{"id":11768,"date":"2021-02-07T19:48:51","date_gmt":"2021-02-07T19:48:51","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=11768"},"modified":"2023-03-09T23:34:51","modified_gmt":"2023-03-09T22:34:51","slug":"ist-gott-fuer-mich-so-trete-gleich-alles-wider-mich-eg-351","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/ist-gott-fuer-mich-so-trete-gleich-alles-wider-mich-eg-351\/","title":{"rendered":"&#8222;Ist Gott f\u00fcr mich, so trete gleich alles wider mich&#8220; (EG 351)"},"content":{"rendered":"<div id=\"content\">\n<div id=\"predigt\">\n<h3 id=\"kopf\" class=\"blau\"><strong>Predigreihe zu Paul Gerhardt \/ 2007<\/strong><br \/>\n<strong>&#8222;Ist Gott f\u00fcr mich, so trete gleich alles wider mich&#8220; (EG 351),<\/strong><br \/>\n<strong>Eine Predigt zu Paul Gerhardt verfasst von Gabriele Hug<\/strong><\/h3>\n<hr \/>\n<div id=\"predigttext\">1. Ist Gott f\u00fcr mich, so trete gleich alles wider mich;<br \/>\nsooft ich ruf und bete, weicht alles hinter sich.<br \/>\nHab ich das Haupt zum Freunde und bin geliebt bei Gott,<br \/>\nwas kann mir tun der Feinde und Widersacher Rott? (R\u00f6m 8,31)<br \/>\n2. Nun wei\u00df und glaub ich feste, ich r\u00fchm&#8217;s auch ohne Scheu,<br \/>\nda\u00df Gott, der H\u00f6chst und Beste, mein Freund und Vater sei<br \/>\nund da\u00df in allen F\u00e4llen er mir zur Rechten steh<br \/>\nund d\u00e4mpfe Sturm und Wellen und was mir bringet Weh.<br \/>\n3. Der Grund, da ich mich gr\u00fcnde, ist Christus und sein Blut;<br \/>\ndas machet, da\u00df ich finde das ewge, wahre Gut.<br \/>\nAn mir und meinem Leben ist nichts auf dieser Erd;<br \/>\nwas Christus mir gegeben, das ist der Liebe wert. (1. Kor 3,11)<br \/>\n4. Mein Jesus ist mein Ehre, mein Glanz und sch\u00f6nes Licht.<br \/>\nWenn der nicht in mir w\u00e4re, so d\u00fcrft und k\u00f6nnt ich nicht<br \/>\nvor Gottes Augen stehen und vor dem Sternensitz,<br \/>\nich m\u00fc\u00dfte stracks vergehen wie Wachs in Feuershitz.<\/p>\n<p>Liebe Gemeinde,<br \/>\nDer tapfere und mutige H\u00e4uptling der widerst\u00e4ndigen Gallier im 1. vorchristlichen Jahrhundert, Majestix, hat vor nichts Angst au\u00dfer vor dem einen: er f\u00fcrchtet, dass ihm eines Tages der Himmel auf den Kopf fallen k\u00f6nnte. Warum er sich dann ausgerechnet immer auf einer Art Tablett herum tragen l\u00e4sst und so dem bedrohlichen Zelt noch n\u00e4hert, kann ich als unge\u00fcbte Asterixleserin nicht beantworten.<\/p>\n<p>1650 Jahre nach Majestix jedenfalls kommt einer eine ganze Strecke weiter nord\u00f6stlich zur Welt, der genau diese Bef\u00fcrchtung nicht hat, dass ihm der Himmel auf den Kopf fallen k\u00f6nnte. Am 12. M\u00e4rz 1607 (morgen vor 400 Jahren) wurde Paul Gerhardt in Gr\u00e4fenhainichen geboren. Im dritten Gottesdienst, in dem wir eines seiner Lieder miteinander bedenken, will ich mich mit Hilfe seiner Worte dem Himmel entgegen strecken und darauf vertrauen, dass das eigentlich mehr eine geistliche Dehn\u00fcbung ist, um nicht einzurosten &#8211; denn der Himmel hat sich ja schon l\u00e4ngst der Erde entgegen geneigt. Der Himmel ist in Jesus Christus zur Welt gekommen und hat sie gleicherma\u00dfen sanft wie leidenschaftlich umfangen.