{"id":11588,"date":"2021-02-07T19:48:50","date_gmt":"2021-02-07T19:48:50","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11588"},"modified":"2023-03-10T12:21:47","modified_gmt":"2023-03-10T11:21:47","slug":"jesaja-40-1-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-40-1-8\/","title":{"rendered":"Jesaja 40, 1-8"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">3. Sonntag im Advent, 17. Dezember 2006<br \/>\nPredigt zu Jesaja 40, 1-8, verfa\u00dft von Walter Meyer-Roscher <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p>Vorbemerkung: Diese Predigt werde ich am 3. Advent in der \u201eKehrwiederkirche\u201c von Steinbr\u00fcck, zwischen Hildesheim und Braunschweig an der B1 gelegen, halten. Vor 50 Jahren, am 3. Advent 1956, hat der damalige hannoversche Landesbischof Dr. Lilje die Kirche eingeweiht und ihr diesen Namen gegeben.<\/p>\n<p>Durch die Initiative meines Vaters, der Superintendent des Kirchenkreises war, zu dem Steinbr\u00fcck gebietsm\u00e4\u00dfig geh\u00f6rte, ist damals nach den Pl\u00e4nen von Konsistorialbaumeister Prof. Witt der alte Festungsturm der Burg Steinbr\u00fcck zu einer Rundkirche umgestaltet worden. Evangelische Fl\u00fcchtlinge aus den fr\u00fcheren deutschen Ostgebieten und evangelische Landwirte, die im Raum Salzgitter beim Aufbau der damals so genannten \u201eG\u00f6ringwerke\u201c enteignet worden waren und nach dem Krieg mit neuem Landbesitz entsch\u00e4digt wurden, wollten in dem urspr\u00fcnglich rein katholischen Ort ihre eigene Kirche haben. Aus diesem Wunsch entstand der Plan, den Zwinger der Burg zur heutigen Kehrwiederkirche umzubauen.<\/p>\n<p>Der Name \u201cKehrwieder\u201c findet sich in einer Inschrift von 1573, die noch heute in der alten Mauer zu lesen ist:<br \/>\n\u201eDer Kehr Wider bin ich genannt<br \/>\nHerzogk Julius, Herzoge Tho Braunswik Und<br \/>\nLuneborg bin ich bekannt<br \/>\nSeine F\u00fcrstlichen Gnade haben<br \/>\nmich lassen bauwen<br \/>\nWer mich angreifet<br \/>\nKonnte Em Ghereuwen<br \/>\nDen ich bleibe in Allem Stantfastich wie nen<br \/>\nSteinern Moer.<\/p>\n<p>***<br \/>\n<strong><br \/>\n<\/strong>Liebe Gemeinde,<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>\u201eKehrwieder\u201c \u2013 eine Einladung zur R\u00fcckkehr dahin, wo ich zu Hause bin, wo ich Heimatrecht habe. Ein sch\u00f6ner Name f\u00fcr eine Kirche, die ihr 50j\u00e4hriges Jubil\u00e4um feiert. \u201eKehrwieder\u201c, komm zur\u00fcck! Du kannst wieder nach Hause kommen.<\/p>\n<p>Ein Zuhause braucht jeder Mensch. Jeder braucht einen Ort, an dem er nicht nur als Leistungstr\u00e4ger und Arbeitskraft, vielleicht auch nur als Menschenmaterial gebraucht und verbraucht, sondern vielmehr als Mensch anerkannt wird. Jeder will einmal sagen k\u00f6nnen: hier bin ich gewollt, hier werde ich verstanden und brauche mich nicht st\u00e4ndig zu rechtfertigen. Hierher kann ich jederzeit zur\u00fcckkehren. Hier habe ich Lebensrecht und auch so etwas wie eine innere Heimat.<\/p>\n<p>Der Dichter Carl Zuckmayer schreibt nach seiner Flucht aus dem nationalsozialistischen Deutschland ins amerikanische Exil von seiner Sehnsucht nach Heimkehr und seiner Ahnung von der Zerst\u00f6rung dessen, was ihm Heimat war, im Herbst 1939.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, ich werde alles wiedersehen,<br \/>\nUnd es wird alles ganz verwandelt sein.<br \/>\nIch werde durch erloschne St\u00e4dte gehen,<br \/>\nDarin kein Stein mehr auf dem andern Stein \u2013<br \/>\nUnd selbst wo noch die alten Steine stehen,<br \/>\nSind es nicht mehr die altvertrauten Gassen \u2013<br \/>\nIch wei\u00df, ich werde alles wiedersehen<br \/>\nUnd nichts mehr finden, was ich einst verlassen.<\/p>\n<p>Kehr wieder \u2013 das h\u00e4tten er und mit ihm seine unz\u00e4hligen Leidensgenossen damals gern geh\u00f6rt. Aber viele, die im Exil leben mussten, sind auch im Exil gestorben. Sie haben erfahren, was der aus der DDR seinerzeit ausgeb\u00fcrgerte Schriftsteller G\u00fcnter Kunert voller Bitterkeit und Resignation niedergeschrieben hat: \u201eHeimat ist erst der Tod\u201c.