{"id":14411,"date":"2022-10-27T08:01:12","date_gmt":"2022-10-27T06:01:12","guid":{"rendered":"https:\/\/theologie.whp.uzh.ch\/apps\/gpi\/?p=14411"},"modified":"2022-10-27T08:24:33","modified_gmt":"2022-10-27T06:24:33","slug":"psalm-46-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.theologie.uzh.ch\/apps\/gpi\/psalm-46-3\/","title":{"rendered":"Psalm 46"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"font-weight: 400;\">Du bist mein Zufluchtsort | Reformationsfest | 31.10.2022 | Psalm 46 |\u00a0Sabine Handrick |<\/h3>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Psalm 46<strong> \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Von den Nachkommen Korachs.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein Lied f\u00fcr hohe Frauenstimmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott ist unsere Zuflucht und St\u00e4rke,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ein bew\u00e4hrter Helfer in Zeiten der Not.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Darum f\u00fcrchten wir uns nicht,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">selbst wenn die Erde erbebt, die Berge wanken<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und in den Tiefen des Meeres versinken.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Auch dann nicht, wenn die Wogen tosen und sch\u00e4umen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und die Berge von ihrem W\u00fcten ersch\u00fcttert werden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein breiter, m\u00e4chtiger Strom belebt die Stadt Gottes,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">die Wohnung des H\u00f6chsten, den heiligen Ort.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott ist in ihrer Mitte,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">schon fr\u00fch am Morgen besch\u00fctzt er sie;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">niemals wird sie ins Ungl\u00fcck st\u00fcrzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ringsum versinken die V\u00f6lker im Chaos,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und ihre Macht wird ersch\u00fcttert.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Denn Gott l\u00e4sst seine m\u00e4chtige Stimme erschallen,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">und schon vergeht die ganze Erde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der HERR, der allm\u00e4chtige Gott, steht uns bei!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Gott Jakobs ist unser Schutz.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kommt und seht, was der HERR Gro\u00dfes getan hat!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seine Taten verbreiten Entsetzen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In aller Welt bereitet er den Kriegen ein Ende.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Kampfbogen bricht er entzwei,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">er zersplittert die Speere und verbrennt die Kriegswagen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u00bbH\u00f6rt auf!\u00ab, ruft er, \u00bbund erkennt, dass ich Gott bin!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich stehe \u00fcber den V\u00f6lkern;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">ich habe Macht \u00fcber die ganze Welt.\u00ab<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der HERR, der allm\u00e4chtige Gott, steht uns bei!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Der Gott Jakobs ist unser Schutz!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(\u00dcbersetzung: Hoffnung f\u00fcr Alle)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde,<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">wir haben am Beginn des Gottesdienst ein Lied miteinander gesungen, das wir oft und gern anstimmen, wenn wir eine Taufe feiern: \u201eKind, du bist uns anvertraut\u201c.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Tauffamilie! Gott hat Ihnen das Leben dieses kleinen M\u00e4dchens in die H\u00e4nde gelegt, auf dass sie geliebt und beh\u00fctet aufw\u00e4chst. Kennen Sie das afrikanische Sprichwort, das sagt: \u201aUm ein Kind gro\u00dfzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf.\u2018?