<br \/>\nUnd kaum einer hat diese Verbindung von Z\u00e4rtlichkeit und Kraft so gelingend beschrieben wie Paul Gerhardt, der &#8211; bei allem Starrsinn in dogmatischen Fragen &#8211; sich selbst darin aufgehoben wusste und von dieser verletzlichen St\u00e4rke anderen weiter verschenkte. Himmelw\u00e4rts geerdet, das ist seine Theologie und sein Glaube: Gott ist ihm der H\u00f6chst und Beste, Christus ist ihm Grund geworden, der ihm hilft, sich nicht an der gestirnten Helligkeit Gottes zu verbrennen, wie einst Ikarus, der zu hoch hinaus wollte und dessen Wachs schmolz, dass er rettungslos zu Boden taumelte. Ikarus musste stracks vergehen wie Wachs in Sonnenhitz.<br \/>\nUns Christen hingegen spricht vieles daf\u00fcr, sich hoch hinaus auszurichten. Denn, wie Gerhardt formuliert, das Blut Christi, was ich hier einmal als &#8222;seine in uns wirkm\u00e4chtigen Lebenskraft&#8220; wiedergeben m\u00f6chte, das legt einen Grundstein, den Br\u00fcckenpfeiler, der das Unten mit dem Oben verbindet. Die Lebenskraft, die uns von ihm geschenkt ist, ist unzerst\u00f6rbar &#8211; das wird Paul Gerhardt nicht m\u00fcde zu betonen. Und diese Unerm\u00fcdlichkeit war auch wahrhaftig not-wendend. Er wusste so viel von sich zusammenrottenden Feinden und Widersachern: der Vorg\u00e4nger wurde 1651 zwei Jahre vor dem Entstehen dieses Liedes in der Kirche zu Mittenwalde beim Feiern des Gottesdienstes am Altar erschossen. Das Land war &#8211; im \u00fcbrigen durch zerst\u00f6rerische Religionskriege &#8211; ausgebrannt und ausgeblutet, noch immer zogen marodierende Banden pl\u00fcndernd \u00fcber Felder und durch D\u00f6rfer, f\u00fchrten Tod und Schrecken mit sich. Auch im Namen ihrer Konfession und des Glaubens (Vgl. Vers 11) Aber der Liederdichter spricht all diesem Grauen ab, das letzte Wort zu behalten. Er weist stattdessen auf seine Vorl\u00e4ufigkeit hin und damit in die Grenzen. Einer hat dem Grauen diese Grenzen gesteckt. Singen wir die folgenden drei Strophen:<br \/>\n5. Der, der hat ausgel\u00f6schet, was mit sich f\u00fchrt den Tod;<br \/>\nder ist&#8217;s, der mich rein w\u00e4schet, macht schneewei\u00df, was ist rot.<br \/>\nIn ihm kann ich mich freuen, hab einen Heldenmut,<br \/>\ndarf kein Gerichte scheuen, wie sonst ein S\u00fcnder tut. (Jesaja 1, 18)<br \/>\n6. Nichts, nichts kann mich verdammen, nichts nimmt mir meinen Mut:<br \/>\ndie H\u00f6ll und ihre Flammen l\u00f6scht meines Heilands Blut.<\/p>\n<p>Kein Urteil mich erschrecket, kein Unheil mich betr\u00fcbt, (R\u00f6m 8, 34)<br \/>\nweil mich mit Fl\u00fcgeln decket mein Heiland, der mich liebt.<br \/>\n7. Sein Geist wohnt mir im Herzen, regiert mir meinen Sinn,<br \/>\nvertreibet Sorg und Schmerzen, nimmt allen Kummer hin;<br \/>\ngibt Segen und Gedeihen dem, was er in mir schafft,<br \/>\nhilft mir das Abba schreien aus aller meiner Kraft. (R\u00f6m 8,15 +26)<br \/>\nGott hat in Christus gehandelt. Dadurch werden die Verh\u00e4ltnisse umgekehrt. Im Leben, im Sterben und in der Auferstehung Jesu Christi bekommen wir einen hermeneutischen Schl\u00fcssel, also gewisserma\u00dfen eine Lesebrille, um die Welt zu lesen und zu verstehen. Was rot war, wird durch ihn wei\u00df, so zitiert Gerhardt den Propheten Jesaja. Was arm