{"id":13514,"date":"2022-09-21T11:35:06","date_gmt":"2022-09-21T09:35:06","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=13514"},"modified":"2022-09-21T11:35:06","modified_gmt":"2022-09-21T09:35:06","slug":"gal-525-610","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/gal-525-610\/","title":{"rendered":"Gal. 5,25-6,10"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Nach-gemacht | 15. n. Trinitatis, 25. Sept. 2022 | Gal. 5,25-6,10 | Eberhard Busch |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nicht wahr, das ist ein wunderlicher Ausdruck, der in der Mitte unseres Predigttextes vorkommt: \u201edas Gesetz Christi\u201c. \u201eEiner trage des Anderen Last, so werdet ihr <em>das Gesetz<\/em> <em>Christi<\/em> erf\u00fcllen.\u201c Hat Christus tats\u00e4chlich ein Gesetz verfasst? Jawohl, und offenbar hat er das Recht dazu. Es ist ein Gesetz, das unbedingt g\u00fcltig ist. Ein Gesetz, das verbindlich ist zuerst f\u00fcr alle, die diesem Einen Folge leisten. Er kann das, er darf das, solch ein Gesetz aufstellen. Er ist nicht blo\u00df der liebe Heiland, so als w\u00e4re er ein Kuscheltier, das man je nach Lust und Laune hervorholen und dann wieder in die Ecke stellen kann. Wir wissen nicht, mit wem wir es zu tun haben, wenn wir nicht begreifen, dass er, der liebe Heiland, auch unser Gebieter ist, der, der uns zumutet, was wir zu tun haben.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dabei mutet er uns nicht etwas zu, wovor er selber sich dr\u00fcckt. Er handelt nicht so wie manche Regenten, die den Leuten Vorschriften machen, die f\u00fcr sie selbst aber unverbindlich sind. Vorschriften, dass das gemeine Volk den G\u00fcrtel enger schnallen soll, w\u00e4hrend sie selbst genie\u00dfen. Vielmehr, das Gesetz Christi ist das, woran er sich <em>selbst<\/em>gehalten hat. Ja, er hat sein Gebot so vorgetragen, dass zun\u00e4chst er das getan hat, was es verlangt. Man muss noch st\u00e4rker sagen: er hat sein Gebot so kund getan, dass er es zun\u00e4chst ganz allein erf\u00fcllt hat. Das hat er getan f\u00fcr uns, und so, wie es keiner von uns ihm nachmachen kann.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Worum geht es? Darum, was in dem alten Choral angestimmt wird: &#8222;O Lamm Gottes unschuldig, am Stamm des Kreuzes geschlachtet. &#8230; <em>All S\u00fcnd hast du getragen<\/em>, sonst m\u00fcssten wir verzagen. Erbarm dich unser, o Jesu.\u201c Oder so in dem noch \u00e4lteren Lied: \u201eChriste, du Lamm Gottes, <em>der du tr\u00e4gst die S\u00fcnd der Welt<\/em>. Gib uns deinen Frieden.&#8220; H\u00f6ren wir! \u2013 \u201e<em>all<\/em> S\u00fcnd\u201c, \u201edie S\u00fcnde der <em>Welt<\/em>\u201c! Die Last ist ganz unertr\u00e4glich, die ihm da zu tragen aufgeb\u00fcrdet ist. Unheimlich l\u00e4stig, was ihm da zugemutet und zugesto\u00dfen wird. Das hat ihm den Atem geraubt. Das hat ihn erdr\u00fcckt: die Last der Anderen. Welche Last \u2013 das f\u00fcrchterlich Verkehrte, dazu der Unfug der L\u00fcge, mit der man sich dar\u00fcber hinwegt\u00e4uscht. Nicht nur der und jener tut das, auch bei mir ist das der Fall.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch, wir d\u00fcrfen aufatmen, all diese Last hat Er getragen, ertragen, weggetragen. Das hat er getan, damit sie uns nicht bedr\u00fcckt, damit sie uns nicht am Ende gar erdr\u00fcckt. Das hat er vollbracht, damit auf alle F\u00e4lle diese Last uns nicht hindert, uns aufzurichten. Sie muss, sie darf uns nicht l\u00e4nger belasten. Was Christus getragen hat, das m\u00fcssen wir nicht noch einmal tragen. Er hat es abgetan. Die Bitte ist erh\u00f6rt: Wir m\u00fcssen nicht verzagen. Er gibt uns seinen Frieden. Wo das Gesetz Christi gilt, da darf man mit dem verbreiteten Spruch des fr\u00fcheren Schweizer Bundesrats Adolf Ogi sagen:\u00a0 \u201eFreude herrscht&#8220;. Anders mutet uns Christus sein Gesetz nicht zu als so, dass er uns vor allen Dingen tief aufatmen l\u00e4sst. Sein Gesetz und unsere Freiheit \u2013 das sind keine Gegens\u00e4tze. Man kann das Eine nicht ohne das Andere haben. Wir werden nicht frei sein au\u00dfer im Rahmen seines Gebietens. Und wir werden ihm nicht folgen au\u00dfer in der guten Luft der Freiheit.