{"id":11707,"date":"2021-02-07T19:48:51","date_gmt":"2021-02-07T19:48:51","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11707"},"modified":"2023-03-09T16:12:11","modified_gmt":"2023-03-09T15:12:11","slug":"matthaeus-9-9-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/matthaeus-9-9-13\/","title":{"rendered":"Matth\u00e4us 9, 9-13"},"content":{"rendered":"<div align=\"left\">\n<h3><b><span style=\"color: #000099;\">Septuagesim\u00e4, 4. Februar 2007<br \/>\nPredigt zu Matth\u00e4us 9, 9-13, verfa\u00dft von Stefan Knobloch<\/span><\/b><\/h3>\n<hr \/>\n<p><strong>\u201eWas auch uns schwer f\u00e4llt\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Eine der bekannten Szenen. Bekannt, weil sie auff\u00e4llig genug war. Da beruft Jesus gewisserma\u00dfen den Chef des Zollamtes von Kafarnaum mir nichts dir nichts in seine Nachfolge. Was war daran so auff\u00e4llig? Auff\u00e4llig war, wie sich Jesus \u00fcber geltende Verhaltenscodices hinwegsetzte. Er, der \u2013 das sp\u00fcrten die Menschen \u2013 mit dem Anspruch auftrat, ihnen mitten in ihrem Leben auf ganz neue und ungewohnte Weise den Weg zu Gott zu er\u00f6ffnen. Z\u00f6llner hatten in der damaligen Gesellschaft einen denkbar schlechten Ruf. Selbst das Neue Testament nennt sie immer wieder in einem Atemzug mit S\u00fcndern, als best\u00e4tige es damit die abf\u00e4llige Einsch\u00e4tzung dieser Personengruppe, obwohl Jesus alles daran lag, diese Einsch\u00e4tzung zu durchbrechen.<\/p>\n<p><strong>Der schlechte Ruf<br \/>\n<\/strong> Z\u00f6llner galten damals \u2013 wir haben es sicher schon \u00f6fter geh\u00f6rt \u2013 als notorische S\u00fcnder, die aufgrund ihres Berufes als kultisch unrein galten. \u201eKultische Unreinheit\u201c: F\u00fcr uns ist das sicherlich ein schwer zug\u00e4nglicher Begriff. Wir d\u00fcrften bei Unreinheit in aller Regel an moralische Defizite und M\u00e4ngel eines Menschen denken und dann aus ihnen so etwas folgern wie kultische Unreinheit. Der Sachverhalt aber ist ein anderer. Die kultische Unreinheit hat wenig mit moralischen M\u00e4ngeln zu tun. Sie resultiert aus \u00e4u\u00dferen Sachverhalten, nicht aus dem Versagen des Herzens. Sie ist die &#8211; sozial gesehen &#8211; weit belastendere Form der Unreinheit, weil sie den zumindest zeitweisen Ausschluss von gemeinsamen religi\u00f6sen Akten nach sich zog. Im Falle der Z\u00f6llner ging das so weit, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihre Angeh\u00f6rigen, Haus, Frau und Kinder als unrein galten. Damit hatten sie nach allgemeiner Meinung vor Gott ausgesprochen schlechte Karten. Sie galten wie Heiden \u2013 und das war im damaligen Israel ein vernichtendes Urteil \u00fcber einen Menschen. Sie waren der Abschaum der Gesellschaft.<\/p>\n<p>Zu dieser Sorte Mensch z\u00e4hlte Matth\u00e4us. Von den anderen in Kafarnaum also chancenlos schlecht beleumundet. Das wurde nicht nur von au\u00dfen an ihn herangetragen, diese Einsch\u00e4tzung hatte er und seine Familie l\u00e4ngst auch innerlich \u00fcbernommen und f\u00fcr sich verinnerlicht. Kein guter Zustand. Ja, ein kranker Zustand.<\/p>\n<p><strong>Vor Gott z\u00e4hlt jeder Mensch<br \/>\n<\/strong> Und diesen Menschen beruft Jesus. Seine Berufung war dabei wohl nicht einem spontanen Einfall Jesu zu verdanken, gewisserma\u00dfen so aus der H\u00fcfte heraus. Jesus kannte die Gesellschafts- und Lebensverh\u00e4ltnisse in \u201eseiner Stadt\u201c (Mt 9,1) Kafarnaum, ihre sozialen Denkmuster. Umgekehrt war wohl auch sein Name und sein Auftreten, die befreiende Art, in der er vom Menschen und von Gott sprach, bei den Menschen dort angekommen. Sie m\u00fcssen von ihm wie elektrisiert gewesen sein. Was besonders auf jene \u2013 wie Matth\u00e4us \u2013 zutraf, die im Namen Gottes als gesellschaftlich abgeschrieben galten. In der Situation wird Matth\u00e4us von Jesus angeschaut, er als Person, und nicht in seiner gesellschaftlichen Rolle als Z\u00f6llner. Jesus mutet ihm eine Aufforderung zu, die ihm wie eine Befreiung, wie eine Erf\u00fcllung seines Lebens vorgekommen sein muss.