war, wird reich, Hungrige werden satt, die M\u00e4chtigen werden vom Thron gesto\u00dfen und die gering Geachteten erfahren ihre W\u00fcrde, so singt Maria es in ihrem Magnifikat. Aber die Umkehrung der Verh\u00e4ltnisse geschieht nicht zum Selbstzweck oder aus Spiel am Rollentausch. Wenn Gott ins Spiel kommt, dann wird das eine befreiende Wirkung haben, weil seine Liebe das Unheil \u00fcberwindet. Gott gibt seine Geistkraft, die uns st\u00fctzt und unterbaut. Es sind gewaltige Worte, aber sie haben f\u00fcr mich nichts Gro\u00dfmanns\u00fcchtiges. Und auch gar nichts Verkniffenes. Ganz im Gegenteil. Wenn Paul Gerhardt das Gedankengut und die Sprache von Paulus leiht und sich zu eigen zu macht, dann kommt etwas ganz und gar kindlich Vertrauendes in seine Verse. Abba, lieber Vater, so rief Jesus, so schrieb Paulus. Und wir sind da nicht ausgeschlossen, sondern hinein gelockt. Eine geborgene Sicherheit, die sich ganz aufgehoben wei\u00df und gerade darum so zupackend in der Welt sein kann. Erwachsen Kind Gottes sein k\u00f6nnen.<br \/>\nKaum zuf\u00e4llig gewann 350 Jahre sp\u00e4ter Dietrich Bonhoeffer eine ganz intensive Beziehung zu Liedern Paul Gerhardts. In seinen fr\u00fchen Jahren empfand Bonhoeffer noch eine gro\u00dfe Distanz zu dieser vermeintlichen Innerlichkeit und \u00e4u\u00dferte sich &#8211; gelinde ausgedr\u00fcckt &#8211; skeptisch. Sp\u00e4ter jedoch, als er Gott im Diesseits, finden wollte jenseits aller falschen Religiosit\u00e4t und fr\u00f6mmelnden Gew\u00e4sch, sp\u00e4ter, als er Gott im Beten und im Tun des Gerechten finden konnte, als er sich auf den gef\u00e4hrlichen und mutigen Widerstand gegen Hitler eingelassen hatte und daf\u00fcr ins Gef\u00e4ngnis musste, sp\u00e4ter jedoch gaben ihm gerade diese Lieder Kraft, Trost, Hilfe. Beide: Gerhardt und Bonhoeffer, so unterschiedlich sie waren, so verschieden auch die Zeiten, in denen sie ihren Glauben lebten, sie sind mir Beispiele, wie Menschen mit beiden Beinen fest auf der Erde stehen, den Kopf himmelw\u00e4rts und aufrecht gehend. Da ist auch ein Kreislauf zwischen den beiden K\u00f6rperenden. Nichts wird auseinander gerissen. Glaube und Handeln, Gestalten und Denken durchdringen sich gegenseitig &#8211; und beide wissen sehr genau, dass sie ihre Kraft nicht von sich haben. Noch einmal: Sie kennen die grausamen, zerst\u00f6rerischen und dummen Kr\u00e4fte der Macht sehr genau, haben sie auch selbst erlitten, aber sie wissen um die Vorl\u00e4ufigkeit.<br \/>\nMenschen k\u00f6nnen darauf bauen: selbst das Unsagbare und das Uns\u00e4gliche sind aufgehoben, wenn Gott ins Spiel kommt. Sie k\u00f6nnen sich ihm \u00fcberlassen und gewinnen von diesem wirklich grunds\u00e4tzlichen Anvertrauen die F\u00e4higkeit und die Freiheit, an der Umkehrung der falschen Verh\u00e4ltnisse mit zuarbeiten. Sie gewinnen auch die Kraft, die daraus oft schmerzlichen Konsequenzen zu bestehen und zu ertragen. Lassen Sie uns singend versuchen, diesen Spuren zu folgen:<\/p>\n<p>8. Und wenn an meinem Orte sich Furcht und Schrecken find&#8217;t,<br \/>\nso seufzt und spricht er Worte, die unaussprechlich sind<br \/>\nmir zwar und meinem Munde, Gott aber wohl bewu\u00dft,<br \/>\nder an des Herzens Grunde ersiehet seine Lust. (R\u00f6m 8,2 \/ 2. Kor 12, 4)<br \/>\n9. Sein Geist spricht meinem Geiste manch s\u00fc\u00dfes Trostwort zu:<br \/>\nwie Gott dem Hilfe leiste, der bei ihm suchet Ruh,<br \/>\nund wie er hab erbauet ein edle neue Stadt,<br \/>\nda Aug und Herze schauet, was es geglaubet hat. Offenbarung 22, 14<br \/>\n10. Da ist mein Teil und Erbe mir pr\u00e4chtig zugericht&#8216;;<\/p>\n<p>wenn ich gleich fall und sterbe, f\u00e4llt doch mein Himmel nicht.