{"id":11602,"date":"2006-12-07T19:48:48","date_gmt":"2006-12-07T18:48:48","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11602"},"modified":"2025-04-23T16:56:34","modified_gmt":"2025-04-23T14:56:34","slug":"matthaeus-11-17-lk-323-38","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-11-17-lk-323-38\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 1,1-17"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">Jesu Stammbaum | Heiliger Abend | 24. Dezember 2006 | Mt 1,1-17 (Lk 3,23-38) | Reinhard Brandt |<\/span><\/b><\/h3>\n<div align=\"left\">\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>vern\u00fcnftige Politiker halten Verl\u00e4\u00dflichkeit und Berechenbarkeit hoch. Die Politik mu\u00df berechenbar sein, fordern sie. Es darf nicht heute so und morgen anders gehandelt werden. In den Au\u00dfenbeziehungen mu\u00df Deutschland ein verl\u00e4\u00dflicher Partner sein. Und bei aller Reformrhetorik m\u00fcssen wir etwa mit der Diakoniestation uns darauf verlassen k\u00f6nnen, da\u00df die Kranken- und Pflegekassen ihre Zahlungen leisten; sonst k\u00f6nnen wir nicht rechnen und m\u00fc\u00dften die Station schlie\u00dfen. So mu\u00df der Staat, mu\u00df die Politik an vielen Punkten berechenbar sein.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich (und zugleich ganz anders) ist es bei Gott. Gott ist nicht berechenbar, alles andere als das. Aber Gott ist treu. Gott ist sich selbst treu, seinen Verhei\u00dfungen; und darin ist er auch den Menschen treu, seine Zuwendung und Gnade gelten.<\/p>\n<p>\u00dcber die Verl\u00e4\u00dflichkeit und Unberechenbarkeit, \u00fcber die Treue Gottes stehen in der Weihnachtsgeschichte zwei Abschnitte, die oft \u00fcberlesen werden: \u00fcber den Stammbaum Jesu. Gleich zu Beginn seines Evangeliums f\u00fchrt Matth\u00e4us ihn an, so wichtig ist ihm dies. Auch zur Geburtsgeschichte des Lukas geh\u00f6rt ein \u00e4hnlicher Stammbaum.<\/p>\n<p>Warum diese seltsamen Stammb\u00e4ume im Neuen Testament? Noch dazu an solchen Schl\u00fcsselstellen, gleich am Anfang? Warum?<\/p>\n<p>Darum! Um Gottes Treue in seiner Geschichte mit den Menschen zu bekennen. Seine Verhei\u00dfung gilt. Sein Segen breitet sich aus von Generation zu Generation. Durch die Jahrhunderte bis heute ein Strom des Segens!<\/p>\n<p>Ich mute Ihnen den Stammbaum nach dem Matth\u00e4usevangelium zu. Ich werde ihn langsam vorlesen. Sie brauchen sich nicht merken, wer von wem abstammt. Ich lade Sie vielmehr ein, <em>zwischen<\/em> den Worten dem Strom des Segens nachzusp\u00fcren, der von Gott her die Jahrhunderte durchzieht.<\/p>\n<p align=\"center\">Lesung: Mt. 1,1-17<\/p>\n<p>Vielleicht \u00fcberlegen Sie: Ist diese Liste denn wahr? Stimmt die Reihenfolge wirklich? Eine Ahnenreihe \u00fcber 1.400 Jahre, das ist ganz unwahrscheinlich! Wer bei seinen eigenen Ahnen forscht, der ist froh, wenn er 250 Jahre zur\u00fcckkommt. Und jene Einteilung in je 14 Generationen: ein sehr konstruierter Zufall!<\/p>\n<p>In der Tat: Historische Genauigkeit ist mit Jesu Stammbaum nicht beabsichtigt. Die andere Liste, bei Lukas, weicht schon in der zweiten Generation ab, nennt einen anderen Vater des Josef. Nicht auf historische Genauigkeit, sondern auf die geistliche Deutung kommt es an.<\/p>\n<p>Und diese Deutung zielt auf die Treue Gottes. Gott ist seiner Verhei\u00dfung treu. Im Namen Gottes verhie\u00df der Prophet Nathan dem K\u00f6nig David: \u201eIch will dir einen Nachkommen erwecken, der von deinem Leibe kommt, dem will ich sein K\u00f6nigtum best\u00e4tigen. &#8230; Ich will sein Vater sein und er soll mein Sohn sein.\u201c [2. Sam. 7,12-14] Und Jahrhunderte sp\u00e4ter die Verhei\u00dfung des Propheten Jesaja: \u201eEs wird ein Reis aufgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen. Auf ihm wird ruhen der Geist des Herrn\u201c. [Jes. 11,1 f.]