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nachdem <em>er<\/em> uns entlastet hat, wissen wir, was wir auf unsren nun freien Schultern anzufangen haben.\u00a0 Denn so lautet das Gesetz Christi f\u00fcr uns: \u201eEiner trage des Anderen Last&#8220;.\u00a0 Oder dasselbe in einer neuen \u00dcbersetzung: \u201eHelft einander, eure Lasten zu tragen\u201c. Was es hei\u00dft, der Anderen Last zu tragen, das hat Er uns vor-gemacht, in seiner Weise. Und das hat er gemacht, damit wir es ihm nach-machen, in unsrer Weise.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was ist die Last, die uns auferlegt ist? Das, was uns schwer f\u00e4llt, das, womit wir uns nicht abfinden k\u00f6nnen und doch abfinden m\u00fcssen, Unabwendbares, Verlust eines Partners, Altwerden, unheilbare Krankheit. Manchmal kann uns auch etwas scheinbar Leichtes ganz schwer sein. Das alles ist m\u00fchsam zu tragen. Es gibt wohl auch Lasten, die man absch\u00fctteln darf. Doch es gibt Lasten, die getragen sein m\u00fcssen. In einem Volkslied hei\u00dft es: \u201eJeder hat auf seinem Gleise \/ etwas, was ihm Kummer macht&#8220;.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jeder! wohlgemerkt: auch mein N\u00e4chster. Er geht uns etwas an. Mein Mitmensch. Mein Mitchrist. Und vielleicht gerade die, die mir Kummer machen. Oder die, an die wir am wenigsten denken. Unter der sch\u00f6nen Au\u00dfenhaut sieht mancher oft anders aus, als es scheint. Haben wir uns schon einmal klar gemacht, die Anderen k\u00f6nnten nicht blo\u00df ein sonny boy oder eine sonny girl sein? Oder denn, die uns L\u00e4stigen m\u00f6chten uns etwas Anderes sein als nur Schweren\u00f6ter? Sie werden, vielleicht im Verborgenen, Lastentr\u00e4ger sein, solche, die seufzen, solche, denen es zu schaffen macht, dass sie im Grunde schrecklich allein sind, dass sie niemanden haben, der ihnen die Hand reicht \u2013 eine Hand in der Not, mit der sie sich nicht abfinden k\u00f6nnen und doch abfinden m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eHelft einander!&#8220;, ist uns gesagt. Das ist gewiss leichter gesagt als getan. Der Andere, die Andere \u2013 o wie k\u00f6nnen uns diese Mitmenschen, diese Mitchristen auf die Nerven gehen, uns l\u00e4stig sein, uns aus dem Gleichgewicht bringen. Es hei\u00dft in der Bibel: \u201eSiehe, wie fein und lieblich ist es, wenn Br\u00fcder eintr\u00e4chtig beieinander wohnen\u201c (Ps 133,1). Sch\u00f6n, aber wie oft ist solche Eintracht gest\u00f6rt durch Zwietracht! Seit den ersten Menschen, seit Kain und Abel. Immer wieder gibt es unter Geschwistern Rivalit\u00e4t, ja, Geschwisterstreit. Das kommt in den besten Familien vor. Man hilft nicht einander. Man st\u00f6rt einander. Bis aus dem Miteinander ein \u00fcbles Gegeneinander wird.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und es gibt unter uns ein nicht weniger schreckliches Nebeneinander. Man denkt da: Was gehen mich die Anderen an! Und wo man so denkt, da handelt man auch derart: Eigentlich sind die mir schnuppe! <em>Einander<\/em> sollen wir helfen, Lasten zu tragen? Nein, ich habe von Anderen auch nichts bekommen. \u201eMacht euren Dreck alleene\u201c, wie der s\u00e4chsische K\u00f6nig bei seiner Abdankung einst sagte. Ich ziehe mich auf mich selbst zur\u00fcck und schaue nur noch f\u00fcr mich. Und so wird man ein Einzelg\u00e4nger und zuletzt gar ein kleiner oder gro\u00dfer Egoist. Ohne Andere!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was da auf der ganzen Linie ausbleibt, ist, dass wir uns um unsere N\u00e4chsten k\u00fcmmern, die doch unsere Geschwister sind. Was ausbleibt, ist dies, was der Apostel uns ins Gewissen schreibt: \u201eHelft einander, eure Lasten zu tragen.