<br \/>\nMu\u00df ich auch gleich hier feuchten mit Tr\u00e4nen meine Zeit,<br \/>\nmein Jesus und sein Leuchten durchs\u00fc\u00dfet alles Leid. (R\u00f6m 8, 35)<br \/>\nSelbst das Unsagbare und das Uns\u00e4gliche sind aufgehoben, wenn Gott ins Spiel kommt, habe ich eben gesagt. Aufgehoben meine ich damit im doppelten Sinn. Es ist \u00fcberwunden, wie ein falsches Urteil aufgehoben wird. Und es ist geborgen, wie ich etwas aufbewahre, was ich nicht verlieren will &#8211; aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. Der Drei\u00dfigj\u00e4hrige Krieg bei Paul Gerhardt, das Naziregime bei Bonhoeffer &#8211; es gibt ja so viel anderes, was nur mit unaussprechlichem Seufzen anzudeuten ist. Ich denke an die M\u00e4nner, die 50 und 60 Jahre nach Kriegsende immer noch nicht dar\u00fcber sprachen, was sie als Jugendliche &#8222;an der Front&#8220; erlebten. Ich denke an die Frauen, die auf der Flucht bestialischer Gewalt ausgesetzt waren und keine Menschenseele hatten, die auch nur bereit war, sie anzuh\u00f6ren geschweige denn sie zu unterst\u00fctzen. Ich denke an die Kinder in den Kriegen unserer Tage, was sie zu sehen bekommen, was sie erleiden m\u00fcssen, wie sie als Soldaten seelisch und k\u00f6rperlich verst\u00fcmmelt werden. Bilder kommen mir in den Sinn von Wartestationen in Krankenh\u00e4usern und Elendsvierteln gro\u00dfer St\u00e4dte, in denen gebangt und geweint, gehofft und verzweifelt wird. Die meisten unter uns kennen solche Erfahrungen, als eigene, als die von Menschen, die uns nah stehen. Wo wir sprachlos werden, wo die Bitternis uns die Stimme verschl\u00e4gt und wir keine Worte mehr finden, um auszudr\u00fccken, was alles Reden sprengt.<br \/>\nMu\u00df ich auch gleich hier feuchten mit Tr\u00e4nen meine Zeit, mein Jesus und sein Leuchten durchs\u00fc\u00dfet alles Leid. Paul Gerhardt wollte bestimmt nicht das Leiden sch\u00f6n reden. Er verlor Frau und vier seiner f\u00fcnf Kinder &#8211; da wurde gewiss manche Stunde von Tr\u00e4nen durchfeuchtet. Die S\u00fc\u00dfe, von der er in den beiden Strophen erz\u00e4hlt, ist mit Sicherheit auch nicht ein nachtr\u00e4glicher Zuckerguss, der alles gar nicht so schlimm erscheinen l\u00e4sst. Die S\u00fc\u00dfe ist die Hoffnung und die schon erw\u00e4hnte Vorl\u00e4ufigkeit dessen, was einem widerfahren kann. Die Gewissheit, dass wir etwas Besseres zu erwarten haben.