{"id":11654,"date":"2021-02-07T19:48:50","date_gmt":"2021-02-07T19:48:50","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11654"},"modified":"2023-03-09T16:56:23","modified_gmt":"2023-03-09T15:56:23","slug":"psalm-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/psalm-1\/","title":{"rendered":"Psalm 1"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><b><span style=\"color: #000099;\">Neujahrstag, 1. Januar 2007<br \/>\nPsalm 1, verfa\u00dft von Konrad Stock <\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<div align=\"left\">\n<p align=\"center\"><strong>Anleitung zum Gl\u00fccklich-Sein<\/strong><\/p>\n<p>\u201eGl\u00fccklich der, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der S\u00fcnder noch sitzt, wo die Sp\u00f6tter sitzen,<br \/>\nsondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt \u00fcber seinem Gesetz Tag und Nacht!<br \/>\nDer ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserb\u00e4chen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Bl\u00e4tter verwelken nicht. Und was er macht, das ger\u00e4t wohl.<br \/>\nAber so sind die Gottlosen nicht, sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.<br \/>\nDarum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht noch die S\u00fcnder in der Gemeinde der Gerechten.<br \/>\nDenn der Herr kennt den Weg der Gerechten, aber der Gottlosen Weg vergeht.\u201c (Ps.1)<\/p>\n<p align=\"center\">I<\/p>\n<p>Eine Anleitung zum Gl\u00fccklich-Sein haben wir hier vor uns. Sie regt uns an, uns darauf zu besinnen, da\u00df das Leben des Glaubens ein gl\u00fcckliches Leben ist. Sie st\u00f6\u00dft uns an, einmal dar\u00fcber nachzudenken, da\u00df der Glaube eine Lebenskunst ist:<\/p>\n<p>gewi\u00df eine besondere, eine eigenartige, eine manchmal schwierige und immer wieder auch \u00e4u\u00dferst schwierige Lebenskunst, aber doch eine Lebenskunst.<\/p>\n<p>Er ist die Kunst, ein sterbliches Leben zu f\u00fchren &#8211; also eine Lebenskunst, die bis in die Stunde des Todes reicht und durch sie hindurch!<\/p>\n<p align=\"center\">II<\/p>\n<p>Nun k\u00f6nnen wir uns heutzutage \u00fcber einen Mangel an Anleitungen zum Gl\u00fccklich-Sein nicht beklagen.<\/p>\n<p>Die Werbung suggeriert es rund um die Uhr: es fehlt dir nur noch dieses eine Ding zu deinem Gl\u00fcck: die Schokolade aus der Milch der gl\u00fccklichen K\u00fche oder das Konto bei der richtigen Bank oder das Parfum mit dem bezeichnenden Namen \u201eEternity\u201c. Oder sollte es nicht besser das Parfum namens \u201eChance\u201c sein?<\/p>\n<p>Das Gl\u00fcck der Erde liegt bekanntlich auf dem R\u00fccken der Pferde. Und wem das Reiten zu riskant oder zu teuer ist, der kann mit einem Billig-Flug um 19 Euro zu den letzten Paradiesen dieser Erde vorlieb nehmen: dorthin, wo man dem Alltag entkommt, in dem wir doch den ganz normalen Katastrophen in den Krisengebieten dieser Erde und in den eigenen Lebensgeschichten nicht entkommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Und wer es noch etwas anspruchsvoller mag, geht in die n\u00e4chste Buchhandlung und kauft sich eine \u201ePhilosophie der Lebenskunst\u201c oder einen Band aus der \u201eBibliothek der Lebenskunst\u201c. Die bildet uns garantiert darin aus, unseres Gl\u00fcckes Schmied zu sein und unser Leben mit dem Schmieden unseres Gl\u00fcckes zuzubringen.<\/p>\n<p align=\"center\">III<\/p>\n<p>Ich f\u00fcrchte freilich, da\u00df alle diese einfachen oder anspruchsvollen Anleitungen zum Gl\u00fccklich-Sein etwas ausblenden, was doch auch zu unserem Leben geh\u00f6rt und was in der Erfahrung des Glaubens immer gegenw\u00e4rtig ist.