{"id":13099,"date":"2022-09-05T10:19:25","date_gmt":"2022-09-05T08:19:25","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=13099"},"modified":"2022-09-06T10:54:05","modified_gmt":"2022-09-06T08:54:05","slug":"lukas-10-25-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/lukas-10-25-37\/","title":{"rendered":"Lukas 10, 25-37"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Die Renaissance des Barmherzigen Samariters | 13. Sonntag nach Trinitatis | 11. September 2022 | Lk 10, 25-37 | Ralf Reuter |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Hallo, ich wei\u00df nun, warum vor 200 Jahren die westliche Kultur des Christentums untergegangen ist. Sie haben die Geschichte vom Barmherzigen Samariter nicht mehr erz\u00e4hlt. Sie hat damals einfach aufgeh\u00f6rt zu existieren.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Na, was ist das f\u00fcr eine abenteuerliche Behauptung! Wir sollten als Forschende in der Geschichte der Menschheit bei den Fakten bleiben. Es gibt gen\u00fcgend Datenmengen auf den alten Servern. Da habe ich von dieser Geschichte nichts gelesen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Eben. Immer haben sie diese Geschichte erz\u00e4hlt. Von dem Barmherzigen Samariter, der einem unter die R\u00e4uber gefallenen Menschen hilft. Die anderen gehen vorbei und lassen ihn liegen. Doch pl\u00f6tzlich h\u00f6rt das auf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Eine Geschichte von vielen. Nach meinen Erkenntnissen gab es damals eine Krise nach der anderen. Es begann am 11. September 2001. Heftig wurde es im Jahr 2022. Da begannen die Kriege in Europa. Die Ukraine wurde \u00fcberfallen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Nicht nur das, sie haben sich ein b\u00f6ses Virus eingefangen, die Kommunikation klappte nicht mehr. Und die Erde wurde immer w\u00e4rmer. Teilweise war es so trocken, dass die Fr\u00fcchte nicht mehr wuchsen und Br\u00e4nde entstanden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Das Sozialgef\u00fcge brach auseinander. Das k\u00f6nnen wir aufgrund der vorhandenen Handydaten genau sehen. Sie vereinzelten, die Menschen. Halfen sich gegenseitig nicht mehr. Waren nur noch an ihrem eigenen Erfolg orientiert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Schon l\u00e4nger gab es weniger Kinder. Aus anderen Erdteilen kamen Menschen zu ihnen, aber die wollten sie nicht so gerne bei sich haben. Das war auch schwierig, sie zu beteiligen. Sie hatten oft keine Geduld mit ihnen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Und du meinst jetzt, das alles war eine Folge von dem Vergessen einer Geschichte? Dir ist schon klar, das Christentum war schon vorher marode geworden. Immer gab es auch Abwege und Fehlentwicklungen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Ja, das ist mir schon klar. Doch irgendwann gingen die Menschen nicht mehr zur Kirche. Sie verloren die Hoffnung. Wir sehen das in den gespeicherten Bewegungsprofilen der Sonntage. Selbst diejenigen, die in der Kirche arbeiteten, gingen nur selten hin.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Achtung, forschender Mitmensch, das meinst du doch nicht im Ernst! Nicht nur im Jahr 2022 gingen nur wenige in die Kirchen, das gab es auch schon 500 Jahre eher, ein gewisser Martin Luther hat das doch schon beklagt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Ja, hat er. Aber da kannten sie diesen Barmherzigen Samariter, es wurden Hausbibeln verteilt und die Eltern oder Gro\u00dfeltern erz\u00e4hlten diese Geschichte den Kindern und Enkeln weiter. Selbst die Herrschenden bekamen manchmal Achtung vor dem Leben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Du meinst, sie haben sich dann im Leben angestrengt, nach diesen Geschichten dieses Jesus von Nazareth zu leben? Besonders nach dieser Erz\u00e4hlung vom dem Barmherzigen Samariter? Also ebenso Herz zu zeigen und zu helfen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Diese Geschichte ist in den ersten 2 Jahrtausenden nach Christus das Leitbild gewesen. Trotz aller Kriege, aller falschen Entwicklungen: Mit dieser Geschichte kamen sie wieder auf den Weg, begannen zu glauben, entwickelten Rettungsdienste und N\u00e4chstenliebe.