{"id":11550,"date":"2021-02-07T19:48:55","date_gmt":"2021-02-07T19:48:55","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11550"},"modified":"2023-02-09T18:21:06","modified_gmt":"2023-02-09T17:21:06","slug":"offenbarung-1-18","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/offenbarung-1-18\/","title":{"rendered":"Offenbarung 1, 18"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Predigtreihe in der Evangelischen Schlosskirche der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t zu Bonn zum Thema &#8222;Weltmeisterschaft&#8220;, 2006<br \/>\nOstersonntag, 16. April 2006<br \/>\nPredigt zu Offenbarung 1, 18, verfasst von Reinhard Schmidt-Rost<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><strong>Tod und Liebe<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><strong>Christus spricht: Ich war tot und siehe ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schl\u00fcssel des Todes und der H\u00f6lle. Offb. 1, 18<br \/>\n<\/strong>(Wochenspruch f\u00fcr den Ostersonntag)<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nwas haben Sie sich zu Ostern gew\u00fcnscht?<br \/>\nJa, ich wei\u00df, einen Wunschzettel gibt es nur an Weihnachten \u2013 und f\u00fcr uns Erwachsene auch dann kaum noch, das ist etwas f\u00fcr Kinder.<\/p>\n<p>Aber seit der Wohlstand im Lande herrscht, wird auch an Ostern immer mehr geschenkt, ob erw\u00fcnscht oder nicht, die Angebote in den Warenh\u00e4usern gehen jedenfalls weit \u00fcber Ostereier hinaus \u2013 und im Freien lassen sich ja viele Dinge viel leichter verstecken als nun gerade Eier, zumal aus Schokolade \u2026ein paar Socken oder ein neuer Kochtopf, ein trendiges Oberteil oder ein Spielzeug f\u00fcrs Kind\u2026<\/p>\n<p>Und so habe ich mir gedacht, ich schreibe mal ein paar Osterw\u00fcnsche auf, vielleicht fragt mich ja jemand.<\/p>\n<p>Bei diesem Predigttext, dem Wochenspruch f\u00fcr das Osterfest, kann einem schnell manches einfallen, was mit Schl\u00fcsseln zusammenh\u00e4ngt und mit T\u00fcren.<\/p>\n<p>Ganz unmittelbar nahe liegend ist der Wunsch, dass man sich m\u00f6glichst nicht selbst ausschlie\u00dft, nicht die eigene Wohnungst\u00fcr vor der Nase zuwirft, und der Nachbar ist nat\u00fcrlich auch im Skiurlaub und es bleibt nur der teure-treue Schl\u00fcsseldienst.<br \/>\nSch\u00f6n w\u00e4re es auch, wenn ich meinen Schl\u00fcsselbund m\u00f6glichst selten wie eine Stecknadel suchen m\u00fcsste.<br \/>\nIn sportlichen Zeiten k\u00f6nnte man sich auch w\u00fcnschen, dass die Mannschaft, die man selbst favorisiert, alle Riegel der gegnerischen Abwehr knacken und ein paar sch\u00f6ne Tore erzielen kann.<\/p>\n<p>Aber das sind nat\u00fcrlich alles keine W\u00fcnsche, die man auf einen Wunschzettel schreiben kann, denn solche W\u00fcnsche erf\u00fcllt einem h\u00f6chstens das neue Jahr selbst und mit Ostern haben sie h\u00f6chstens zu tun, da\u00df sie Ihnen ein kleines Oster-L\u00e4cheln abgewinnen sollen.