{"id":13919,"date":"2022-10-04T15:03:52","date_gmt":"2022-10-04T13:03:52","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=13919"},"modified":"2022-10-04T15:20:33","modified_gmt":"2022-10-04T13:20:33","slug":"jesaja-49-1-6-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/jesaja-49-1-6-3\/","title":{"rendered":"Jesaja 49, 1-6"},"content":{"rendered":"<h3>Jesus aus Nazareth ist f\u00fcr uns der \u201eKnecht Gottes\u201c! | 17. Sonntag nach Trinitatis | 09.10.2022 | Jes 49,1-6 | Dr. Rainer Stahl |<\/h3>\n<p>\u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus,<\/p>\n<p>die Liebe Gottes<\/p>\n<p>und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes<\/p>\n<p>sei mit Euch allen!\u201c<\/p>\n<p>Liebe Leserin, lieber Leser!<\/p>\n<p>Liebe Schwestern und Br\u00fcder!<\/p>\n<p>Es gibt ber\u00fchmte S\u00e4tze, die im Alten Testament zu finden sind, S\u00e4tze, die wir gern als gro\u00dfe, nicht zu \u00fcberbietende Zusagen Gottes nutzen, zum Beispiel als Zusagen f\u00fcr T\u00e4uflinge bei der Tauffeier \u2013 und damit f\u00fcr das gesamte kommende Leben dieses Getauften, dieser Getauften:<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcrchte dich nicht, denn ich habe dich erl\u00f6st.<\/p>\n<p>Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein!\u201c (Jesaja 43,1b).<\/p>\n<p>Einer grundlegenden Bedingung f\u00fcr unser Leben \u2013 f\u00fcr Ihr Leben, f\u00fcr mein Leben! \u2013 ist hier Sprache gegeben: Es gibt keine absolute und grenzenlose Freiheit. Gott bietet uns deshalb an, uns ein St\u00fcck weit aus den versklavenden Bindungen unseres Lebens \u201ezu erl\u00f6sen\u201c \u2013 \u201euns freizukaufen\u201c, wie das hebr\u00e4ische Wort eigentlich hei\u00dft. Wir sollen uns vorstellen, dass wir auf einem Sklavenmarkt stehen, und Gott es ist, der kommt und uns dort kauft, f\u00fcr sich erwirbt. Wie der Rabbinersohn Karl Marx richtig erkannt hatte: Dass wir immer wieder bereit sein m\u00fcssen, uns zu verkaufen, um leben zu k\u00f6nnen, um unser Auskommen zu haben.<\/p>\n<p>Wenn wir uns in diese Grundgegebenheit hineinfinden, dann begreifen wir, wie wichtig die L\u00f6sung ist, die uns von Gott aus angeboten wird: Trotz aller Bindungen, mit denen wir weiterhin und bleibend umgehen lernen m\u00fcssen, kann \u00fcber unserem Leben diese gro\u00dfe Zusage stehen: Von Gott her gilt: \u201eMein bist du!\u201c Zu Gott geh\u00f6re ich. Das kann mir niemand nehmen. Das gilt selbst angesichts der irdischen Bindungen, denen wir nicht entkommen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Juni und Juli 2017 hatte ich im \u201eHimmelszelt\u201c, im \u201eHeaven\u2018s Tent\u201c, des Lutherischen Weltbundes in Wittenberg mitgearbeitet. Damals hatten auch die Herrnhuter im Zelt einen Stand. Da hatte ich die Gelegenheit genutzt und einen ihrer Mitarbeiter gebeten, mir im Computer das Losungswort des Tages meiner Geburt herauszusuchen \u2013 das Losungswort des 18. M\u00e4rz 1951. Und er konnte mir ein ganz gro\u00dfartiges Wort ausdrucken: \u201eIch wei\u00df, dass mein Erl\u00f6ser lebt\u201c (Hiob 19,25a) \u2013 \u201edass mein Freik\u00e4ufer lebt\u201c. Denn dort steht dasselbe Wort wie in Jesaja 43!<\/p>\n<p>K\u00f6nnen wir uns in solchen Zusagen bergen? Erfahren wir uns wirklich als befreit \u2013 sogar in selbstverschuldeten oder in von anderen auferlegten Bindungen? Aber, da legt uns doch die wichtige Zusage in Jesaja 43 eine Verunsicherung vor die F\u00fc\u00dfe:<\/p>\n<p>\u201eUnd nun spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und dich gemacht hat, Israel\u201c (Jesaja 43,1a). Es gibt eine merkw\u00fcrdige Tradition: Dass bei der Verwendung dieser Zusage die Begriffe \u201eJakob\u201c und \u201eIsrael\u201c weggelassen werden, also die Gemeinschaften \u201eJakob\u201c und \u201eIsrael\u201c weggelassen werden. Aber <u>ihnen<\/u> gilt diese Zusage! Wie k\u00f6nnen wir damit umgehen?