genommen (Lesung V. 4-29). Im Kapitel 16 des Matth\u00e4usevangeliums wird herausgestellt, dass es darauf ankommt, worauf sich das Gewinnen ausrichtet (V.26)<\/p>\n<p>Gebete<\/p>\n<p>Confiteor: Wir wollten was erreichen. Und manche haben einiges erreicht in der vergangenen Woche, anderen ist es nicht gelungen. Wir haben gewonnen und haben verloren, haben andere gewinnen und andere verlieren sehen. Nicht nur bei Spielen auf dem Platz, sondern im Leben \u00fcberhaupt ergeht es uns so. Mit Gewinn und Verlust treten wir vor Gott und rufen: &#8230;<\/p>\n<p>Gnadenspruch: Gott ist der Geber der Gaben, darauf setzen wir. \u201eWohl dem, der auf ihn trauet.\u201c Und \u201edie den Herrn suchen haben keinen Mangel an irgendeinem Gut\u201c (Ps 34).<\/p>\n<p>Kollektengebet:<\/p>\n<p>Himmlischer Geber aller Gaben. Lehre uns, deine Gaben und deine G\u00fcter zu sehen, und lehre du uns den rechten Umgang mit ihnen. Durch Jesus Christus, der mit dir und dem Heiligen Geist lebt und wirksam ist. Jetzt und allezeit. Amen.<\/p>\n<p>F\u00fcrbittengebet:<\/p>\n<p>Gott, du Sch\u00f6pfer und Erl\u00f6ser:<\/p>\n<p>Wir danken dir f\u00fcr deine Gaben. Wir danken dir f\u00fcr Mut und Kreativit\u00e4t, f\u00fcr Lust am Handeln und \u00dcben f\u00fcr den Erfolg. Wir freuen uns mit, wenn der Gewinn da ist. Danke f\u00fcr deine F\u00fclle an Kr\u00e4ften und Bewegung und Gelingen.<\/p>\n<p>Wir bitten f\u00fcr die Verlierer. F\u00fcr die, denen die Aufgabe nicht gelingt, denen das Leben zerflie\u00dft, denen die Kosten f\u00fcr den Gewinn anderer aufgeb\u00fcrdet werden. Lass uns uns damit nicht zufrieden geben. Wende ab den Schaden an der Seele, lass genesen und wieder aufstehen nach der Niederlage.<\/p>\n<p>Wir bitten um gutes Gewinnen. Um einen Gewinn, der das Miteinander st\u00e4rkt. Um einen Gewinn, der die anderen im Blick hat. Um einen Gewinn, der zugleich ein Gewinn f\u00fcr die anderen ist. Lehre uns diese Kunst, jeden Tag neu und immer wieder.<\/p>\n<p><strong>Prof. Dr. Eberhard Hauschildt<\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigt zu Matth\u00e4us 25,4-29 + 16,26, verfasst von Eberhard Hauschildt Liebe Schlosskirchengemeinde! Im 1. Brief an seine Gemeinde in Korinth schreibt der Apostel Paulus in Kap. 9 folgendes: &#8230; da\u00df ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht r\u00fchmen; denn ich mu\u00df es tun. 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