<\/p>\n<p>Er folgte Jesus. Und er l\u00e4dt ihn zu sich in sein Haus ein. Verm\u00f6gend und wohlsituiert, wie er wohl war, war er unter seinesgleichen \u2013 unter Z\u00f6llnern und S\u00fcndern \u2013 anerkannt und gesch\u00e4tzt. So muss es sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen haben, was ihm widerfahren war. Sie wollten an seinem Gl\u00fcck teil haben, weil sie darin auch eine Anerkennung ihres eigenen sozial ge\u00e4chteten Lebens erblickten. So ist Jesus im Haus des Matth\u00e4us alsbald von einer Schar von Z\u00f6llnern und S\u00fcndern, von gesellschaftlichen Outcasts \u2013 wie wir heute sagen w\u00fcrden \u2013 umgeben. Als h\u00e4tte er es darauf angelegt! Den Leuten sollte aufgehen, dass es vor Gott keine abgeschriebenen Lebensl\u00e4ufe und Biographien gab. Und mochten sie noch so verquert und auch schuldhaft belastet verlaufen. Keiner ist chancenlos, keiner ungeliebt, keiner abgeschrieben.<\/p>\n<p><strong>Die Probleme, die wir damit haben<\/strong><br \/>\nDie Pharis\u00e4er, die Jesus offensichtlich interessant fanden als jemanden, den man im Auge behalten m\u00fcsse und \u00fcber den sie noch kein abschlie\u00dfendes \u2013 und vor allem noch kein abschlie\u00dfend negatives \u2013 Urteil gef\u00e4llt hatten, stolperten heftig \u00fcber ihn. Das mit Matth\u00e4us ging in ihren Augen zu weit. Sie stellen ihn \u00fcber seine J\u00fcnger zur Rede. Wir kennen Jesu Antwort, die gewisserma\u00dfen in unseren Sprachschatz eingegangen ist: \u201eNicht die Gesunden bed\u00fcrfen des Arztes, sondern die Kranken.\u201c<\/p>\n<p>Wenn wir heute diesen Satz h\u00f6ren, h\u00f6ren wir ihn wahrscheinlich vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um die Gesundheitsreform. Wir h\u00f6ren ihn in unserer Sorge, dass sich das Gesundheitswesen f\u00fcr den \u201eMann auf der Stra\u00dfe\u201c verschlechtere und verteuere. Dass alles auf eine Zwei-Klassen-Medizin hinauslaufe, die zu Lasten der kleinen Leute gehe. Offensichtlich ist hier nicht mehr alles im Lot. Und das liegt wohl nicht nur daran, dass das komplexe Thema der Gesundheitsreform von der Regierung dem Wahlvolk unzureichend erkl\u00e4rt wird. So sehr also Jesu Satz von den Gesunden und Kranken von uns vor dem Hintergrund der heutigen Diskussion geh\u00f6rt werden d\u00fcrfte, geht seine Bedeutung doch weit dar\u00fcber hinaus. Und dieses Dar\u00fcber-Hinaus darf uns nicht entgehen. Jesus spricht n\u00e4mlich einen Zusammenhang an, der auf Defizite und M\u00e4ngel auch unserer heutigen Gesellschaft verweist, vor denen wir nicht die Augen verschlie\u00dfen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Dabei ist es freilich so, dass wir hier nicht sofort moralische Appelle an uns vernehmen sollten, was alles schlecht laufe und was \u2013 wenn die Gesellschaft sich nur mehr anstrengte \u2013 besser laufen k\u00f6nnte. Es w\u00e4re generell eine kurzschl\u00fcssige Reaktion auf Jesus und seine Botschaft, w\u00fcrden wir sie gewisserma\u00dfen auf moralische Appelle reduzieren. Im Erheben moralischer Appelle sind wir ja Meister. In ihrem Verdr\u00e4ngen offenbar auch. Jesus trat nicht als Lehrmeister mit erhobenem Zeigefinger auf. Er setzte andere Zeichen. Zum Beispiel in der Berufung des Matth\u00e4us. Sie besagt \u2013 salopp formuliert: \u201eMir ist jeder recht. Vor Gott, meinem Vater, ist jeder gerecht.\u201c So sieht er unsere menschliche Situation. So definiert er sie. Und so ist sie in der Tat.