{"id":11705,"date":"2007-02-07T19:48:48","date_gmt":"2007-02-07T18:48:48","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11705"},"modified":"2025-04-21T17:17:19","modified_gmt":"2025-04-21T15:17:19","slug":"matthaeus-99-13-8","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-99-13-8\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 9:9-13"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3>Septuagesim\u00e4 | 04.02.2007 | Matth\u00e4us 9:9-13 | Hans Uwe H\u00fcllweg |<\/h3>\n<p>Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p>ein ehrenwerter Beruf &#8211; Z\u00f6llner und Z\u00f6llnerin heute. Der Zoll kontrolliert den Warenverkehr \u00fcber die Au\u00dfengrenzen. Der Zoll geht im Innern gegen Schwarzarbeit und illegale Besch\u00e4ftigung vor. Der Zoll will Schmuggel verhindern beispielsweise von Drogen, Zigaretten oder gesch\u00fctzten Tieren. Wer wollte bestreiten, dass dieser Beruf notwendig ist?<\/p>\n<p>Doch die Zollbeamten genie\u00dfen auch heute nicht \u00fcberall hohes Ansehen &#8211; den Ganoven sowieso nicht, die sich in den entsprechenden kriminellen Bereichen tummeln, aber vielfach auch nicht bei normalen, weitgehend unbescholtenen B\u00fcrgern. Vielleicht deshalb, weil Schmuggel immer als eine Art Kavaliersdelikt gilt oder weil vielen einfach jedwede amtliche Kontrolle \u00fcberhaupt zuwider ist.<\/p>\n<p>Damals &#8211; im Judentum zur Zeit Jesu &#8211; war das genauso, nein, viel schlimmer: Die Z\u00f6llner galten in jenen Zeiten als das Letzte auf der gesellschaftlichen Stufenleiter; sie rangierten wahrscheinlich noch hinter den Hirten. Der immer schon geldhungrige Staat hatte ein \u00e4u\u00dferst effektives Steuer- und Zollsystem aufgebaut, das bis in den letzten Winkel des R\u00f6mischen Imperiums reichte. Der Staat schloss Vertr\u00e4ge mit einheimischen Gro\u00dfunternehmern, die eine bestimmte hohe Summe abzuliefern hatten. Diese verkauften den Zoll wieder an kleinere P\u00e4chter. An Br\u00fccken,Stadttoren, Stra\u00dfen-kreuzungen und M\u00e4rkten sa\u00dfen sie und kassierten ab. Das funktionierte als ein \u00e4u\u00dferst effektives System, eine Art Gelddruckmaschine; denn reisen mussten alle mal, und jede Menge Handelswaren rollten \u00fcber das gute ausgebaute r\u00f6mische Stra\u00dfensystem.<\/p>\n<p>Den frommen Juden waren die Z\u00f6llner verhasst. Zum einen nat\u00fcrlich, weil niemand gern zahlt, noch dazu nach recht willk\u00fcrlichen Tarifen, oft \u00fcberh\u00f6ht; denn die Z\u00f6llner mussten und wollten ja selbst auch verdienen. Doch das w\u00e4re vielleicht noch zu verschmerzen gewesen.<\/p>\n<p>Was aber vor allem den heiligen Zorn der Gerechten erregte, war etwas anderes. Die Z\u00f6llner kollaborierten mit den R\u00f6mern, den Ungl\u00e4ubigen, den Heiden, also den Feinden Jahwes und Israels. Damit waren sie nach den Gesetzen Gottes unrein, und zwar nicht aus Versehen oder durch die Ungunst der Verh\u00e4ltnisse, sondern mit vollem Willen und aus kalter Berechnung. Damit hatten sie sich alles Verst\u00e4ndnis verscherzt.<\/p>\n<p>So einen \u201esieht\u201c Jesus. Die Formulierung des Matth\u00e4us ist wohl nicht zuf\u00e4llig, sondern offenbar bewusst gew\u00e4hlt: \u201eJesus <em>sah<\/em> einen Menschen\u201c. Er sieht ihn nicht nur so zuf\u00e4llig, wie sich bei uns allen, wenn wir durch die Stadt gehen, Menschen und Gegenst\u00e4nde zwangsl\u00e4ufig auf der Netzhaut unseres Auges abbilden, sondern Jesus sieht tiefer.