<\/p>\n<p>Noch weniger gilt das von dem Osterwunsch, der ja den Sinn von Ostern ausmacht \u2013 und bei dessen Erw\u00e4gung uns das Osterlachen schnell im Gesicht gefriert:<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche mir, dass der Tod nicht letztlich \u00fcber die Liebe siegt, weder individuell in einem pers\u00f6nlichen Leben, noch global im \u00dcberlebenskampf der Menschheit, der seit jeher und leider immer weiter als Kampf unter Sippen, St\u00e4mmen und V\u00f6lkern gef\u00fchrt wird; ich w\u00fcnsche mir \u2013 wie sicher die meisten Menschen auf der Welt, dass der Stein wirklich weggerollt wird und die Liebe nicht nur aufersteht, sondern auch aus der Grabesh\u00f6hle freikommt und wirken kann.<br \/>\nDas w\u00fcnsche ich mir, dass Christus \u2013 um die Bilder der Offenbarung denen des Ostermorgens hinzuzuf\u00fcgen \u2013 die T\u00fcr aufschlie\u00dft, um uns freizulassen aus dem Gef\u00e4ngnis von Tod und H\u00f6lle;<br \/>\ndenn es ist ja nicht so, dass wir drau\u00dfen w\u00e4ren \u2013 und Tod und H\u00f6lle drinnen, das wir also \u201afein heraus\u2019 w\u00e4ren \u2026 und Christus der H\u00fcter w\u00e4re, der Wach- und Schlie\u00dfdienst, der die Schrecken von Tod und H\u00f6lle hinter Schlo\u00df und Riegel bringt \u2026 die H\u00f6lle sind auch nicht nur die anderen, wie ein moderner Dichter sagte, die H\u00f6lle sind wir \u2026<\/p>\n<p>denn es ist ja nicht so, dass menschlicher Verstand seit Aufkl\u00e4rung und Moderne die Schrecken der Menschheit in einem fernen mythischen Hades tiefgek\u00fchlt endgelagert oder in einem H\u00f6llenofen mit Fegefeuer weggeschlossen h\u00e4tte. Die moderne Rationalit\u00e4t hat uns die mythischen Bilder genommen, aber da mit auch die Absorptionsm\u00f6glichkeit genommen; der Schrecken ist multipliziert, potenziert, globalisiert \u2013 und wir Menschen, zumal wir Wissenschaftler suchen nach Vorstellungen, um die H\u00f6lle, die unser Leben bedroht, einzugrenzen mit Begriffen und Verfahren, von Wegschlie\u00dfen redet kaum jemand, alles von wegstecken, und das hei\u00dft dann auch von einstecken.<\/p>\n<p>Die Moderne ist darauf gesto\u00dfen, dass die H\u00f6lle in uns selbst ist, dass unsere Vorfahren sie in Mythen und M\u00e4rchen nach au\u00dfen getragen haben, es aber ganz unausweichlich feststeht, dass die H\u00f6lle eine bildhafte Vorstellung menschlicher Angst ist\u2026 und diese H\u00f6lle schl\u00e4gt sich nieder, schl\u00e4gt uns nieder mit Angst \u2026<br \/>\nund mit dieser Angst versinken wir entweder in Depression und Apathie oder versenken andere in die H\u00f6lle, sei es die H\u00f6lle der Gewalt, mit der wir andere zwingen und bezwingen, sei es die H\u00f6lle der Isolation, sei es auch die H\u00f6lle der Leistungs\u00fcberforderung \u2013 auch eine Form von Gewalt, nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nDie Erneuerung von Ostern hat nichts mit Politik oder Wissenschaft im Einzelnen zu tun, auch nicht mit neuen Erlebnissen in der Natur auf Osterspazierg\u00e4ngen nach einem harten Winter, Ostererneuerung w\u00e4re etwas ganz anderes:<br \/>\nSie w\u00e4re eine vollst\u00e4ndige Verwandlung menschlichen Denkens. Denn auf Golgatha unterliegt ein Mensch der Unvers\u00f6hnlichkeit der Gattung Mensch und ist zum Zeichen dauerhafter Klage gegen diese Unvers\u00f6hnlichkeit geworden! Und mag man \u00fcber die historische Tats\u00e4chlichkeit oder sagenhafte Wirklichkeit des Geschehens auf Golgatha noch so sehr debattieren: \u00dcber die Unvers\u00f6hnlichkeit der Menschen und die historische Wucht dieses Faktums braucht man kein Wort zu verlieren. Diese Unvers\u00f6hnlichkeit ist der Grund von Versteinerung des Alten wie von so gewaltt\u00e4tigen wie nutzlosen Revolutionen.