<\/p>\n<p>Sie blenden zun\u00e4chst das Ungl\u00fcck und das vielgestaltige Leiden aus.<\/p>\n<p>Der Dichter, der den 1. Psalm gedichtet hat, \u00fcbersieht das nicht. Er bringt es zwar nur nebenbei zur Sprache; aber er leitet mit diesem Psalm ganz grunds\u00e4tzlich und ganz gezielt in das Buch der Psalmen ein, in den Psalter, in Israels Gebetbuch und Gesangbuch. Und darin kommt nun wahrlich bewegend und \u00fcberw\u00e4ltigend das vielgestaltige Leiden zum Ausdruck, das einem Menschen immer wieder auferlegt wird:<br \/>\ndas Leid vieler Entbehrungen, das Leid des Hungers und der Armut, das Leid der Flucht und der Vertreibung, das f\u00fcnfzig Jahre lang \u00f6ffentlich verschwiegen worden war;<br \/>\ndas Leid einer langen und immer l\u00e4ngeren und schlie\u00dflich unheilbaren Krankheit;<br \/>\nder Tod der Eltern, der Tod des Mannes oder der Frau, der Tod eines Freundes, der Tod eines Kindes.<\/p>\n<p>Das Buch der Psalmen lehrt zu klagen und zu trauern. Und wem es in seinem Ungl\u00fcck an Worten der Klage und der Trauer fehlt, der findet daf\u00fcr in den Psalmen eine Sprache, eine genaue, eine ergreifende Sprache.<\/p>\n<p>Ja, zur Lebenskunst des Glaubens geh\u00f6rt es, eine Sprache des Leidens zu lernen: eine Sprache, in der wir leiden k\u00f6nnen und in der wir fremdes Leid mitf\u00fchlend auf uns nehmen k\u00f6nnen. Eine Lebenslehre, die nicht auch dazu anleiten w\u00fcrde, w\u00e4re ihres Namens gewi\u00df nicht wert.<\/p>\n<p align=\"center\">IV<\/p>\n<p>Aber in der Erfahrung des Glaubens ist noch etwas anderes gegenw\u00e4rtig; etwas, was im 1. Psalm ganz stark in den Vordergrund r\u00fcckt und ihm einen ernsten und eindringlichen Ton verleiht: das ist die M\u00f6glichkeit und die Gefahr, da\u00df das Leben im wahrsten Sinne des Wortes scheitern und fehlgehen kann. F\u00fcr das Leben des Glaubens ist es jedenfalls typisch, vor dieser M\u00f6glichkeit und vor dieser Gefahr nicht die Augen zu verschlie\u00dfen, nichts zu verdr\u00e4ngen, nichts zu besch\u00f6nigen.<\/p>\n<p>Bosheit ist n\u00e4mlich etwas Reales. Und wo und wann immer sich Bosheit manifestiert, da ist das doch kein blo\u00dfer Zufall oder etwas ganz Nat\u00fcrliches wie das Z\u00e4hneklappern in der K\u00e4lte. Nein, wo und wann immer Bosheit sich manifestiert, liegt ein Entschlu\u00df zugrunde. B\u00f6ses wird gewollt und gew\u00e4hlt, weil es &#8211; jedenfalls im Augenblick der Wahl &#8211; etwas Gutes zu sein scheint. Und es scheint etwas Gutes zu sein, weil man sich im Augenblick des Wollens und des W\u00e4hlens vom Leben entfernt. In einem solchen Augenblick geht einen das Leben in seiner Ganzheit und in seiner F\u00fclle nichts mehr an.<\/p>\n<p>In einem solchen Augenblick geht einen nichts mehr an, da\u00df das Leben uns Menschen allen gemeinsam ist. Und es geht einen nichts mehr an, da\u00df dieses uns Menschen allen gemeinsame Leben <em>Gottes Leben <\/em>ist: Leben, das in Gottes Leben gr\u00fcndet; Leben, mit dem Gott eine Geschichte hat und eine Geschichte gestaltet.<\/p>\n<p>In einem Augenblick, in dem B\u00f6ses gewollt und gew\u00e4hlt wird, als w\u00e4re es das Gute, geht einen dieser Zusammenhang des Lebens offensichtlich nichts mehr an.