<br \/>\nPaul Gerhardts Lieder wirken immer noch in Menschen, die sich manchmal an seine Worte regelrecht klammern und sie singen, vermutlich gar nicht selten gegen den Augenschein und mit zitternder Stimme. Wir haben seit alttestamentlicher Zeit einen Glaubensfaden geschenkt, der durch gereicht und durch gereicht, von Generation zu Generation weiter gegeben wird. Wo Menschen mit einer trotzigen Empfindsamkeit Trost und Kraft empfangen, so wie Gerhardt es aus der biblischen Sprache und seinem Glauben empfangen haben muss. Menschen, die ihre Schritte eher stolpernd und strauchelnd in die vorgezeichneten Fu\u00dfabdr\u00fccke setzen, aber sich in dieser Verschr\u00e4nkung von himmelw\u00e4rts &#8211; geerdet getragen wissen und daran fest halten:<br \/>\nDer Himmel f\u00e4llt eben nicht, weder auf den Kopf noch sonst wohin. Der Himmel steht und an ihm lacht, selbst wenn aller Tage Abend geworden ist, uns die Sonne Christi durch den Tod ins Leben hinein.<br \/>\nIch m\u00f6chte schlie\u00dfen mit einem Auszug aus dem Testament, das Paul Gerhardt hinterlassen hat:<br \/>\n&#8222;Nachdem ich nunmehr des 70. Jahr meines Alters erreicht, auch dabei die fr\u00f6hliche Hoffnung habe, da\u00df mein lieber frommer Gott mich in kurzem aus dieser Welt erl\u00f6sen und in ein besseres Leben f\u00fchren werde, als ich bisher auf Erden gehabt habe: so danke ich ihm zuv\u00f6rderst f\u00fcr alle seine G\u00fcte und Treue, die er mir von meiner Mutter Leibe an bis auf jetzige Stunde an Leib und Seele und an allem, was er mir gegeben, erwiesen hat.<\/p>\n<p>Daneben bitte ich von Grund meines Herzens, er wolle mir, wenn mein St\u00fcndlein kommt, eine fr\u00f6hliche Abfahrt verleihen, meine Seele in seine v\u00e4terlichen H\u00e4nde nehmen, und dem Leibe eine sanfte Ruhe in der Erde bis zu dem lieben j\u00fcngsten Tage bescheren, da ich mit allen Meinigen, die nur vor mir gewesen und auch k\u00fcnftig nach mir bleiben m\u00f6chten, wieder erwachen und meinen lieben Herrn Jesum Christum, an welchen ich bisher geglaubet und ihn doch nie gesehen habe, von Angesicht zu Angesicht schauen werde.&#8220; Amen<br \/>\n11. Die Welt, die mag zerbrechen, du stehst mir ewiglich;<br \/>\nkein Brennen, Hauen, Stechen soll trennen mich und dich;<br \/>\nkein Hunger und kein D\u00fcrsten, kein Armut, keine Pein,<br \/>\nkein Zorn der gro\u00dfen F\u00fcrsten soll mir ein Hindrung sein.<br \/>\n12. Kein Engel, keine Freuden, kein Thron, kein Herrlichkeit,<br \/>\nkein Lieben und kein Leiden, kein Angst und F\u00e4hrlichkeit,<br \/>\nwas man nur kann erdenken, es sei klein oder gro\u00df:<br \/>\nder keines soll mich lenken aus deinem Arm und Scho\u00df.<\/p>\n<p>13. Mein Herze geht in Spr\u00fcngen und kann nicht traurig sein,<br \/>\nist voller Freud und Singen, sieht lauter Sonnenschein.<br \/>\nDie Sonne, die mir lachet, ist mein Herr Jesus Christ;<br \/>\ndas, was mich singen machet, ist, was im Himmel ist. R\u00f6mer 8, 38+39<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Pfn. Gabriele Hug<\/strong><br \/>\n<strong>Christuskirche-S\u00fcdpfarrei<\/strong><br \/>\n<strong>76133 Karlsruhe <\/strong><br \/>\n<strong>E-Mail: <a href=\"mailto:gabriele.hug@web.de\">gabriele.hug@web.de<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Predigreihe zu Paul Gerhardt \/ 2007 &#8222;Ist Gott f\u00fcr mich, so trete gleich alles wider mich&#8220; (EG 351), Eine Predigt zu Paul Gerhardt verfasst von Gabriele Hug 1. Ist Gott f\u00fcr mich, so trete gleich alles wider mich; sooft ich ruf und bete, weicht alles hinter sich. 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