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Es ist ja auch eine ungew\u00f6hnliche Geschichte. Die Insider gehen vorbei, aber einer von au\u00dfen hilft. Gibt sogar eigenes Geld, damit der Arme wieder gesund wird. Dabei musste er doch schnell weiter, um seine Gesch\u00e4fte zu verfolgen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Wahrscheinlich ein Kaufmann. Schon bei diesem Luther haben oft Kaufleute die christliche Botschaft verbreitet, in andere St\u00e4dte gebracht. Das kirchliche Personal war da nicht besonders kreativ. Die blieben oft in ihrer Routine gefangen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Es war sicherlich alles sehr differenziert. Ich frage mich, ob es \u00fcberhaupt sinnvoll gewesen w\u00e4re, die christliche Kultur weiterzuf\u00fchren. Ist nicht die Krise der westlichen Kultur viel eher durch das Christentum entstanden?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Es gibt dazu Anhaltspunkte. Durch Abwege. Aber nicht durch diese Geschichte. Die kam ja immer wieder von au\u00dfen zu den Menschen. In diesem Samariter wurde sogar Jesus Christus gesehen, der von au\u00dfen um seine Kirche k\u00e4mpft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Du meinst also, da gab es damals diese Menschen, die in der Gefahr waren, sich und andere auszubeuten, und dieser Jesus hat sie durch seine Geschichten immer wieder auf den richtigen Weg gebracht?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: So lief das mit dieser Geschichte. Es ging um das ewige Leben, das schon hier beginnt. Eigentlich waren die egoistischen Antriebe st\u00e4rker. Doch etliche von ihnen lie\u00dfen sich beeindrucken, diese Geschichte ging ihnen nach.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Man kann sich das vorstellen. Vor allem die Schilderung bei Lukas. Wo beschrieben wird, wie der eine aus der Kirche fragt, wie er zum ewigen Leben kommt. Und Jesus dann von diesem Leben erz\u00e4hlt, von der Hilfe gegen\u00fcber anderen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Das ist das Spannendste \u00fcberhaupt. Unsere Historiker glaubten lange, das ewige Leben sei eine Vorstellung der Christen f\u00fcr die Zeit nach dem Tod gewesen. Hier beginnt das ewige Leben durch das Leben auf der Erde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Ja, in manchen der damaligen Predigten, wir haben sie ja alle im Netz im Speicher, haben sie dann von dem Einbruch des Himmels auf Erden geredet. Und zuletzt fast nur noch von der Erde und nicht mehr vom Himmel.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: In dieser Geschichte geht es, so glaube ich, um ein Leben mit Gott. Das ist der Himmel, an den sie glauben. Doch der beginnt schon im Leben auf der Erde. Durch die Liebe, die einfach hilft, wo sie gebraucht wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Dann kann man doch auch sagen, erst durch ein sinnvolles Leben komme ich zum Glauben und zum ewigen Leben, oder nicht? Das hei\u00dft dann, diese beiden Kirchenleute, die da vorbeigehen, bleiben au\u00dferhalb des Himmels?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Wahrscheinlich. Die Christen haben es wohl so verstanden, dass Gott selber diese Liebe in den Menschen bewirkt. Sie ist kein Verdienst. Aber du wirst recht haben: Wo keine Liebe ist, ist auch kein Glaube.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Aber ohne Glauben auch keine Liebe. Das ist ja gerade deine These. Du behauptest, weil diese Geschichte fehlte, ist die christliche Zivilisation zu Ende gegangen, damals. Wahrscheinlich fehlte die Hoffnung auf Zukunft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Genau. Und nun fangen wir beide an, diese Geschichte wieder zu verbreiten. Ich sage dir: Lass uns eine Renaissance machen! Das kennt die Geschichte der Menschheit. Wir werden den Barmherzigen Samariter wiederbeleben, f\u00fcr unsere Zeit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Eine Renaissance in unseren Welten und Netzwerken? Wo jetzt unsere K\u00fcnstler ihre Kunstwerke anfertigen und einspeisen? Wo sie diese Geschichte verarbeiten und f\u00fcr uns deuten? Uns aktivieren, mit ihr so etwas wie den Glauben zu finden?