{"id":13082,"date":"2022-09-05T09:55:52","date_gmt":"2022-09-05T07:55:52","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=13082"},"modified":"2022-09-06T11:44:21","modified_gmt":"2022-09-06T09:44:21","slug":"lukas-1025-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-1025-37\/","title":{"rendered":"Lukas 10,25-37"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">13. So. n. Tri | 11.09.2022 | Lk 10,25-37 | Thomas Muggli-Stokholm |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"text-align: center;\">Wer ist mein N\u00e4chster?:\u00a0<\/span>Der Predigttext ausgelegt aus der Sicht des Gesetzeslehrer Zenas<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder, darf ich mich vorstellen: Mein Name ist Zenas. Ich bin der Gesetzeslehrer, den der Evangelist Lukas im heutigen Predigttext auftreten l\u00e4sst. Zugegeben, gerade gl\u00fccklich bin ich nicht mit der Art und Weise, wie er zwischen den Zeilen \u00fcber mich urteilt. Wie viele andere erkl\u00e4rt Lukas uns Gesetzeslehrer pauschal zu Feinden Jesu, obwohl einige meiner Kollegen durchaus mit ihm sympathisieren und sich f\u00fcr ihn einsetzen. Ich meinerseits wurde sogar Christ und ein enger Mitarbeiter von Paulus, wie Ihr im Titusbrief, Kapitel 3, Vers 13, nachlesen k\u00f6nnt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So ist es missverst\u00e4ndlich, wenn Lukas zu Beginn schreibt, ich h\u00e4tte Jesus auf die Probe stellen wollen mit meiner Frage, was ich tun muss, um das ewige Leben zu erben. Es stimmt, ich wollte pr\u00fcfen, ob ich Jesus richtig verstehe. Eben zuvor hatte er n\u00e4mlich Dinge ge\u00e4ussert, die mich sehr verwirrten. Zuerst versprach er seiner J\u00fcngerschar, einem Haufen von ehemaligen Prostituierten, Wirtschaftskriminellen und anderen S\u00fcndern: \u00abFreut euch, eure Namen sind im Himmel aufgeschrieben! Dann stimmte er ins Lob Gottes ein: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Klugen verborgen, Einf\u00e4ltigen aber offenbart hast. Ja, Vater, denn so hat es dir gefallen.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder. Ich versichere Euch: Jesus hatte mich bis dahin fasziniert, mit seinem vollm\u00e4chtigen Auftreten, mit seiner Predigt, mit seiner F\u00fcrsorge f\u00fcr die Kranken und Armen. Ich ahnte: Da begegnet mir mehr als ein Prophet. Aber dass er nun pauschal behauptet, Gott offenbare seine Weisheit nur Einf\u00e4ltigen, das ging mir zu weit. Von klein auf studierte ich die Tora, das Gesetz des Mose. In Ehrfurcht vor Gott bem\u00fchte ich mich, die oft so schwierigen Worte zu verstehen, sie auszulegen f\u00fcr meinen Alltag. Und nun soll das alles nichts sein, weil Gott gem\u00e4ss Jesus seine Weisheit den Einf\u00e4ltigen und Ungebildeten offenbart? Das ist doch nichts als billige Gnade, die zu Chaos und Anarchie f\u00fchrt. Am Ende verk\u00fcndigt jeder die allergr\u00f6sste Torheit als Weisheit Gottes und verspricht den Leuten das Blaue vom Himmel herab!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Da <em>musste<\/em> ich Jesus auf die Probe stellen und pr\u00fcfen, was er wirklich meint. So wandte ich mich an ihn und sagte: \u00abSch\u00f6n, nehmen wir an, dass Gott den Seinen alles im Schlaf gibt, wie es schon im Psalm 127 heisst. Doch wozu soll das ganz praktisch f\u00fchren? Das ewige Leben f\u00e4llt mir doch nicht einfach so in den Schoss? Was muss ich tun, damit ich es erbe?\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Reaktion von Jesus war wieder einmal typisch f\u00fcr ihn. Ich h\u00e4tte gerne einige Erl\u00e4uterungen geh\u00f6rt, \u00fcber die wir diskutieren k\u00f6nnten. Stattdessen stellte er die Gegenfrage: \u00abWas steht im Gesetz geschrieben? Was liest du da?