<\/p>\n<p><strong>Eine ver\u00e4ndernde Wirklichkeitsdeutung<br \/>\n<\/strong> Diese Wirklichkeitsdeutung Jesu, die nicht nur eine behauptende, sondern eine Wirklichkeit setzende Deutung ist, ist in der Tat voller Dynamik. Diese Dynamik will uns in Gang bringen. Nicht allerdings in der Art der Pharis\u00e4er, so dass wir unsere alten Vorurteile und Abgrenzungen gegen\u00fcber anderen weiter kultivierten, und alles bleibe beim alten. Wir w\u00e4ren dann im Unterschied zu Matth\u00e4us am Zoll gewisserma\u00dfen sitzen geblieben, h\u00e4tten uns auf die Seite der Pharis\u00e4er geschlagen, wo nichts vorw\u00e4rts geht. Die Dynamik, von der sich Matth\u00e4us erfasst sah und die auch uns in unserer Schwerf\u00e4lligkeit erfassen will, weist in eine andere Richtung: In die Richtung Jesu, und das hei\u00dft, in die Richtung der Wertsch\u00e4tzung und Annahme der \u201eKranken\u201c \u2013 in einem weiten und offenen Sinn -, also derer auf der Schattenseite des Lebens, der Zu-kurz-gekommenen, der gesellschaftlich Benachteiligten, auch der in unseren Kirchengemeinden Ausgegrenzten.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen hier konkret werden, wobei wir auf der Hut sein m\u00fcssen, nur Worth\u00fclsen zu produzieren. Wir, die wir hier zu diesem Gottesdienst versammelt sind, sind nicht einfach die Besseren, die Gesunden, die sozusagen von oben herab auf die anderen blicken d\u00fcrfen. F\u00fcr uns diesen Schluss aus dem Wort Jesu zu ziehen, dass die Gesunden nicht des Arztes bed\u00fcrfen, w\u00e4re ein gef\u00e4hrlicher Trugschluss. Denn auch wir sind beides, gesund und krank, bzw. \u2013 wie Martin Luther sagt \u2013 \u201esimul justus et peccator\u201c, zugleich gerecht und S\u00fcnder. Wir selbst stehen, Gott sei Dank, unter der Zusage Jesu, von Gott angenommen zu sein, ohne jede Vorleistung durch uns. In dieser Glaubensgewissheit sollten wir unser eigenes fragmentarisches Leben, die Unf\u00e4lle und Untiefen unseres Lebens, die jeder von uns kennt, auf uns nehmen k\u00f6nnen. So im Glauben mit uns selbst, mit den Wegen unsers Lebens, vers\u00f6hnt, sollen wir in derselben Haltung anderen Wert- und Hochsch\u00e4tzung entgegenbringen. Und zwar gerade den Menschen \u2013 gewisserma\u00dfen den \u201eZ\u00f6llnern\u201c von heute -, denen gegen\u00fcber sofort unsere Vorurteile und Verurteilungen anspringen: Menschen, die zum Beispiel nach au\u00dfen nichts mit Gott am Hut haben. Wer aber blickt schon in deren Inneres? In deren Leben, das in Schatten und Bildern schon l\u00e4ngst mit Gott zu tun haben kann? Wert- und Hochsch\u00e4tzung auch gegen\u00fcber denen, die zum Beispiel ihre Sexualit\u00e4t als Homosexuelle oder Lesbierinnen leben. Wert- und Hochsch\u00e4tzung gegen\u00fcber denen \u2013 ein heikles Thema -, die als Langzeitarbeitslose mit ihren Familien mehr schlecht als recht von den Sozialleistungen des Staates leben. Warum kommt hier immer so schnell der Verdacht von \u201eschwarze Schafen\u201c auf? Die gibt es freilich \u00fcberall, auch ihnen gegen\u00fcber d\u00fcrfen wir die Wert- und Hochsch\u00e4tzung nicht aufk\u00fcndigen. Denn nur so k\u00f6nnen wir sie \u2013 um es so auszudr\u00fccken \u2013 wieder ins Boot holen.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen hier abbrechen. \u201eBarmherzigkeit will ich, nicht Opfer\u201c, nimmt Jesus ein Wort aus dem Propheten Hosea auf. Barmherzigkeit hat in unseren Ohren keinen guten Klang. Es ist irgendwie negativ besetzt. S\u00e4uerliche Barmherzigkeit mit Schmelz in der Stimme und ein frommer Augenaufschlag sind damit nicht gemeint. Sondern zupackende ermutigende Solidarit\u00e4t, die das Leben ver\u00e4ndert. Und noch einmal: Nicht weil wir das k\u00f6nnten, wenn wir nur wollten! Sondern weil wir in Jesus unser Leben angenommen wissen, sollen wir diese Annahme auch an andere weitergeben. Daran zu glauben, das zu unserer Lebensdevise zu machen, f\u00e4llt uns schwer. Schwerer, als an unsere eigene Gerechtigkeit zu glauben. Matth\u00e4us, der vom Zoll Weggerufene, hat uns viel zu sagen.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Prof. Dr. Stefan Knobloch, Mainz<br \/>\n<a href=\"mailto:dr.stefan.knobloch@t-online.de\">dr.stefan.knobloch@t-online.de <\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Septuagesim\u00e4, 4. Februar 2007 Predigt zu Matth\u00e4us 9, 9-13, verfa\u00dft von Stefan Knobloch \u201eWas auch uns schwer f\u00e4llt\u201c Eine der bekannten Szenen. Bekannt, weil sie auff\u00e4llig genug war. 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