<\/p>\n<p>Ich denke, dass das Bibelwort f\u00fcr die Predigt des heutigen Sonntags eine wirkliche Hilfe bietet \u2013 das zweite Knecht-Gottes-Lied n\u00e4mlich. Ich schreibe es Ihnen so, dass Sie die Gliederung im Hebr\u00e4ischen \u2013 vorgenommen durch kleine zus\u00e4tzliche Zeichen \u00fcber oder unter den letzten Buchstaben des letzten Wortes jedes Viertelverses \u2013 nachempfinden k\u00f6nnen:<\/p>\n<p>\u201e<sup>1a <\/sup>H\u00f6rt mir zu, ihr Inseln,\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und ihr V\u00f6lker in der Ferne, merkt auf!<\/p>\n<p><sup>1b<\/sup> Der Herr hat mich berufen von Mutterleibe an;\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 er hat meines Namens gedacht, als ich<\/p>\n<p>noch im Scho\u00df der Mutter war.<\/p>\n<p><sup>2a <\/sup>Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert<\/p>\n<p>gemacht, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 mit dem Schatten seiner Hand hat er mich<\/p>\n<p>bedeckt.<\/p>\n<p><sup>2b<\/sup> Er hat mich zum spitzen Pfeil gemacht \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und mich in seinem K\u00f6cher verwahrt.<\/p>\n<p><sup>3a <\/sup>Und er sprach zu mir: \u00bbDu bist mein Knecht,<\/p>\n<p><sup>3b<\/sup> Israel, durch den ich mich verherrlichen will.\u00ab<\/p>\n<p><sup>4a <\/sup>Ich aber dachte, ich arbeitete vergeblich \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und verzehrte meine Kraft umsonst und<\/p>\n<p>unn\u00fctz.<\/p>\n<p><sup>4b<\/sup> Doch mein Recht ist bei dem Herrn \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und mein Lohn bei meinem Gott.<\/p>\n<p><sup>5a <\/sup>Und nun spricht der Herr, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 der mich von Mutterleib an zu seinem<\/p>\n<p>Knecht bereitet hat,<\/p>\n<p><sup>5b<\/sup> dass ich Jakob zu ihm zur\u00fcckbringen soll \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und Israel zu ihm gesammelt werde<\/p>\n<p><sup>5c<\/sup> \u2013 und ich bin vor dem Herrn wert geachtet \u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und mein Gott ist meine St\u00e4rke \u2013,<\/p>\n<p><sup>6a <\/sup>er spricht: \u00bbEs ist zu wenig, dass du<\/p>\n<p>mein Knecht bist, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 die St\u00e4mme Jakobs aufzurichten<\/p>\n<p><sup>6b1<\/sup> und die Zerstreuten Israels wiederzubringen,<\/p>\n<p><sup>6b2<\/sup> sondern ich habe dich auch zum Licht der<\/p>\n<p>V\u00f6lker gemacht,<\/p>\n<p><sup>6c<\/sup> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde.\u00ab\u201c<\/p>\n<p>Vers 3 f\u00fchrt uns in die Problemlage ein: Fast generell steht im Hebr\u00e4ischen:<\/p>\n<p>\u201e<sup>3a <\/sup>Und er sprach zu mir: \u00bbDu bist mein Knecht,<\/p>\n<p><sup>3b<\/sup> Israel, durch den ich mich verherrlichen will.\u00ab\u201c<\/p>\n<p>In einer antiken Handschrift aber fehlt der Begriff \u201eIsrael\u201c.<\/p>\n<p>\u201e<sup>3a <\/sup>Und er sprach zu mir: \u00bbDu bist mein Knecht,<\/p>\n<p><sup>3b<\/sup> durch den ich mich verherrlichen will.\u00ab\u201c<\/p>\n<p>Die Juden aber, die im 2. Jahrhundert vor Christus die \u00dcbersetzung ins Griechische verfasst hatten, schrieben das Wort \u201eIsrael\u201c als Abschluss des ersten Halbverses:<\/p>\n<p>\u201e\u201e[\u2026] \u00bbMein Knecht bist du, Israel,\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <u>und<\/u> in dir werde ich verherrlicht werden\u00ab.\u201c<\/p>\n<p>Da liegen faktisch zwei Verstehensm\u00f6glichkeiten vor uns.<\/p>\n<p>Die erste: Der verk\u00fcndigte \u201eKnecht Gottes\u201c ist die Gemeinschaft Israels, ist die Gemeinschaft der Juden!<\/p>\n<p>Die zweite: Der verk\u00fcndigte \u201eKnecht Gottes\u201c wird als Bef\u00e4higter benannt, der vor allem eine Aufgabe an Israel, am Volk der Juden haben wird.