\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gut: Diese Frage beruhigte mich eines Teils. Ich war erleichtert, dass Jesus die Tora selbstverst\u00e4ndlich als Massstab f\u00fcr das richtige Verhalten beibeh\u00e4lt. Er ist also kein weltfremder Phantast und Chaot. Zugleich war ich herausgefordert, mit wenigen Worten zu beschreiben, was das Zentrum der Tora ist. Naheliegend war f\u00fcr mich ein Zitat aus unserem Ur-Bekenntnis im 5. Buch Mose:\u00a0 \u00abDu sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit all deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand.\u00bb Die weiteren Worte aus dem 3. Buch Mose fielen mir zu: \u00ab\u2026 und deinen N\u00e4chsten wie dich selbst.\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Noch w\u00e4hrend ich aus der Tora zitierte, sah ich, wie Jesus anerkennend l\u00e4chelte. Ich freute mich, als er mir zustimmte und sagte: \u00abRecht hast du; tu das, und du wirst leben.\u00bb Zugleich wurde mir bewusst, dass das mit der N\u00e4chstenliebe nicht so einfach ist. Das Gebot bei Mose bezieht sich explizit auf die Israeliten. Nichtjuden sind also keine N\u00e4chsten. Ich ahnte, dass Jesus dies anders sieht, hatte er die Seinen doch wiederholt und eindringlich zur Feindesliebe aufgerufen. Genau damit aber habe ich meine liebe M\u00fche: Den Feind als N\u00e4chsten lieben, das ist ein hehrer Vorsatz. Doch schaffe ich das als schwaches Menschenkind. K\u00f6nnte ich den M\u00f6rder meiner Tochter lieben? Und sind wir wirklich herausgefordert, Ausbeuter und Tyrannen in unser Herz zu schliessen? Ja liebe Schwestern und Br\u00fcder, wie wollt ihr in Eurer Zeit eine Person wie Putin lieben, der mit seinem sinnlosen Krieg uns\u00e4gliches Leid \u00fcber Millionen Menschen bringt? So fragte ich: \u00abJesus, verehrter Rabbi, wer ist mein N\u00e4chster? Wie weit soll und darf meine Liebe reichen?\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ja, und dann erz\u00e4hlte Jesus die Geschichte, welche Ihr bestens kennt. Dass er eine theologische Frage mit einer Erz\u00e4hlung er\u00f6rtert, war nicht ungew\u00f6hnlich. Unsere Tradition kennt eine F\u00fclle solcher Geschichten. Sprachlos machte mich hingegen, welche F\u00fclle Jesus in wenige Stichworte packte. Der Mann, den die R\u00e4uber ausrauben, niederschlagen und halb tot liegen lassen, der Priester, der kommt, sieht und vor\u00fcbergeht, der Levit, der sich gleich verh\u00e4lt. Der Samaritaner, der ebenfalls kommt, sieht, jedoch Mitleid f\u00fchlt und f\u00fcr den \u00dcberfallenen sorgt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">All das brach wie eine Woge \u00fcber mich hin \u2013 und noch w\u00e4hrend ich mir zurechtzulegen versuchte, was Jesus wohl meint, h\u00f6rte ich ihn schon wieder zur\u00fcckfragen: Wer von diesen dreien, meinst du, ist dem, der unter die R\u00e4uber fiel, der N\u00e4chste geworden? Ich konnte nur verdattert stottern: \u00abDerjenige, der ihm Barmherzigkeit getan hat.\u00bb \u00abGeh auch du und tue ebenso.\u00bb Mit dieser Aufforderung liess Jesus mich verwirrt und sprachlos stehen. Ich kam mir dumm und t\u00f6richt vor und dachte mir: Vielleicht stimmt es doch, dass Gottes Wahrheit sich aller menschlichen Weisheit verschliesst. Wie k\u00f6nnen wir sie aber dann erkennen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In den folgenden Tagen sass ich oft am See Gennesaret und hing meinen Erinnerungen an die Begegnung mit Jesus nach. Sein Beispiel des armen Kerls, der von R\u00e4ubern ausgeraubt und halb tot geschlagen wird, ist nicht aus der Luft gegriffen. Der Weg von Jerusalem nach Jericho f\u00fchrt mehrere tausend Fuss in die Tiefe, absch\u00fcssig und beschwerlich. Und