<\/p>\n<p>Und nun ist es f\u00fcr das Leben des Glaubens offenbar typisch, da\u00df es sich dieser M\u00f6glichkeit und dieser Gefahr &#8211; sich das Leben nichts mehr angehen zu lassen &#8211; hellauf bewu\u00dft ist. Und weil es sich dieser M\u00f6glichkeit und dieser Gefahr hellauf bewu\u00dft ist, sucht das Leben des Glaubens einen Weg, sich diesen Zusammenhang des Lebens immer wieder angehen zu lassen. Dazu leitet der Dichter des 1. Psalms an. Die Lebenslehre, die er mit einigen wenigen poetischen Bildern lehrt, ist wirklich ihres Namens wert.<\/p>\n<p align=\"center\">V<\/p>\n<p>Das Schl\u00fcsselwort in dieser Anleitung zum Gl\u00fccklich-Sein lautet: <em>Sinnen<\/em>. Sinnen \u00fcber dem Gesetz Gottes &#8211; und zwar bei Tag und bei Nacht, regelm\u00e4\u00dfig, kontinuierlich, in hellen Zeiten und in dunklen Zeiten.<\/p>\n<p>Sinnen. Ein selten gewordenes, ein sch\u00f6nes Wort. Es erinnert uns an die Praxis der j\u00fcdischen Glaubensgemeinschaft, in der Bibel nicht stumm und schweigend, sondern halblaut murmelnd zu lesen, so als spr\u00e4che das Buch mich direkt und unmittelbar an.<\/p>\n<p>Sinnen bedeutet so viel wie das meditierende Lesen, das <em>Wiederk\u00e4uen<\/em>, wie es das M\u00f6nchtum in seiner Geschichte \u00fcbte und noch \u00fcbt. Sinnen meint so viel wie das angestrengte, das konzentrierte Suchen nach Sinn. Und nat\u00fcrlich nicht nach irgendeinem beliebigen oder willk\u00fcrlichen, sondern nach dem authentischen, dem wahren Sinn. Es meint so viel wie das Suchen nach der Wahrheit, die im Buch der Heiligen Schrift geschrieben steht und die zu lesen und zu studieren und lesend und studierend zu finden ist. Ja, gegen\u00fcber aller gottlosen und boshaften und sp\u00f6ttischen Vergessenheit geht der Glaube von dieser begr\u00fcndeten Erwartung aus: es gilt, \u00fcber dem Gesetz Gottes, wie es in der Heiligen Schrift gewi\u00df in h\u00f6chst irdischer Weise zur Sprache kommt, zu sinnen, wenn es uns mit dem Gl\u00fccklich-Werden und dem Gl\u00fccklich-Sein ernst ist.<\/p>\n<p>Denn Gottes Gesetz oder &#8211; wie man heute gerne \u00fcbersetzt &#8211; Gottes <em>Weisung <\/em>will ja in dieser gewi\u00df ganz und gar irdischen Auslegung nichts anderes erreichen, als in den Zusammenhang des Lebens einzuweisen, von dem ich vorhin gesprochen habe. Es will in den Zusammenhang einweisen, in dem unser eigenes jetziges gegenw\u00e4rtiges Leben mit dem Leben der N\u00e4chsten und der Fernsten steht, die mit uns gleichzeitig sind. Und es will uns in den Zusammenhang einweisen, in dem das Leben aller Menschen mit dem Leben Gottes des Sch\u00f6pfers steht, der als ihr Sch\u00f6pfer auch ihr Retter und ihr Vollender ist. Es will uns also einweisen in eine Lebenspraxis, die diesen Zusammenhang des Lebens als die gro\u00dfartige \u00fcberschw\u00e4ngliche <em>Gabe <\/em>versteht, die immer schon gegeben ist.<\/p>\n<p>Sinnen \u00fcber dem Gesetz Gottes, wie es in der Heiligen Schrift gewi\u00df auf eine immer wieder irdische Weise gesucht wird, hei\u00dft also so viel wie: \u00fcber diesen Zusammenhang nachsinnen; und \u00fcber diesen Zusammenhang nachsinnen hei\u00dft so viel wie: ein Leben f\u00fchren, das sich angesichts der M\u00f6glichkeit und der Gefahr der Bosheit dem Guten widmet. Der Dichter des 1. Psalms stellt uns ein Lebensgl\u00fcck vor Augen, das sich der Lust und der Freude am Guten verdankt. Und die Lebenskunst des Glaubens besteht darin, auch in der Dunkelheit des Klagens und des Trauerns und auch im hellwachen Bewu\u00dftsein des B\u00f6sen in uns selbst dieser Lust und dieser Freude zu leben. Sie besteht &#8211; anders gesagt &#8211; darin, immer wieder die eigene Verantwortung in dem gro\u00dfen Zusammenhang des Lebens zu entdecken. Und diese Lebenskunst ist verhei\u00dfungsvoll. Sie l\u00e4\u00dft das Leben zu einem <em>Baum <\/em>werden, <em>gepflanzt an Wasserb\u00e4chen<\/em>, <em>der seine Frucht bringt zu seiner Zeit<\/em>, <em>und seine Bl\u00e4tter verwelken nicht. <\/em>Das Sinnen ist also nicht vertane Liebesm\u00fch; es tr\u00e4gt vielmehr Fr\u00fcchte, reiche Fr\u00fcchte.