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit diesem Gedanken wird der Kreis gr\u00f6sser als Mutter, Vater, Kind. Auch Gro\u00dfeltern, Geschwister, Patin und Pate werden f\u00fcr das Kind da sein und viele andere Menschen eben auch: Lehrerinnen und Lehrer, Pfarrerinnen und Katecheten, Trainer und Musiklehrerinnen, Nachbarn und Bekannte, Therapeutinnen und \u00c4rzte \u2026 \u201eKind du bist uns anvertraut.\u201c Das sagen wir als christliche Gemeinde. Du liegst uns allen am Herzen\u2026.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">L.K.C. und ihr Vater H.C.S. geh\u00f6ren mit der Taufe f\u00fcr immer zur Familie Gottes. Es ist eine seltene Situation, dass Vater und Tochter gemeinsam getauft werden und als Kirchgemeinde wir freuen uns besonders dar\u00fcber\u2026<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Beim Blick auf die aktuellen Nachrichten fragt man sich allerdings: In was f\u00fcr eine Welt bist du hineingeboren worden, liebes Kind?! Die Wellen den Corona-Pandemie rollen \u00fcber uns hinweg. Der Schrecken des Krieges hat Europa erreicht. Und im Blick auf den Klimawandel schauen wir besorgt in die Zukunft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde, diese Mutter und dieser Vater bringen L.K. zur Taufe \u2013 das ist neben unverw\u00fcstlicher Liebe das Beste, was sie f\u00fcr ihre Tochter tun k\u00f6nnen! Sie bekr\u00e4ftigen den Wunsch, dass der Glauben eine Rolle in L.\u2018s Leben spielen wird. Und sie vertrauen darauf, dass in der Taufe die kostbare Zusage liegt, dass Gott da sein wird, komme was wolle, im Leben und im Sterben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Sie haben als Taufspruch das wichtigste Gebot ausgew\u00e4hlt. In Mt. 22,37 antwortet Jesus, als er danach gefragt wird: \u201eLiebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Verstand!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass L.K. die Liebe Gottes kennenlernt und selber aus tiefstem Herzen diese Liebe erwidert \u2013 das w\u00fcnschen Sie sich liebe Frau T. und lieber Herr C.S.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und was w\u00fcnschen Sie, liebe Gemeinde?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn Sie den ber\u00fchmten, einen Wunsch frei h\u00e4tten, was w\u00fcrden Sie w\u00e4hlen?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und bedenken Sie Ihren Wunsch wohl, so dass Sie nicht pl\u00f6tzlich mit etwas dastehen, was Sie eigentlich gar nicht wollen. Witze funktionieren ja mitunter so. &#8211; Nun\u2026?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich wage, den einen Wunsch auszusprechen, der wohl viele Menschen derzeit umtreibt, n\u00e4mlich dass die Kriege aufh\u00f6ren\u2026 auf unserer geplagten Erde: in \u00c4thiopien, in der Ukraine, in Afghanistan, in Mexiko, in Jemen, in Myanmar, im Nahen Osten, in Syrien\u2026 und \u00fcberall, wo bewaffnete Konflikte abertausende Menschenleben kosten oder B\u00fcrgerkriege immer wieder aufflammen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">In Vers 11 von Psalm 46 ruft Gott uns zu: \u00bbH\u00f6rt auf und erkennt, dass ich Gott bin! \u2026\u00ab<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wenn doch diese Menschenver\u00e4chter, Leuteschinder und Kriegstreiber endlich begreifen w\u00fcrden, dass da ein Gott ist, der \u00fcber allen Herren der Heere steht! Sie w\u00fcrden erschrecken vor Gottes Macht, demgegen\u00fcber jede noch so hochger\u00fcstete Armee ein Nichts ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Gott ist einer, der Waffen und Kriegsger\u00e4t vernichtet. \u201eH\u00f6rt auf!\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott beendet die Kriege, davon singt der Psalm.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Und wenn Gottes Machtwort erklingt, erzittert die Erde wie im Erdbeben. Einst\u00fcrzende Berge versinken im Meer, felsenfeste Gewissheiten zerbr\u00f6ckeln und einem Tsunami gleich tosen die Meere und Ozeane.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es sind gewaltige Bilder, die der Psalm hervorruft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Bedrohungen durch solche Naturgewalten, erzeugen Angst und Schrecken bei Menschen, die dem Chaos hilflos ausgeliefert sind. Doch inmitten dieses Weltuntergangsszenarios bricht sich eine Stimme Bahn: \u201eH\u00f6rt auf! Lasst ab vom Krieg! Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin!\u201c (V11)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer Psalm 46 meditiert, versteht, dass aggressive Kriegsf\u00fchrung nicht der Weg Gottes ist. Gott zerbricht Bogen und Speer, Waffen werden unbrauchbar, das Kriegsger\u00e4t geht in Flammen auf.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott ist keine Kriegspartei, sondern Gott vernichtet den Krieg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Unser Psalm schl\u00e4gt die gleiche Tonart an wie die Propheten (Micha 4,3 bzw. Jes.2,4) \u201e<em>Gott selbst schlichtet den Streit zwischen den V\u00f6lkern, und den m\u00e4chtigen Nationen in weiter Ferne spricht er Recht. Dann schmieden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen um und ihre Speere zu Winzermessern. Kein Volk wird mehr das andere angreifen; niemand lernt mehr, Krieg zu f\u00fchren.<\/em>\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Abr\u00fcstung und Konversion sind moderne Begriffe f\u00fcr \u201eSchwerter zu Pflugscharen\u201c, der Losung, die meine Jugendzeit pr\u00e4gte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott selbst bereitet den Weg des Friedens \u2013 davon singt auch Psalm 46, der einst nicht nur gelesen wurde, sondern als Lied f\u00fcr Frauenstimmen erklang. Unsere Ch\u00f6re k\u00f6nnen leider nicht mehr einstimmen, da die urspr\u00fcngliche Melodie verloren ging.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gleichsam als Gegenentwurf zur gewaltt\u00e4tigen Realit\u00e4t zeichnet der Psalm ein Bild von der \u201aStadt Gottes\u2018, wo Verfolgte aufgenommen werden, wo sie Rettung erfahren, Sicherheit finden und Gott ganz nah sein d\u00fcrfen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dass Gott auf dem Berge Zion \u201ewohnt\u201c, ist ein wiederkehrendes, biblisches Motiv. Es gewann besondere Plausibilit\u00e4t zu einer Zeit, als Truppen des assyrischen K\u00f6nigs Sanherib \u00fcber Juda herfielen und eine Spur der Verw\u00fcstung hinterlie\u00dfen. Jerusalem aber widerstand \u2013 die Stadt auf dem Berg konnten sie nicht erobern (701 v. Chr.). An den festen Mauern der Stadt biss sich die Gro\u00dfmacht die Z\u00e4hne aus.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Mit solchen Erfahrungen im Hintergrund wird verst\u00e4ndlich, dass die Zions-Theologie Auftrieb bekam. In dieser Tradition steht auch Psalm 46. Er redet von der heiligen Stadt Gottes, wo alle durch die Gegenwart Gottes gesch\u00fctzt sind: \u201e<em>Ein breiter, m\u00e4chtiger Strom belebt die Stadt Gottes, die Wohnung des H\u00f6chsten, den heiligen Ort. Gott ist in ihrer Mitte, schon fr\u00fch am Morgen besch\u00fctzt er sie<\/em>.\u201c Fast paradiesisch wirkt es, wie ein starker Fluss die Stadt mit dem lebensnotwendigen Nass versorgt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Doch verwechseln wir die \u201eStadt Gottes\u201c nicht mit dem historischen bzw. aktuellen Jerusalem, denn durch die Stadt flie\u00dft eben kein \u201ebreiter, m\u00e4chtiger\u201c Fluss. Es gibt lediglich eine Quelle, deren Wasser mit einem Tunnel weitergeleitet wurde. Und dass Jerusalem ein ungebrochener Ort des Friedens w\u00fcrde, das blieb bis ins 21. Jahrhundert ein unvollendeter Traum.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dennoch entfalten diese alten, biblischen Lieder wie Psalm 46 eine enorme Kraft. Sie st\u00e4rken unsere inneren Bilder und unser Vertrauen in Gott, der uns verspricht: \u201eIch werde da sein. &#8211; Ich werde f\u00fcr dich da sein.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wir feiern heute zwei Taufen und d\u00fcrfen mit erleben, wie das Wasser der Taufe neues Leben spendet.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eFreunde wollen wir dir sein, sollst des Friedens Br\u00fccken bauen.<br \/>\nDenke nicht, du stehst allein; kannst der Macht der Liebe trauen.\u201c<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">So bekr\u00e4ftigten wir, dass wir auf dem Weg des Glaubens unterwegs sein wollen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ich w\u00fcnsche uns allen, dass das Vertrauen auf Gott uns diesen (inneren) Zufluchtsort gebe, wo wir aufgenommen und beh\u00fctet sind, wenn die Welt ringsherum ins Wanken ger\u00e4t.