<\/p>\n<p>Jahrhunderte folgten, nicht zuletzt der Untergang Jerusalems, die Zerst\u00f6rung der Gewi\u00dfheiten, die babylonische Gefangenschaft der Hoffnung. Der Stammbaum weist ausdr\u00fccklich auf diese Zeit hin; selbst \u00fcber diese Abbr\u00fcche hinweg ist Gott seiner Verhei\u00dfung treu. Auch wenn die Menschen viele Jahrhunderte auf den Heilsk\u00f6nig, den Messias gewartet haben, vergeblich gewartet haben, so l\u00f6st Gott doch seine Verhei\u00dfung ein.<\/p>\n<p>Dies alles wollen die Evangelien mit dem Stammbaum Jesu sagen. Sie wollen uns lehren, auf Gott zu vertrauen. Gott wird seiner Verhei\u00dfung treu sein. Selbst durch die H\u00f6lle hindurch, die wir uns bereiten; und \u00fcber das Gericht hinaus, bei dem <em>Christus <\/em>der Richter ist! Er hat verhei\u00dfen, da\u00df er wiederkommen wird, am Ende der Zeiten. Auch wenn die Christen auf diese Wiederkunft warten, seit 2.000 Jahren warten: Gott wird seiner Verhei\u00dfung treu sein. &#8211; Eben dies sollen uns die Geschlechterlisten lehren.<\/p>\n<p>\u201eDich hat erhofft so lange Jahr \/ der V\u00e4ter und Propheten Schar\u201c: von der Verhei\u00dfung und der Hoffnung \u00fcber die Generationen hin lassen Sie uns singen! EG(By) 543: \u201eWir singen dir, Immanuel\u201c.<\/p>\n<p align=\"center\">EG(By) 543,1-3 (Mel. EG 24)<\/p>\n<p>Ich will Ihren Blick auf einige Einzelheiten lenken:<\/p>\n<p>(1) Wer sind Jesu Vorfahren? Zuerst f\u00e4llt auf, da\u00df beide Stammb\u00e4ume auf <em>Josef<\/em> zulaufen. Matth\u00e4us schreibt von einem Jakob, der \u201ezeugte den Josef, den Mann der Maria, von welcher ist geboren Jesus, der da hei\u00dft Messias, Christus\u201c. Und Lukas schreibt von Jesus, der \u201egehalten wurde f\u00fcr einen Sohn des Josef\u201c.<\/p>\n<p>Beide Evangelisten schreiben auch geistlich von der Jungfrau Maria, die \u201eschwanger war von dem Heiligen Geist\u201c [Mt. 1,18; vgl. Lk. 1,34]. Rechtlich aber gilt beiden Evangelisten Josef als Vater: Vaterschaft noch mehr eine rechtliche als eine biologische Angelegenheit.<\/p>\n<p>Damit wollen die Evangelisten zweierlei aussagen: Jesu Herkunft aus Gott (daf\u00fcr steht die Jungfrauengeburt) und seine Herkunft aus dem Gottesvolk: Eben daf\u00fcr steht der Josef in den Stammb\u00e4umen!<\/p>\n<p>(2) Wer sind Jesu Vorfahren? Beide Stammb\u00e4ume nennen den K\u00f6nig David und seinen Vater, den Isai, auch Jesse genannt. Jesus wird als K\u00f6nigssohn verstanden, als Sohn Davids, als neuer Heilsk\u00f6nig, als Messias. Im Detail jedoch unterscheiden sich die beiden Listen.<\/p>\n<p>\u00b7 Matth\u00e4us nennt weiters <em>die<\/em> K\u00f6nige, wie wir sie aus den Geschichtsb\u00fcchern des Alten Testamentes kennen: Salomo, Rehabeam, Hiskia und so weiter.<\/p>\n<p>\u00b7 Lukas dagegen nennt andere Namen: einen \u201eNathan\u201c, der ein Sohn Davids sein soll, und dessen Nachkommen. <em>Dieser<\/em> Sohn spielt in der K\u00f6nigsgeschichte des Alten Testaments sonst keine Rolle.<\/p>\n<p>Indem Lukas seinen Stammbaum von jenem Nathan ableitet, kn\u00fcpft er an die Kritik der alttestamentlichen Propheten an. \u201eDas K\u00f6nigshaus wurde durch die Macht verdorben\u201c &#8211; kritisierten die Propheten Davids Nachkommen auf den Thron. \u201eDer neue Heilsk\u00f6nig wird zwar auch von David und seinem Vater Isai abstammen\u201c, folgerten sie, \u201eaber nicht von den jetzigen K\u00f6nigen. Erst wenn der Stamm abgeschlagen ist, ganz unten bei der Wurzel, bei der Wurzel Isais, erst dann wird ein neuer Zweig sprie\u00dfen, der Heilsk\u00f6nig.\u201c<\/p>\n<p>Eben dies, die Heils- <em>und<\/em> Gerichtsgeschichte Gottes mit seinem Volk spiegelt sich in der n\u00fcchternen Aufz\u00e4hlung bei Lukas. Noch durch das Gericht hindurch, in der Nebenlinie bleibt Gott seiner Verhei\u00dfung treu.<\/p>\n<p>(3) Wer sind Jesu Vorfahren?<\/p>\n<p>\u00b7 Matth\u00e4us nennt drei mal vierzehn Namen bis Abraham, die ganze Heilsgeschichte Israels.