<\/p>\n<p>Der Predigttext erinnert an das Exil des Volkes Israel in Babylon Ein Leben in der Fremde, im Ghetto der eigenen Lebensgewohnheiten und ausgegrenzt vom Leben und von der Gemeinschaft der anderen, der fremden Bewohner und Besitzer des Landes. Schlimmer aber als die Vertreibung aus der Heimat und die gegenw\u00e4rtige Not war der Gedanke, dass der Ort ihrer Anbetung, die Heimat ihres Glaubens, der Tempel in Jerusalem zerst\u00f6rt und aus ihrem Leben ausradiert worden war. So waren sie wirklich heimatlos geworden \u2013 ohne einen Ort der Zuflucht in Selbstzweifeln, in Sorge um die Anforderungen der Gegenwart und in Angst vor einer dunklen, bedrohlichen Zukunft.<\/p>\n<p>Sehnsucht nach Heimat in innerer Heimatlosigkeit, Sehnsucht nach Geborgenheit in der Angst vor einer unsicheren Zukunft, Hunger nach Licht und W\u00e4rme in einer k\u00e4lter werdenden Gesellschaft. So erleben viele heute ihr eigenes, ganz pers\u00f6nliches Exil. Sie erfahren ihre Niederlagen im t\u00e4glichen Konkurrenzkampf als Versagen, ihre Entt\u00e4uschungen als Verlust von Lebensqualit\u00e4t und als Zweifel am Wert und am Sinn ihres Lebens. Sie resignieren angesichts wachsender Gewalt im Zusammenleben der V\u00f6lker ebenso wie in der eigenen kleinen Welt. Resignation aber ist immer schon eine Art von Tod noch mitten in unserem Leben. Dann bleibt es dabei: Heimat ist erst der Tod.<\/p>\n<p>Kehr wieder, lass dein Exil, deine innere Heimatlosigkeit mit Angst, Bitterkeit und Resignation hinter dir! Es gibt eine R\u00fcckkehr, weil Gott selbst sie will. Der Prophet sollte es damals in Gottes Auftrag weitersagen.<\/p>\n<p>Wir haben da unsere Zweifel, und die kannte auch der Prophet: Alle Anstrengung ist doch sinnlos, denn \u2013 mit seinen Worten \u2013 alle Menschen sind wie Gras, ihre Macht, Ihre Kraft, ihre St\u00e4rke sind wie eine Blume auf dem Feld. Das Gras verdorrt und die Blume verwelkt. Wie kann es da Aufbruch in ein neues Leben geben, Heimkehr zum Glauben an den Wert und den Sinn unseres Lebens und R\u00fcckkehr zu einer Lebensqualit\u00e4t, wie wir sie seit Kindertagen oft ertr\u00e4umt haben?<\/p>\n<p>Den Zweifeln des Propheten antwortet eine andere Stimme und setzt alles Skepsis ein \u201eaber\u201c entgegen: \u201eAber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit\u201c. Da wird dann auch gleich ein neuer Ton angeschlagen: \u201eTr\u00f6stet, tr\u00f6stet mein Volk\u201c und sagt ihm, es ist vorbei mit der Knechtschaft, unter der ihr bis heute so gelitten habt. Es ist vorbei mit dem Exil, das euren Geist deformiert und eure Seele verdunkelt hat. Kommt nach Hause, lasst euer Exil hinter euch! Wo ihr es selbst verschuldet habt, ist das vergeben und ihr k\u00f6nnt es vergessen.<\/p>\n<p>\u201eIch wei\u00df, ich werde alles wiedersehen und nichts mehr finden, was ich einst verlassen\u201c. So hat es Carl Zuckmayer f\u00fcr seine Heimkehr geahnt und gef\u00fcrchtet. Nein, diese Aufforderung, die der Prophet h\u00f6rt und weitergeben soll, klingt ganz anders, viel tr\u00f6stlicher und hoffnungsvoller: kommt zur\u00fcck, und es gibt auch einen Weg, auf dem ihr euch zurechtfinden werdet \u2013 einen Weg mitten durch alle Verw\u00fcstungen eures Lebens und alle Abbr\u00fcche von Traditionen und Lebensgewohnheiten, \u00fcber alle Berge von Angst und Hoffnungslosigkeit hinweg, die sich vor euch auft\u00fcrmen. Berge und H\u00fcgel sollen erniedrigt, und was uneben ist, soll gerade werden, h\u00f6rt der Prophet. Ihr sollt sehen, dass auf diesem Weg Gott selbst euch entgegen kommt.