<\/p>\n<p align=\"center\">VI<\/p>\n<p>Leicht gesagt. Schwer getan.<\/p>\n<p>Das Sinnen \u00fcber dem Sinn der Heiligen Schrift als zuverl\u00e4ssiger Weg zum Sinn unseres Lebens und damit zu seiner Lebenslust und Lebensfreude war schon immer gef\u00e4hrdet. Heute jedoch scheinen die \u00e4u\u00dferen, die sozialen Bedingungen f\u00fcr einen solchen Proze\u00df des Sinnens objektiv schlecht zu sein.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist das Sinnen \u00fcber dem Sinn der Heiligen Schrift und das Entdecken ihres Sinnes letzten Endes ein h\u00f6chst pers\u00f6nliches und unverf\u00fcgbar-freies Ereignis. Es l\u00e4\u00dft sich nicht erzwingen. Wo es gelingt und dauert, gelingt es und dauert es kraft der Gabe des g\u00f6ttlichen Geistes, des Heiligen Geistes.<\/p>\n<p>Aber das Sinnen \u00fcber dem Sinn der Heiligen Schrift und das Entdecken ihres Sinnes braucht auch die Unterst\u00fctzung durch die Anerkennung und durch den Respekt, den dieses Sinnen in der \u00d6ffentlichkeit genie\u00dft.<\/p>\n<p>Wie steht es damit heute und hier, in dieser Stadt und in dieser Gesellschaft? Wie steht es damit in der Wirtschaft und in der Wissenschaft, in der Kunst und in der Literatur, im Rechtswesen, auf dem Theater und im Show-Business?<\/p>\n<p>Gewi\u00df: in allen diesen Bereichen k\u00f6nnen die Sprecher der Kirche und der Theologie Gespr\u00e4che f\u00fchren, Dialoge pflegen, Br\u00fccken bauen. Aber im inneren Betrieb &#8211; in den Prozessen des Wirtschaftens, in den Diskursen der Wissenschaften, in den Szenen der Kunst und der Unterhaltung &#8211; kommt die biblische, die christliche Antwort auf die Frage nach der M\u00f6glichkeit des Gl\u00fccks doch herzlich wenig vor. In diesem inneren Betrieb scheint sie ein schwer verst\u00e4ndliches oder gar unverst\u00e4ndliches Relikt aus fernen Kindheits- und Jugendtagen zu sein. Hier gibt es f\u00fcr sie keine eigene Sprache. Und wenn es f\u00fcr sie keine eigene Sprache gibt, dann kann es mit ihr keine eigene tragf\u00e4hige und belastbare Erfahrung geben. Die biblische, die christliche Antwort auf die Frage nach der M\u00f6glichkeit des Gl\u00fccks st\u00f6\u00dft hier auf Mauern des Schweigens.<\/p>\n<p>Aber das Sinnen \u00fcber dem Sinn der Heiligen Schrift ist nicht nur auf den \u00f6ffentlichen Respekt angewiesen; es ist als zuverl\u00e4ssiger Weg zum Sinn unseres eigenen Lebens und zu unserem eigenen Lebensgl\u00fcck auch angewiesen auf die interne Anleitung zum Lesen &#8211; in der Gemeinde und in der kirchlich verfa\u00dften Gemeinschaft der Gemeinden. Wie steht es damit heute? In dieser Gemeinde und in dieser Kirche? Leitet sie wirklich an zu diesem Sinnen, zu diesem Lesen-K\u00f6nnen und zu dieser Lese-Lust in dem Gesetz Gottes, das uns auf eine gewi\u00df sehr irdische Weise in der Schrift begegnet? Herrscht denn in den Familien, in den Kirchenorganisationen, auf den Kirchentagen und wo sonst auch immer eine Wi\u00dfbegierde, jenes Interesse, jene unb\u00e4ndige Neugier darauf, was das heute sein k\u00f6nnte: das Leben im Guten, das Leben, das dem Leid und dem Ungl\u00fcck zum Trotz Lust und Freude am Guten hat?