{"id":11577,"date":"2021-02-07T19:48:49","date_gmt":"2021-02-07T19:48:49","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11577"},"modified":"2023-03-10T13:24:47","modified_gmt":"2023-03-10T12:24:47","slug":"jesaja-35-3-10-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-35-3-10-3\/","title":{"rendered":"Jesaja 35, 3-10"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">2. Sonntag im Advent, 10. Dezember 2006<br \/>\nPredigt zu Jesaja 35, 3-10, verfa\u00dft von Henning Kiene<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>St\u00e4rket die m\u00fcden H\u00e4nde und macht fest die wankenden Knie! Saget den verzagten Herzen: \u201eSeid getrost, f\u00fcrchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.\u201c<br \/>\nDann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben ge\u00f6ffnet werden. Dann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und die Zunge der Stummen wird frohlocken. Denn es werden Wasser in der W\u00fcste hervorbrechen und Str\u00f6me im d\u00fcrren Lande. Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen, und wo es d\u00fcrre gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Wo zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen. Und es wird dort eine Bahn sein, die der heilige Weg hei\u00dfen wird. Kein Unreiner darf ihn betreten; nur sie werden auf ihm gehen; auch die Toren d\u00fcrfen nicht darauf umherirren. Es wird da kein L\u00f6we sein und kein rei\u00dfendes Tier darauf gehen; sie sind dort nicht zu finden, sondern die Erl\u00f6sten werden dort gehen.<br \/>\nDie Erl\u00f6sten des Herrn werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird \u00fcber ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. Jesaja 35,3-10<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>da schien am Mittwochabend wieder die Sommersonne in unser Wohnzimmer hinein. Es war im Dezember wieder so hell wie im Juni. Der Film, den S\u00f6nke Wortmann w\u00e4hrend der WM gedreht hat, wurde am Nikolaustag endlich im Fernsehen gezeigt: \u201eDeutschland ein Sommerm\u00e4rchen\u201c.<\/p>\n<p>An den Stra\u00dfen winken die Menschen. Sogar die Soldaten und das THW heben die Arme und machen die \u201eLaolawelle\u201c. Dann sieht man J\u00fcrgen Klinsmann in der Kabine. Er spricht laut und eindringlich zu den Spielern, die auf den B\u00e4nken vor den Schr\u00e4nken sitzen. Er geht auf die einzelnen Spieler zu. Jedes Wort, das man von ihm h\u00f6rt, l\u00e4sst keinen Zweifel aufkommen, das Turnier wird ein gutes Ende nehmen.<br \/>\nZweifel? Die sind nicht zugelassen.<br \/>\nBedenken? Keine Spur.<br \/>\nEs k\u00f6nnte ja auch ganz anders ausgehen?<br \/>\nNat\u00fcrlich, das w\u00e4re m\u00f6glich, aber nicht jetzt. Klinsmann l\u00e4sst keine Spur von Zweifeln erkennen. In manchen Minen sind in wenigen Szenen Bedenken abzulesen. Die treten aber nicht in den Vordergrund. Die Stimme des Trainers erlaubt das nicht. Im Gegenteil, er spricht mit fast prophetischer Stimme und seine Hand spricht mit. Mit der weist er auf einen Spieler: Du kannst das. Es wirkt so, als h\u00e4tte er den erfolgreichen Abschluss des Turniers schon vor dem zweiten Spiel der Meisterschaft vor Augen. Und wenn nicht? Dann spricht er immerhin Worte, die dem Erfolg die T\u00fcr so weit \u00f6ffnen, dass das Gelingen eine Chance hat.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Klinsmann ein Prophet? F\u00fcr seine Mannschaft war er das und f\u00fcr viele in Deutschland auch. Er hat den Menschen im Sommer etwas gezeigt, das vielen in unserem Land fehlte.