<\/p>\n<p>\u00b7 Lukas greift noch weiter zur\u00fcck, bis zu Enosch und \u201eSeth, der war ein Sohn Adams, der war Gottes\u201c. Lukas greift zur\u00fcck bis in die Urgeschichte, bis zu Adam und zur Sch\u00f6pfung.<\/p>\n<p>Zwei Interessen verfolgt Lukas damit. Jesus ist f\u00fcr ihn der Heiland und Retter f\u00fcr <em>alle<\/em> Menschen, \u00fcber das Volk Israel hinaus. Deshalb wird Jesus in eine Reihe zur\u00fcck bis Adam gestellt, menschheitsumfassend. Zugleich f\u00fchrt Lukas die Linie bis zu Gott zur\u00fcck. Letztlich, so will Lukas sagen, ist Jesus auch von dieser Seite her der Sohn Gottes, der neue Adam.<\/p>\n<p>Von der Verortung der Messiaserwartung in der Heilsgeschichte Israels wollen wir nun singen: \u201eAch, da\u00df der Herr aus Zion k\u00e4m\u201c: EG(By) 543,4-6<\/p>\n<p align=\"center\">EG(By) 543,4-6 (Mel. EG 24)<\/p>\n<p>Gott ist treu, aber er ist nicht berechenbar. Er l\u00e4\u00dft sich nicht ausrechnen von uns Menschen; er l\u00e4\u00dft sich nicht in ein Schema zw\u00e4ngen, nicht festlegen. In seiner Liebe und Gerechtigkeit ist er unberechenbar.<\/p>\n<p>Auch das zeigt der Stammbaum des Matth\u00e4us, und zwar in den vier Frauennamen. Sind Ihnen diese Namen vorhin aufgefallen? Nicht, da\u00df Frauen genannt w\u00fcrden, ist anr\u00fcchig! Speziell diese vier Namen erinnern aber an delikate und anr\u00fcchige Geschichten: biblisch, aber ziemlich zweifelhaft.<\/p>\n<p>Die Frau des Uria zum Beispiel und K\u00f6nig David, der sich in sie verguckt und ihren Mann als Soldaten an die Front und in den Tod schickt. Auch Ruth, die Ausl\u00e4nderin, die mit den Waffen einer Frau (und klugem Rat der Schwiegermutter) den Verwandten ihres verstorbenen Mannes bindet. Und zuvor Rahab, eine Hure in der Stadt Jericho, die die israelitischen Kundschafter versteckt und ihnen zur Flucht hilft und daf\u00fcr bei der Eroberung der Stadt verschont wird. Eine Hure, Ausl\u00e4nderin, Vaterstadtverr\u00e4terin: die erw\u00e4hlt Gott zur Ahnmutter seiner Heilsgeschichte.<\/p>\n<p>Und als erste in der Reihe Thamar. Das steht da schlicht: Juda zeugte Perez und Serach von der Thamar. Nur war Thamar nicht seine Frau, sondern die Schwiegertochter!<\/p>\n<p>Eine delikate Geschichte: Juda hatte drei S\u00f6hne, zwei erwachsene und einen Jungen. Thamar war die Frau des \u00c4ltesten, doch der starb kinderlos. Nach j\u00fcdischem Gesetz mu\u00dfte nun der zweite Sohn die Kinder zeugen, die als Nachkommen seines Bruders gelten sollten. Doch der hatte keine Lust und &#8211; die Bibel beschreibt es drastisch: da \u201elie\u00df er\u2018s auf die Erde fallen &#8230;, wenn er einging zu seines Bruders Frau, damit er seinen Bruder nicht Nachkommen schaffe\u201c. [1. Mose 38]<\/p>\n<p>Auch dieser Bruder starb. Da wurde Thamar vertr\u00f6stet: \u201eWarte, bis der J\u00fcngste alt genug ist!\u201c So lebte sie als Witwe bei ihren Eltern. Doch nach Jahren, als auch der J\u00fcngste erwachsen ist, will Juda sich an Gesetz und Versprechen nicht mehr erinnern lassen.<\/p>\n<p>Einmal indes ist Juda auf Reisen &#8211; und einem gewissen Abenteuer nicht abgeneigt. Da legt Thamar ihre Witwenkleider ab und setzt sich mit einem Schleier an die Stra\u00dfe, wie eine Hure. Juda erkennt sie nicht, wird mit ihr handelseinig, kommt zu ihr und l\u00e4\u00dft ihr sein Siegel als Pfand. Nachher nimmt Thamar das Pfand und legt ihre Witwenkleider wieder an.<\/p>\n<p>Nach drei Monaten wird bekannt, da\u00df Thamar schwanger ist. Da will Juda als Patriarch kurzen Proze\u00df machen: \u201eF\u00fchrt sie hinaus und verbrennt sie!\u201c Doch Thamar schickt ihm jenen Siegelring und l\u00e4\u00dft ausrichten: \u201eVon dem Mann bin ich schwanger, dem dies geh\u00f6rt.\u201c &#8211; Da erkennt Juda sein Siegel und spricht: \u201eSie ist gerechter als ich &#8230;\u201c Auf seiner Seite liegt die Schuld.