<\/p>\n<p><em>Das Osterfest steht der Tendenz der Menschheit zur Selbstvernichtung durch Unvers\u00f6hnlichkeit entgegen.<\/em> Deshalb m\u00fcssen Menschen ein Interesse haben, dieses Fest zu feiern und zu fragen: Gibt es einen Ausweg aus der t\u00f6dlichen Unvers\u00f6hnlichkeit der Menschen? Ist Golgatha der Ausweg?<\/p>\n<p>Christus hat mit dem Opfer seines Lebens die Vorstellung von Vers\u00f6hnung, von einer immer erneuten \u00dcberwindung der Unvers\u00f6hnlichkeit der Menschen in die Welt gebracht. Sein Tod hat die zerst\u00f6rerische Kraft der Unvers\u00f6hnlichkeit ein f\u00fcr allemal blo\u00df gestellt, jenen Hass, mit dem Menschen sich auch ganz privat gegenseitig f\u00fcr tot erkl\u00e4ren: \u201eDu bist f\u00fcr mich gestorben!\u201c<\/p>\n<p>Alle Jahre wieder \u2013 alle Jahre wieder! \u2013 kommt Gott im Gekreuzigten zu den Menschen, spielt der Menschheit \u2013 nach wieder einem Jahr voller unschuldiger Opfer \u2013 das makaber realistische Passionsspiel vor und bittet darin: Lasst Euch vers\u00f6hnen miteinander, dass ihr nicht alle miteinander umkommt. Es geht! Glaubt es doch! Versucht es doch! Lasst diesen Gedanken auf euch wirken! Ihr k\u00f6nnt ihn nicht selbst fassen und bewahren; der Gedanke der Vers\u00f6hnung muss in Euch Raum greifen, Ihr k\u00f6nnt Eure Angst nicht bezwingen, das kann euch nur geschenkt werden, aber Ihr k\u00f6nnt es sp\u00fcren, wenn die Angst nachl\u00e4sst.<\/p>\n<p>Ein anderes Verst\u00e4ndnis von Karfreitag \u2013 der Triumph der \u201aUnvers\u00f6hnlichkeit\u2019 ist immer schon in der Welt, wie es ein Kommentator einer gro\u00dfen deutschen Tageszeitung vor nahezu 25 Jahren f\u00fcr heute und f\u00fcr immer g\u00fcltig beschrieb:<\/p>\n<p>Die M\u00e4chtigen dieser Welt unterhalten uns nun schon seit Jahren mit Bildern des Schreckens. Kein Tag vergeht, ohne dass nicht die Rede ist von R\u00fcsten, Gegenr\u00fcsten, von Sprengk\u00f6pfen, von Raketen, Kampfzonen, Vernichtungskapazit\u00e4ten, und keine Verhandlung \u00fcber Abr\u00fcstung, selbst kein Vertrag kann verhindern, dass es auf Gebieten, die der Vertrag nicht einbezieht, um so kr\u00e4ftiger weitergeht. Der Himmel selbst, in den wir nach den sch\u00f6nen naiven Tr\u00e4umen von Erl\u00f6sung seliger aufzufahren hofften als die waffenumstellte Zukunft uns noch verhei\u00dft, sieht die Raketen auf sich gerichtet. Und wer von den M\u00e4chtigen, die Gott im Munde f\u00fchren, denkt daran, was Gott \u00fcber die erdachten und tats\u00e4chlichen Vernichtungsz\u00fcge der Menschen auf der Erde denken mag, wenn er denn, wie wir es seit Jahrtausenden h\u00f6ren, ihr Herr ist?