<\/p>\n<p>Ist der Prophet Jesaja ein Trainer? Er hat Bilder geschaffen, er hat Worte gesagt und zu Papier gebracht, die in den K\u00f6pfen der Leute Wirkungen freisetzen. Auf eine besondere Weise war der Prophet Jesaja so etwas wie ein Trainer. So wie die fr\u00f6hlichen Sommerbilder, die am Mittwoch aus dem Fernsehen kamen, so etwas wie eine leichte Version der Prophetie Jesajas sind. Da kann man sehen, wie sich etwas in den Menschen ver\u00e4ndert hat. Jesaja hat das Bewusstsein der Menschen seines Volkes gewandelt. Jesaja hat dem Glauben zuerst neue Bilder geschenkt. Aus diesen Bildern hat Gott den Menschen dann neuen Mut wachsen lassen. Der Glaube wurde auf kr\u00e4ftigere F\u00fc\u00dfe gestellt. Bunter, pers\u00f6nlicher auf die einzelne Seele zugeschnitten, fand er sich in den Herzen und K\u00f6pfen wieder. Das Volk, zu dem Jesaja spricht, sp\u00fcrte nach vielen Jahren, die immer tiefer in die Depression gef\u00fchrt hatten, einen erfrischend neuen Trend. Das Grau schien von neuen Farben und anderen Bildern \u00fcberlagert zu werden. Es wirkt so, als ginge der Prophet von Mann zu Mann und von Frau zu Frau und hielte ihnen vor Augen, was in ihrem Leben an ungeahnten Verhei\u00dfungen noch enthalten ist. Er lie\u00df sie es sogar schon sehen.<\/p>\n<p>\u201eSeht da ist euer Gott!\u201c klingt seine Stimme zu uns. Mit eindringlichen Worten wird der Blick aus dem Denken, das einem vorspiegelt, dass es doch nichts werden w\u00fcrde mit dem Leben, mit Gott und dem Glauben, heraus gelenkt. Und dann zeichnet Jesaja einen Bilderbogen in pr\u00e4chtigen Farben. Er stellt Bilder vor Augen, die nur Gott zeigen kann. Das ist Prophetie, die man bei Jesaja kennen lernt: Es werden Bilder auf die Welt und in die eigene Seele projiziert, die einem nicht das Unheil vor Augen halten und das eigne Nichtk\u00f6nnen, sondern die zeigen was m\u00f6glich ist und was sein wird.<\/p>\n<p>Wer es versteht, die Zukunft heilvoll ins Bild zu setzten, hat bei Jesaja gelernt. Genauer gesagt: erst im zweiten Teil des Prophetenbuches entstehen erst diese Bilder. Das Jesajabuch muss zun\u00e4chst durch ein dunkles Tal um dann den Aufbruch, den Gott schafft, zu erkennen. Wer solche Bilder, wie die des Propheten, f\u00fcr sich selber gewinnen will, kann sich bei ihm anlehnen. Man kann das auch in vielen Szenen des Fu\u00dfballfilmes erleben. Da tritt die Angst vor dem Verlieren immer mehr in den Hintergrund. Es wird zunehmend fr\u00f6hlicher und immer entspannter. Die M\u00f6glichkeit, die Meisterschaft zu erspielen, den Pokal in der Hand zu halten, schiebt sich Schritt f\u00fcr Schritt in den Vordergrund. Bis zum 6. Januar erreichen einzelne Worte des Propheten Jesaja immer wieder unsere Ohren. Im Advent sch\u00e4rft er uns die Sinne, bis es dann hei\u00dft: \u201eDas Volk, das im Finstern wandelt sieht ein helles Licht!\u201c Jesaja setzt die Zukunft ins Bild und stattet die Gegenwart mit einer Perspektive aus. Er zeigt, was sein kann oder man sieht sogar, was sein wird. Die Worte Jesajas pr\u00e4gen uns Bilder ein, die den Advent mit Perspektiven ausstatten.<\/p>\n<p>Da werden schwache Muskeln straff, die Knie, die lange gewankt haben, sp\u00fcren die Richtung wieder, in die es geht. Man m\u00f6chte die Bilder, die Jesaja zeigt, in sich aufnehmen und in sich weiter wirken lassen: Tr\u00fcbe Augen sehen, taub werdende Ohren h\u00f6ren, bleischwere Zungen werden gel\u00f6st, die Tiere stimmen in ein Miteinader an, die Sch\u00f6pfung erholt sich von der D\u00fcrre, die sich wie eine W\u00fcste immer weiter auszubreiten droht. Der Prophet zeichnet seine Bilder in die Landschaft ein, die uns umgibt. Er zeigt wie die Spannungen zwischen den Tieren, zwischen der Trockenheit und der vom Regen getr\u00e4nkten Welt zum Ausgleich streben. So bringt er Bilder ins Leben ein, die ihre Wirkung auch in dem Inneren des Menschen entfalten. Man kann mit ihnen seine eigene innere D\u00fcrrestrecken durchwandern. Viele leben in der staubigen Steppe, die sich in der Seele ausbreiten will. Jede und jeder kann sich darum von dem, was der Prophet einem mit Worten aufzeigt, motiviert f\u00fchlen. Vielleicht wollen einige, die den Propheten h\u00f6ren, die Arme erheben und zur Laolawelle ansetzen und jubeln: Ja, so ist es, mein Gott, so soll es sein!<\/p>\n<p>\u201eWir werden es schaffen!