<\/p>\n<p>Aus dieser Komplexit\u00e4t hilft nur V. 6 heraus \u2013 er macht alles klar:<\/p>\n<p>\u201e<sup>6a <\/sup>Er spricht: \u00bbEs ist zu wenig, dass du<\/p>\n<p>mein Knecht bist, \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 die St\u00e4mme Jakobs aufzurichten<\/p>\n<p><sup>6b1<\/sup> und die Zerstreuten Israels wiederzubringen,<\/p>\n<p><sup>6b2<\/sup> sondern ich habe dich auch zum Licht der<\/p>\n<p>V\u00f6lker gemacht,<\/p>\n<p><sup>6c<\/sup> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde.\u00ab\u201c<\/p>\n<p>Da kommen auch wir in den Blick! Da kommen auch Sie in den Blick! Da komme auch ich in den Blick!<\/p>\n<p>Und nun kann ich nur als Christ weiterschreiben: Der Jude Jesus aus Nazareth ist derjenige, der als der \u201eKnecht Gottes\u201c verstanden werden kann \u2013 ja: muss (!). Der aus dem Volk der Juden kommt. Der \u201ebis an die Enden der Erde\u201c wirkt. Also: Bis zu uns; bis zu Ihnen; bis zu mir!<\/p>\n<p>Ein Jude wird das Heil f\u00fcr alle Menschen bewirken. Haben wir uns das schon einmal so klar gemacht?<\/p>\n<p>Besser: Ein Jude hat das Heil f\u00fcr alle Menschen bewirkt. Also auch f\u00fcr uns, f\u00fcr Sie, f\u00fcr mich!<\/p>\n<p>Das ist Inhalt unseres Glaubens: Der Jude Jesus aus Nazareth hat uns den Weg in die Zukunft, den Weg in ein sinnvolles Leben frei gemacht.<\/p>\n<p>Hier in Bayern gibt es ja die Tradition der Herrgottsecken, zum Beispiel eine Holzplastik des gekreuzigten Jesus Christus an einer Stelle einer Wand. Vor Jahren war ich als Nachbar zur Einweihung der \u201eBr\u00e4usch\u00e4nke\u201c der Brauerei Kitzmann in Erlangen eingeladen. Als ich in die Gastst\u00e4tte kam, bat mich Herr Kitzmann, dass ich einen Segen sprechen m\u00f6ge \u2013 er w\u00fcrde mich aufrufen. Und nat\u00fcrlich habe ich dann frei ein Segensgebet gesprochen, \u00fcbrigens statt \u201eBr\u00e4usch\u00e4nke\u201c leider \u201eBr\u00e4ust\u00fcbl\u201c gesagt. Als ich an einem der Tische schon sa\u00df und noch weitere G\u00e4ste kamen, beobachtete ich, wie eine kleine Kreuzplastik, ein Kruzifix, an einer Stelle der Gaststube aufgeh\u00e4ngt wurde \u2013 die noch heute dort h\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Christus im Blick zu behalten. Das w\u00e4re wichtig. Das ver\u00e4ndert auch unsere Entscheidungen, unser Verhalten. Dass Sie dadurch immer wieder neuen Mut und neue Freiheit gewinnen, das ist mein Wunsch f\u00fcr Sie.<\/p>\n<p>Amen<\/p>\n<p>\u201eUnd der Friede Gottes,<\/p>\n<p>der h\u00f6her ist als unsere Vernunft,<\/p>\n<p>bewahre Eure Herzen und Sinne in Christus Jesus, unserem Herrn!\u201c<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Liedvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<p>EG 356 \u2013 \u201eEs ist in keinem andern Heil [\u2026].\u201c<\/p>\n<p>EG 357 \u2013 \u201eIch wei\u00df, woran ich glaube [\u2026].\u201c<\/p>\n<p>EG 410 \u2013 \u201eChristus, das Licht der Welt [\u2026]\u201c<\/p>\n<p>EG 425 \u2013 \u201eGib uns Frieden jeden Tag! [\u2026]\u201c<\/p>\n<p>EG 428 \u2013 \u201eKomm in unsre stolze Welt [\u2026].\u201c<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Dr. Rainer Stahl<\/p>\n<p>Erlangen<\/p>\n<p><a href=\"mailto:rainer.stahl.1@gmx.de\">rainer.stahl.1@gmx.de<\/a><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>[1951 geboren, Studium der Theologie in Jena, Assistent im Alten Testament, 1981 ordiniert, Pfarrer der Ev.-Luth. Kirche in Th\u00fcringen, zwei Jahre lang Einsatz beim Lutherischen Weltbund in Genf, dann Pfarrer in Altenburg, Alttestamentler an der Kirchlichen Hochschule in Leipzig, Referent des Th\u00fcringer Landesbischofs in Eisenach, seit 1998 Dienst f\u00fcr den Martin-Luther-Bund (das lutherische Diasporawerk) in Erlangen, seit 2016 im Ruhestand.]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jesus aus Nazareth ist f\u00fcr uns der \u201eKnecht Gottes\u201c! | 17. Sonntag nach Trinitatis | 09.10.2022 | Jes 49,1-6 | Dr. Rainer Stahl | \u201eDie Gnade unseres Herrn Jesus Christus, die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit Euch allen!\u201c Liebe Leserin, lieber Leser! Liebe Schwestern und Br\u00fcder! 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