{"id":14183,"date":"2022-10-10T10:52:26","date_gmt":"2022-10-10T08:52:26","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=14183"},"modified":"2022-10-14T18:11:06","modified_gmt":"2022-10-14T16:11:06","slug":"epheser-515-20-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/epheser-515-20-2\/","title":{"rendered":"Epheser 5,15-20"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Achtsamkeit | 18. So. n. Trinitatis | 16.10.2022 | Eph 5,15-20 | Nadja Papis |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\">Achtet sorgf\u00e4ltig auf Euer Leben\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\">Achtsam sein\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\">Bewusst wahrnehmen, was ist\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\">Mit allen Sinnen das Leben entdecken\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\">Sich von Bewertungen befreien\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400; text-align: left;\">Entspannen\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Was soll das denn jetzt? In der Kirche? Dieser neumodische Trend? Muss denn das hier jetzt auch sein mit diesem Yogazeug und der Achtsamkeit?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Neumodisch? Trend? Na ja \u2013 wie Kohelet schon schrieb: Es gibt nichts Neues unter der Sonne. Bereits im Epheserbrief heisst es: Achtet sorgf\u00e4ltig darauf, wie ihr euer Leben f\u00fchrt: nicht voller Dummheit, sondern voller Weisheit. Macht das Beste aus Eurer Zeit, gerade weil es schlimme Tage sind. Aus diesem Grund sollt ihr nicht unverst\u00e4ndig sein, sondern begreifen, was der Wille Gottes ist. Betrinkt euch nicht mit Wein, denn das macht euch z\u00fcgellos! Lasst euch lieber vom Geist Gottes erf\u00fcllen. Tragt euch gegenseitig Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder vor. Singt f\u00fcr Gott und preist ihn aus vollem Herzen. Dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit und f\u00fcr alles \u2013 im Namen unseres Herrn Jesus Christus. (Eph 5,15-21)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gut, der Anfang t\u00f6nt wirklich modern. Das k\u00f6nnte in einem Ratgeber f\u00fcr achtsames Leben stehen: Achtet sorgf\u00e4ltig auf euer Leben! Macht das Beste aus eurer Zeit!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es sind Allgemeinweisheiten, die ich sofort unterschreibe. Vielleicht drucke ich sie auch mit einem sch\u00f6nen Hintergrund in Handlettering-Schrift aus und h\u00e4nge sie in der K\u00fcche oder im B\u00fcro auf. Ja, es sind weise Tipps f\u00fcr ein besseres Leben. Sich daran zu erinnern, tut gut \u2013 wie ein sanftes Streicheln f\u00fcr die Seele.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aber dann kommt\u2019s: Betrinkt euch nicht mit Wein, sonst werdet ihr z\u00fcgellos!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das ist nicht mehr so sch\u00f6n nett und wohltuend. Moralisch wirkt es und auch ein wenig \u00abstier\u00bb (bieder). Was soll denn das jetzt? D\u00fcrfen wir das Leben nicht geniessen? Denn daf\u00fcr steht es ja, das sch\u00f6ne Glas Wein \u2013 f\u00fcr den Lebensgenuss, dieses bisschen Luxus, das wir uns doch gerne g\u00f6nnen und das durchaus auch mit Achtsamkeit zu tun hat. Wir k\u00f6nnen doch nicht dauernd gen\u00fcgsam und bescheiden sein\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gut, es gibt da den Unterschied zwischen Trinken und Betrinken. Insofern k\u00f6nnen wir auch diesen Appell einigermassen verdauen. Das entspannende Glas Wein bei Sonnenuntergang darf also weiterhin sein, solange wir es bewusst geniessen und nicht einfach nur die Wirkung brauchen. Vor allem weil das mit dem Heiligen Geist nicht mehr so einfach und naheliegend ist. Sind wir doch mal ehrlich: Sich mit dem Heiligen Geist erf\u00fcllen zu lassen, t\u00f6nt schon sehr nach unkontrolliertem Zucken oder Zungenreden, nach dieser \u00fcbersch\u00e4umenden Fr\u00f6mmigkeit, f\u00fcr die wir hier im zwinglianischen Z\u00fcrich nicht gerade ber\u00fchmt sind. Und dann noch dies: Einander Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder vortragen. Es ist einfach besser, wenn das Profis machen, dann t\u00f6nt das wenigstens anst\u00e4ndig. Es ist doch eher peinlich, wenn da alle nach Lust und Laune und wenn m\u00f6glich schief drauflos singen. Obwohl ich in mir eine gewisse Sehnsucht trage, aber lassen wir das lieber.