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Ja, wo es eine neue Bewegung gibt, einen neuen Himmel auf Erden. Dies ist eine Geschichte, die uns transformiert zu mehr Gemeinsamkeit. Sie ist universal. Wir m\u00fcssen sie in unsere Programme und unsere Systeme einspeisen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Vielleicht kann man diese Geschichte dann als ein soziales Helfen untereinander verstehen. Und \u00f6konomisch. Nicht nur den maximalen Nutzen f\u00fcr sich selber anzustreben, sondern sinnhaft zu kooperieren. Auch mit der Natur.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Ja, das kann eine ethische Umkehr vieler Menschen bewirken. Von denen, die noch auf der Erde sind, und von uns, die wir es uns leisten k\u00f6nnen, im Weltraum zu wohnen. Sie ist eine religi\u00f6se Geschichte und verbindet uns Menschen untereinander.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Eine solche Renaissance hat immer auch mit Strukturen zu tun. Damals ging das nicht ohne Kirche, das Weitererz\u00e4hlen dieser Geschichte. Erst als die Kirche unter die R\u00e4uber kam, und links liegengelassen wurde, begann sie zu verblassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Dann m\u00fcssen wir uns doch trauen, so etwas wie eine Kirche zu gr\u00fcnden! Wo der Barmherzige Samariter gelesen und diskutiert wird. Und danach leben! Auch wenn andere in unserer Welt anders denken und glauben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Kirchen gr\u00fcnden, in unseren neuen Welten? Ich gebe zu bedenken: Der, der unter die R\u00e4uber gefallen ist, wird von einem Au\u00dfenstehenden geborgen und geheilt. Wer so handelt, ist wahrhaft Kirche. Nicht die Kirchenleute, die vor\u00fcbergehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Und trotzdem braucht es Kirche vor Ort. Nur so wird diese Geschichte dauerhaft vorkommen. Nat\u00fcrlich keine Kirche, die andere unterdr\u00fcckt. Die sich aber bemerkbar macht in der Deutung des Menschlichen. Wir brauchen sie.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Ja, sonst wird diese Geschichte mit ihrem Bezug zu Gott und den Menschen nicht wirklich deutlich. Wenn das so ist, braucht es auch Zeiten, wo dies geschieht, es braucht so etwas wie damals, es braucht wahrscheinlich Gottesdienste.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Wieder bestimmte Zeiten f\u00fcr die Verbindung zum Himmel einf\u00fchren? Lass uns anfangen! Wir werden schon sehen, ob sich das entwickelt mit dem Glauben und der Liebe. Ob der Heilige Geist dies bewirkt, in uns und anderen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Jede Renaissance ist eine offene Weiterentwicklung. Wir haben eine alte Geschichte wiederentdeckt. Sie ist einzigartig in ihrer Aussage. Jetzt kommt es darauf an, sie in unsere Zeit zu bringen. Als Chance f\u00fcr uns, als Hoffnung f\u00fcr diese Welt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">A: Sch\u00f6n, dass du dabei bist! Wir machen uns auf den Weg. Die Menschheit oben und unten braucht uns dringend als Stimme Gottes. Wir sind dabei, mit der f\u00fcr mich sch\u00f6nsten und spannendsten Geschichte, von der ich je h\u00f6rte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">B: Wunderbar! Wir sind beauftragt wie der Barmherzige Samariter. Wir halten an und k\u00fcmmern uns. Und beziehen andere mit ein. So muss das auch einst geschehen sein, als Jesus die Geschichte vom Barmherzigen Samariter erz\u00e4hlte und seine Kirche begann.<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pastor Ralf Reuter<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">G\u00f6ttingen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">E-Mail: <a href=\"mailto:Ralf.Reuter@evlka.de\">Ralf.Reuter@evlka.de<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ralf Reuter, Pastor f\u00fcr F\u00fchrungskr\u00e4fte der Wirtschaft der Hannoverschen Landeskirche und zugleich Pastor der Friedenskirche G\u00f6ttingen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Renaissance des Barmherzigen Samariters | 13. Sonntag nach Trinitatis | 11. 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