<\/p>\n<p>Der Einladung: \u201eKehrwieder\u201c, der Aufforderung: komm nach Hause, f\u00fcgt Gott ein Versprechen hinzu: ich kehre auch wieder zur\u00fcck \u2013 in eure W\u00fcste, in die versteppten Landschaften eures Lebens. Der Weg wird f\u00fcr euch geebnet, alle Hindernisse werden beiseite ger\u00e4umt. Wir werden uns auf diesem Weg begegnen. Ich lasse euch nicht allein. Diese Geborgenheit mag euch Heimat sein, in der ihr unter meinem Schutze leben k\u00f6nnt.<\/p>\n<p>Daran hat diese Kehrwiederkirche seit ihrer Einweihung vor 50 Jahren mit jedem Gottesdienst schon durch ihren Namen erinnert: \u201eKehrwieder\u201c. Bischof Lilje hat ihr am 3. Advent 1956 den Namen gegeben. So hie\u00df schon der alte Festungsturm, der \u201eZwinger\u201c, dessen Mauern nun diese Kirche umschlie\u00dfen. 1573 hat Herzog Julius, einer der M\u00e4chtigen im damaligen Deutschland, das Bollwerk so genannt, um die R\u00fcckkehr der Burg in seinen Machtbereich zu beschw\u00f6ren und zu demonstrieren. Die Inschrift in der alten Mauer k\u00fcndet davon und erinnert an eine lange Geschichte von wechselseitigen Machtanspr\u00fcchen und von Gewalt. Vor 50 Jahren hat eine neue Geschichte begonnen, und der alte Name hat einen neuen Sinn bekommen. Die Kehrwiederkirche will jetzt Heimat sein und dazu einladen, hier in allen Entt\u00e4uschungen und allen Lebensniederlagen, in allen \u00c4ngsten vor einer dunklen Zukunft Zuflucht zu suchen. Sie will dazu einladen, hier Geborgenheit zu finden im Vertrauen auf Gottes Zusagen, die der Prophet damals weitergegeben hat: Es ist vorbei mit der Knechtschaft durch Angst und Resignation. Eigenes Versagen und eigene Schuld sind vergeben, brauchen euch nicht mehr zu bedr\u00fccken. Ihr seid frei von solchen Zw\u00e4ngen und ihr k\u00f6nnt euer Leben auf dem Fundament dieses Vertrauens bejahen und gestalten.<\/p>\n<p>Aus dem inneren Exil wieder heimkehren zu d\u00fcrfen, neuen Lebensraum gewinnen zu k\u00f6nnen, ist auch eine Befreiung aus pers\u00f6nlicher Einsamkeit und eine Einladung in eine Gemeinschaft. Solche Gemeinschaft ist immer ein St\u00fcck Heimat. Mit anderen die Sorgen und Anforderungen des Alltags teilen zu k\u00f6nnen, macht das Leben leichter. Mit anderen gemeinsam die Aufgaben, die in unserer Gesellschaft auf unser Engagement und unseren Einsatz warten, angehen zu k\u00f6nnen, macht Mut und gibt Hoffnung.<\/p>\n<p>Der Trost, den der Prophet damals weitergeben sollte, galt der Gemeinschaft des Volkes, von dem Gott sagt: Es ist mein Volk. Seit wir im Advent von der Ankunft Christi reden, der in Gottes Namen gekommen ist, gilt die Zusage, \u201eIhr seid mein Volk\u201c der weltweiten Gemeinschaft aller, die sich von diesem Gott ansprechen und tr\u00f6sten lassen. Sie gilt auch der Gemeinschaft dieser Gemeinde, die in der Kehrwiederkirche zu Steinbr\u00fcck heute wie seit 50 Jahren zusammen kommt. Es ist vorbei mit der Knechtschaft, das Exil ist beendet. Freiheit und neues Leben im Vertrauen auf Gottes Zusage sind m\u00f6glich. Sein Versprechen nimmt er nicht zur\u00fcck. Das wird auch in Zukunft gelten.<\/p>\n<p>Bei allen Ver\u00e4nderungen in unserer Kirche und in unseren Gemeinden bleibt die Gemeinschaft im Gottesdienst und in der Feier des Abendmahls. Es bleibt die Einladung zur Taufe auf den Namen des dreieinigen Gottes. Und darum wird jede Kirche auch weiterhin die Einladung aussprechen, die aus dem Namen dieser Kirche herausklingt: Kehr wieder\u201c! Verlass dein dir zugef\u00fcgtes oder auch selbst verschuldetes Exil, kehr zur\u00fcck in den Lebensraum, den dir Gottes Wort \u00f6ffnet. Darauf kannst du dich auch in Zukunft verlassen: \u201eDas Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit\u201c. Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Walter Meyer-Roscher<br \/>\nLandessuperintendent i.R.<br \/>\nAdelog Str. 1<br \/>\n31141 Hildesheim<br \/>\ne-mail: <a href=\"mailto:meyro-hi@arcor.de\">meyro-hi@arcor.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3. Sonntag im Advent, 17. 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