in den Bergen lauern R\u00e4uberbanden. \u00dcberf\u00e4lle sind h\u00e4ufig. Das wissen auch der Priester und der Levit, welche den gleichen Weg gehen m\u00fcssen. Ich beneide sie nicht, denn ihre besten Zeiten sind l\u00e4ngst vorbei. Weil der Tempel in Jerusalem an Bedeutung verloren hat, stehen wir Gesetzeslehrer unterdessen viel h\u00f6her im Kurs. Die Priester und die Leviten k\u00f6nnen nicht mehr leben von ihrem Dienst im Tempel. Sie m\u00fcssen ausserhalb Jerusalems wohnen und sich da ein Auskommen suchen. Beide haben so mehr als genug Gr\u00fcnde, am \u00dcberfallenen vorbeizugehen. Zum einen liefen sie Gefahr, sich am Blut des \u00dcberfallenen zu verunreinigen. Ihren Dienst am Tempel k\u00f6nnten sie dann f\u00fcr lange Zeit nicht mehr aus\u00fcben. Zum andern wissen sie nicht, ob hier wirklich ein Opfer von Gewalt daliegt. Vielleicht ist der Kerl gar nicht verletzt, sondern tut nur so als ob. Seine Kollegen lauern hinter den Felsen und warten darauf, bis jemand stehen bleibt, um zu helfen. Ich muss zugeben: Ich verstehe den Priester und den Leviten nicht nur. Ich h\u00e4tte auch f\u00fcr mich selbst viele gute Argumente gefunden, um schnell weiterzugehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass Jesus nun einen Samaritaner auftreten l\u00e4sst, ist eine Provokation f\u00fcr uns rechtgl\u00e4ubige Juden. Wir verachten die Samaritaner als Ketzer und Ungl\u00e4ubige, weil sie den Tempel in Jerusalem ablehnen und Gott auf dem heidnischen Berg Garizim verehren. Ausserdem anerkennen sie nur die f\u00fcnf B\u00fccher Mose als Heilige Schrift an.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch der Samaritaner kommt und sieht den Halbtoten. Doch er geht nicht vor\u00fcber. Er bleibt stehen \u2013 warum wohl? Jesus erz\u00e4hlt, dass er Mitleid f\u00fchlt. Mit-Leid f\u00fchlen. Das findet nicht im Kopf statt, sondern im Herzen. Mitleid ist darum eng verbunden mit Barm<em>herz<\/em>igkeit. Und steht nicht in unseren Schriften an vielen Stellen, dass Gott selbst barmherzig ist? So kann Hosea, einer unserer Propheten, schreiben, dass Gott von uns nicht Opfer will, sondern Barmherzigkeit. Ja, Jesus provoziert: Ausgerechnet der Samaritaner, der die Prophetenb\u00fccher nicht als Heilige Schrift anerkennt. Ausgerechnet er verh\u00e4lt sich barmherzig.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es arbeitet weiter in mir. Ich war immer stolz, \u00fcber gottlose S\u00fcnder und Frevler hoch erhaben zu sein. Ich verachtete diese Menschen daf\u00fcr, dass sie all ihr Sinnen und Trachten auf ihren eigenen Vorteil ausrichten. Alles, was sie tun, verfolgt einen bestimmten Zweck, dient ihrem eigenen Interesse. Die Begegnung mit Jesus bringt meine Selbstgewissheit ins Wanken: Denke und handle nicht auch ich zweckorientiert? Ich studiere die Schriften und tue Gutes, um mein Ziel zu erreichen, ein Gott wohlgef\u00e4lliges Dasein zu f\u00fchren und einmal das ewige Leben zu erben. Eigentlich unterscheide ich mich nicht grundlegend von einem gottlosen Menschen: Auch ich degradiere die N\u00e4chsten zu Objekten. Ich tue ihnen Gutes, um vor der Welt und vor Gott besser dazustehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer ist mein N\u00e4chster? Ich erkenne: Jesus hat meine Frage umgedreht: In seiner Geschichte geht es nicht darum, wer die N\u00e4chsten des Priesters, des Leviten und des Samaritaners sind, wem sie helfen sollen und wem nicht. Im Zentrum steht der wehrlose, halbtote \u00dcberfallene und die Frage, wer <em>ihm<\/em> zum N\u00e4chsten wird. Schritt f\u00fcr Schritt finde ich zur Einsicht, dass ich meine Frage nicht mit dem Kopf, nicht mit klugen und frommen Gedanken, sondern nur mit dem