&#8220; Ohne Vergebung, ohne Vers\u00f6hnung funktioniert das nicht \u2013 nicht, ohne dass uns ein Licht von oben leuchtet. Es ist das Licht jenes einen gro\u00dfen Lastentr\u00e4gers. Er hat sich belastet mit <em>S\u00fcndern<\/em>. In dieser seiner Verbindung ausgerechnet mit uns wird die Verbindung untereinander geboren. T\u00e4uschen wir uns nicht!, es ist die Verbindung von solchen, die einander viel zu vergeben haben. Dass Christus uns unser Versagen vergibt, das fl\u00f6\u00dft uns Kraft und Mut ein, derart Lasten zu tragen, dass wir unsren Mitmenschen Fehltritte nicht nach-tragen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn wir das wagen, erkennen wir in x-beliebigen Andren unsre N\u00e4chsten, unsre Verwandten. So kommen wir heraus aus unserem Gegeneinander und Nebeneinander. So entsteht ein hilfreiches Miteinander, so entsteht Gemeinschaft. Sie beruht auf Teilnahme. Und auf Teilgabe. Wir d\u00fcrfen uns einander zumuten. Alleinsein ist ein Missstand. Das ist nicht im Sinne Jesu. Es hei\u00dft im Lied: \u201eEr das Haupt, wir seine Glieder.\/ Er das Licht und wir der Schein.\/ Er, der Meister, und wir Geschwister, \/ er ist unser, wir sind sein.\u201c Wo Er das Haupt wird, wird uns der Weg zu unsrem N\u00e4chsten er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Oder d\u00fcnkt es uns zu schwer, sich auch noch mit den M\u00fchen Anderer abzugeben? W\u00e4hrend der Verfolgung durch die Jungt\u00fcrken 1915 suchte eine junge Armenierin ein Kind zu retten, das sie auf den Armen trug.\u00a0 Als ein Helfer sie fragte, ob das nicht zu schwer f\u00fcr sie sei, antwortete sie: \u201eIch trage keine Last, ich trage meinen Bruder.\u201c Davon k\u00f6nnen wir lernen. Die Lastentr\u00e4ger, die Anstrengenden sind unsere Geschwister. Es w\u00e4re ein Verlust f\u00fcr <em>uns<\/em>, sie im Stich zu lassen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir k\u00f6nnen vielleicht nichts Gro\u00dfes tun, aber wir k\u00f6nnen das Unsrige tun. Das traut Jesus uns zu. Wir k\u00f6nnen aufrichten, statt zu richten. Wir k\u00f6nnen einander entlasten, statt einander zu belasten. Nicht jeder wird dabei eine \u00c4rztin oder ein Pfleger sein, so willkommen sie sind. \u201eDiene ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat&#8220;, hei\u00dft es in der Bibel (1Petr 4,10). Lassen wir uns etwas einfallen, wie wir unter uns daf\u00fcr sorgen m\u00f6chten, das Leben zu erleichtern! Es ist dabei n\u00fctzlich, wenn wir versuchen, uns in die Situation der Anderen hinein zu denken. Dann verstehen wir, wie es der Reformator Calvin sagte: &#8222;Wie kein Glied unsres Leibes von irgendeinem Schmerzempfinden ber\u00fchrt wird, das nicht zugleich auf alle anderen \u00fcbertragen wird, so k\u00f6nnen wir es auch nicht ertragen, dass ein Bruder, eine Schwester von einem \u00dcbel befallen wird, das wir nicht auch selbst durchlitten.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">H\u00f6ren wir, was der Apostel an anderer Stelle sagt (Eph. 4,29f): \u201eRedet nicht schlecht von einander, sondern habt ein gutes Wort f\u00fcr jeden, der es braucht. Was ihr sagt, soll hilfreich und ermutigend sein, eine Wohltat f\u00fcr alle. Schreit einander nicht an, redet nicht schlecht \u00fcber andere und vermeidet jede Feindseligkeit. Seid vielmehr freundlich und barmherzig und vergebt einander, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.\u201c Dazu passt, was Martin Luther in der Erkl\u00e4rung der zehn Gebote sagt: Wir sollen unsren N\u00e4chsten \u201eentschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren.\u201c Sind diese Worte zu gro\u00df f\u00fcr uns? Lassen wir sie zu uns reden!<\/p>\n<hr \/>\n<p>Eberhard Busch<\/p>\n<p>ebusch@gwdg.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach-gemacht | 15. n. Trinitatis, 25. Sept. 2022 | Gal. 5,25-6,10 | Eberhard Busch | Nicht wahr, das ist ein wunderlicher Ausdruck, der in der Mitte unseres Predigttextes vorkommt: \u201edas Gesetz Christi\u201c. \u201eEiner trage des Anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erf\u00fcllen.\u201c Hat Christus tats\u00e4chlich ein Gesetz verfasst? 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