<em><br \/>\nEs m\u00fcsste der Zorn in die Menschen fahren ob dieses Zustandes, aber Menschen sind es ja eben, die den Zustand herbeif\u00fchren. Wohin man sieht, starrt die Welt<\/em><em>in Waffen, und der eine rechtfertigt sein martialisches Gebaren mit dem des anderen, mit seinem Recht und dem Unrecht des andern. Nicht ohne Grund spricht man vom Teufelskreis; das Wort h\u00e4lt wenigstens etwas von der mythischen Dimension der denkbaren Apokalypse gegenw\u00e4rtig, wenn der \u201adeus absconditus\u2019 denn schon ganz und gar verborgen und stumm ist. \u2013 Heute morgen leben noch Menschen, die heute Abend keines nat\u00fcrlichen Todes gestorben, keiner Katastrophe zum Opfer gefallen, sondern in den geplanten Vernichtungsk\u00e4mpfen hingeschlachtet oder gehenkt sein werden; und die T\u00e4ter werden selbst wieder zu Opfern, und die Opfer schaffen noch durch sich selbst neue T\u00e4ter. Von Persien bis nach Mittelamerika reichen die Beispiele rund um die Welt.<br \/>\nDie Kreuzigung war nicht ein Ereignis von einem Tag. Der da von seinen Feinden aufs Kreuz gelegt und genagelt, zum D\u00fcrsten gebracht und dann noch gestochen wurde, ist doch zum Urbild der Welt geworden, ihrer Feindlichkeit und Verblendung und der Lust an der Vernichtung. Wir h\u00e4tten, sagen nun die Prediger, auf Ostern, auf die Auferstehung zu warten, das Wunder sei schon im Moment der tiefsten Betr\u00fcbung unterwegs? Das heraufziehende Ostern ist nur wie ein Atemsch\u00f6pfen oder ein Augenaufschlag, der Dienstag schon wird die alte Schrecknis wieder zu Gesicht bringen. Wir haben als Kinder gelernt, das Kreuz sei ein Zeichen der Verhei\u00dfung. Zu viele sind besch\u00e4ftigt darzutun, das Kreuz sei nichts anderes als das Kreuz: Vernichtungsgeb\u00e4lk. Und so: ein ewiges Zeichen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nwenn das Neue, das nur in Menschenherzen wachsen kann, nicht derart unvergleichlich anders ist als alle von Menschen erdachten und erdenkbaren Ma\u00dfst\u00e4be und Ma\u00dfnahmen zur Bewahrung und zur Erneuerung der Welt oder des Denkens, dann wird auf l\u00e4ngere Sicht die Gattung Mensch zu existieren aufh\u00f6ren. Dabei sind nur <em>Menschen<\/em>, soweit wir das beurteilen k\u00f6nnen, \u00fcberhaupt zum <em>Denken<\/em> solcher radikalen Erneuerung f\u00e4hig, m\u00fcssen als einzige Gattung von Lebewesen nicht auf biologische Anpassung warten und hoffen. Sie k\u00f6nnen sich die rettende Erneuerung immerhin vorstellen; sie aber planend herbeizuf\u00fchren, dazu scheinen sie (noch) nicht in der Lage zu sein, denn die konstitutionelle Selbstliebe verhindert logisch und psychologisch die radikale Erneuerung, das stabile Vertrauen, das der Vers\u00f6hnung einen dauerhaften Grund g\u00e4be.<\/p>\n<p>Menschen verharren, wenn sie sich bedroht f\u00fchlen, bei der wechselseitigen Verurteilung \u201aDu bist f\u00fcr mich gestorben\u2019 mit der t\u00f6dlichen Konsequenz der Rache, um alle Verunsicherung abzuwehren. Der Glaube aber: \u201eDu \u2013 Christus \u2013 bist f\u00fcr mich, f\u00fcr uns alle gestorben\u201c er\u00f6ffnet Freir\u00e4ume gegen Rache und Vergeltung als H\u00fcter von Ordnung, w\u00e4lzt schwere Steine von belasteten Beziehungen.