<\/p>\n<p>Er sieht etwas in diesem Menschen. In ihm sieht er nicht den verhassten Geldeintreiber, nicht den Kollaborateur mit den Heiden, nicht den aus dem Gottesvolk Ausgesto\u00dfenen, jedenfalls nicht in erster Linie, sondern <em>den Menschen<\/em>; einen Menschen, der seine Geschichte mit sich tr\u00e4gt, einen Menschen aus Fleisch und Blut mit seinen Sorgen und Freuden, der einen Namen hat, Matth\u00e4us, seine Unverwechselbarkeit, seine Individualit\u00e4t &#8211; auch ihn hat Gott bei seinem Namen gerufen. (Jes 43,1)<\/p>\n<p>Hellsichtig schaut Jesus diesem Menschen ins Herz. Der kann sich die Welt, in der er leben muss, auch nicht unbedingt aussuchen. Ist denn den Lebensunterhalt zu verdienen ein Verbrechen? Sicher, er hat sich an dieses in den Augen der Frommen b\u00f6se und verhasste System verkauft; aber das garantiert ihm wenigstens sein Auskommen, wenn auch um den Preis von Isolation und Ablehnung durch die \u201eGerechten\u201c, die vor ihm ausspucken.<\/p>\n<p>Jesus sieht ihn, und nicht nur das, er sieht ihn an und spricht zu ihm. Blickkontakt statt ver\u00e4chtliches Wegdrehen des Kopfes; Kontaktaufnahme statt Zur\u00fcckweisung; Ansprache statt Ausspucken &#8211; Jesus durchbricht die althergebrachte Ordnung, in der der S\u00fcnder und der Gerechte ihren unverr\u00fcckbaren Platz haben. Darin verh\u00e4lt sich bisher jeder so, dass das Ganze stabil bleibt. Der S\u00fcnder hat keine Chance, aus seinem Sumpf herauszukommen. Und der Gerechte hat keine Chance, aus seinem betonummauerten Weltbild herauszufinden. Jesus dagegen geht auf den S\u00fcnder zu. Er nimmt wahr die Armut der Seele hinter dem Reichtum in den H\u00e4nden.<\/p>\n<p>Wenn jemand meint, das w\u00e4re hier eine Begebenheit nach dem Motto \u201eSeid nett zueinander\u201c, und man k\u00f6nne dann zur Tagesordnung \u00fcbergehen, der irrt sich. Dieses Ansehen Jesu, dieses Ansehen des Z\u00f6llners, dieses neue Ansehen, das der Z\u00f6llner bei Gott hat, bleibt nicht ohne Folgen. \u201eFolge mir\u201c, spricht Jesus zu ihm. Nicht \u201eBesser dich!\u201c, nicht \u201eBekenne erst mal deine S\u00fcnden\u201c, nicht \u201eDu bist ein schlechter Mensch\u201c oder \u201eKannst du nicht mal eine Therapie machen?\u201c, nein, schlicht und ergreifend \u201eFolge mir\u201c. Ausgerechnet zu so einem!<\/p>\n<p>Und diese drei Worte haben, wie gesagt, Folgen. Du sollst zu mir geh\u00f6ren, sagt Jesus. Gott will dich, so wie du jetzt bist. Das hei\u00dft nicht, dass aus dir nicht ein anderer wird. Aber du musst nicht erst eine Aufnahmepr\u00fcfung machen, musst nicht erst aus eigener Kraft deine S\u00fcnde ablegen, musst keine Vorbedingungen erf\u00fcllen. Komm, wie du bist. <em>Merke: <\/em>Es gibt keine Vorgeschichte eines Menschen, und sei sie auch noch so schuldverstrickt, noch so abgr\u00fcndig, noch so abscheulich, dass sie nicht durch Jesus Christus eine neue, \u00fcberraschende Wendung zum Besseren nehmen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Wir kennen die Geschichte, daher \u00fcberrascht sie uns nicht mehr, wenn es nun vom Z\u00f6llner in \u00e4u\u00dferster K\u00fcrze hei\u00dft: \u201eUnd er stand auf.\u201c Keine Verz\u00f6gerung, keine Bedenkzeit, kein \u00dcberlegen. \u201eUnd er stand auf.\u201c Sollte es Bedenken gegeben haben, dann l\u00e4sst der Evangelist Matth\u00e4us, ob zuf\u00e4llig gleichen Namens oder nicht, sie einfach weg. Er will vielleicht gerade modellhaft schildern: Wenn du Jesus begegnest, dann nicht lange fackeln!<\/p>\n<p>Es hat nun pl\u00f6tzlich eine Entwicklung begonnen, die sich in drei einfache merkbare Worte fassen l\u00e4sst:<\/p>\n<p align=\"center\"><strong> Aufstehen &#8211; Nachfolgen &#8211; Feiern. <\/strong><\/p>\n<p>Matth\u00e4us h\u00f6rt den Ruf Jesu und steht auf. Er l\u00e4sst den Zoll Zoll sein, er l\u00e4sst sein altes Leben dort an der Schranke zur\u00fcck. Aufstehen. Und er macht sich mit Jesus auf den Weg. Aufstehen. Nachfolgen.<\/p>\n<p>Wie sieht dieses Nachfolgen aus? Ein Eremitendasein ist es offenbar nicht. Ein m\u00f6nchisches Leben auch nicht. Ein Zur\u00fcckziehen aus der b\u00f6sen Welt? &#8211; Nein! Morgen bis abends Bibelspr\u00fcche auf den Lippen? Auch das nicht!