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">All die unz\u00e4hligen Gebete, die zum Himmel steigen, m\u00f6gen nicht ohne Antwort bleiben!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott, du tr\u00e4gst den \u201eNamen \u00fcber alle Namen\u201c und wenn Dein Wort ert\u00f6nt, erbebt die Erde.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Lass dein Machtwort wirken! Erh\u00f6re das Flehen der Geplagten, der Belagerten, der Fliehenden.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Steh denen bei, die vor den Tr\u00fcmmern ihres Lebens stehen und nicht aus noch ein wissen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">H\u00f6re das Weinen der Ausgebombten, der M\u00fctter, die ihre S\u00f6hne in die Ungewissheit des Krieges ziehen lassen m\u00fcssen. Gott erweise deine Macht \u2013 auch heute.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Seit Menschengedenken rufen wir nach Dir, Gott. Und wir fragen uns: Wann, wann endlich geschieht, was Du versprichst?<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Die Antwort, die Psalm 46 auf solche bedr\u00e4ngenden Fragen versucht, ist nicht in der Zukunft zu suchen, sondern im hier und jetzt. Es gibt einen Ort in dieser Welt, der nicht von dieser Welt ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Dort findest du Zuflucht, m\u00f6ge es rings um dich her noch so chaotisch zugehen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott ist in unserer Mitte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eGott unsere Zuflucht und St\u00e4rke, ein bew\u00e4hrter Helfer in Zeiten der Not.\u201c So beginnen die Psalm-Verse, um abermals zu wiederholen: \u201eDer Gott Jakobs ist unser Schutz.\u201c Es ist dieselbe Aussage, mit der sich der Bogen schlie\u00dft.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n<p style=\"font-weight: 400;\">Liebe Gemeinde!<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wer dies sagen kann, hat den Zufluchts-Ort gefunden und sp\u00fcrt Gottvertrauen tief in sich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Furcht f\u00e4llt ab und Geborgenheit, Sicherheit, Glauben, Liebe, Hoffnung stellen sich ein.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\u201eEin feste Burg ist unser Gott\u201c \u2013 so dichtete einst Martin Luther in den Bedr\u00e4ngnissen der Reformations-Zeit mit Psalm 46 vor Augen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Wie auch immer unsere inneren Bilder aussehen, m\u00f6gen uns die Kraftquellen des Glaubens Tag f\u00fcr Tag so viel Kraft und Segen geben, wie wir brauchen. Amen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Zur Liturgie:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Du bist mein Zufluchtsort, Durch Hohes und Tiefes 299<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kind, du bist uns anvertraut, Ref. Gesangbuch 182,1-3<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Gott ist gegenw\u00e4rtig, Ref. Gesangbuch 162, 1,5-7<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Befiehl du deine Wege, Ref. Gesangbuch 680,1-2,12<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Kontext:<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">John Cruz: It\u2019s time to build a bridge<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mYGBsIUrZ4Q\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=mYGBsIUrZ4Q<\/a><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">&#8212;<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Pfarrerin Sabine Handrick<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jahrgang 1965, seit 2010 Pfarrerin der Reformierten Kirchgemeinde D\u00fcdingen, Kanton Fribourg<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"mailto:pfarramt@refdue.ch\">pfarramt@refdue.ch<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Du bist mein Zufluchtsort | Reformationsfest | 31.10.2022 | Psalm 46 |\u00a0Sabine Handrick | Psalm 46 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Von den Nachkommen Korachs. 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