<\/p>\n<p>Keine anst\u00e4ndige, aber eine wichtige Geschichte. Gott will eine Gerechtigkeit, die den Menschen und seine Lage, seine Not sieht, eine Gerechtigkeit f\u00fcr die Opfer. Dies begreift Juda in dieser Geschichte. Deshalb sind er und Thamar zwar keine anst\u00e4ndigen, aber w\u00fcrdige Vorfahren Jesu, der sich auch den Rechtlosen zuwandte.<\/p>\n<p>So spiegelt sich Jesu Geschichte schon in der Vorgeschichte. Gottes N\u00e4he zu den Au\u00dfenseitern, seine Hinwendung zu den Verachteten und Ausgesto\u00dfenen, Gottes Gericht und Gottes Gnade, sein Eifer: All dies macht die Geschichte Jesu aus &#8211; und die Vorgeschichte in den Stammb\u00e4umen.<\/p>\n<p>Gott l\u00e4\u00dft sich in kein Schema pressen, nicht berechnen. Gott sei Dank, da\u00df er nicht nach unserem Tun und Lassen rechnet. Gott sei Dank, da\u00df er unvorhersehbar zum Kind, zum Menschen wird.<\/p>\n<p>Von Gottes Treue und seiner umst\u00fcrzenden Gerechtigkeit lassen Sie uns singen: \u201eDen Herren will ich loben, \/ es jauchzt in Gott mein Geist; \/ denn er hat mich erhoben, \/ da\u00df man mich selig preist. \/ An mir und meinem Stamme \/ hat Gro\u00dfes er vollbracht, \/ und heilig ist sein Name, \/ gewaltig seine Macht.\u201c<\/p>\n<p><em>Der Friede Gottes bewahre uns in Christus Jesus. Amen.<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p>Wir singen EG(By) 604.<\/p>\n<p><strong>Vorschl\u00e4ge zum Ablauf des Gottesdienstes: <\/strong>Vor der Predigt nur eine alttestamentliche Lesung Jes. 11,1-2 mit Lied EG 30,1-3 (Es ist ein Ros entsprungen), zur Gliederung der Predigt zweimal je drei Liedstrophen von EG(By) 543 (Wir singen dir, Immanuel: Mel. Vom Himmel hoch), nach der Predigt EG(By) 604,1-3 (Den Herren will ich loben &#8211; als Strophenlied zum Magnifikat), danach Pr\u00e4famen (\u201eVon der Vorgeschichte, von seinem Stammbaum her beginnt die Geschichte von Jesu Geburt noch einmal neu zu sprechen, in vielen Bez\u00fcgen. Ich lese aus dem Lukasevangelium, Kap. 1) und Lesung Lk. 2,1-14, dann EG 48,1-3 (Kommet ihr Hirten)<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Dekan Dr. Reinhard Brandt<br \/>\nWei\u00dfenburg (Bay)<br \/>\n<a href=\"mailto:reinhard.brandt@elkb.de\"> reinhard.brandt@elkb.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesu Stammbaum | Heiliger Abend | 24. Dezember 2006 | Mt 1,1-17 (Lk 3,23-38) | Reinhard Brandt | Liebe Gemeinde, vern\u00fcnftige Politiker halten Verl\u00e4\u00dflichkeit und Berechenbarkeit hoch. Die Politik mu\u00df berechenbar sein, fordern sie. Es darf nicht heute so und morgen anders gehandelt werden. In den Au\u00dfenbeziehungen mu\u00df Deutschland ein verl\u00e4\u00dflicher Partner sein. Und bei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":16075,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[36,727,157,853,545,487,349,3,109,1338],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-11602","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-matthaeus","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-christvesper","category-kapitel-01-chapter-01-matthaeus","category-kasus","category-nt","category-predigten","category-reinhard-brandt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11602","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11602"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11602\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23225,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11602\/revisions\/23225"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/16075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11602"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11602"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11602"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=11602"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=11602"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=11602"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=11602"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}