Herzen und den H\u00e4nden beantworten kann. Darum hat Jesus mich zweimal aufgefordert, zu <em>tun<\/em>, was ich eingesehen habe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Schwestern und Br\u00fcder. Sicher k\u00f6nnt Ihr gut nachvollziehen, wie schwierig dieser Weg der Einsicht und Umkehr f\u00fcr mich war. Ich f\u00fchlte mich versucht, Jesus, diesen dahergelaufenen Galil\u00e4er, innerlich zur\u00fcckzuweisen, die schicksalshafte Begegnung mit ihm zu vergessen und ins so vertraute Dasein als hoch angesehener Gesetzeslehrer zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Vielleicht w\u00e4re das auch geschehen, wenn ich nicht einige Wochen sp\u00e4ter Jesus erneut begegnet w\u00e4re. Es war zur Zeit des Passafestes, wo ich, es sich wie es sich f\u00fcr einen frommen Juden geh\u00f6rt, nach Jerusalem pilgerte. Hier wurde ich Zeuge der Kreuzigung Jesu. Praktisch die ganze Bev\u00f6lkerung der Stadt wohnte diesem Spektakel bei. Zuerst nahm ich aus blosser Neugierde teil. Doch als ich dann Jesus sah, wie er unter dem Kreuz fast zusammenbrach, w\u00e4hrend die Massen ihn anspuckten, schlugen und mit Spott und H\u00e4me \u00fcbergossen, wurde mir die Begegnung einige Wochen zuvor hautnah gegenw\u00e4rtig, ebenso wie die Frage: Wer ist mein N\u00e4chster? Schmerzhaft erkannte ich den halbtoten \u00fcberfallenen Menschen im geschlagenen und geschundenen Jesus. Wer war nun <em>sein<\/em> N\u00e4chster? Und ist eine Welt, die solch himmelschreiendes Unrecht wie die Kreuzigung eines unschuldigen Menschen nicht nur zul\u00e4sst, sondern auch noch bejubelt. Ist eine solche Welt noch zu retten?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich f\u00fchlte Mitleid mit Jesus, litt und weinte mit ihm, hielt es fast nicht aus, was ihm angetan wurde \u2013 und f\u00fchlte mich ihm zugleich unendlich nahe. Und ich ahnte: Diese Hingabe bis zum Letzten, dieses Dasein f\u00fcr andere, reine Liebe und G\u00fcte, die keinen Zweck und Eigennutz verfolgt, die Liebe, die nicht rechnet und kalkuliert. Das ist es, was die Welt retten kann, das und nichts Anderes. Ohne zu wissen, wie mir geschah, stand ich schliesslich in der N\u00e4he des Kreuzes und h\u00f6rte die letzten Worte Jesu aus dem Psalm 31: \u00abVater, in deine H\u00e4nde lege ich meinen Geist \u2026\u00bb<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00ab\u2026 du hast mich erl\u00f6st, Jahwe, du treuer Gott\u00bb, betete es weiter in mir \u2013 und ja, ich f\u00fchlte mich erl\u00f6st, befreit und erm\u00e4chtigt zum Leben in der Nachfolge von Jesus, der mehr ist als ein Rabbi und Prophet, Jesus, der Gottes Sohn ist, weil in ihm das Mitleid und das Erbarmen Mensch werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer ist mein N\u00e4chster? \u00a0Liebe Schwestern und Br\u00fcder. Ich w\u00fcnsche Euch, dass diese Frage auch Euch dem Gott nahe bringt, der keine Opfer und \u00e4usserlichen Zeremonien von uns will, sondern weiche Herzen und Mitleid mit denen, die auf unsere N\u00e4he und Hilfe warten. Amen.<\/p>\n<hr \/>\n<div>Pfarrer Thomas Muggli-Stokholm<\/div>\n<div>Reformierte Kirche Fehraltorf,\u00a0Kirchgasse 4\u00a08320 Fehraltorf<\/div>\n<div>Tel. 044 956 50 74<\/div>\n<div>thomas.muggli@kirche-fehraltorf.ch<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>13. So. n. Tri | 11.09.2022 | Lk 10,25-37 | Thomas Muggli-Stokholm | Wer ist mein N\u00e4chster?:\u00a0Der Predigttext ausgelegt aus der Sicht des Gesetzeslehrer Zenas Liebe Schwestern und Br\u00fcder, darf ich mich vorstellen: Mein Name ist Zenas. Ich bin der Gesetzeslehrer, den der Evangelist Lukas im heutigen Predigttext auftreten l\u00e4sst. 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