<\/p>\n<p>Damit wir uns nicht missverstehen: Gegen ein Leben als M\u00f6nch oder Nonne, meinetwegen auch als Eremit, sofern freiwillig gew\u00e4hlt, ist nichts einzuwenden. Auch die Bibel zu lesen und zu zitieren, kann sehr heilsam sein und sollte \u00fcberhaupt zum t\u00e4glichen Brot eines Christenmenschen geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>In dieser Geschichte jedoch wird erst einmal ein anderer Weg eingeschlagen, der Weg in die Gemeinschaft mit Jesus und mit Menschen, die mit Jesus auf dem Wege sind. Aufstehen. Nachfolgen.<\/p>\n<p>Und was das Sch\u00f6nste ist: Dieser Weg ist kein angestrengter Marathon, kein Gewaltmarsch und keine entbehrungsreiche Tour, sondern f\u00fchrt schnurstracks zu einem Fest. Aufstehen. Nachfolgen. Feiern.<\/p>\n<p>Eine sch\u00f6ne Gesellschaft war da beisammen: Zu Jesus und seinen J\u00fcngern str\u00f6mte eine recht unheilige Sippschaft &#8211; lauter Z\u00f6llner und S\u00fcnder. Es hatte sich wohl herum-gesprochen, dass bei ihm etwas zu bekommen war, was niemand sonst auf der Welt geben konnte: die Liebe Gottes, die W\u00fcrde des Menschen, die Barmherzigkeit Jesu. Das musste ein Grund zum Feiern sein. Aufstehen. Nachfolgen. Feiern.<\/p>\n<p>In den Augen der Gerechten war das ein zweifelhafter Weg. Was ist das f\u00fcr ein Mensch, der gegen die S\u00fcnde predigt, sich jedoch mit den S\u00fcndern abgibt? Macht Jesus sich nicht mit den S\u00fcndern gemein, l\u00e4sst er sich nicht von dem Virus ihrer Unreinheit anstecken? Wird er nicht selbst zum verachtenswerten S\u00fcnder? Die Welt der Guten und Gerechten ger\u00e4t v\u00f6llig in Unordnung.<\/p>\n<p>Wem das ein Dorn im Auge ist, sollte ihn sich ziehen lassen. Und so reagiert Jesus auf die Angriffe der Besserwisser recht gelassen. Er rechtfertigt sich nicht, er gibt keine langen Erkl\u00e4rungen ab, nennt keine religionsp\u00e4dagogischen Gr\u00fcnde f\u00fcr sein Verhalten. Er feiert einfach mit allen, die mit offenem Herzen kommen. Die aufstehen, die nachfolgen &#8211; sie d\u00fcrfen auch feiern.<\/p>\n<p>Seinen Kritikern aber, den Gerechten, den Starken, die ja ohnehin keinen Arzt brauchen, weil sie so gesund sind, schreibt er eine kurze Mahnung ins Stammbuch: \u201eGeht hin und lernt, was Barmherzigkeit ist.\u201c Mit euren starren Regeln, mit euren gesetzlichen Forderungen, mit euren Opfern kann ich wenig anfangen, hei\u00dft das. Barmherzigkeit m\u00f6chte ich bei euch sehen. Das fehlt euch n\u00e4mlich in eurem eisernen System von Guten und Schlechten, in dem nur ihr selbst die Guten seid. Ihr seid so selbstgewiss, so selbstgerecht. Euer Kopf kennt alle Regeln und alle Traditionen. Euer Kopf kennt die Paragrafen des Gesetzes Gottes, wo die Z\u00f6llner und S\u00fcnder einzuordnen sind. Wo aber ist euer Herz?<\/p>\n<p>Wo ist unser Platz in dieser Geschichte? Bei den Guten und Gerechten? Bei den Selbst-Gerechten, die herabschauen auf die andern, auf die Kirchenfernen, auf die weniger Frommen, auf die Menschen, die sich anderweitig bedienen im religi\u00f6sen Supermarkt? Lassen sie uns nicht vergessen, dass Jesus zu den Guten und Gerechten den gewiss befremdlichen Satz sagt: F\u00fcr euch bin ich nicht gekommen. Ihr braucht mich nicht.<\/p>\n<p>Die andern aber, die wissen, dass sie \u201eallzumal S\u00fcnder\u201c sind, wie der andere Z\u00f6llner da im Tempel oder wie Martin Luther h\u00f6chstpers\u00f6nlich, zu denen sagt Jesus: \u201eFolge mir!\u201c Und dann gibt es nur noch eins:<\/p>\n<p align=\"center\"><strong> Aufstehen &#8211; Nachfolgen &#8211; Feiern. <\/strong><\/p>\n<p>Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<p align=\"left\"><strong>Hans Uwe H\u00fcllweg <\/strong><br \/>\n<strong><a href=\"mailto:huh@citykom.net\">huh@citykom.net<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Septuagesim\u00e4 | 04.02.2007 | Matth\u00e4us 9:9-13 | Hans Uwe H\u00fcllweg | Liebe Gemeinde, ein ehrenwerter Beruf &#8211; Z\u00f6llner und Z\u00f6llnerin heute. Der Zoll kontrolliert den Warenverkehr \u00fcber die Au\u00dfengrenzen. Der Zoll geht im Innern gegen Schwarzarbeit und illegale Besch\u00e4ftigung vor. 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