<\/p>\n<p>Die Menschheit hat bei dem Geschehen um Kreuz und Auferstehung Jesu Christi von Anfang an nur hilflos zusehen k\u00f6nnen, betroffen von der Einsicht in die eigene Unvers\u00f6hnlichkeit, &#8211; viele haben so getan, als ginge sie alles nichts an.<br \/>\nWer sich aber ermutigen l\u00e4sst, doch hinzuschauen, der sieht die Blo\u00dfstellung der Unvers\u00f6hnlichkeit durch das Opfer Christi und beginnt, auf das Ende aller Opfer, auf den Sieg der Liebe und des Lebens zu hoffen; diese Hoffnung kann man in Taten umsetzen \u2013 und sie an Ostern feiern.<\/p>\n<p>Ein letztes, liebe Gemeinde,<br \/>\nin unserem Leben droht die Liebe nicht nur deshalb zu unterliegen, weil sie zu fein oder zu schwach zu sein scheint, sondern: Die Liebe tr\u00e4gt ihre Gef\u00e4hrdung mit sich, in jedem Menschen \u2026 Denn: Die Liebe st\u00f6rt! Ich meine nicht: die Leidenschaft, die st\u00f6rt nat\u00fcrlich immer, sonst h\u00e4tte sie einen sch\u00f6neren Namen, als da\u00df sie Leiden schafft, &#8211; die Liebe st\u00f6rt die Ordnung!<\/p>\n<p>Die Liebe st\u00f6rt.<br \/>\n&#8211; Sie st\u00f6rt die Partner, die sich auf das Gewohnte verlassen und ihr Bild vom geliebten Menschen nicht immer wieder \u00fcberpr\u00fcfen wollen,<br \/>\n&#8211; Sie st\u00f6rt die Wirtschaft, die zwar durchaus bereit ist zur Gro\u00dfz\u00fcgigkeit, aber Barmherzigkeit, die liebevolle \u2013 irrational wirkende \u2013 Durchbrechung der Regeln rationalen Wirtschaftens als Gef\u00e4hrdung des Markt-(systems) erlebt; nicht umsonst war in den europ\u00e4ischen Stadtkulturen der fr\u00fchen Neuzeit Betteln bei Strafe verboten; die Mildt\u00e4tigkeit durchbrach die Ordnung der Anspr\u00fcche und Bed\u00fcrfnisse. Die Bettler konnten sogar die Almosengeber anzeigen!<br \/>\n&#8211; Und Liebe st\u00f6rt die Gesellschaft, weil sie mehr Vertrauen zwischen<br \/>\nFremden einfordert, als die Gesellschaft gemeinhin garantieren kann.<\/p>\n<p>Und doch, wenn wir sagen sollten, wem wir die Weltmeisterschaft g\u00f6nnten, es ist klar: Der Sieg der Liebe und des Vertrauens, darauf hoffen wir mehr als auf jeden sportlichen Erfolg irgendeiner Mannschaft \u2013 aber dieser Sieg ist kein Sieg wie im Wettkampf, sondern ein Sieg, der auch den Verlierer, den Tod! irgendwie freut, denn ohne Leben, und also auch ohne Liebe hat auch der Tod seinen Sinn verloren. AMEN.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><span class=\"Stil3\">Universit\u00e4tsprediger Prof. Dr. Reinhard Schmidt-Rost<br \/>\n<a href=\"mailto:r.schmidt-rost@ev-theol.uni-bonn.de\">r.schmidt-rost@ev-theol.uni-bonn.de <\/a><\/span><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigtreihe in der Evangelischen Schlosskirche der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universit\u00e4t zu Bonn zum Thema &#8222;Weltmeisterschaft&#8220;, 2006 Ostersonntag, 16. April 2006 Predigt zu Offenbarung 1, 18, verfasst von Reinhard Schmidt-Rost Tod und Liebe Christus spricht: Ich war tot und siehe ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schl\u00fcssel des Todes und der H\u00f6lle. 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