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Um was geht\u2019s eigentlich?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nat\u00fcrlich um die grosse Frage nach der Lebensf\u00fchrung. Der Epheserbrief spricht in eine bestimmte Situation hinein. Christen und Christinnen bezeichneten sich damals bewusst als \u00abKinder des Lichts\u00bb, als diejenigen, welche durch die Zugeh\u00f6rigkeit zu Christus die Wahrheit erfahren durften. Es ist eine klar zweiteilige Sicht auf die Menschheit: die Guten und die Schlechten, die Geretteten und die Verlorenen, die Gerechten und die Dummen. Wie in jedem guten Hollywoodfilm\u2026 Wer Christus als Erl\u00f6ser angenommen hat und getauft ist, geh\u00f6rt klar ins Gottesreich, in die neue Welt \u2013 und muss doch in der \u00abalten\u00bb Welt leben. Da tut sich eine Spannung auf: erl\u00f6st, aber im Unerl\u00f6sten, neugeboren und doch in den alten Bez\u00fcgen. Wie lebt sich\u2019s so? Worauf muss ein Christ in dieser Welt achten? Wie soll eine Christin ihr Leben in dieser Spannung gestalten?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das war die Frage damals. Ich erlebe diese Spannung zwischen meinem Glauben und meiner Lebenswelt heute nicht mehr so drastisch. Ich erlebe aber andere Spannungen, die mich vor dieselbe Frage stellen: Wie lebe ich mein Leben in dieser Welt mit meinem Glauben? Wie gestalte ich mein Leben als eine, die Jesus nachfolgen will?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mir fallen einzelne W\u00f6rter aus unserem Text auf, es sind alles Verben:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Achten<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Aufs Leben achten, Achtung haben vor anderen, meine Grenzen beachten, Achtsamkeit\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Je \u00e4lter ich werde, desto wichtiger wird dieses Verb f\u00fcr mich. Es ist etwas Stilleres als der Respekt, den ich fr\u00fcher immer betont habe, etwas Sorgf\u00e4ltigeres. Jemanden zu beachten, auch mich selber, ist f\u00fcr mich mittlerweile unglaublich wertvoll. Ja, es ist etwas sehr Menschliches, dieser Wunsch, beachtet zu werden, Aufmerksamkeit, Anerkennung, Beachtung zu bekommen. Ich m\u00f6chte gesehen werden, ich m\u00f6chte geh\u00f6rt werden. Und dasselbe auch anderen zuteilwerden lassen. F\u00fcr mich ist ein selbstbezogenes Leben arm. Immer wieder erlebe ich Menschen, die sich nur um sich selber drehen und dabei trotzdem keine Selbstliebe entwickeln. Liebe Gott und deinen N\u00e4chsten wie dich selbst \u2013 achte auf dich, auf die Menschen um dich herum und auf die Kraft, die in und zwischen euch wirkt!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Begreifen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Macht das Beste aus eurer Zeit, gerade weil es schlimme Tage sind. Ihr sollt nicht unverst\u00e4ndig sein, sondern begreifen, was der Wille Gottes ist. Dieses Begreifen ber\u00fchrt mich. Ich darf, ich soll meinen Kopf einschalten, nachdenken, bewusst nachfragen und reflektieren. Ich merke, wie wichtig mir das ist, dieses bewusste Begreifen. Auch wenn die Zeiten schlimm sind oder gerade wenn die Zeiten schlimm sind, hilft es mir. Oft geht dann der Kopf voraus: Ich lese viel, ich weiss viel. Danach kommt die emotionale Auseinandersetzung, das Be-Greifen. Diese Suche nach Halt, nach Geborgenheit, nach Sinn. Liebe Gott und deine N\u00e4chste wie dich selbst \u2013 begreife, was mit dir geschieht, denk \u00fcber deine Beziehungen nach, reflektiere deinen Glauben und entwickeln dich weiter in der Auseinandersetzung, im Begreifen mit Kopf, Herz und Hand.