<\/p>\n<p align=\"center\">VII<\/p>\n<p>Solche Fragen sind uns heute, wenn wir uns wirklich f\u00fcr die <em>message <\/em>des 1. Psalms und seines Dichters interessieren, gestellt. Sie k\u00f6nnen uns in eine ratlose und resignierte Stimmung versetzen. Aber damit w\u00e4re niemandem geholfen. Geholfen ist uns nur, wenn wir in unserem kleinen oder gr\u00f6\u00dferen oder gro\u00dfen Wirkungskreis auf diese Zusammenh\u00e4nge achten. Wenn es in einem Menschenleben zu jenem Sinnen \u00fcber dem Sinn der Heiligen Schrift und damit zu jener Lust und Freude am Sinn unseres Lebens kommt, dann ist das zwar letzten Endes Gottes Wirken, erleuchtendes Wirken des g\u00f6ttlichen Geistes; Gott aber nimmt uns f\u00fcr dieses sein erleuchtendes Wirken in Anspruch. Gott nimmt uns heute daf\u00fcr in Anspruch, uns die objektiv schwierigen und schlechten Bedingungen eines Lebens im Guten bewu\u00dft zu machen und an ihnen unsere Kr\u00e4fte zu erproben.<\/p>\n<p>Hei\u00dft das, da\u00df die Lebenskunst des Glaubens doch wieder in Arbeit ausartet?<\/p>\n<p>Nun, sie f\u00fchrt jedenfalls auch in die M\u00fche des Denkens, des Sorgens, des Beratens. Aber wir d\u00fcrfen dessen gewi\u00df sein, da\u00df sie im Licht und in der Kraft jenes Friedens geschieht, der h\u00f6her ist als alle irdische Vernunft. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Konrad Stock, Universit\u00e4t K\u00f6ln<br \/>\n<a href=\"mailto:konrad.stock@uni-koeln.de\">konrad.stock@uni-koeln.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neujahrstag, 1. Januar 2007 Psalm 1, verfa\u00dft von Konrad Stock Anleitung zum Gl\u00fccklich-Sein \u201eGl\u00fccklich der, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der S\u00fcnder noch sitzt, wo die Sp\u00f6tter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des Herrn und sinnt \u00fcber seinem Gesetz Tag und Nacht! Der ist wie ein Baum, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":15135,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[18,1,2,727,157,853,114,1086,349,1369,550,109],"tags":[],"beitragende":[],"predigtform":[],"predigtreihe":[],"bibelstelle":[],"class_list":["post-11654","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-psalmen","category-aktuelle","category-at","category-archiv","category-beitragende","category-bibel","category-deut","category-kapitel-01-chapter-01-psalmen","category-kasus","category-konrad-stock","category-neujahrstag","category-predigten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11654","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11654"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11654\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17381,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11654\/revisions\/17381"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media\/15135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11654"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11654"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11654"},{"taxonomy":"beitragende","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/beitragende?post=11654"},{"taxonomy":"predigtform","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtform?post=11654"},{"taxonomy":"predigtreihe","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/predigtreihe?post=11654"},{"taxonomy":"bibelstelle","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/wp-json\/wp\/v2\/bibelstelle?post=11654"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}