\u201c sagt Klinsmann in der Kabine. Es ist vor dem vorletzten Spiel. Er zeigt ihnen in einer kurzen pantomimischen Bewegung die Troph\u00e4e, die die Gewinner in der Hand halten. Das \u201eWunder von Bern\u201c hatten alle vor Augen. Das \u201eWunder von Berlin\u201c schien pl\u00f6tzlich m\u00f6glich zu werden. Es war m\u00f6glich gegen alle Kritik, gegen das Gez\u00e4nk in irgendwelchen Fu\u00dfballgremien, eine Meisterschaft zu gewinnen. Es war sogar m\u00f6glich gegen die Stimmung, die im eigenen Land die Menschen l\u00e4hmt, zu spielen und zu gewinnen.<\/p>\n<p>Als sie es dann nicht schaffen, sitzen die Spieler auf dem Stadionrasen. Und in unserem Wohnzimmer ist es ganz still. \u201eNicht geschafft!\u201c, sagt eins der Kinder. Die Tr\u00e4nen sitzen wieder in den Augenwinkeln. Im Sommer haben sie geweint und unsere Amerikanische Austauschsch\u00fclerin auch. \u00c4hnlich ist es am Nikolaustag in unserem Wohnzimmer, als wir \u201eDeutschland ein Sommerm\u00e4rchen\u201c sehen. Der Trainer, jetzt geht er von Spieler zu Spieler, er b\u00fcckt sich, er streichelt. Schon in der Kabine vor dem Spiel sprachen seine H\u00e4nde mit, jetzt sind die H\u00e4nde nahezu wortreich. Er tr\u00f6stet. Wir h\u00f6ren seine Worte nicht.<\/p>\n<p>\u201eDeutschland ein Sommerm\u00e4rchen\u201c. Man sieht wie eine Mannschaft, die einige Jahre ganz tief im Keller der Weltliga mitgespielt hat, zusammen w\u00e4chst. Dann schafft sie den Durchbruch an die Weltspitze. Am Ende die Bilder aus Stuttgart, das letzte deutsche Spiel, wunderbar, so sportlich kann Fu\u00dfball sein. Und am Ende wird in Berlin gefeiert, es fehlt nicht viel, man denkt, sie halten den goldenen Pokal in der Hand. Aber der ging weiter und steht heute in Italien.<\/p>\n<p>Ob J\u00fcrgen Klinsmann den Propheten Jesaja kennt, wei\u00df ich nicht. Aber die Bilder dieses Sommers haben trotzdem ihre Wirkung nicht verfehlt. Im Hintergrund l\u00e4uft immer wieder das Lied von dem Pops\u00e4nger Xavier Naidoo. \u201eDieser Weg wird kein Leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer, nicht mit Vielem wirst du dir einig sein, doch dieses Leben bietet so viel mehr.\u201c Dieses \u201eso viel mehr\u201c haben wir gesehen und ahnen, das das, was so ein Film zeigen kann, immer weniger ist, als wir an Hoffnung sehen wollen. Doch, wer mehr will, kann es in den Wochen mit eigenen Augen sehen. Gerade hier in der Kirche.<\/p>\n<p>Es geht auf Weihnachten zu: Lassen Sie uns das \u201eso viel mehr\u201c in uns aufnehmen. Da sitzen wir, wie die Spielerinnen und Spieler vor dem gro\u00dfen Spiel, auf den B\u00e4nken in der Kabine, angespannt, was kommen wird. Und der Prophet Jesaja geht von Mensch zu Mensch. Er spricht so eindringlich, dass wir etwas sehen k\u00f6nnen: Die einen erkennen eine neue Hoffnung, andere den Sinn, wieder andere beginnen zu glauben. Da zieht in diesen Tagen ein Bilderbogen auf, den nur Weihnachten uns bringen kann.<br \/>\n\u201eDeutschland ein Winterm\u00e4rchen!\u201c So k\u00f6nnte der Film hei\u00dfen, der in diesen Tagen gedreht wird. Die einen sprechen vom Fest der Liebe. Zum Gl\u00fcck tun sie das. Doch es ist in Wahrheit ein Kind, dessen Geburt sich in den Vordergrund schiebt. Gott verzaubert durch ein Kind sein ganzes Volk. Er stiftet Bilder, die einem an das Herz r\u00fchren, die Knie stark und den Willen kr\u00e4ftig machen. Das wichtigste, er zeigt eine Hoffnung, die in einer kleinen, nur hart gepolsterten Krippe liegt. Dieses Bild gibt Kraft, wenn es ins Leben geht, nach drau\u00dfen auf den Platz, auf dem es auch rau und hart zugeht.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Propst Henning Kiene, Kirchenkreis S\u00fcderdithmarschen<br \/>\nKampstra\u00dfe 8a<br \/>\n25704 Meldorf<br \/>\n<a href=\"mailto:propst.kiene.kksd@kirnet.de\">propst.kiene.kksd@kirnet.de<\/a> <\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Sonntag im Advent, 10. Dezember 2006 Predigt zu Jesaja 35, 3-10, verfa\u00dft von Henning Kiene St\u00e4rket die m\u00fcden H\u00e4nde und macht fest die wankenden Knie! Saget den verzagten Herzen: \u201eSeid getrost, f\u00fcrchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! 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