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Sich erf\u00fcllen lassen<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So viel gibt es zu tun, \u00fcberall kann ich machen und nun wird mir dieses passive Verb geschenkt: Ich darf, ich soll mich erf\u00fcllen lassen. Einfach Gef\u00e4ss sein, loslassen und mich beschenken lassen. Wie erl\u00f6send! Wie erleichternd! Wie sch\u00f6n! Oder etwa nicht? Nein, manchmal ist es die schwerste Aufgabe: geschehen lassen. Loslassen. Mich nicht abf\u00fcllen, sondern erf\u00fcllen lassen. Und was, wenn ich die F\u00fcllung nicht mag? Was, wenn sie nicht dem entspricht, was ich mir gedacht oder vorgestellt habe? \u00dcberhaupt \u2013 der heilige Geist, die g\u00f6ttliche Kraft, die da erf\u00fcllt, wie ist die denn? Wie wird sich das ausdr\u00fccken? Beim Wein weiss ich es wenigstens. Gehe ich das Wagnis ein? Vertraue ich mich dieser Lebendigkeit an? Lasse ich los? Eigentlich dachte ich anfangs, das sei der einfachste Part. Liebe Gott und deinen N\u00e4chsten wie dich selbst \u2013 lass der Lebendigkeit Raum in dir, lass sie dich erf\u00fcllen und entdecke sie in den anderen! Sie ist g\u00f6ttlich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Danken<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie sagt man, fragte k\u00fcrzlich eine Mutter ihre kleine Tochter, als ich ihr beim Taufgespr\u00e4ch eine Zeichnung zum Ausmalen \u00fcberreichte. Sie antwortete: \u00abBitte!\u00bb. Wir mussten lachen, die Mutter korrigierte: \u00abNein, das andere\u2026\u00bb Danken geh\u00f6rt zur H\u00f6flichkeit, aber es ist f\u00fcr mich noch viel mehr. Dankbarkeit ist eine Lebenshaltung. Nicht dieses manchmal doch eher k\u00fcnstliche \u00abDanke\u00bb, das wir Kindern abverlangen, wenn sie sich viel lieber auf das heiss ersehnte Geschenk st\u00fcrzen w\u00fcrden, sondern eine Haltung, die unser Leben, unseren Alltag, unsere Beziehungen und auch den Glauben durchzieht. In einem Seelsorgegespr\u00e4ch in meiner Ausbildung erz\u00e4hlte mir eine \u00e4ltere Frau einmal, dass sie Gott jeden Abend im Gebet f\u00fcr drei Sachen danke, welche sie im Laufe des Tages erlebt hat. Diese Haltung beeindruckte mich. Sie kommt mir in schwierigen Zeiten immer wieder in den Sinn, dann, wenn es mir schwerf\u00e4llt, dankbar zu sein. Und sie ist mir dann ein Vorbild, um dem Leben wieder neu zu begegnen. Ja, ich kann mich darauf ausrichten, was alles nicht gut ist, was mich verletzt, w\u00fctend macht oder mir Sorgen bereitet. Oder ich kann mich darauf ausrichten, was mich erf\u00fcllt, meinem Leben Sinn gibt, was mich tr\u00e4gt. Es ist meine Entscheidung. Dankbarkeit ist f\u00fcr mich ein wichtiger Bestandteil meiner Glaubenspraxis und mit ihr auch dieses fr\u00f6hliche und gemeinschaftliche Singen, das im Epheserbrief beschrieben wird. Tragt euch gegenseitig Psalmen, Hymnen und geistliche Lieder vor! Ja, dieses Singen steht f\u00fcr mich f\u00fcr die fr\u00f6hliche, ausgelassene, lebendige Seite des Glaubens, f\u00fcr die erf\u00fcllte Haltung der Dankbarkeit \u2013 f\u00fcr einen Glauben, der das Leben als Geschenk auffasst. Liebe Gott und deine N\u00e4chste wie dich selbst \u2013 schau dankbar auf das, was dein Leben ausmacht, und singe, juble, tanze f\u00fcr das G\u00f6ttliche und deine Mitmenschen und dich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Amen<\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfrn. Nadja Papis<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Langnau am Albis<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:nadja.papis@refsihltal.ch\">nadja.papis@refsihltal.ch<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nadja Papis, geb. 1975, Pfarrerin in der ev.-reformierten Landeskirche des Kantons Z\u00fcrich\/Schweiz. Seit 2003 t\u00e4tig im Gemeindepfarramt der Kirchgemeinde Sihltal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Achtsamkeit | 18. So. n. 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